News Bericht: Schallplatten werden CDs überholen - Musik mittlerweile ertragreicher als der Kinofilm

Musik auf einer Disk zu haben - egal ob nun aus Polyvinylchlorid oder Polycarbonat -, ist doch eigentlich nur für solche Fälle von Vorteil ggü. MP3 (und andere digitale Dateiformate):
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:ugly:
 
Das ist das Zauberwort, HiFi-Liebhaber mit entsprechender Anlage. Alle andere hören Schlatplatten nicht.
Ich muss sagen, was ich so von hifi fetischisten mitbekommen hab, ist das auch so ein vermeintlich selbst gedachtes elitäres verhalten bzw. denken. In der regel sollten schallplatten moderneren medien unterlegen sein und am ende geht es doch nur ums sammeln, haben und vllt abheben. Das ganze das argumentiert mit dem hifi scheiss gelaber.
 
Ich habe tatsächlich heute mehr Schallplatten als Audio-CDs. Die CDs verteilte ich letztens grossteils an die ältere Verwandtschaft, da ich schon länger keine "moderne" Hi-Fi-Anlage mit CD-Player mehr hatte.
Mit einigen Schallplatten und dem Grundig-Abspielgerät wuchs ich hingegen zusammen auf. Habe ich also quasi von der älteren Verwandtschaft geerbt :ugly:
Der Grundig steht heute immer noch in meinem Wohnzimmer, mittlerweile gute 55+ Jahre alt, damit ein gutes Stück älter als ich, und macht weiterhin was er soll.

Was ich allerdings schade finde ist, dass sich Audio-DVD nie durchsetzte. Die Sample-DVD die ich mal glaube ich zur Soundblaster X-Fi dazu bekam, ist durchaus hörenswert, auch in Sachen Tonqualität.
MP3 hingegen ist irgendwie gerade so gut genug für bisschen Hintergrundmusikuntermahlung, wo die gecutteten Frequenzen nicht so stark auffallen, auch wenn mein schlechtes Gehör einiges "wegfiltert".
 
"Ein Ökonom der Musikindustrie prophezeit...." ist schon als Quelle alleine fragwürdig genug. Der Klang ist geschmackssache (jedem sein Ding)... egal, aber das Handling der Vinyls ist wie schon immer grottig. Für (sogenannte High-End)- Fans mag das ok sein, aber speziell für mich ist das nicht akzeptabel, daher war ich froh das man sich von dem Kram verabschieden konnte. Klar das die Masse sich heute wohl überwiegend aufs Streamen verlegt haben wird. Aber welcher "Otto-Normal-User" stellt sich heute schon noch freiwillig Schallplatten ins Heim.
 
Irgendwie traue ich dieser Prognose nicht. Die meisten Menschen haben doch schon keine Plattenspieler mehr. Wenn dann überhaupt nur noch CD Player.
Doch doch Vinyl liegt wieder voll im Trend. Gute Plattenspieler kriegst heute auch sehr günstig, im Prinzip reicht ein 150€ Plastik Teil.
Die Qualität von Platten ist halt einfach sehr viel hochauflösender als CD und noch viel mehr macht es einfach Spaß eine Platte aufzulegen.
Ich kaufe Musik auch ausschließlich Vinyl.
Ja, bei alten billigen Hollandpressungen. Bei guten Schallplatten knistert nichts.
Naja neue knistern auch. 1 am Anfang der lieder/Platte bis die Nadel in der Spur läuft. 2 Staub/Statik kriegt man immer mal.
Ab und an Schallplatten reinigen, Mitlaufbesen und guten Teller damit sich nichts aufladen kann. Aber knistern komplett gänzlich raus wäre mir auch neu.
 
