Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

PCGH-Redaktion

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Teslas Autos werden unter anderem auch dafür gefeiert, dass sie einen funktionierenden Autopiloten haben. Der aber ist nicht unfehlbar, wie ein Schweizer nun feststellen musste. Der Tesla S fuhr auf einen Lieferwagen auf.

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AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Wie schnell ist der dem den aufgefahren auf dem ersten blick erkennt man auf dem Transporter ja nur das die leiste unten eingedelt ist k.A. wie es beim Tesla aussieht der ja vorne viel Plastik verbaut hat
 
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Cruise Controll an sich ist mMn. das Problem hier, da der Fahrer garnicht damit rechnet eingreifen zu müssen und deshalb Ewigkeiten braucht um zu reagieren.
 
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Egal wieviel Technik in so nem neumodischen Auto auch steckt, der Fahrer sollte immer Schuld sein...sonst gibt es immer wieder neue ausreden.

So ist es. Ich habe in meinem Auto selbst ein Adaptive Cruise System und das ist nicht unfehlbar, manchmal bremst es obwohl nichts auf der Straße ist oder es erkennt Verkehrsteilnehmer nicht korrekt bzw rechtzeitig. (in 97% der Fälle funktioniert es wie es soll) Deswegen gibt es den Fahrer der dann eingreift. So ein System ist eine unglaubliche Entlastung, berechtigt den Fahrer aber nicht unaufmerksam zu sein.
 
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Egal wieviel Technik in so nem neumodischen Auto auch steckt, der Fahrer sollte immer Schuld sein...sonst gibt es immer wieder neue ausreden.

Tja, will da gar nicht widersprechen. Aber wenn das Auto alleine fährt, kann ich gar nicht mehr nach z.B. 3 Stunden so konzentriert auf alles achten, als wenn ich selbst fahre... vor allem wenn nach zweijähriger Nutzung nie ein Eingreifen erforderlich war. Wenn die Dinger dann irgendwann mal Mist bauen, wäre ich vermutlich keinesfalls gerade in der Lage, rechtzeitig einzugreifen. Also unter der Voraussetzung, dass ich bei einem Unfall schuld wäre, würde ich nie im Leben freiwillig eine Selbstfahrfunktion nutzen.
 
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Anstatt mit sowas einfach mit dem Zug?
 
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Seltsam finde ich das der Fahrer überhaupt eine Aufnahme davon hat, wahrscheinlich hat er die ganze Fahrt beim Autonomen Fahren aufgenommen und dann geschnitten??

Der Fahrer ist immer Schuld, auch wenn der PC gefahren ist.
 
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Cruise Controll an sich ist mMn. das Problem hier, da der Fahrer garnicht damit rechnet eingreifen zu müssen und deshalb Ewigkeiten braucht um zu reagieren.

Denk ich auch, dass das Vertrauen in die Technik viel zu groß ist. Es sollte in dummen Situationen etwas Schutz bieten aber es sollte nicht das ganze Fahren übernehmen.
ESP, ABS und sowas ist vollkommend ok, Spurhalteassistent ist grundsätzlich auch recht schnieke, aber mir fallen da schon wieder 20 Sachen ein, die ich nebenbei machen kann, wenn das Auto die Spur eh von alleine hält.:ugly:

@KaneTM
Deswegen ab und zu mal ne Pause machen.
Meine alte Dame hat nichtmal ESP, von anderem Firlefanz ganz zu schweigen. Letzten Mittwoch bin ich 2 mal 5 Stunden gefahren. Klar wird man unkonzentrierter, aber wenn das Auto das meiste alleine macht, würde ich nach 2 Minuten sinnlosen hinterm Lenkrad hocken einpennen.
 
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Das ist in der modernen Passagier-Fliegerei längst Realität.
Beim Absturz des Asiana Airlines Flug 214 in San Franzisko 2013 waren die Piloten mit der manuellen Landung überfordert, weil das sonst immer der Autopilot machte - der war aber ausgefallen.
Klare Schuld trägt hier auch der Pilot.

