Bananenrepublik Deutschland

Alles andere wäre auch furchtbar. Sobald die Industrie hier keine Gewinne macht, macht nämlich überhaupt niemand mehr Gewinne. Dann kannst Du Dir Deine Sozialsysteme und Deinen Umweltschutz direkt als unfinanzierbar in die Haare schmieren. Irgendwer muß am Ende schließlich das erwirtschaften, was andere so gerne verteilen.

:wow: :ugly:

Das wäre zutreffend, wenn sie (Wirtschaft, Finanz und Reiche) sich noch am Solidarprinzip beteiligen müssten, was jedoch seit Jahren immer mehr zurückgefahren wird und momentan auf der untersten Stufe angekommen ist.
Die Sozialsysteme kommen ja nicht deswegen aus dem Gleichgewicht, weil es immer mehr Bedarfsfälle gibt (das wird ja offiziell negiert und die Zahlen sprechen ja angeblich da für sich) oder die Leistungen im Sozialbereich steigen (die Beispiele dafür kann man schon fast bei jeder Gesetzesnovelle anführen).
Die brechen deswegen zusammen, weil es einerseits immer weniger Menschen gibt, die ausreichend verdienen um ordentlich Sozialabgaben einzuzahlen und andererseits Erben, Großverdiener, Vermögende und Firmen, wie auch Banken und Versicherungen immer weiter entlastet werden.

Und das Märchen der sinkenden Gewinne und der armen Wirtschaft musst du hier (glaub ich) keinem erzählen.
:daumen2:
 
:wow: :ugly:

Das wäre zutreffend, wenn sie (Wirtschaft, Finanz und Reiche) sich noch am Solidarprinzip beteiligen müssten, was jedoch seit Jahren immer mehr zurückgefahren wird und momentan auf der untersten Stufe angekommen ist.
Die Sozialsysteme kommen ja nicht deswegen aus dem Gleichgewicht, weil es immer mehr Bedarfsfälle gibt (das wird ja offiziell negiert und die Zahlen sprechen ja angeblich da für sich) oder die Leistungen im Sozialbereich steigen (die Beispiele dafür kann man schon fast bei jeder Gesetzesnovelle anführen).
Die brechen deswegen zusammen, weil es einerseits immer weniger Menschen gibt, die ausreichend verdienen um ordentlich Sozialabgaben einzuzahlen und andererseits Erben, Großverdiener, Vermögende und Firmen, wie auch Banken und Versicherungen immer weiter entlastet werden.

Und das Märchen der sinkenden Gewinne und der armen Wirtschaft musst du hier (glaub ich) keinem erzählen.
:daumen2:

Wirtschaft und Solidarprinzip paßt per se schonmal nicht zusammen.

Du begehst hier einen Trugschluß. Die Unternehemn auf die DU abzielst sind internationale Großkonzerne. Die haben seid je her den geringsten Anteil am Steueraufkommen der Wirtschaft in Deutschland geleistet.
Du vergißt die Mehrzahl der deustchen Unternhemen. Der klassiche Mittelstand bis hin zum großen Mittelstand, der nahezu 90% des Steueraufkommens der Wirtschaft beisteuert.

Nehme ich die Wirtschaft aus usnerer unmittebaren Nachbarschaft, weiß
ich das ein größerer Handwerksbetrieb die komplette Jugendabteilung
des Fußball/Turnvereines sponsort und eine große Spende zur Sanierung der Sporthalle geleistet hat, aus der die Verbandsgemeinde sich zurückgezogen hat.

Ein Solarunternehmen aus dem Westerwald enagiert sich in der Jugendfortbildung, da die ARGE keine Gelder bereitstellen kann.

Die Beispiele kann ich nicht endlos fortsetzten doch von diesen und ähnlichen sind mir Einige bekannt.

Meiner Meinung nach engaiert sich die Wirtschaft in der Solidargemeinschaft und dass nicht nur über das Steueraufkommen sondern durch dirketes Engagemnt in den Regionen!


Was ist für Dich das Sozialsystem?
Krankkassen
Rentenkassen
...

Fakt ist , dass der Sozialetat der größte Einzeletat ist!

Ich persönlich glaube nicht, dass zu wenig Geld im Sozialsystem ist, sondern zu wenig bei den bedürftigen ankommt!

Woran das liegt ist schwierig aufzuzeigen.
Zu viele private Perosnen, Organisationen und Unternehmen wollen ein Stück vom Kuchen abhaben.

- Pharmaindustrie - wir haben die höchsten Arzneimittelpreise weltweit. Bei neuen Präparaten sogar im Schnitt 150% teiwleise umn bis zu 300% teuerer als der im europäischen Vergleich! - Das schlägt voll auf die Krankenkassen durch
- Krankenkassen - haben wir zu viele? Ja!! Kein Wettbewerb. Warum brauche ich dann x-Hundert Kassen?
- Standesorganisationen wie Hausärzteverband oder Kassenärtzliche Vereinigungen und viele andere mehr.
- Krankenhäuser - wir haben eine Dichte weie sonst nirgendwo in Europa.
- Elterngeld
- Kindergeld
- Ausbau Kindertagesstätten für 2 jährige
- Fortbildung im sozialen System - warum kostet ein MS-Office Kurs über die ARGE bei der Caritas 800 Euro pro Person?
-> Volkshochschule 9 Euro pro Abend bei 10 Veranstaltungen macht das 90 Euro?