Schallplatten sind ohne Frage weit weniger transparent und damit weiter Weg vom "Original" Master.
Den einzigen klanglichen Vorteil den ich sehe, sind Releases bei denen das digitale Master in der Dynamik stark komprimiert oder sogar übersteuert wurde (Stichwort Loudness War). Technisch bedingt kann man sowas mit dem Master für die Schallplatte nicht machen (der Tonabnehmer könnte aus der Rille herausspringen).
Ja, da muss man mittlerweile sehr genau schauen was man wo kauft. Japan ist hier auch immer ein guter Bezugsort für CDs mit geilem Mastering. Für den dortigen sehr audiophilen Markt werden sehr oft eigene Masterings in Auftrag gegeben. :daumen:

Ich hoffe der Loudness-War legt sich wieder jetzt wo UKW dann tot ist und digital dies eigentlich nicht nötig hat. Wenn mich mein Radio einfach nur laut anplärrt würde ich es einfach leise drehen.
 
Der Klang ist einfach besser mit richtigem System.
Ich bin ja selbst ein Fan des Analogen, ob in der Produktion oder beim Konsum, aber ich weiß auch, was die Digitaltechnik kann; und rein technisch gesehen stimmt es einfach nicht, dass die Platte – bei gleichem Quellmaterial – besser klinge als die CD. Die CD hat einen nutzbaren Dynamikbereich von rund 96 dB, der Dynamikumfang der Schallplatte ist um Größenordnungen schlechter (typischerweise 50 bis 60 dB), nach unten begrenzt durch das Grundrauschen der Rille, nach oben durch die Mechanik. Ja, mit einer guten Anlage klingt eine Platte grandios – eine CD aber eben grundsätzlich auch. Auch hinter dem Digital-Analog-Wandler des CD-Players lässt sich eine analoge Signalkette errichten, die harmonische Verzerrungen ins Signal bringt. Um aus einer Schallplatte das klangliche Optimum rauszuholen, muss man allerdings beim Abspielgerät erheblich tiefer in die Tasche greifen als bei der CD.

Generell ist die CD ein ausgesprochen unterschätztes Medium, weil den wenigsten klar ist, dass sie mit ihrer Auflösung von 16 Bit (die den nutzbaren Dynamikbereich bestimmen) und der Samplingrate von 44100 Hz (welche von der höchsten im Nutzsignal gewollten Frequenz abhängt, siehe Kotelnikow-Abtasttheorem) sehr genau auf das menschliche Gehör abgestimmt ist. Ich weiß, dass Audiophile dazu neigen, das Gras wachsen zu hören, aber an der Behauptung, dass das Audiomaterial von einer Schallplatte unter gleichen Bedingungen im Klang hochwertiger sei als von einer CD, ist genauso wenig dran wie an der Vorstellung, dass man im Digitalbereich einen Unterschied höre, wenn das Material in höheren Auflösungen oder Samplingraten vorliegt, weil ja „mehr“ vom Analogsignal erfasst wurde – so funktionieren digitale Signale schlichtweg nicht.

Der springende Punkt, warum die gleichen Songs, die gleichen Alben auf CD trotzdem schlechter klingen, wurde schon genannt: Anderes Master. Der Loudness War, der übrigens schon zu Vinyl-Hochzeiten losging, konnte mit der CD und der Digitalisierung der Produktionskette ganz neue Ausmaße erreichen. Seit die Plattformen und der Rundfunk aber einen einheitlichen integrierten Lautheitspegel vorgeben und alles, was darüber hinausgeht, automatisch runterregeln, hat es für die Produzenten keinen Vorteil mehr, ihr Signal für mehr Lautheit zu einer toten Wurst zu komprimieren, im Gegenteil ist der Anreiz bedeutend höher geworden, eine höhere Dynamik in seine Mischung zu bringen, mit der sich am Ende trotzdem im Mittel die gleiche Lautheit erzielen lässt. Vinyl hatte, wenn man so will, das „Glück“, dass es schon da war, bevor der Loudness War dermaßen eskalierte, und jetzt, wo man zumindest die Anreize korrigiert hat, sich wieder steigender Beliebtheit erfreut, während die Hochphase der CD dummerweise genau in die Zeit der Eskalation fiel, sodass man, wenn man von einem älteren Album zeitgenössische Exemplare in den Händen hält, auf der Schallplatte mit großer Wahrscheinlichkeit ein besser gemischtes Master hat als auf der CD. Natürlich klingt das dann besser. Umgekehrt gilt aber auch: Wird die gleiche Mischung als Grundlage für CD und Schallplatte genommen, wird sie sich auf der Schallplatte niemals besser anhören. Und um noch mehr Illusionen zu zerstören: So gut wie kein Tonstudio arbeitet noch komplett analog, so richtig mit Bandmaschinen und allem. Früher oder später hat jede Musik, die ihr hört, in der Verarbeitungskette einmal die Wandlung in Einsen und Nullen durchlaufen.

