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Freizeitschrauber(in)
Pico Lino 2 - Ein Lautsprecher entsteht
Hallo liebe Community!
Wie man schon am Titel erkennen kann, gehts hier handwerklich ans Werk!
Jahrelang wurde ich von 50€-Tröten verschiedenster Hersteller "beschallt". Mehr als Beschallung war das leider nie.
Und warum kauft sich jeder diese Teile? Ich denke aus 2 Gründen. Der erste ist natürlich der geringe finanzielle Aspekt, mit dem man schon viel Wumms bekommen kann.
So hat man mit 50 Euro schon ziemlich viel Auswahl. Mit Auswahl meine ich aber eher die optischen Unterschiede, als die klanglichen
Der zweite Grund, warum diese Systeme so gut laufen wurde schon erwähnt - der Wumms.
Meiner Meinung nach überzeugt (bei Unwissenden) ein großer Tiefgang aufs erste mal viel mehr, als klare Höhen oder eine gute Räumlichkeit.
Da ich nie in den Genuss besserer Lautsprecher gekommen bin, war ich auch damit immer zufrieden.
Doch wenn man einmal etwas besseres gehört hat und sich auch dafür interessiert, dann wird man anspruchsvoller...
Vor ein paar Wochen mussten neue PC-Lautsprecher her. Doch ich wollte mich nicht mehr mit einem einfachen 2.1-System zufrieden geben.
Also gleich mal von der netten Community beraten lassen
Hier kam der kompetente Zappaesk ins Gespräch, der mir den Selbstbau ans Herz legte und mir viele Tipps gab. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an dich
Da ich schon lange mal wieder handwerklich aktiv werden wollte, bot sich die Gelegenheit perfekt an.
So wurden innerhalb von 3 Tagen die Bauteile, wie Chassis, Dämmmaterial, Elektronik, usw. geliefert.
Der Bausatz trägt den Namen "Pico Lino 2". Hier sind die verschiedenen Teile aufeinander abgestimmt mit einem passendem Bauplan fürs Gehäuse.
Es handelt sich um eine kleine TML Box (Transmission Line)
Wer dazu mehr lesen möchte kann sich den Artikel mal durchlesen: Transmissionline-Gehäuse
Der Bau kann also losgehen!
Der erste Schritt ist natürlich das Zuschneiden der Platten. Ich verwendete MDF - Es ist günstig, klasse zu bearbeiten, sehr gleichmäßig, sehr dicht und deswegen klasse für akustische Anwendungen.
Da sich Schwingungen und Ecken nicht gut vertragen, muss das Ende der TML rund werden.
Nach ein paar Streicheleinheiten mit der Raspel und Schleifpapier war das Ergebnis schon ganz zufriedenstellend.
Die Spaltöffung sollte relativ genau sein, weswegen man am besten mit dem Ausgang der TML anfängt.
Jetzt müssen ersteinmal ein paar Wände eingezogen werden. Mit viel Ponal Express und einem Winkel geht das relativ zügig.
Auf dem letzten Bild erkennt man schon gut den TML-Kanal.
Da sich die Luft hinter dem Treiber sehr schnell bewegt, muss hier eine Fase geschnitten/geschliffen werden, damit er genügend Luft zum Atmen hat.
Nun wird die Schallwand ins Gehäuse integriert und schon steht der Rohbau.
Und da alleine blöd ist, hab ich ihm noch einen Bruder gebastelt. Sie verstehen sich übrigens prächtig
Um unerwünschte Resonanzen zu vermeiden, werden die Wände größtenteils mit Nadelfilz ausgekleidet.
Zum Befestigen eignet sich doppelseitiges Klebeband bestens. Hinter den Treiber kommt ebenfalls ein Stück Polyesterdämmmaterial.
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Hallo liebe Community!
Wie man schon am Titel erkennen kann, gehts hier handwerklich ans Werk!
Jahrelang wurde ich von 50€-Tröten verschiedenster Hersteller "beschallt". Mehr als Beschallung war das leider nie.
Und warum kauft sich jeder diese Teile? Ich denke aus 2 Gründen. Der erste ist natürlich der geringe finanzielle Aspekt, mit dem man schon viel Wumms bekommen kann.
So hat man mit 50 Euro schon ziemlich viel Auswahl. Mit Auswahl meine ich aber eher die optischen Unterschiede, als die klanglichen

Der zweite Grund, warum diese Systeme so gut laufen wurde schon erwähnt - der Wumms.
Meiner Meinung nach überzeugt (bei Unwissenden) ein großer Tiefgang aufs erste mal viel mehr, als klare Höhen oder eine gute Räumlichkeit.
Da ich nie in den Genuss besserer Lautsprecher gekommen bin, war ich auch damit immer zufrieden.
Doch wenn man einmal etwas besseres gehört hat und sich auch dafür interessiert, dann wird man anspruchsvoller...
Vor ein paar Wochen mussten neue PC-Lautsprecher her. Doch ich wollte mich nicht mehr mit einem einfachen 2.1-System zufrieden geben.
Also gleich mal von der netten Community beraten lassen

Hier kam der kompetente Zappaesk ins Gespräch, der mir den Selbstbau ans Herz legte und mir viele Tipps gab. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an dich

Da ich schon lange mal wieder handwerklich aktiv werden wollte, bot sich die Gelegenheit perfekt an.
So wurden innerhalb von 3 Tagen die Bauteile, wie Chassis, Dämmmaterial, Elektronik, usw. geliefert.
Der Bausatz trägt den Namen "Pico Lino 2". Hier sind die verschiedenen Teile aufeinander abgestimmt mit einem passendem Bauplan fürs Gehäuse.
Es handelt sich um eine kleine TML Box (Transmission Line)
Wer dazu mehr lesen möchte kann sich den Artikel mal durchlesen: Transmissionline-Gehäuse
Der Bau kann also losgehen!
Der erste Schritt ist natürlich das Zuschneiden der Platten. Ich verwendete MDF - Es ist günstig, klasse zu bearbeiten, sehr gleichmäßig, sehr dicht und deswegen klasse für akustische Anwendungen.
Da sich Schwingungen und Ecken nicht gut vertragen, muss das Ende der TML rund werden.
Nach ein paar Streicheleinheiten mit der Raspel und Schleifpapier war das Ergebnis schon ganz zufriedenstellend.
Die Spaltöffung sollte relativ genau sein, weswegen man am besten mit dem Ausgang der TML anfängt.
Jetzt müssen ersteinmal ein paar Wände eingezogen werden. Mit viel Ponal Express und einem Winkel geht das relativ zügig.
Auf dem letzten Bild erkennt man schon gut den TML-Kanal.
Da sich die Luft hinter dem Treiber sehr schnell bewegt, muss hier eine Fase geschnitten/geschliffen werden, damit er genügend Luft zum Atmen hat.
Nun wird die Schallwand ins Gehäuse integriert und schon steht der Rohbau.
Und da alleine blöd ist, hab ich ihm noch einen Bruder gebastelt. Sie verstehen sich übrigens prächtig

Um unerwünschte Resonanzen zu vermeiden, werden die Wände größtenteils mit Nadelfilz ausgekleidet.
Zum Befestigen eignet sich doppelseitiges Klebeband bestens. Hinter den Treiber kommt ebenfalls ein Stück Polyesterdämmmaterial.
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