Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

In der Schweiz nicht und zurecht. Wer hinten herein fährt ist zu 99% Schuld. Wenn es Öl auf der Strasse hatte, wäre das noch eine Ausrede (Eis zum Beispiel im Winter nicht). Aber du musst den Sicherheitsabstand individuell an dein Auto anpassen.

Wie gesagt: wenn die jemand dir nach dem überholen 5m vor die Karre fährt und dann ein Vollbremsung hinlegt, dann kannst du nicht mehr bremsen. Meist haben Leute die einem böses wollen auch noch einen Zeugen dabei. Laut Google kennt auch das schweizer Recht den Anscheinsbeweis und das sogar noch ein wenig weitergehend als in Deutschland, von daher dürfte es da recht ähnlich geregelt sein.
 
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Deshalb prüft der Autopilot bei der neuen E-Klasse dauernd, ob man die Hände am Lenkrad hat - ein Umstand, über den manche Tesla-Fahrer noch Witze gemacht haben. (hab ich öfters mal in Kommentaren bei solchen Themen gesehen)
Aber ich find den Weg von Mercedes im Hinblick auf solche Fälle vollkommen nachvollziehbar und richtig.
Besser als alle möglichen Funktionen anzubieten, die aber noch nicht 100% ausgereift sind ist es jedenfalls.
 
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Deshalb prüft der Autopilot bei der neuen E-Klasse dauernd, ob man die Hände am Lenkrad hat - ein Umstand, über den manche Tesla-Fahrer noch Witze gemacht haben. (hab ich öfters mal in Kommentaren bei solchen Themen gesehen)
Aber ich find den Weg von Mercedes im Hinblick auf solche Fälle vollkommen nachvollziehbar und richtig.
Besser als alle möglichen Funktionen anzubieten, die aber noch nicht 100% ausgereift sind ist es jedenfalls.
Was passiert, wenn man die Hände vom Lenkrad wegmacht?
Es kommt zwar sehr selten und auch nur sehr kurz vor, das ich die Hand mal nicht am Lenkrad hab.
 
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Genau aus dem Grund sollte das Gesetz nicht so ausgelegt werden, dass man bei der Fahrt mit dem Autopiloten nebenher schlafen, arbeiten oder sonstwas machen darf oder gar betrunken ist oder unter Drogeneinfluss steht.

Gut, dass dieser Unfall passiert ist und die Schwächen des autonomen Fahrens aufzeigt.

Ich würde nicht mal sagen, dass der Unfall die Schuld des Autopiloten war. Der Tesla zwingt dich regelmäßig die Hände am Lenkrad zu haben, sonst schaltet sich der Autopilot automatisch ab. Es wird also auch vom Hersteller vorausgesetzt, dass der Fahrer das System ständig überwacht und zur Not eingreifen kann. Siehe den Ausschnitt ab 14:50 in diesem Video:

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Aber genau das scheint wohl offensichtlich nicht funktioniert zu haben.
Der Fahrer gab ja selbst noch zu, dass das Auto nicht von selbst gebremst hat; und genau hier liegt das Problem: Der Fahrer hat damit gerechnet, dass das Auto für ihn bremst und er selbst nichts tun muss.
 
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Der Fahrer ist keinesfalls Schuld wenn die Technik versagt. Die Verantwortung trägt allein der Hersteller, er hat zu garantieren dass sein Produkt fehlerfrei funktioniert, wie auch immer er das anstellt. Da muss ich mich ausnahmsweise auf Seite von Dobrindt stellen.
 
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Aber genau das scheint wohl offensichtlich nicht funktioniert zu haben.
Der Fahrer gab ja selbst noch zu, dass das Auto nicht von selbst gebremst hat; und genau hier liegt das Problem: Der Fahrer hat damit gerechnet, dass das Auto für ihn bremst und er selbst nichts tun muss.

Der musss ja wirklich richtig abgebrüht sein und jegliche Schutzfunktionen des Körpers ausgeschaltet sein, wenn man zuglotzt, wie das Auto auffährt. Das zähle ich ja schon unter Vorsatz.
 
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... Der Tesla S fuhr auf einen Lieferwagen auf....
Passiert, wird ein paar geänderte Zeilen Programmiercode geben und die Autonom fahrende Fahrzweuge lernen weiter.
Wo ist jetzt das Problem? Wenn ich an Unfälle mit ausfallendem ABS denke, weil ein paar der ersten ABS-Bremssysteme
Dreheigenschwingungen des Systems mit Glatteis verwechselten, wurde der Siegeszug auch nicht aufgehalten.