Ich bin der Meinung - es ist genug Geld im System- nur wollen zuvile ein Stück vom Kuchen abhaben. Nur bei den Bedürftigen kommt immer weniger an.
 
Alles andere wäre auch furchtbar. Sobald die Industrie hier keine Gewinne macht, macht nämlich überhaupt niemand mehr Gewinne. Dann kannst Du Dir Deine Sozialsysteme und Deinen Umweltschutz direkt als unfinanzierbar in die Haare schmieren. Irgendwer muß am Ende schließlich das erwirtschaften, was andere so gerne verteilen.

read again:

Die darf fleißig zusätzliche Gewinne machen




Du begehst hier einen Trugschluß. Die Unternehemn auf die DU abzielst sind internationale Großkonzerne. Die haben seid je her den geringsten Anteil am Steueraufkommen der Wirtschaft in Deutschland geleistet.
Du vergißt die Mehrzahl der deustchen Unternhemen. Der klassiche Mittelstand bis hin zum großen Mittelstand, der nahezu 90% des Steueraufkommens der Wirtschaft beisteuert.

Und daran wird sich auch nichts ändern, wenn die Regierung sich nach Auto- und Energiekonzernen richtet... (und das in den jüngsten Fällen eben gerade zulasten z.B. diverser "grüner" Technologien, die ein Paradebeispiel für die den erfolgreichen deutschen Mittelstand sind bzw. waren.)
 
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Du begehst hier einen Trugschluß. Die Unternehemn auf die DU abzielst sind internationale Großkonzerne. Die haben seid je her den geringsten Anteil am Steueraufkommen der Wirtschaft in Deutschland geleistet.
Du vergißt die Mehrzahl der deustchen Unternhemen. Der klassiche Mittelstand bis hin zum großen Mittelstand, der nahezu 90% des Steueraufkommens der Wirtschaft beisteuert.

Nehme ich die Wirtschaft aus usnerer unmittebaren Nachbarschaft, weiß
ich das ein größerer Handwerksbetrieb die komplette Jugendabteilung
des Fußball/Turnvereines sponsort und eine große Spende zur Sanierung der Sporthalle geleistet hat, aus der die Verbandsgemeinde sich zurückgezogen hat.

Ein Solarunternehmen aus dem Westerwald enagiert sich in der Jugendfortbildung, da die ARGE keine Gelder bereitstellen kann.

Die Beispiele kann ich nicht endlos fortsetzten doch von diesen und ähnlichen sind mir Einige bekannt.
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Nur bei den Bedürftigen kommt immer weniger an.

Es gibt da ansich schon Unterschiede in unserer Auffassung, jedoch stimme ich dir insoweit zu, dass es mir tatsächlich größtenteils um deutsche Großkonzerne und -unternehmen geht.

Allerdings nicht nur.
Du hast die tatsächliche momentane Situation zwar sehr gut beschrieben, indem du das Engagement der "mittelständischen" Unternehmen gewürdigt hast, weil in den öffentlichen Kassen kein Geld mehr ist, allerdings lässt du dabei außen vor, warum in den öffentlichen Kassen kein Geld ist, und das habe ich ursächlich in meinem Beitrag aufgeführt.
In einem stimme ich da wiederum zu: In unserem System (nicht Sozialsystem sondern insgesamt!) sind ausreichend Mittel vorhanden. Sie werden nur falsch verteilt.
Auch betrachtet man in den von dir genannten Fällen mal die steuerlichen Aspekte, erkennt man sogleich wieder, dass das Engagement schön und gut ist, jedoch für die Unternehmen zu großen Teilen kostenneutral, da sie Spenden und Sponsoring wiederum steuerlich geltend machen können. Es schmälert also nicht exorbitant den Gewinn, mindert jedoch die Steuerschuld und damit den Anteil, der der öffentlichen Hand zur Verfügung stehen würde.

Das soziale Gefüge beinhaltet für mich den gesamten sozialen Sektor.
Krankenkassen und Rentenkassen sind da nur Teilbereiche.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Heute mal etwas mehr dazu, wie unsere "unabhängigen Medien" immer mehr durch PR unterwandert werden, um die verflochtenen Strukturen zwischen Wirtschaft, Finanz und Politik den Bürgern schmackhaft zu machen.

Dazu verlinke ich mal den gestrigen Artikel bei den NDS:
NachDenkSeiten – Die kritische Website Herrliche Belege für Kampagnenjournalismus

Da wird analysiert, wie der Bock zum Gärtner (Teil I), der Fachkräftemangel zur Realität (Teil II) und ein Wirtschaftswunder (Teil III) herbeigeschrieben werden können, wenn nur die richtigen Agenturen an der entsprechenden Stelle sitzen.