Die Musikindustrie hat sich außerdem, dämlich wie die Contentmafia halt ist, in den 2000er-Jahren mit „Kopierschutz“-Maßnahmen, die in Wahrheit ein Abspielschutz waren, der bei diversen CD-Playern (vor allem in Autos) wirkte, bis hin zu Rootkits (Sony) nicht gerade beliebt bei ihrer CD-Käuferschaft gemacht. Dazu waren nicht nur für die Industrie, sondern auch für den Großteil ihrer Kunden Tonträger im Wesentlichen lediglich ein Mittel zum Zweck, wo Kosten und Aufwand immer die wichtigsten Kriterien darstellten. Diese Faktoren haben es extrem begünstigt, dass erst (illegale) Downloads und schließlich Streaming die CD sehr schnell verdrängten, zumal die Hörgewohnheiten der meisten Leute durch den Loudness War bereits so kaputt waren, dass sie den Unterschied auch nicht mehr hörten. Digitale Distributoren, ob Download oder Streaming, haben bis auf wenige Ausnahmen auch kein Interesse daran, Musik unkomprimiert in CD-Qualität auszuliefern – kostet schließlich Bandbreite und Speicherplatz, und mit modernen Codecs ist da auch kein Unterschied mehr zwischen komprimiert und unkomprimiert wahrnehmbar, bei verlustfreier Kompression war es das noch nie.

Die Schallplatte ist da sowohl für Liebhaber als auch die Plattenfirmen attraktiver: Auf Konsumseite schöner zum Sammeln und Zeigen, komplett andere Haptik und anderes Nutzungserlebnis als bei digitaler Musik von der CD oder HDD, und die Plattenfirmen können sie aufwendiger gestalten und damit teurer verkaufen, nachdem ihnen mit dem Siegeszug von Streaming das Tonträgergeschäft und damit ein riesiger Teil ihres Umsatzes weggebrochen sind. Letzteres ist auch der Grund, warum Lizenzvergaben umso wichtiger sind und die Musikindustrie zu den schlimmsten Abmahn- und „Urheber“rechtstrollen überhaupt gehört, weil Streaming für die Plattenfirma wenig abwirft und für die einzelnen Musiker noch viel weniger.

Der höhere Preis wiederum ist zum einen auf Sammlerseite selbst ein Aushängeschild, zum anderen führt er dazu, dass die Neigung stärker wird, sich dieses Investment zurechtzurationalisieren. Darum behaupten Vinyl-Fans unentwegt, dass die Platte einfach immer besser klinge als alles Digitale, was bisweilen schon esoterische Züge annimmt, aber einer wissenschaftlichen Überprüfung einfach nicht standhält. Wann immer Hörtests basierend auf dem gleichen Quellmaterial durchgeführt werden, belegen sie vor allem eines: Die entscheidende Komponente, welche Unterschiede man hört und welches Medium „besser“ klingt, nennt sich „Confirmation Bias“. Die Tatsache, dass eine Schallplatte aufgrund des viel lauteren Rauschens und der Abnutzung (im Grunde ist jeder Abspielvorgang schädlich für die Platte und führt zu Qualitätsverlust) gegenüber der Silberscheibe bzw. digitalen Formaten generell klanglich im Nachteil ist, wird dagegen ausgeblendet oder schöngeredet, das sei ja „Teil des Erlebnisses“. Mag ja sein, aber besser wird der Klang dadurch halt nicht. Den größten Vorteil gegenüber der CD hat die Schallplatte dagegen bei der Alterung – während sich das Material von CDs langsam, aber sicher zersetzt und sie nach zwei, drei Jahrzehnten schlichtweg nicht mehr lesbar sind, sind vernünftig gelagerte Schallplatten nahezu unbegrenzt haltbar – wenn man sie nie abspielt. :ugly:

