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NewsBericht: Schallplatten werden CDs überholen - Musik mittlerweile ertragreicher als der Kinofilm
Das sehe ich nicht so... beim Streaming kommt es gewaltig auf den Codec an der abgespielt wird.
Nicht jeder Codec ist auch gut..
Bei einer CD kann man sich aber das beste Datei format aussuchen und es runterziehen, man hat das lied ja digital... ich empfehle das man mindestens flac nutzt!
Das gleiche lied ist in der Qualität zwischen flac direkt und AAC vom Stream schon deutlich erkennbar in der Qualität.
Das stimmt natürlich auch und dessen bin ich mir bewusst.
Mir ging es nur darum, dass die CD meiner Meinung nach durch digitale Dateiformate (ganz allgemein gesprochen) verdrängt wurde und -außerhalb des physischen Besitzes, der aber im Falle von Musikdateien auch durch Speichersticks etc. herbei geführt werden kann- keine weiteren prinzipiellen Vorteile mehr bietet.
Ich sehe in der CD nur eine Art Übergangstechnologie.
Filme und Serien sehe ich hauptsächlich über illegale Streamingangebote, abonniere ab und zu einmal Netflix, und Musik höre ich eigentlich seit vielen Jahren über YouTube, wie gerade jetzt:
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Die Zeiten der CD sind schon lange vorbei, wie man in vielen Mediamärkten und Saturn sehen kann, und Schallplatten sind ein Nischenmarkt.
Streaming ist das absolute Medium, und wie man sieht wächst der Markt dahinter stark.
Für den Notfall habe ich aber noch einen MP3 Player, für unterwegs. ^^
Nein. Eine Audio CD hat gegenüber einer Schallplatte rund 30db mehr nutzbaren Dynamikumfang. Platten haben unter Idealbedingung 70db, CDs hingegen immer 96db. Inwiefern die dann auch genutzt werden, ist eine ganz andere Frage.
Es gibt auch noch die Annahme, Schallplatten hätten einen größeren Frequenzgang, was so pauschal aber auch nicht stimmt. Zum einen decken CDs mit 20Hz bist 20Khz ja schon den kompletten für Menschen hörbaren Frequenzbereich ab, zum anderen gehen Platten technisch selten unter 40hz, unter anderem, weil die langen Wellen mehr Platz auf dem Vinyl brauchen und so effektiv die mögliche Laufzeit verkürzen. Über 17khz geht es auch wieder selten, weil die Rillen dann sehr fein, anfällig und schwieriger abzunehmen werden.
Ich schätze je nach Album auch die Eigenheiten analogen Klanges, dafür kommt dann aber ein Röhrenverstärker, "warmer" Kopfhörer oder Wandler ohne Aliasing zum Einsatz.
Die Aufnahme/ Quelle an sich hätte ich gerne so nah am Original wie möglich und da verschluckt Vinyl heutzutage Qualität und Details, vor allem in Zeiten wo man über Bandcamp, Qoobuz und co. mittlerweile schlicht das Master bekommen kann. Moderne Medien mit 24bit und >96hz sind ja sowohl CD als auch Platte unterlegen.
Merchandise oder Platte als Deko kann ich dann ja immer noch kaufen
Das steht und fällt natürlich alles mit der eigentlichen Produktion. Manche Sachen klingen ja auf Kassette oder 128kbits MP3 schon wie sie sollen, während man bei anderen den Unterschied zwischen Spotify und FLAC raushören kann.
Liegt doch auf der Hand, groß, unhandlich, empfindlich und das "knick knack" Rumgerausche braucht kein Mensch mehr seit es CDs gibt. Von wegen höherer Dynamikumfang. Man braucht auch kein möchtegern Korkenschnüffler zu sein um zu erkennen, dass es eben kein High End Medium ist, sonst hätte damals der Wechsel auf CD garnicht stattgefunden.
Für wirkliche HiFi Enthusiasten gibt es FLAC, CDs, und Schallplatten.
Aber wer hat schon die Möglichkeiten den Sound schöner Boxen und High-End-Technik zu genießen? Das schreibt jemand aus einem Potsdamer Plattenbau, der gerade geschlossene Kopfhörer auf hat. ^^
Streaming ist für die absolute Masse, und für einen kleinen Rest gibt es auch mehr.
Für wirkliche HiFi Enthusiasten gibt es FLAC, CDs, und Schallplatten.
Aber wer hat schon die Möglichkeiten den Sound schöner Boxen und High-End-Technik zu genießen? Das schreibt jemand aus einem Potsdamer Plattenbau, der gerade geschlossene Kopfhörer auf hat. ^^
Streaming ist für die absolute Masse, und für einen kleinen Rest gibt es auch mehr.
Man sollte nicht immer nur bis zu seinem eigenen Tellerand schauen.
Es gibt tatsächlich ein paar Leute, die nicht in der Platte (nettes Wortspiel in diesem Zusammenhang) wohnen...
