Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Seltsam finde ich das der Fahrer überhaupt eine Aufnahme davon hat, wahrscheinlich hat er die ganze Fahrt beim Autonomen Fahren aufgenommen und dann geschnitten??

Das ist eine Unfall Kamera um eben vor gericht beweismaterialien dabei zu haben :schief:..

*Hust* ein verkaufsschlager in manchen Ländern *Hust* ->
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AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Das ist ja nicht mal ein Autopilot, wird nur vollmundig von Tesla so gepriesen. In Wahrheit kann das Teil nicht mehr als schon der 220er Benz von 2002. Adaptiver Tempomat mit Abstand- und SPurhalter.
Von einem dann normalerweise üblichen Notbremsassistenten liest man bei Tesla auch nichts.

Das Versprechen, weitere "Autopilot"-Funktionen per Software-Update nachzuliefern ist genauso lächerlich. Was soll man da noch nachliefern, wenn die Hardware nicht vorhanden ist.

Alles in allem ist der Preis für dieses System eine Frechheit, zumal es sich nur um ein Software-Upgrade handelt, die Hardware ist ja wohl anscheinend schon drinnen.
Ich bekomme das gleiche bei einem Golf für ~1000€ Aufpreis...
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Wundert mich, das es da keinen Abstandsradar gibt, der warnt oder wenn nötig selbst bremst. Das haben ja mittlerweile selbst die Fernbusse.
Das hat er eingebaut, hat aber in dieser Situation dummerweise nicht reagiert.
Tippe hier auf Softwarefehler.
Man muss nicht immer gleich alles schlechtreden. Die Systeme werden ja ständig verbessert.
Das Radar im Tesla ist übrigens das gleiche wie es auch von Mercedes verbaut wird.
Es sind schon Raketen und Marssonden abgestürzt wegen Programmierfehlern.

Hier auch mal ganz interessant:
Elektroauto: Teslas sind 160 Millionen Kilometer per Autopilot gefahren - Golem.de
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Das hat er eingebaut, hat aber in dieser Situation dummerweise nicht reagiert.
Tippe hier auf Softwarefehler.
Man muss nicht immer gleich alles schlechtreden. Die Systeme werden ja ständig verbessert.
Das Radar im Tesla ist übrigens das gleiche wie es auch von Mercedes verbaut wird.
Es sind schon Raketen und Marssonden abgestürzt wegen Programmierfehlern.

Hier auch mal ganz interessant:
Elektroauto: Teslas sind 160 Millionen Kilometer per Autopilot gefahren - Golem.de

Es gibt ja wohl einen kleinen Unterschied zwischen dem Tesla "Autopilot" (das Wort ist eigentlich eine Beleidigung für das Konzept) und dem autonomen Fahren von Google...

Tesla hat KEINEN Autopilot und auch kein Autonomes Fahrsystem... sondern eine adaptive Fahrhilfe in Form eines Spurhalteassistenten und einer Adaptiven Abstandsregelung...
Die Teile sind in jedem 2. aktuellen Golf verbaut und in der Mercedes S-Klasse schon seit 2002 - teilweise Serienmäßig.

Tesla hat ja scheinbar nichtmal eine Notbremsfunktion für nötig gehalten....

Der einzige Grund warum Mercedes nicht sagt: Wir haben 200 Milliarden Kilometer mit Autopilot! - ist derjenige, dass sie ihre Autos nicht auf Schritt und Tritt überwachen :schief:
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Bzgl. der Schuldfrage muss man aber auch die Systeme unterscheiden.
Beim Tesla handelt es sich um ein teilautonomes System.
Heißt also das Fahrzeug kann bis zu einem gewissen Grad autonom fahren, der Fahrer muss aber immer eingreifbereit sein.
In meinem A3 habe ich z.B auch einen adaptiven Tempomaten. Ich find's ein super nettes Teil, welches gerade im Stau unheimlich praktisch ist.
Aber vollkommen darauf verlassen würde ich mich nie.
Das vom Tesla ist noch eine Stufe besser (erkennt z.B. Querverkehr, hält die Spur usw.) aber es befreit den Fahrer nicht davon sich auf den Verkehr zu konzentrieren.
Heißt die Schuldfrage stellt sich hier nicht wirklich, die liegt beim Fahrer, Punkt.