Wenn die CD verschwinden sollte, dann, weil sie weder die Bequemlichkeit und den niedrigen Preis von Streaming und Downloads bieten kann, noch die Haptik, das Erlebnis, und den Voodoo der Schallplatte. Aus Sicht beider Lager ist die CD nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Tonqualität hilft ihr nicht, wei a) man diese digital auch ohne die CD bekommen kann, b) sich die meisten Leute dafür nicht interessieren und c) sie aufgrund zahlreicher Mythen und Halbwahrheiten vor allem aus dem Vinyl-Lager von den wenigsten richtig eingeschätzt wird. Dazu kann sie im Gegensatz zu rein digital vertriebenen Formaten keinen Raumklang über Stereo hinaus, von 5.1 bis zu Atmos (was vor allem bei Klassik richtig was hermacht, die entsprechende Anlage vorausgesetzt), das kann die Schallplatte aber auch nicht, und ein Massenmarkt war das noch nie, darum sind auch SACD, DVD-Audio und schließlich BD-Audio immer eine Nische geblieben (zumal erstere beide auch noch spezielle Abspielgeräte erforderten), und deswegen ist das kein entscheidender Faktor. Ich denke dennoch, dass sie nach wie vor ihre Daseinsberechtigung hat, da sie immer noch einen einfachen Weg darstellt, die Künstler zu unterstützen, gerade bei Musik, die nicht auf Schallplatte veröffentlicht wird (ich höre sehr viel Soundtracks auch zu älteren Werken), es da teilweise auch sehr schöne Sammelboxen gibt, und eine vernünftig abgemischte CD, deren Dynamikbereich ausgereizt wird, mit jeder Schallplatte den Boden wischt (und das sage ich als Vinylfan). Und im Auto ist eine CD auch schneller und mit weniger Blindflug gewechselt als eine digitale Playlist – nur dort aufbewahren sollte man sie im Hochsommer lieber nicht.
 
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Ich finde persönlich auch CDs bzw. Schallplatten besser als MP3.
Ich behaupte, man hört den Unterschied durch die Frequenzkappung, insbesondere bei Harmonien.
Muss allerdings auch sagen, dass ich viel MP3 vs Lossloss bzw. original Vinyl/CD hören durfte in meinem Leben und in guten Milongas, zB. von Guillermo Monti aus Berlin oder auch in Dresden, wird durchaus Vinyl aufgelegt. Das Knistern wird gern in Kauf genommen für die besseren Randfrequenzen, weil man viel tiefer die Ganzlied- oder Phrasenthemen auf emotionaler Ebene vertanzen kann, wenn man sie breiter wahrnimmt.
Auch möchte ich behaupten, dass gut übertragene Originale in Lossless wirklich mehr bieten, als MP3. Auf https://tangotunes.com/de/ gibt es wirklich sehr gute AIFFs und FLACs zu kaufen; sehr gut ist auch die Pitchkorrektur, da viele Tango-Argentino-MP3s verseucht wurden mit Tempoerhöhungen, Abschneiden der doch meist exklusiven Liederenden usw. Das original auf Lossless von Tangotunes gehört und die alten MP3s wirken wie fad und grau; es ist wirklich wild, wie das Klangbild bei vollem Spektrum vs. reduziertem klingt.
Naja .. nur meine Meinung :daumen:
 