Gerade beim autonomen Fahren gilt: Learning by doing

 
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Der musss ja wirklich richtig abgebrüht sein und jegliche Schutzfunktionen des Körpers ausgeschaltet sein, wenn man zuglotzt, wie das Auto auffährt. Das zähle ich ja schon unter Vorsatz.

Das ist ein Problem von teilautonomen Fahrzeugen. Der Mensch ist schon unter normalen Umständen relativ trantütig, die berühmte Schrecksekunde. Wenn man dann noch den Autopiloten auf die virtuellen Finger sieht, dann kann es durchaus passieren das etwas geschieht und man einige Zeit Braucht um zu realisieren was da genau vorsich geht und dann nochmal einige Zeit um einem Plan zu entwickeln wie man es verhindern kann. Deshalb glauben viele das man sehr bald auf vollautonomes Fahren umschwenken wird und der Mensch sich gemütlich zurücklehnen kann.

Der Fahrer ist keinesfalls Schuld wenn die Technik versagt. Die Verantwortung trägt allein der Hersteller, er hat zu garantieren dass sein Produkt fehlerfrei funktioniert, wie auch immer er das anstellt. Da muss ich mich ausnahmsweise auf Seite von Dobrindt stellen.

Niemanden trifft irgend eine Schuld wenn alles nach Vorschrift läuft. Das einzige ist das der Fahrer haftet, genauso wie du wenn dein PC zufälligerweise deine Bude und eventuell die Nachbarschaft abgefackelt hat. Schuld ist man wenn eine Pflichtverletzung begangen wurde und die wäre in dem Fall beim Fahrer zu suchen oder bei dir, wenn du an deinem Kasten grob Fahrlässig herumgebastelt hast.
 
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Nicht im ernst oder?

Ich bin ja kein Tesla Fan, aber das kann man doch nun wirklich nicht dem System ankreiden. Der Fahrer muss aufmerksam bleiben. Das gilt auch für alle anderen Distronics dieser Welt, nicht nur für Tesla.
 
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@ all

das Video überhaupt angeschaut? Eine höchst unübliche Verkehrssituation - da nimmt man doch vorabb den Autopilot raus einfach weil man weiß dass diese für derart komplexe Verkehrsmuster uU noch überfordert sind.
Ich sehe die Schuld klar beim Fahrer.
 
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Was passiert, wenn man die Hände vom Lenkrad wegmacht?
Es kommt zwar sehr selten und auch nur sehr kurz vor, das ich die Hand mal nicht am Lenkrad hab.

Du bekommst nach ner bestimmten Zeit (soll wohl von der Verkehrssituation abhängen) ne akustische Warnung (zB nach 20s) und musst dann über das Touchpad am Lenkrad streichen oder das Lenkrad halten (das System erkennt mikrobewegungen).
Wenn man darauf nicht reagiert hält das Auto langsam an.

Wie hat Tesla das eig gelöst, funktioniert das bei denen ähnlich?
 
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Wundert mich, das es da keinen Abstandsradar gibt, der warnt oder wenn nötig selbst bremst. Das haben ja mittlerweile selbst die Fernbusse.
 
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ich vermute der Wagen hat ne kleine Fehleinschätzung gemacht als das Fahrzeug vor Ihm verschwunden ist und trotzdem ein hinderniss auftauchte^^ bestimmt in ner abfrageschleife hängen geblieben.

Also meine grobe Vermutung, kann da nur die automatischen Systeme mit denen ich arbeite als Vergleich herziehen. Haften soll der Fahrer außer es wird festgestellt es liegt an einem Software oder Produktionsfehler so wie das üblich ist. Wenn automatisches Fahren im vollen Umfang und großen Stiel realtität ist kann man sich wieder über Haftung streiten wobei die theoretisch eh nur möglichen Selbstmord bzw. jemand rennt vors Auto abhandeln dürften wenn kollektiv auf allet mit Automatik läuft ;)

Aber auch hier kann ich mir den Spruch nicht verkneifen das der Fehler eindeutig im 8Ten Layer liegt ;) bei derartigem Verkehr bzw einer solchen Situation ist es zwar ganz nett zu beobachten was der Computer vorhat als Privatperson jedoch einer dieser Situationen in denen man gefälligst nicht auf seine in entwicklung befindliche Technik vertraut sondern klassisch selbst hand anlegt wenns richtig gemacht werden soll :ugly:
 
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Wie gesagt ich sehe den Sinn hinter einem System das mich mehr und nicht weniger belastet überhaupt nicht. Und das ist hier der Fall. Im Stau mir Kupplung und Gas spielen und Abstand haltenmacht ja ein erfahrener Fahrer im Schlaf. Das System scheinbar nicht, also kann es weniger als was gute Fahrer völlig unterbewusst bewerkstelligen. So etwas soll Fortschritt sein?
 
