AW: Backuplösung Mittelständischer Betrieb
Also wenn ich die USB Platte direkt an den PC hänge dort ein Backup drauf schiebe und gleichzeitig noch auf eine NAS RAID1 dann muss das doch eigentlich ne ziemlich sichere Sache sein?
Wenn der Nutzer so konsequent ist, dies jahrelang wöchentlich (genügt das) alle 52 Wochen des Jahres zu machen (wer macht das im Urlaub, bei krankheit), er dabei nie Fehler macht (huch,, da ist mir die Platte doch runter gefallen, wird schon nichts passeirt sein) und die Bude nicht abbrennt oder beim nächsten Jahrhunderthochwasser unter Wasser steht, mag das eine Lösung sein.
Ich kenne nur mein Verhalten (manuelle Tätigkeiten werden nur durchgeführt, wenn ich daran denke und gerade Zeit/Lust dazu habe, auch Kalendereinträge werden ignoriert, wenn es gerade nicht passt), das meiner Verwandten (alle im Privatbereich) und lese oben, dass es bisher noch nicht einmal eine veraltetes Kopie der wichtigen Daten gab. Von daher zweifele ich daran, dass irgendwer das dauerhaft manuell durchziehen wird.
Wenn die Platte am PC hängt, ist sie bei einem Überspannungsschaden u.U. mit kaputt. Fängt man sich irgendwie einen Trojaner ein (der Rechner hängt ja am Netz, vermutlich wird darauf sogar jemand Mails lesen und/oder mit Office arbeiten) ist die Platte im Schadensfall auch verschlüsselt. Das gilt aber auch für ein NAS, das schreibbar im Netz erreichbar ist, weshalb ich Backups immer zweistufig machen würde, wenn das NAS nichs besseres bietet.
Gute NAS sollten in der Lage sein, von sich aus ein Backup von freigegebenen Ordnern (Backup-User hat nur lesenden Zugriff auf den PC) zu erstellen. Das dann zusammen mit einem zweiten NAS, das extern gelagert ist (oder mit einer USB-Sicherung des NAS, wenn das ausreicht) wäre mir lieber wie jede manuelle Aktion am PC.