Ich muss sagen, was ich so von hifi fetischisten mitbekommen hab, ist das auch so ein vermeintlich selbst gedachtes elitäres verhalten bzw. denken. In der regel sollten schallplatten moderneren medien unterlegen sein und am ende geht es doch nur ums sammeln, haben und vllt abheben. Das ganze das argumentiert mit dem hifi scheiss gelaber.
Du kannst ja gern deine Meinung zu etwas haben, aber es gleich als scheiß abzutun ist selbiges.
In meiner Jugend hab ich meine erste Surroundsound Anlage bekommen und das war für mich fast wie eine neue Welt zu entdecken. Ich war gefesselt und endlich auch richtig emotional dabei. Seit dem waren mir Filme in Stereo geradezu suspekt. Dann kam die Zeit mit Führerschein und Basskisten statt Kofferraum und Tuning. Wo's hauptsächlich um Lautstärke ging. Damals hatte ich das erste Mal diskutiert, weil es Lautsprecher gab die für mich deutlich besser klangen, aber nicht so die Leistung hatten wie andere. Also fing ich an, mich von der Szene zu entfernen. Ab da, hab ich immer mehr Wert darauf gelegt, nur noch mit Lautsprechern zu hören, die ich auch als gut und angenehm empfand. Selbst im Kino ist mir das aufgefallen und ich hab Filme nur noch in dem Kino geschaut, das für mich am besten klang. Selbst wenn ich dafür sechzig Kilometer weiter fahren musste, an zig anderen vorbei.
Als der Hype um vernünftige Kopfhörer statt billiger Headsets losging hab ich mich intensiv damit beschäftigt, was denn diese Marken ausmacht, die mir besonders angenehm vorkommen und geschaut welche Lautsprecherhersteller sich die gleichen Eigenschaften auf die Fahne schreiben. Inzwischen hab ich hier Magnat Lautsprecher mit Doppel-Hochtönern stehen die ich wahrnehme, obwohl das von den Frequenzen an sich fürs Gehör nicht möglich sein sollte und obwohl ich diese super Laute Basskisten Zeit hatte, von der ich dachte, dass mein Gehör sicher einen Weg hat. In Verbindung mit einem Röhrenverstärker und meinem MTT-990 Plattenspieler, ist das ein komplettes anderes Gefühl als einfaches streaming wie im Auto beispielsweise. Dazwischen liegen für mich Welten. Meine Frau hingegen kann das nicht ansatzweise bestätigen.
Wir alle kennen das, wenn man eine Meinung zu einem Ton, oder einer Stimme hat und der Mensch neben einem empfindet das komplett anders. Warum ist es so schwer für manche, das auf Hifi zu übertragen und zu verstehen, dass es Menschen gibt die anders hören als man selbst?

Platte klingt nicht ansatzweise wie CD, oder SACD, ja. Nur schlecht, klingt sie deshalb nicht.
 
Ich bin zurück zur Scheibe - allerdings zur CD. Ich wollte wieder etwas zum Auspacken und Anfassen haben. Schallplatten sind zwar reizvoll, ich bin aber manchmal etwas ungeschickt und würde mir sicher die ein oder andere Platte verkratzen. Deswegen lieber die unempfindlichere CD.
Zudem baue ich mir parallel dazu auch eine digitale Sammlung auf, um unabhängiger von Streamingdiensten zu sein und es ist einfacher CDs zu rippen als Schallplatten zu digitalisieren. Die CD ist ja an sich schon ein Digitalmaster wenn man so will.
Zudem sind CDs günstiger.

Von daher, so schön nostalgisch Schallplatten auch sein mögen und so gut sie auch klingen: Für mich sind sie leider nichts.
 
Irgendwie traue ich dieser Prognose nicht. Die meisten Menschen haben doch schon keine Plattenspieler mehr. Wenn dann überhaupt nur noch CD Player.
Kann man dann bestimmt kaufen / Hersteller produzieren mehr Schallplatten. :ugly:

Ich finde auch, das Schallplatten doch den satteren Sound haben.
Bissl mehr Knistern im Sound leider auch.
 