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Video => WO? :hmm:

Was da Schaden genommen hat, war maximal die Autopilotindustrie.

Der Zusammenstoß war stark genug, um einen stehenden Lieferwagen (der Einfederung nach nicht leer, also 2,5-3,5 Tonnen), vermutlich mit angezogener Handbremse 2-3 m weit zu schubsen. Da war also schon einiges an Energie im Spiel. Dass man das dem Lieferwagen nicht ansieht, sagt wenig aus. Zum einen sind die meist robuster gebaut, so dass der Tesla mehr abbekommen hat, zum anderen sind moderne Kunststoffverkleidungen sehr flexibel. Die sehen aus wie neu, aber der eigentliche Stoßfänger, dessen Halterung und dahinter liegende Teile können beschädigt sein. Ich hatte mal einen Auffahrunfall mit deutlich niedrigerer Geschwindigkeit (vielleicht 5-10 km/h - hat gerade eben so gereicht, dass die Insassen einer B-Klasse es bemerkt haben) und ein Jahr später wurde im Rahmen einer anderen Reparatur festgestellt, dass meine komplette Front bis zur Kühlerhalterung verzogen ist - von außen war nichts zu sehen außer etwas Lackabrieb. Zum Glück war der Kühler selbst nicht betroffen und z.B. teure Sensoren hab ich erst gar nicht - im Gegensatz zu dem hier schwerer getroffenen Tesla.
 
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Aber auch hier kann ich mir den Spruch nicht verkneifen das der Fehler eindeutig im 8Ten Layer liegt ;) bei derartigem Verkehr bzw einer solchen Situation ist es zwar ganz nett zu beobachten was der Computer vorhat als Privatperson jedoch einer dieser Situationen in denen man gefälligst nicht auf seine in entwicklung befindliche Technik vertraut sondern klassisch selbst hand anlegt wenns richtig gemacht werden soll :ugly:
Naja, teilweise meinen Autofahrer auch sie machen es richtig und bauen großen Mist^^
Und bei vielen würde ich eher dem Computer vertrauen als dem Fahrer.

Aber klar wird man unaufmerksam wenn man ne Zeit lang nur drinnen sitzt und schaut, das ermüdet einfach.
 
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Naja, teilweise meinen Autofahrer auch sie machen es richtig und bauen großen Mist^^
Und bei vielen würde ich eher dem Computer vertrauen als dem Fahrer.

Aber klar wird man unaufmerksam wenn man ne Zeit lang nur drinnen sitzt und schaut, das ermüdet einfach.

Idioten bleiben Idioten davon gibts genug auf der Straße da hilft kein System der Welt :D


Zu letzterem gebe ich dir vollkommen recht, mehr als nen Tempomaten hab ich nich^^ und der ganze abstandsassistent etc zähle ich unter die Kategorie: Zu faul oder zu dumm zum Autofahren...

wo mich auch das Video wieder bestärkt, simma ehrlich war nich grade die hellste Entscheidung in dem Moment das Fahrzeug machen zu lassen...
 
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Ganz klar Fahrer Schuld! Wer sonst?

Wer zu blöd zum Fahren ist, fährt und will Autonom fahren!

Wie oft sieht man Autofahrer bei Engstellen lang kriechen wenn ein Blinder schon sieht das es passt mit links und rechts einem halben Meter platz? Zu oft!

Andere fahren mit 2-3cm links und rechts zwischen 2 Hinternissen durch ohne sich gedanken zu machen.

Und woher kommt das? Weil sich die Leute viel zu sehr auf die Technik vertrauen!

Muss ich eine Rückfahrkamera haben? Muss ich Einparksensoren haben? Muss ich 3 Millionnen Hilfssysteme haben wovon die meisten nicht einmal wissen was die bringen? Nein! Einfach vorausschauen fahren und gut ist! Vor allem sind die Meisten mehr als nur aufgeschmissen wenn es dann mal nicht funktioniert! Und wenn es dann mal kracht, sind nie die Fahrer schuld sondern immer die bösen anderen oder die Technik die nicht funktioniert hat! Wie in dem Artikel jetzt!

Ich weiß schon warum ich Auto fahre ohne alles! Baue ich einen Unfall und fahre wem in die Karre liegt es an mir und nicht an der ach so tollen Technik!

Wer fahren kann, brauch auch kein schnick schnack im Auto!
 
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