Lässt sich das nicht 1 zu 1 auf Auto-Autopiloten übertragen?
 
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Hier das zeigt sehr gut von einem Amerikaner was das Autocruise kann (so gut wie nichts):
A Real-Time Commute on Autopilot - YouTube

Dafür würde ich kein Cent bezahlen, weil ich trotzdem stetig auf der Hut sein muss. Mir macht das psychisch gesehen den grösseren Stressfaktor aus als einfach selber zu fahren, wo ja auch eine Art Autopilot bei erfahrenen Fahrer übernimmt bei stetig gleicher Strecke wie Arbeitsweg, nämlich das Unterbewusstsein. Die Karre stetig noch kontrollieren zu müssen dass sie kein Mist baut, hört sich für mich nicht nach Entlastung des Fahrers an. Also was soll so eine Technik bringen. Hersteller wie Gesetzgeber müssen sich eines im klaren sein: autonomes Fahren wird sich nur durch setzen, wenn es vollkommen autonom ist und weder technisch noch juristisch die Aufmerksamkeit des Passagiers braucht. Vorher hat das ganze in der Masse so wenig Chance wie zur Zeit E-Fahrzeuge. Wenn es um das liebe Geld geht, und davon geht es beim Thema Auto immer um eine Menge, dann stellen sie sehr genau die Frage des Kosten und Nutzenverhältnis.
 
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Unfälle sind ja deswegen so doof, weil meist mehrer Sachen mit einmal schiefgehen und (meist) unvorhersehbar sind. Wie will man denn das alles einprogrammieren, das geht überhaupt nicht...da kannste noch soviele Sensoren ums Auto planzen, nen Auto weiß ja nicht, was in genau dieser Situation das beste ist.

Man fährt, jemand überholt Dich und schert sehr eng vor dir ein, der Auto-PC latscht voll auf die Bremse und dir brettern se alle hinten drauf. Bevor du überhaupt weißt, was los ist schreiben die ersten schon die Rechnung.:ugly:
 
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Genau aus dem Grund sollte das Gesetz nicht so ausgelegt werden, dass man bei der Fahrt mit dem Autopiloten nebenher schlafen, arbeiten oder sonstwas machen darf oder gar betrunken ist oder unter Drogeneinfluss steht.

Gut, dass dieser Unfall passiert ist und die Schwächen des autonomen Fahrens aufzeigt.
 
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Man fährt, jemand überholt Dich und schert sehr eng vor dir ein, der Auto-PC latscht voll auf die Bremse und dir brettern se alle hinten drauf. Bevor du überhaupt weißt, was los ist schreiben die ersten schon die Rechnung.:ugly:

Das Beispiel ist leider nicht das Beste ;) Die, die dir hinten drauf fahren, haben offensichtlich unzureichenden Sicherheitsabstand gehalten = du schreibst die Rechnungen :D
 
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Cruise Controll an sich ist mMn. das Problem hier, da der Fahrer garnicht damit rechnet eingreifen zu müssen und deshalb Ewigkeiten braucht um zu reagieren.

bei dem verkehr verlässt man sich ganz sicher auf alles mögliche, aber nicht auf den autopiloten. der sieht hoffentlich keinen müden rappen von der versicherung.
 
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Da gibt es überhaupt keine juristischen Fallstricke, die Sache ist ganz klar geregelt. Egal ob der eigene PC, Friteuse, Haushaltsgeräte oder auch Aufzug, Stausee sowie Kernkraftwerk: usw haftet immer der Besitzer des Dings, deshalb immer eine ordentliche Haftpflichtversicherung abschließen. Strafrechtlich verfolgt wird der Eigner nur wenn er seine Sorgfaltspflicht grob verletzt hat. So wird es auch bei den Autonomen autos kommen und da jeder der eine Karre anmeldet eine Haftpflichtversicherung braucht ist das kein Problem.

Anstatt mit sowas einfach mit dem Zug?