Ich bin nicht sonderlich audiophil, hätte aber gerne eine Plattensammlung wie in meiner Kindheit. Leider ist gutes Audio-Equipment sauteuer geworden und so klassische Hifi-Anlagen wie damals gibt es neu auch irgendwie nicht mehr. Wir hatten damals eine Anlage mit glaube 2x60W, Tapedeck, Plattenspieler, CD-Player, Tuner, Equilizer von Sony für damals knapp 300 DM. War damals Einstiegsklasse, hat zuhause aber gereicht und hatte einen Bombenklang.
 
Ist auch ein Erlebnis die 4 vollen Kisten mit Platten von A nach B zu schleppen :D
Bin letzte Woche wirklich umgezogen, zum Glück ist die Plattensammlung noch sehr übersichtlich. Es war die Hölle, wir haben viel zu viel angesammelt. Ich hoffe nun, nicht mehr so schnell umziehen zu müssen.
Am schwersten waren die Schieber mit CDs und MDs, gefolgt von den Umzugskartons mit Wein:D
Also ich kenne niemanden der noch Platte hört. Die Meisten nur noch MP3 oder Stream.

Edit: Doch einen kenne ich. Das ist ein richtiger Hifi-Liebhaber. Aber der hat auch genug Platz zu Hause.
In meiner näheren Umgebung kenne ich auch keinen, nur jemanden, der sich wie ich für MDs und Kassetten interessiert. Aber der Plattenspieler gehört meinem Sohn im Teenager-Alter, nicht mal mir altem Sack.


Achso, dem Glaubenskrieg, welches Medium das bessere ist, kann ich nichts abgewinnen. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Mir geht es hauptsächlich um die Faszination der verschiedenen Medien. Von Kassette und Schallplatte über MDs, CDs und Streaming kommt bei uns alles zur Anwendung. Ist halt auch ein Hobby, das sich eh jedem rationellen Denkens verwehrt.
 
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Also ich besitze viele Schallplatten, CDs und MP3s, bevorzuge jedoch bei wirklich guter Musik die Schallplatte, um eine schöne Erinnerung in Händen zu halten und den Künstler zu supporten.
Was war ich damals traurig, als Panasonic den Technics 1210er eingestellt hat. Umso mehr hat es mich erfreut, als ein Nachfolger kam. Nur beim Preis war ich doch sehr geschockt.
Ja, ich kann alle verstehen, die lieber digitale Musik abspielen, es ist bequemer, aber ich nehme auf die analoge Art und Weise die Musik bewusster wahr, zelebrieren sie sozusagen.

Leider ist es bei manchen Schallplatten inzwischen wie bei Grafikkarten zu Corona. Stark limitiert und schnell vergriffen, dafür aber nach kurzer Zeit für das X-fache auf anderen Plattformen zu bekommen.:daumen2:
 
Vinyl-Schallplatten.. was für ein Müll. Schon immer gewesen.
Nö. Vor fast 100 Jahren war die Einführung der Vinylschallplatte ein Meilenstein in der Unterhaltungselektronik (die Schallplatte als solches ist sogar schon fast 140 Jahre alt). Und bis heute hat Vinyl zurecht seinen Platz bei den Medien zur Musikwiedergabe.
Die Musikreproduktion mit Hilfe einer Schallplatte war eine geniale Erfindung und eine absolute Meisterleistung ihrer Zeit.
 
Die Qualität von Platten ist halt einfach sehr viel hochauflösender als CD
Das ist schlicht nicht wahr.

Grundsätzlich werde ich eh nicht verstehen, wieso man sich im digitalen Zeitalter absichtlich die Quelle ruiniert. Für das Klangbild sollten andere Glieder der Kette zuständig sein. Bald fangen Leute noch an moderne Filme auf VHS gucken zu wollen :D
 
Das ist schlicht nicht wahr.

Grundsätzlich werde ich eh nicht verstehen, wieso man sich im digitalen Zeitalter absichtlich die Quelle ruiniert. Für das Klangbild sollten andere Glieder der Kette zuständig sein. Bald fangen Leute noch an moderne Filme auf VHS gucken zu wollen :D

Genau das. Einfach nur bescheuert. Bald kommt das Röhren TV zurück, da kann man die Elektronen noch richtig fühlen.. :ugly:
 
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