Liegt doch auf der Hand, groß, unhandlich, empfindlich und das "knick knack" Rumgerausche braucht kein Mensch mehr seit es CDs gibt. Von wegen höherer Dynamikumfang. Man braucht auch kein möchtegern Korkenschnüffler zu sein um zu erkennen, dass es eben kein High End Medium ist, sonst hätte damals der Wechsel auf CD garnicht stattgefunden.
Nur weil Du mit Schallplatten nichts anfangen kannst, ist es doch trotzdem noch lange kein "Müll".
Das ist und bleibt eine unqualifizierte Aussage.
Hier geht es doch auch überhaupt nicht um das tendenziell infantile "was ist besser".
Beides, analog und digital, kann doch wunderbar parallel exisitieren.
Wie schon eigentlich herausgestellt, geht es beim Schallplattenhören nicht darum "High End" oder das letzte Dezibel Dynamik herauszukitzeln, sondern um die Ästhetik und den Genuss.
Ich mag zum Beispiel keinen Wein. Schmeckt abscheulich für mich. Deswegen gehe ich aber nicht hin und sage: Diese Plörre ist der letzte Müll.
Hier vielleicht mal ein Beitrag, der die Sache aus verschiedenen Blickwinkeln von Profis beleuchtet:
Ich hatte nie etwas gegen Schallplatten geschrieben.
Ein Paar schöne T&A-Boxen, zusammen mit guter Vorstufe, Röhrenverstärker, und natürlich sehr guten Plattenspieler, würden mir schon gefallen. Ich habe früher auch immer Steroplay und Audio gelesen.
Trotzdem wohnt die absolute Mehrheit der Deutschen zur Miete, in Mehrfamilienhäusern.
Die können nicht einfach Musik hören wie sie wollen.
Bsp. die verrückte Oma unter mir verlangt, dass ich schalldämpfende Hausschuhe anziehen muss, weil mein Laminat ihr zu laut ist. Am besten noch schwebe ich über den Boden, wie ein Geist. ^^
Wir sind hier im Forum immer noch beim "du" - wie im Ukraine Thread schon angesprochen.
Zudem beziehst du dich mit dem "unqualifiziert" auf meine Antwort auf den User sho_xen.
Insofern könnte ich jetzt tatsächlich schreiben: Das war unqualifiziert.
Und es bleibt doch dabei:
Irgendetwas, was man selber (meist aus Geschmacksgründen oder Unverständnis) ablehnt, als Müll zu bezeichnen, ist einfach daneben..
Immer daran denken: Man selber ist niemals der Nabel der Welt!
Ich hatte nie etwas gegen Schallplatten geschrieben.
Ein Paar schöne T&A-Boxen, zusammen mit guter Vorstufe, Röhrenverstärker, und natürlich sehr guten Plattenspieler, würden mir schon gefallen. Ich habe früher auch immer Steroplay und Audio gelesen.
Trotzdem wohnt die Absolute Mehrheit der Deutschen zur Miete, in Mehrfamilienhäusern.
Viele hier verstehen das Thema glaube ich falsch. Bei Vinyl geht es gar nicht um Auflösung, Abgefahrener Dynamic etc.
Vinyl kommt natürlich nicht an DAB / Streaming / CD / oder wer es übertreiben will Tidal ran ( Und Tidal klingt sehr gut entsprechende Hardware voraus gesetzt )
Es geht beim Vinyl ums Feeling. Ums erleben. Es geht um Entschleunigung von dem ganzen Streaming kram. ( Den ich natürlich nicht missen möchte )
Doch es ist komplett was anderes wenn man sich drauf einlässt. Du kaufst ein Album und hältst es in den Händen. Schaust dir die Cover / Inlays an und zum hören geht der ganze Aufwand los denn die Teile sind scheiß Unhandlich und empfindlich.
Aber, und das ist der Hauptpunkt, wenn die Platte läuft.. Läuft die. Und dann wird umgedreht. Die andere Seite läuft ebenso durch.
Kein Vorspulen, kein Skippen, kein Gespringe durch Künstler, Alben etc. Keine Playlists nichts.
Du hörst die Platte halt durch. Auch die Songs welche einem nicht so gefallen, welche man sonst nach 2 Sekunden geskippt hätte.
Naja, also wenn ich Musik höre, mache ich das bewusst. Ich mach mir ne Shisha parat und dann setze ich mich zwei Stunden vor die Anlage und höre neue Musik. Skippe ich auch Titel ? Ja klar. Wenn irgendein Metal-Grunz kommt brauch ich mir das nicht geben - ist nicht meine Welt.
Und anstelle von Covers und Inlays lese ich meistens im Netz was zum aktuellen Album das ich höre. Digital muss nicht bedeuten dass man dies nicht mehr macht.
Und weil der Bühnenbauer / Tontechniker / Equipment Fahrer etc. auch nicht mehr 5€ die Stunde verdient.