Ziel der Hersteller ist es aber komplett autonomes Fahren anzubieten.
Vor etwa einem dreiviertel Jahr habe ich z.B einen interessanten Artikel in der c't gelesen.
Bei dem wurde eine Testfahrt in einem modifizierten Audi A4 vorgestellt.
Dieser konnte auf der Autobahn vollständig autonom fahren.
Das lief so ab.
Man gibt zuerst das Fahrtziel ein.
Dann fährt man selbstständig, bis man in die Nähe der Autobahnauffahrt kommt.
Das System meldete dann, dass in einigen Kilometern das autonome Fahren beginnen kann.
Man fährt noch selber auf die Autobahn auf und nach kurzer Zeit meldet dann der Autopilot das er übernehmen kann.
Das bestätigt man und dann fährt das Fahrzeug vollständig autonom.
Es fährt sogar das Lenkrad ein Stück ein damit man mehr Platz hat.
Serienreife könnte wohl laut dem Artikel schon in wenigen Jahren sein.

So und bei diesen Fahrzeugen wird dann die Schuldfrage interessant.
Hier besteht dann ganz klar die Absicht den Fahrer vollkommen zu entbinden.
Sollte das System eine Fehlentscheidung treffen, hätte man ja auch gar keine Möglichkeit mehr einzugreifen.
Für solche Systeme ist es besonders wichtig das die Schuldfrage eindeutig geklärt ist.
Ich sag's mal so, so einen Autopiloten würde ich mir erstens nur zulegen, wenn er ausreichend erprobt ist, denn es ist sicherlich ein komisches Gefühl das Fahren komplett einem Computer zu überlassen.
Und zweitens muss die Schuld komplett auf den Hersteller übergehen, denn nur dann bringt das System einen Mehrwert.
Was bringt es mir, wenn das Fahrzeug komplett allein fährt, ich aber trotzdem die Zeit für nichts anderes Nutzen kann, weil ich immer darauf achten muss ob ich nicht doch eingreifen muss.
Dann brauche ich auch keinen Autopiloten.
Ich denke von diesen beiden Faktoren hängt es ab, ob sich so was durchsetzt.
 
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Es gibt ja wohl einen kleinen Unterschied zwischen dem Tesla "Autopilot" (das Wort ist eigentlich eine Beleidigung für das Konzept) und dem autonomen Fahren von Google...

Tesla hat KEINEN Autopilot und auch kein Autonomes Fahrsystem... sondern eine adaptive Fahrhilfe in Form eines Spurhalteassistenten und einer Adaptiven Abstandsregelung...
Die Teile sind in jedem 2. aktuellen Golf verbaut und in der Mercedes S-Klasse schon seit 2002 - teilweise Serienmäßig.

Tesla hat ja scheinbar nichtmal eine Notbremsfunktion für nötig gehalten....

Der einzige Grund warum Mercedes nicht sagt: Wir haben 200 Milliarden Kilometer mit Autopilot! - ist derjenige, dass sie ihre Autos nicht auf Schritt und Tritt überwachen :schief:

Was schreib ich denn??
Tesla hat die Notbremsfunktion natürlich drinn. Sie hat aber in dieser Situation, warum auch immer, nicht reagiert.
Das Fahrzeug war hier auch in der Adaptiven Abstandsregelung. Das Fahrzeug dem der Tesla folgte scherte ein und dann stand
da eben der Transporter. Was ist passiert, die Software hat die Situation hier falsch eingeschätzt und falsch reagiert.
Ist aber nur Spekulation von mir.

Außerdem finde ich das Datensammeln hier sehr sinnvoll, das System lernt ja damit und wird dadurch immer besser.
 
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Wenn aber ein Hindernis auftaucht sollte er immer, auch im manuellen Modus, immer bremsen. Da sollte nicht erst eine Software ne Minute drüber nachdenken.
 
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Wundert mich, das es da keinen Abstandsradar gibt, der warnt oder wenn nötig selbst bremst. Das haben ja mittlerweile selbst die Fernbusse.

Das tun sie auch. Aber sie können den Unfall nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit verhindern (etwa 20 km/h), alles darüber können sie nur unterstützen und die Aufprallenergie herabsetzen. Das gilt für jedes aktuelle Abstandsregelsystem.
 