Wenn du mir jetzt noch den Zug zeigst der von meiner Bude sofort und ohne Umwege zum Ziel fährt gerne. Wobei ich in den Öffentlichen Verkehrsmittel viel asoziales Gesocks kennengelernt habe, Höhepunkt war das ich in meinem Leben bisher dreimal zusammengeschlagen wurde (wobei sich das Problem mit zunehmender Videoüberwachung geben dürfte).
 
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Das Beispiel ist leider nicht das Beste ;) Die, die dir hinten drauf fahren, haben offensichtlich unzureichenden Sicherheitsabstand gehalten = du schreibst die Rechnungen :D

Das ist seit letzen Jahr schon nicht mehr so. Das wird im Einzelfall geklärt. Bei ner Vollbremsung reicht selbst der Sicherheitsabstand nicht mehr, es gibt Autos mit guten Bremsen und mit schlechteren Bremsen.
Mein Bruder würde mir auch hemmungslos hinter reinballern wenn ich ne Vollbremsung mache und er Sicherheitsabstand einhält, Ich hab 4 Scheiben er nur 2 Scheiben und 2 Trommeln...wenn wiederum vor mir nen Porsche mit Keramikbremsen in die Eisen geht, schieß ich allerdings auch rein, der Physik sind halt doch Grenzen gesetzt.:ugly:
 
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Das ist seit letzen Jahr schon nicht mehr so. Das wird im Einzelfall geklärt. Bei ner Vollbremsung reicht selbst der Sicherheitsabstand nicht mehr, es gibt Autos mit guten Bremsen und mit schlechteren Bremsen.
Mein Bruder würde mir auch hemmungslos hinter reinballern wenn ich ne Vollbremsung mache und er Sicherheitsabstand einhält, Ich hab 4 Scheiben er nur 2 Scheiben und 2 Trommeln...wenn wiederum vor mir nen Porsche mit Keramikbremsen in die Eisen geht, schieß ich allerdings auch rein, der Physik sind halt doch Grenzen gesetzt.:ugly:

Jein, es gibt den sogenannten Anscheinsbeweis und das ist immer ein Musterbeispiel dafür. Du mußt immer bremsbereit sein und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Wenn du nun jemanden hinten draufgefahren bist, dann warst du wohl entweder nicht bremsbereit oder hattest keinen ausreichenden Sicherheitsabstand. Ein Anscheinsbeweis kann jedoch widerlegt werden, etwas wenn du beweisen kannst das derjenige dir kurz vorher nach einem Überholvorgang 5m vor die Motorhaube gefahren ist oder er es mit Absicht gemacht hat (Autobumser). Selbiges gilt für die automatische Teilschuld wenn man einen Fußgänger anfährt (die auch so hergeleitet wird).
 
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In der Schweiz nicht und zurecht. Wer hinten herein fährt ist zu 99% Schuld. Wenn es Öl auf der Strasse hatte, wäre das noch eine Ausrede (Eis zum Beispiel im Winter nicht). Aber du musst den Sicherheitsabstand individuell an dein Auto anpassen.
 
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Jein, es gibt den sogenannten Anscheinsbeweis und das ist immer ein Musterbeispiel dafür. Du mußt immer bremsbereit sein und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Wenn du nun jemanden hinten draufgefahren bist, dann warst du wohl entweder nicht bremsbereit oder hattest keinen ausreichenden Sicherheitsabstand. Ein Anscheinsbeweis kann jedoch widerlegt werden, etwas wenn du beweisen kannst das derjenige dir kurz vorher nach einem Überholvorgang 5m vor die Motorhaube gefahren ist oder er es mit Absicht gemacht hat (Autobumser). Selbiges gilt für die automatische Teilschuld wenn man einen Fußgänger anfährt (die auch so hergeleitet wird).

Man lernt immer wieder was dazu.;)

Wenn ich allerdings mal ne Vollbremsung machen sollte, dann kann ich überall sein, nur nicht mehr auf der Straße.:lol:
 
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