Tja, und da man heute (komischerweise) auch überall massive Security braucht (was ist da nur passiert?), die auch bezahlt werden wollen, steigen halt die Preise.
Und weil Firmen wie Eventim oder Ticketmaster einfach die ekelhaftesten Monopol-Abzocker auf dem Planeten sind. Das ist der Hauptgrund, das kann kein anderer Kostenpunkt rausholen egal wie sehr man sichs schöntrinkt.
Es ist nicht abstrakt, sondern ziemlich einfach.
Durch das physische Auswählen, aus der Hülle nehmen, auflegen und den Abnehmer aufsetzen lässt man sich auf die Musik ein. Es hat etwas vom "ganzes Album hören", was dem klick, wisch, Miniausschnitt beim Streamen entgegen steht.
Dürfte aber auch eine Generationensache sein, heute haben ja schon viele Probleme damit einen Kinofilm zu sehen, weil die Aufmerksamkeitsspanne einfach nicht hoch genug ist.
Der physische, unveränderbare Besitz, dazu mit der großen Illustration auf der Hülle, kommt noch oben drauf.
Alles das bietet eine CD auch. Sie ist physisch, unveränderbar, hat Covers und Inlays, man muss sie rausnehmen und einlegen und man kann auch nicht durchwischen - wenn, dann kann man vorspulen als höchstes der Gefühle.
Und auf die Musik einlassen ist eine persönliche Einstellung - keine des Mediums.
Vor 10 Jahren habe ich hier alle gedutzt, aber unter anderem Namen. Bei zeitonline habe ich mir grundsätzlich "sie" angewöhnt, und es gefällt mir, höflich und vornehm.
Dann bringt aber auch die feinste Hardware im Hause wenig wenn man schon beim Player um 50% Qualität rasiert wird.
Naja, also wenn ich Musik höre, mache ich das bewusst. Ich mach mir ne Shisha parat und dann setze ich mich zwei Stunden vor die Anlage und höre neue Musik. Skippe ich auch Titel ? Ja klar. Wenn irgendein Metal-Grunz kommt brauch ich mir das nicht geben - ist nicht meine Welt.
Und anstelle von Covers und Inlays lese ich meistens im Netz was zum aktuellen Album das ich höre. Digital muss nicht bedeuten dass man dies nicht mehr macht.
Und weil Firmen wie Eventim oder Ticketmaster einfach die ekelhaftesten Monopol-Abzocker auf dem Planeten sind. Das ist der Hauptgrund, das kann kein anderer Kostenpunkt rausholen egal wie sehr man sichs schöntrinkt.
Alles das bietet eine CD auch. Sie ist physisch, unveränderbar, hat Covers und Inlays, man muss sie rausnehmen und einlegen und man kann auch nicht durchwischen - wenn, dann kann man vorspulen als höchstes der Gefühle.
Und auf die Musik einlassen ist eine persönliche Einstellung - keine des Mediums.
Auf die Gefahr hin, dass es immer wieder aufs Neue mißverstanden wird.
Es gibt hier KEIN "was ist besser als das andere" oder "wahrer Musikgenuß kommt aus der Schallplatte".
Ausgangspunkt war die These, dass eine CD nicht so ein Revival feiern wird, wie die gute alte unvollkommene analoge Schallplatte. Die Gründe wurden genannt und sind ästhetischer, vielleicht philospophischer Natur.
Natürlich sollst du weiterhin Spaß an der CD haben!
Mir ging es nur darum, dass die CD meiner Meinung nach durch digitale Dateiformate (ganz allgemein gesprochen) verdrängt wurde und -außerhalb des physischen Besitzes, der aber im Falle von Musikdateien auch durch Speichersticks etc. herbei geführt werden kann- keine weiteren prinzipiellen Vorteile mehr bietet.
Ich sehe in der CD nur eine Art Übergangstechnologie.
Deswegen wird's bei der CD auch niemals ein Revival geben. Weil's bei digitalen Nullen und Einsen egal ist, wo sie her kommen, während man bei analogem Klang - im Wesentlichen - nur die Wahl hat zwischen Vinyl und Vinyl.
Man muss das halt auch mal historisch einordnen: Als die CD 1982 auf den Markt kam (und die Entwicklung startete ja bereits Jahre früher), war der heute übliche Speicherstick mit etlichen GB Kapazität noch nicht mal am Horizont zu erahnen. Selbst die Festplatte, die gerade dabei ist durch die SSD abgelöst zu werden, war im Privatbereich damals noch in den absoluten Kinderschuhen. Erschwinglich wurde sie erst 1980, mit der der Einführung der Seagate ST-506/412, dem ersten Laufwerk in 5,25 Zoll-Formatfaktor, mit einer Kapazität von 5-10 MB(!) und einem Preis von 1500 Dollar. Damals hätte man 70(!) solcher 10 MB-Festplatten benötigt, um die (unkomprimierten) Daten einer einzigen 70-Minuten-Musik-CD zu speichern. Von daher war die CD schon etwas Grandioses. 40 Jahre später, im Zeitalter von TB-Sticks, -HDDs und -SSDs, sieht das natürlich ganz anders aus.