Dass das auch bei den anderen im hiesigen Thread behandelten Themen geschieht, darf man getrost als gegeben hinnehmen, auch wenn z.T. differenziert berichtet wird (wie an den u.a. Beispielen zu sehen ist), ist doch ein Großteil der Berichterstattung in den Medien nur Unternehmenspropaganda.
Warum das so ist und wie es funktioniert, hat bspw. das NDR bereits an mehreren Beispilen belegt:

PR-Berater: Geschäfte und Machenschaften | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Zapp - Medien und Politik / Wirtschaft
(PR-Berater in der Medienkultur)

Bertelsmann Republik Deutschland. Eine Stiftung macht Politik | NDR.de - Kultur - Literatur - Buch-Tipps (Buchtipp zur Bertelsmann-Stiftung)

Wie sich Ackermann in der Krise in Szene setzt | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Zapp - Medien und Politik / Wirtschaft (PR für Ackermann und Bank)

Der Wulff-Macher | NDR.de - Regional - Niedersachsen (Wulffs PR-Management)

Das Erfolgsgeheimnis von Rainer Brüderle | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - extra 3 - media (Video über Brüderles PR-Management)

Der Atomkompromiss der Regierung | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A - Z - Zapp - Medien und Politik / Wirtschaft
(zum Atomkompromiss)
 
Das war schon immer so. Im Mittelalter hat es angefangen.

Man sllte alles kritisch hinterfragen und nicht jeden beitrag als die absolute Wahrheit sehen.
 
Man sllte alles kritisch hinterfragen und nicht jeden beitrag als die absolute Wahrheit sehen.

Aber wer von uns tut das schon wirklich immer?
Ich selbst habe schon ab und an Nachrichten aus der Tagespresse unhinterfragt kommentiert und damit voll daneben gelegen, weil sich dann Details als eben nicht stimmig erwiesen haben und dies aber genau Anlass meiner Kritik war.
Da steht man hinterher schön blöd da, wenn man der Zensursula oder dem Schäuble Dinge an den Kopp schmeisst, die diejenigen gar nicht verzapft haben ...
:devil:
 
Es muss ja nicht immer gleich eine Psychose sein - eine gehörige Portion gesundes Misstrauen ist durchaus jederzeit angebracht, da muss man sich keine krankheitsspezifische Symptomatik als Ausrede einfallen lassen.
 
Im prinzip hast Du ja Recht, aber was ist eine gesunde Dosis Misstrauen??

Das ist die Stufe, bevor das Verhalten in Paranoia umkippt. Klar sind die Grenzen da verschwommen und nicht immer wahrnehmbar. So wie die Grenzen von Lobbyismus und Korruption fließend sind, so sie denn existieren.
Dazu mal was Anderes:

Kennt jemand von euch "Leihbeamte"?
Ich bezweifle sehr stark, dass das Wirken dieser Leute tatsächlich das darstellt, was uns die Begrifflichkeit suggerieren will.
Beamte, also richtige, leisten einen Eid auf den Rechststaat, auf das Grundgesetz. Es ist also nicht nur so einen dahingesagter, wie bei unseren politischen Beamten, sondern da hängt schon mehr dran.

Leihbeamte jedoch sind nur ihrem Dienstherren (welchem stelle ich hier jetzt mal nicht heraus, nachdenken lohnt sich aber allemal) verpflichtet. Dass es da Überschneidungen gibt, sollte nicht bloße Annahme sein.

Nachfolgend mal ein schöner Artikel mit Buchempfehlung von Leuten, auf deren Wirken nun letztendlich auch der Bundesrechnungshof aktiv werden musste. Wenn ich sage aktiv werden, muss aber keiner wirklich denken, dass sich etwas ändert. Der BRH darf Empfehlungen geben, anmahnen, rügen und die Ministerien hinweisen.... Wer entscheidet aber in den Ministerien?

Ab gehts:
TP: Direkter Lobbyismus
Interview von Reinhard Jellen mit Kim Otto (einem der Verfasser des Buches "Der gekaufte Staat"

Direkter Lobbyismus

Die Selbstentmachtung des deutschen Parlamentarismus zugunsten der Wirtschaft hat seit der rot-grünen Bundesregierung nahezu kolumbianische Qualitäten angenommen. Seit dem "Austauschprogramm Seitenwechsel" ist es nämlich offiziell erlaubt, dass sich Lobbyisten als "Leihbeamte" direkt in den Bundesministerien einquartieren. Dies ist aber öffentlich wenig bekannt. Sascha Adamek und Kim Otto haben in ihrem Buch "Der gekaufte Staat" brisante Fälle recherchiert, in denen Vertreter der deutschen Großindustrie als "Experten" an wichtige Gesetzesänderungen maßgeblich mitgewirkt und die Interessen ihrer Arbeitgeber in die Beschlüsse und Gesetzesvorlagen diktiert haben. Im Zuge der Recherchen der beiden investigativen Journalisten sah sich der Bundesrechnungshof veranlasst, die Ministerien dahingehend zu überprüfen. Telepolis sprach mit Kim Otto.

Schönen Tach noch ...:daumen2:
 
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