Beruf: Pro Gamer

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Moin!


Ich hatte gestern Abend eine interessante Doku über junge Menschen gesehen welche ihr Geld mit Gaming verdienen.
Die sind die Besten der Welt. Aber müssen auch hart trainieren. Bis zu 18 Stunden am Tag!
Gut, wenn sie gewinnen, dann haben ausgesorgt.
Aber das hat auch Schattenseiten und es kommen bei ihnen teilweise Selbstzweifel auf. Die machten auf mich nicht gerade einen glücklichen Eindruck.

Hier die Doku:


Als ich jung war hatte ich auch mal Nächte durchgezockt. Aber 12-18 Stunden am Tag wäre mir heute definitiv zu viel.
Man hat ja auch noch andere Dinge zu tun. Außerdem hängt es einen dann irgendwann zum Hals raus.

Also ich beneide Pro Gamer nicht.
 
[…]Aber 12-18 Stunden am Tag wäre mir heute definitiv zu viel.
Man hat ja auch noch andere Dinge zu tun. Außerdem hängt es einen dann irgendwann zum Hals raus.[…]

Naja, wenn die Leute damit ihren Lebensunterhalt verdienen, dann ist es ja nicht anders, als bei Non-E-Sportlern im Profibereich. Dann besteht das Leben eben aus (bezahltem) Training, Training, Training und Spielen/Turnieren…
 
Einmal im Jahr treffen sich die besten DOTA2-Spieler der Welt und spielen um bis zu 42 Millionen Dollar Preisgeld.
Aus der Einleitung in der Mediathek.
Alleine der Satz ist falsch.
Die 42 Millionen sind wenn überhaupt das Preisgeld über alle Turniere hinweg im ganzen Jahr und nicht von einem Turnier.
Auch die Stunden schwanken stark.
Die spielen definitiv nicht 18 Stunden am Tag durch.
 
Etwas realistischere kurze Doku vom BR die weniger reißerisch (und mit wie JoM79 schon anmerkt weniger falschen Daten) ankommt:

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Naja, wenn die Leute damit ihren Lebensunterhalt verdienen, dann ist es ja nicht anders, als bei Non-E-Sportlern im Profibereich. Dann besteht das Leben eben aus (bezahltem) Training, Training, Training und Spielen/Turnieren…
Egal ob das bezahlt wird oder nicht. Ihr Leben ist nicht mehr normal und hat Defizite.
Darüber sprechen sie auch im Interview.
Aus der Einleitung in der Mediathek.
Alleine der Satz ist falsch.
Die 42 Millionen sind wenn überhaupt das Preisgeld über alle Turniere hinweg im ganzen Jahr und nicht von einem Turnier.
Achso ok. Das ist dann wirklich irreführend.
Auch die Stunden schwanken stark.
Die spielen definitiv nicht 18 Stunden am Tag durch.
In der Doku wird gesagt 12-18 Stunden am Tag.

Dann haben sie wohl Pausen dazwischen.
 
Egal ob das bezahlt wird oder nicht. Ihr Leben ist nicht mehr normal und hat Defizite.
Darüber sprechen sie auch im Interview.

Mag ja sein. Aber so ist das halt im Profisport. Und darauf wollte ich eben hinaus. Wenn du Profi bist und damit deinen Lebensunterhalt verdienst, hat das eben nix mehr mit Hobby zu tun, wie unsereins das betreibt.
 
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