Bisher gab's allerdings meines Wissens keine Blindversuche nach wissenschaftlichen Standards, die belegt hätten, dass der Unterschied zwischen 16 Bit/44.1 kHz und (beispielweise) 24 Bit/96 kHz tatsächlich in reproduzierbarer Weise wahrnehmbar wäre. Für's Gefühl mag's gut sein, für die Umsätze der HiRes-Anbieter auch, aber die meisten - vor allem älteren - können sich schon überglücklich schätzen, wenn sie den Unterschied zwischen einem guten MP3 und CD-Qualität wahrnehmen können. Ich will gar nicht mal völlig ausschließen, dass man da - mit sehr jungen Ohren, einer perfekten Anlage, einer perfekten Hörumgebung und nach vorherigem Training zur Erkennung von entsprechenden Unterschieden - vielleicht irgendeinen Unterschied hört, aber zusätzliches Geld würde ich dafür keines ausgeben.
Deswegen wird's bei der CD auch niemals ein Revival geben. Weil's bei digitalen Nullen und Einsen egal ist, wo sie her kommen, während man bei analogem Klang - im Wesentlichen - nur die Wahl hat zwischen Vinyl und Vinyl.
Man muss das halt auch mal historisch einordnen: Als die CD 1982 auf den Markt kam (und die Entwicklung startete ja bereits Jahre früher), war der heute übliche Speicherstick mit etlichen GB Kapazität noch nicht mal am Horizont zu erahnen. Selbst die Festplatte, die gerade dabei ist durch die SSD abgelöst zu werden, war im Privatbereich damals noch in den absoluten Kinderschuhen. Erschwinglich wurde sie erst 1980, mit der der Einführung der Seagate ST-506/412, dem ersten Laufwerk in 5,25 Zoll-Formatfaktor, mit einer Kapazität von 5-10 MB(!) und einem Preis von 1500 Dollar. Damals hätte man 70(!) solcher 10 MB-Festplatten benötigt, um die (unkomprimierten) Daten einer einzigen 70-Minuten-Musik-CD zu speichern. Von daher war die CD schon etwas Grandioses. 40 Jahre später, im Zeitalter von TB-Sticks, -HDDs und -SSDs sieht das natürlich ganz anders aus.
Bisher gab's allerdings meines Wissens keine Blindversuche nach wissenschaftlichen Standards, die belegt hätten, dass der Unterschied zwischen 16 Bit/44.1 kHz und (beispielweise) 24 Bit/96 kHz tatsächlich in reproduzierbarer Weise wahrnehmbar wäre. Für's Gefühl mag's gut sein, für die Umsätze der HiRes-Anbieter auch, aber die meisten - vor allem älteren - können sich schon überglücklich schätzen, wenn sie den Unterschied zwischen einem guten MP3 und CD-Qualität wahrnehmen können. Ich will gar nicht mal völlig ausschließen, dass man da - mit sehr jungen Ohren, einer perfekten Anlage, einer perfekten Hörumgebung und nach vorherigem Training zur Erkennung von entsprechenden Unterschieden - vielleicht irgendeinen Unterschied hört, aber zusätzliches Geld würde ich dafür keines ausgeben.
Bin mit deinen Ausführungen voll bei dir, will nur noch ergänzen: Das Ganze steht und fällt mit der letztendlichen Abmischung.
Wenn der Produzent kein Bock hat, wird es auch keine gute Qualität. Da kann dann draufstehen was will! Leider fällt mir das neuerdings immer wieder auf, das manche Künstler nicht nur die Titel auf 2:30Min halten, damit es möglichst oft gehört wird, sondern auch noch die Klangqualität auf dem Niveau von 90er-Titeln wie "Der Berg ruft" hängt. Und das betrifft oft auch große Künstler. Aktuell Linkin Park. Ich mag das neue Album sehr, aber klanglich wäre da mehr drin gewesen, wenn auch schon deutliche Steigerung zu alten Alben hörbar ist. Vor Allem weil "Apple Master" weitaus mehr Potenzial hat. Wenn man sich dann mal einen gut abgemischten Titel anhört, klingeln Einem die Ohren. Dann versteht man auch, warum die hohe Qualität gut tut. Dazu kommt, das dann oft auch die Vinyl ein Traum sein kann, da sie durch ihre eigene Tonalität noch eine andere Art Genuss bietet. Bei manchen Alben kann es dann sogar zum musikalischen Charakter passen, mal auf Dolby Atmos zu gehen. Gerade Moby mit dem Album "Reprise" zeigt, was da möglich ist.
