Backuplösung Mittelständischer Betrieb

AW: Backuplösung Mittelständischer Betrieb

Also wenn ich die USB Platte direkt an den PC hänge dort ein Backup drauf schiebe und gleichzeitig noch auf eine NAS RAID1 dann muss das doch eigentlich ne ziemlich sichere Sache sein?

Wenn du die USB-Festplatte dann noch in einem anderen Gebäude lagerst, ja.

Man kann kompliziertere Lösungen machen, aber ich glaube das ist hier einfach übertrieben.
 
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Ich würde dringend auf Lösungen verzichten, bei denen man selbst Hand anlegen muss.

Ich kenne das von genügend Leuten... Die ersten 2-3 Wochen wird die USB-Festplatte noch regelmäßig gewechselt, danach hat man einfach keine Lust mehr drauf oder vergisst es. Und wenn es dann mal brennt in der Werkstatt, ist das letzte Backup wieder 3 Jahre alt.

Dann lieber eine Festplatte beim Chef zuhause, welche über das Internet täglich die neueste Version bekommt. Wenn es da ein vernünftiges System mit Versionskontrolle gibt ist man auch vor Viren etc recht gut geschützt.
 
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Die Regel 3-2-1.
3 Kopien auf 2 verschiedenen Medien an min. 1 anderem Ort.
1 Original auf PC, 1x Live-verfügbare Kopie auf NAS und eine Kopie beim Chef daheim.
Kauf ein NAS, 2 Bay mit 2*3TB Platten, RAID 1.
Dazu zwei 3TB externe USB3.0 Platten. Eine Davon ist immer Daheim.

Ich selber schlage Veeam vor, alternativ Windows eine Backup. Frist halt mehr Platz.

Ich sichere meine Arbeit:

- Auf die zweite Festplatte im Notebook
- USB (Ein bis zweimal die Woche)
- Auf den hausinternen Server
- Der Server sichert zwei mal die Woche auf den zweiten Server, auf den zweiten Server hat direkt sonst niemand Zugriff.

Wir haben auch noch angemietete Server, auf die Daten gesichert werden, da bin ich mir aber nicht sicher welche Daten das sind und kenne auch die Rahmenbedingungen nicht.

Bis auf die USB Sicherung läuft das automatisch.

Für weniger Daten würde ich das genau so machen wie Du geschrieben hast - nur noch einen zweiten NAS einrichten, auf den automatisch gesichert wird. Die Dinger kosten ja nicht viel und es ist extrem nervig, wenn die Daten zwar noch alle da sind, aber der NAS kaputt gegangen ist. Bei zwei kann man einfach einen fliegenden Wechsel machen und in Ruhe auf Ersatz warten.
 
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Also wenn ich die USB Platte direkt an den PC hänge dort ein Backup drauf schiebe und gleichzeitig noch auf eine NAS RAID1 dann muss das doch eigentlich ne ziemlich sichere Sache sein?
Wenn der Nutzer so konsequent ist, dies jahrelang wöchentlich (genügt das) alle 52 Wochen des Jahres zu machen (wer macht das im Urlaub, bei krankheit), er dabei nie Fehler macht (huch,, da ist mir die Platte doch runter gefallen, wird schon nichts passeirt sein) und die Bude nicht abbrennt oder beim nächsten Jahrhunderthochwasser unter Wasser steht, mag das eine Lösung sein.

Ich kenne nur mein Verhalten (manuelle Tätigkeiten werden nur durchgeführt, wenn ich daran denke und gerade Zeit/Lust dazu habe, auch Kalendereinträge werden ignoriert, wenn es gerade nicht passt), das meiner Verwandten (alle im Privatbereich) und lese oben, dass es bisher noch nicht einmal eine veraltetes Kopie der wichtigen Daten gab. Von daher zweifele ich daran, dass irgendwer das dauerhaft manuell durchziehen wird.

Wenn die Platte am PC hängt, ist sie bei einem Überspannungsschaden u.U. mit kaputt. Fängt man sich irgendwie einen Trojaner ein (der Rechner hängt ja am Netz, vermutlich wird darauf sogar jemand Mails lesen und/oder mit Office arbeiten) ist die Platte im Schadensfall auch verschlüsselt. Das gilt aber auch für ein NAS, das schreibbar im Netz erreichbar ist, weshalb ich Backups immer zweistufig machen würde, wenn das NAS nichs besseres bietet.

Gute NAS sollten in der Lage sein, von sich aus ein Backup von freigegebenen Ordnern (Backup-User hat nur lesenden Zugriff auf den PC) zu erstellen. Das dann zusammen mit einem zweiten NAS, das extern gelagert ist (oder mit einer USB-Sicherung des NAS, wenn das ausreicht) wäre mir lieber wie jede manuelle Aktion am PC.
 
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