Naja, also wenn ich Musik höre, mache ich das bewusst. Ich mach mir ne Shisha parat und dann setze ich mich zwei Stunden vor die Anlage und höre neue Musik. Skippe ich auch Titel ? Ja klar. Wenn irgendein Metal-Grunz kommt brauch ich mir das nicht geben - ist nicht meine Welt.
Und anstelle von Covers und Inlays lese ich meistens im Netz was zum aktuellen Album das ich höre. Digital muss nicht bedeuten dass man dies nicht mehr macht.
Und in 20 Jahren wirst du zurück denken... Damals. Als ich die Shisha geraucht habe vor der mini Anlage und mir das Albumcover auf dem Handy angesehen habe.
Und weil Firmen wie Eventim oder Ticketmaster einfach die ekelhaftesten Monopol-Abzocker auf dem Planeten sind. Das ist der Hauptgrund, das kann kein anderer Kostenpunkt rausholen egal wie sehr man sichs schöntrinkt.
Alles das bietet eine CD auch. Sie ist physisch, unveränderbar, hat Covers und Inlays, man muss sie rausnehmen und einlegen und man kann auch nicht durchwischen - wenn, dann kann man vorspulen als höchstes der Gefühle.
Und auf die Musik einlassen ist eine persönliche Einstellung - keine des Mediums.
Es is vollkommen ok wenn du das nicht verstehst.
Ich dachte bis vor 1-2 Jahren genauso, bis ich Schallplatte beim Bekannten quasi lieben gelernt habe.
Hört fast ausschließlich Platte.
Stimmt. Die Betonung liegt auf dem richtigen System. Aber selbst das sehr empfehlenswerte AT VM95ML für um die 130€ oder das noch etwas bessere VM95SH für um die 160-170€ gelten noch als Billigsysteme. Obwohl sie sehr gut klingen. Auf meinem 731Q ist das AT VM540ML montiert. Mit über 230€ nochmal eine Preisklasse höher. Aber es ist jeden Euro wert. Wer keine Ansprüche hat, kommt auch schon mit einem VM95E für 50€ zurecht.
Aber rein von der technischen Seite kann Vinyl niemals besser klingen als eine gute CD. Die ist technisch in allen Belangen dem Vinyl haushoch überlegen. Nur leider hat sich der CD die Unsitte breit gemacht, die CD immer häufiger in billigen Pappcovern auszuliefern. Und große Elektronik Ketten fahren den CD Verkauf immer weiter zurück. Im hiesiegen B... Markt ist die CD Abteilung radikalst zusammengestrichen und lieblos in die hinterste Ecke zusammen mit den wenigen Vinyl Scheiben verbannt worden. Das wirkt wie "geh weg, wir wollen das eigentlich gar nicht mehr".
Eine Audio CD hat gegenüber einer Schallplatte rund 30db mehr nutzbaren Dynamikumfang. Platten haben unter Idealbedingung 70db, CDs hingegen immer 96db. Inwiefern die dann auch genutzt werden, ist eine ganz andere Frage.
Es gibt auch noch die Annahme, Schallplatten hätten einen größeren Frequenzgang, was so pauschal aber auch nicht stimmt. Zum einen decken CDs mit 20Hz bist 20Khz ja schon den kompletten für Menschen hörbaren Frequenzbereich ab, zum anderen gehen Platten technisch selten unter 40hz, unter anderem, weil die langen Wellen mehr Platz auf dem Vinyl brauchen und so effektiv die mögliche Laufzeit verkürzen. Über 17khz geht es auch wieder selten, weil die Rillen dann sehr fein, anfällig und schwieriger abzunehmen werden.
Aber rein von der technischen Seite kann Vinyl niemals besser klingen als eine gute CD. Die ist technisch in allen Belangen dem Vinyl haushoch überlegen.
Hier prallen ja wieder unterschiedlichste Auffassungen & Missverständnisse aufeinander... um das ganze mal etwas aufzudröseln, habe ich mal einen alten Beitrag von mir ausgekramt, bei dem die Diskussion um das Thema Vinyl in ähnlichen Bahnen verlief, ich hoffe das ist für den ein oder anderen hier interessant und kann ein paar Irrtümer aus der Welt räumen:
Warum hält sich bei vielen hartnäckig die Meinung, dass die Platte besser klingt, wenn die CD doch das technisch überlegene Medium ist?
Ganz einfach: Wie schon erwähnt bekommen Platten so gut wie immer ein besseres Master spendiert.
Und zwar ein Master, das im Dynamikumfang lange nicht so extrem beschnitten bzw. komprimiert wurde, wie das bei der CD seit über 25 Jahren leider gängige Praxis ist, um Lieder möglichst "laut" auf die CD pressen zu können (dem ein oder anderen bekannt als das leidige Thema "Loudness War").
Angefügt ein anschauliches Beispiel, "Highway Tune" von Greta Van Fleet, oben die Vinyl-EP, unten die CD mit angeglichener Lautstärke:
Die "abgeschnittenen Spitzen" sind genau das, was viele auf CD bzw. bei digitaler Musik vermissen (nochmal, dass das fehlt ist rein technisch vollkommen grundlos; digital könnte man das ganz genauso auch "unbeschnitten" abbilden und ausliefern. Es wurde sich nur auf Plattenlabel-/Masteringseite dazu entschieden, stärker zu komprimieren, um unnötigerweise den Maximalpegel des Mediums ausreizen zu können, denn für den Ersteindruck beim 0815-Hörer gilt leider lauter=besser).
Das betrifft so ziemlich alle modernen und durch die "Remaster"-Kultur auch ein Großteil der älteren (Neu-)Veröffentlichungen, von Rammstein über Metallica bis Pearl Jam.
Dass ein Master mit höherem Dynamikumfang in der Regel besser klingt, als ein totkomprimiertes, gar bis ins Clipping getriebene Master, liegt auf der Hand ("komprimiert" meint hier beschnittener Dynamikumfang, nicht MP3/AAC oder dergleichen!)
Hier ein simples Hörbeispiel, bei dem der Unterschied (trotz uraltem Youtube-Codec wohlgemerkt!) schnell auffällt:
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Man muss also unterscheiden zwischem dem, was auf der Platte tatsächlich besser klingt, und den plattentypischen Eigenheiten (Kratzen, Rauschen, "analoger Klang" oder dergleichen), denen dieser Unterschied oft vermeintlich zugeschrieben wird.
Das gleiche Master, einmal auf Platte, einmal auf CD gepresst, klingt von der CD "besser", zumindest im Sinne der maximalen Wiedergabetreue (das, was Hi-Fi eigentlich anstrebt).
Dazu kommt noch der Unterschied bei der Hochtonwiedergabe, da die CD die Höhen bis 20khz besser (bzw. überhaupt) abbilden kann. Dieser Unterschied im Hochtonbereich wird oft als "analoge Wärme" vs "sterile digitale Kälte" mit in die Diskussion aufgenommen, hat aber mit analog vs. digital im eigentlichen Sinne nichts zu tun (Vinylmaster werden seit vielen Jahren nahezu ausnahmslos ebenfalls durchgängig digital produziert. Dire Straits' Brothers in Arms war soweit ich weiß die erste digitale Produktion). Ja, es gibt auch sowas wie harmonische Verzerrungen, aber wiegesagt, das alles ist bei identischem Master von komplett nachrangiger Natur. Im Blindtest kann dir heute niemand sagen, ob ein Signal zwischendurch einen AD/DA-Wandler durchlaufen hat, oder "analog geblieben" ist. Ebenso wird das Signal durch digitale Wandlung nicht "stufig", "zerhackt" oder dergleichen, die Information ist lediglich anders festgehalten und nach Rückumwandlung ist es rein mathematisch 1:1 das gleiche Signal, solange die Abtastrate mehr als doppelt so hoch ist wie die höchste abzubildende Frequenz (daher kommen die 44,1khz). Im Tieftonbereich und bei Stereotrennung ist die CD ebenfalls überlegen.
Zusammenfassend haben also alle irgendwie zu einem gewissen Teil recht, nur die Begründung ist häufig falsch oder irreführend: Platten klingen oft besser als CDs, aber nicht, weil die Platte an sich besser als die CD ist, sondern weil das Master besser ist. Die CD wiederum bietet auf dem Papier die maximale Wiedergabetreue, nur in der Praxis eben leider oft nicht (gleiches gilt leider auch für den Großteil der digital gestreamten/herunterladbaren Musik, die häufig auf aktuellen Remastern mit o.g. Dynamikkompression basiert - auch wenn es seit Spotify & Co. etwas besser ist, als noch Mitte der 2000er, da sich maximal "laut" mastern nicht mehr lohnt, da dann der automatische Limiter des Streamingdienstes greift).
Ob dann jemand noch etwas Kratzen oder das "Platte auflegen als Ritual zum aktiven Musikgenuss" bevorzugt, das ist dann letztendlich Geschmackssache. Mir geht es hier um die tatsächlich hör- wie messbaren technischen Unterschiede, nicht darum, ob man lieber entspannt Platten durchgeht oder Playlisten durchklickt.
Der Unterschied zwischen verschiedenen Mastern ist in der Regel deutlich ausschlaggebender und hörbarer, als zwischen Lossless und (mit vernünftigen Einstellungen & hoher Bitrate!) encodierter Musik. Klar, die Mitte der 2000er von Youtube gerippten und 3x mit max. 128k totgewandelten MP3-Files klingen immer mies.
Es ist wirklich total pervers, das - mindestens vom reinen Dynamikumfang her - bessere Medium derart kaputtzumastern, dass es am Ende schlechter klingt als das diesbezüglich eigentlich deutlich unterlegene Medium
Es ist bei Musik zum Teil wirklich Not gegen Elend: besseres Master auf technisch schlechterem Medium oder umgekehrt. Als hätte man die Wahl zwischen UHD-Film auf 2 VHS-Kasetten oder einmal DVD-Film, gebrannt auf ne Bluray.
Stellt mir doch einfach das Master, dass ihr auf Vinyl presst, auch unverfälscht digital zur Verfügung, wenn dessen Dynamik höher ist, als die des Standardmasters, das ihr digital und auf CD ausliefert. Es nervt mich einfach...
(Hängt aber leider auch damit zusammen, dass digital viel im Auto, über Bluetooth-Boxen usw. gehört wird, da sind komprimierte Master oft ""besser"" (oder sagen wir eher praxistauglicher), weil leise Passagen nicht absaufen und man aus (viel zu) kleinen Lautsprechern mehr "rausholt".)
Das Knistern wird gern in Kauf genommen für die besseren Randfrequenzen, weil man viel tiefer die Ganzlied- oder Phrasenthemen auf emotionaler Ebene vertanzen kann, wenn man sie breiter wahrnimmt
Dass die Schallplatte in der heutigen Zeit eher etwas zum "physischen erleben" ist als eine CD brauchen wir hier vermutlich nicht diskutieren. Und auch wenn ich die Vinyl-Liebhaber (kenne selbst einen, ist selbst Hobbymusiker mit Bühnenerfahrung genauso wie ich auch) verstehe, was sie mit dem "Erlebnis" meinen, brauche ich keine Schallplatte dafür. Wenn ich bewußt Musik höre, dann schaue ich mir währenddessen nicht das Albumcover an. Ich habe gute Kopfhörer auf der Birne und höre, sofern vorhanden, flacs. Ansonsten gehen auch MP3s mit hoher Bitrate. Viel entscheidender ist eine gute Tonabmischung (und die gibt es, zumindest bei sehr vielen aktuellen Alben, weder bei Vinyl noch digital - die Brickwall aus den Loudness-Wars lässt grüßen!).
Mich persönlich stört da sogar die Umständlichkeit von Vinyl. Das Drumherum juckt mich nicht, kann mich sogar stören. Und ich höre in der Regel Alben immer durch. Shuffle habe ich noch nie in meinem Leben an einer Anlage oder einem digitalen Player eingeschaltet.
Wenn ich mehr zu den Tracks erfahren will - seien es Lyrics, weil ich sie evtl. doch nicht 100%ig verstehe, oder Cover, oder Hintergrundinfos - ziehe ich die mir hinterher rein. Digital.
Wie gesagt, ich kann die Vinyl-Liebhaber verstehen, das Ding in der Hand zu halten. Umgekehrt scheint das aber oft nicht der Fall zu sein. Als unsere Tochter geboren wurde, bot das Krankenhaus auch direkt ein Babyshooting an - was wir dankend annahmen (denn die Chance ergibt sich nur 1x). Aber erst, nachdem ich mir versichern lassen konnte, dass ich neben den physischen Goodies wie Fotobuch Leinwänden, Poster, Grußkarten und und und eben auch die originalen, unbearbeiteten Fotos auch erwerben konnte - in digitaler Form. Was soll ich sagen, die physischen Sachen sind alle sehr schön. Aber am meisten Freude habe ich an den digitalen originalen, obwohl ich die nicht direkt "anfassen" kann.
Jedenfalls ist es bei mir Tradition, dass wenn ich ein neues Album einer meienr Lieblingsband ergattere, ich dieses erst einmal ohne Pause von A nach Z durchhöre. Isoliert von anderen Menschen. Danach kann ich dann darüber reden und einzelne Tracks / Passagen vorspielen und darüber reden / diskutieren.
Menschen ticken einfach anders. Ich würde behaupten, dass der Vinyl-Besitzer generell sich intensiver mit der Arbeit eines Künstlers auseinandersetzt als der mittlerweile Ottonormalo-Streamingnutzer. Das ist ja klar. Aber braucht es unbedingt etwas "haptisches", um sich "entschleunigt" und "bewußt" einfach mal auf ein Album einzulassen? Finde ich persönlich nicht.
Wie gesagt, bin selbst Musiker und schreibe / komponiere auch selbst (bin aber "nur" Drummer bei der Wiedergabe, lol) und Musik ist für mich unfassbar wichtig, ich bekomme Gänsehaut bei guten Stücken und bin da auch sehr wählerisch. Aber eine Schallplatte und das Ganze drumherum würde mich bei dem Genuss nur stören.
Warum hält sich bei vielen hartnäckig die Meinung, dass die Platte besser klingt, wenn die CD doch das technisch überlegene Medium ist?
Ganz einfach: Wie schon erwähnt bekommen Platten so gut wie immer ein besseres Master spendiert.
Und zwar ein Master, das im Dynamikumfang lange nicht so extrem beschnitten bzw. komprimiert wurde, wie das bei der CD seit über 25 Jahren leider gängige Praxis ist, um Lieder möglichst "laut" auf die CD pressen zu können (dem ein oder anderen bekannt als das leidige Thema "Loudness War").
Leider ist das, zumindest bei dem Genre, dem ich am meisten verfallen bin (Hardrock/Punk/Alternative), heute auch nicht mehr der Regelfall. Habe mir da einige Vinyls schon angehört und recherchiert - die Master werden immer immer schlechter, seit den 2000ern. Keine Ahnung wieso - es gibt ja schlicht keinen vernünftigen Grund, außer Lautstärke.
Das nimmt sogar mittlerweile solche Ausmaße an, dass man anhand der Spuren auf der Plattenoberfläche erkennen kann, dass das Master "dank" einer hohen Komprimierung (damit ist nicht die Kompression wie bei einem Codec gemeint) eine Brickwall ist. Das kann man optisch an der Spur erkennen. Mega traurig, dass das der Fall ist.
Künstler und vernünftige Mischer, die Wert auf ihren Mix legen, wissen das natürlich zu verhindern. Aber selbst das stirbt heute leider langsam aus.
Menschen ticken einfach anders. Ich würde behaupten, dass der Vinyl-Besitzer generell sich intensiver mit der Arbeit eines Künstlers auseinandersetzt als der mittlerweile Ottonormalo-Streamingnutzer. Das ist ja klar. Aber braucht es unbedingt etwas "haptisches", um sich "entschleunigt" und "bewußt" einfach mal auf ein Album einzulassen? Finde ich persönlich nicht.
Nein, braucht es nicht unbedingt. Sagt das jemand?
Das haptische Erlebnis ist aber für viele Vinyl-Liebhaber halt mit ein Grund die alte Plattensammlung wieder aufleben zu lassen.
Ich finde es geht dann schon um das ganze "drumherum": Platte raussuchen, auspacken, anfassen, auflegen, Nadel absenken und letztlich vielleicht um die Erinnerung "an die gute alte Zeit".
Natürlich, wie so oft, mit etwas Verklärung. Das gehört dazu.
Ich denke, dass ist i.d.R. auch eher ein Generationending und ich wäre etwas überrascht, wenn sich die Generation U30 noch zahlreich (Ausnahmen bestätigen ja jede Regel) für Schallplatten erwärmen kann.
Vor allem geht es ja den allermeisten überhaupt nicht um ein Ablehnen digitaler Musik.
Hier wird ein zu großes Fass aufgemacht nach meinem Geschmack.
Es geht doch lediglich um das Thema "Schallplatten erleben ein Revival und haben wieder mehr Fans".
Für etwas zu sein heißt in meiner Welt eben nicht automatisch gegen etwas anderes zu sein.
@DarthNomad das ist genau wie beschrieben, Musik hat seinen analogen Dynamik verloren wegen des Mastern dabei ist cd an sich Dynamisch sogar besser geeignet als ne vinyl man nutzt es aber nicht.
Daher klingen cd oft auf eine Lautstärke gepresst mit dem vu meter kann man das sogar sehen von früher wo von -40db bis +3db ging heute ist die Nadel nur in +3db ohne Abweichung.
Das ist Kompression aufs maximum getrieben.
Technisch ist da die Verstärker Ausgabe der Lautstärke, auf input ist das entsprechend geringer etwa -70 bis -10
ich komme ursprünglich aus der tape Nutzung wo die Lautstärke anhand der aufnahmen eingestellt habe ideal ist es wenn dazu ein eq daran war.
Zudem haben Lp eine frequenzkurve je nach Pressung die man zwangsweise anpassen muss.
Bei cd ist das unnötig da kommt es darauf an wie das master gemacht wurde.
Das Einzige was mich an der Diskussion stört ist diese "Vinyl ist besser" Esoterik. Vinyl ist technisch gegenüber CD einfach unterlegen. Gegenüber verlustfreien Formaten dann sowieso.
Es muss halt unterschieden werden, zwischen der Technik und den Möglichkeiten des Mediums auf der einen und der Produktionsqualität auf der anderen Seite. Dass es den Loudness-War auf Vinyl so nicht gibt liegt ja gerade an der Unterlegenheit. Und daran, dass wohl niemand Vinyl im Auto hört.
Sicherlich gibt es Alben die auf CD echt schlimm klingen und die dann von den eingeschränkten Möglichkeiten des Vinyls profitieren oder als hochauflösende FLAC plötzlich richtig Spaß machen.
Ein prominentes Beispiel dafür dürfte Metallicas Death Magnetic sein.
Dass für Vinyls "in den meisten Fällen" ein anderes Master an den Druck geht, als für die anderen Medien wage ich allerdings zu bezweifeln. Kann aber natürlich sein, dass die Leute abseits von non-underground Music den Aufwand echt betreiben.