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und genau hier liegt das Problem: Der Fahrer hat damit gerechnet, dass das Auto für ihn bremst und er selbst nichts tun muss.

Dann ist der Fahrer einfach dumm. Denn, wenn er die Betriebsanleitung gelesen hätte , hätte er gewusst, dass das nicht der Fall ist.
Ich setze bei meinem Wagen doch auch nicht den Abstandstempomat auf 200 km/h und rechne damit, dass ich so durchgängig fahren kann ohne auf das Verkehrsgeschehen zu achten.
 
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Videolinks müssten erlaubt sein, wenn da keine jugendgefährdenden Inhalte oder Raubkopien drin sind, aber Dashcams sind meines Wissens nach in Deutschland nicht erlaubt (und somit zumindest als Beweismaterial nutzlos), weil es sehr hohe Datenschutzanforderungen an öffentliche Überwachungskameras gibt.
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Rofl warum hat der Depp nicht einfach dran vorbeigelenkt? Hatte sich wahrscheinlich zurückgelegt und war am schlafen. Ist doch echt lächerlich das das System eine so einfache Situation nicht gebacken bekommt. 100% Schuld vom Fahrer, weil er so unaufmerksam war. :motz:
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Videolinks müssten erlaubt sein, wenn da keine jugendgefährdenden Inhalte oder Raubkopien drin sind, aber Dashcams sind meines Wissens nach in Deutschland nicht erlaubt (und somit zumindest als Beweismaterial nutzlos), weil es sehr hohe Datenschutzanforderungen an öffentliche Überwachungskameras gibt.

Es hängt wohl sehr vom Gericht ab. In diesem Fall wurde damit das Befahren einer Kreuzung bei Rot bewiesen: Rote Ampel: Oberlandesgericht lasst Dashcam als Beweismittel zu - Golem.de
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Dann ist der Fahrer einfach dumm. Denn, wenn er die Betriebsanleitung gelesen hätte , hätte er gewusst, dass das nicht der Fall ist.
Ich setze bei meinem Wagen doch auch nicht den Abstandstempomat auf 200 km/h und rechne damit, dass ich so durchgängig fahren kann ohne auf das Verkehrsgeschehen zu achten.

In den USA mußte ein Wohlmobilhersteller Schadensersatz bezahlen weil einer der Kunden den Tempomat reingehauen hat und sich hinten einen Kaffee machen wollte. Begründung: der Hersteller hat nicht gewarnt das man soetwas nicht machen darf.
 
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

In den USA mußte ein Wohlmobilhersteller Schadensersatz bezahlen weil einer der Kunden den Tempomat reingehauen hat und sich hinten einen Kaffee machen wollte. Begründung: der Hersteller hat nicht gewarnt das man soetwas nicht machen darf.

Liegt in der Natur der Sache . In USA hat man Produkthaftung und wir Gewährleistung .

Wenn in USA nicht in der Betriebsanleitung steht keinen Hund in die Mikrowelle zum trocknen und du machst es muss der Hersteller haften für den toten Hund .

Das man sowas nicht mit dem Hund und ner Mikrowelle macht sollte eigentlich klar sein . Muss aber bei den bescheuerten Amis ganz egal wie abstrus es uns auch erscheint in der Anleitung stehen das darfst du nicht tun .

Bei uns lacht dich ein Richter für sowas aus . Da der Hersteller zu gewährleisten hat das die Mikrowelle im Rahmen der Deutschen Gesetze & Vorschriften funktionstüchtig zu sein hat . Was sie in diesem Falle , zum leidwesen des Hundes , auch war .

Diesen Fall mit dem Hund gab es wirklich .
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Autopilot des Tesla S fährt auf und macht damit die juristischen Fallstricke deutlich

Liegt in der Natur der Sache . In USA hat man Produkthaftung und wir Gewährleistung .

Um Gottes Willen!
Bei uns gibts genauso Produkthaftung (in den USA gehts da blos immer um sehr viel saftigere Strafen für Firmen).
Gewährleistung ist lediglich dafür da, dass die (versprochenen) Funktion über einen Zeitraum gewährleistet sein muss.
Produkthaftung: Haftung des Herstellers für Schäden, die Dritte erleiden, weil sein Produkt nicht die Sicherheit aufweist, die die Allgemeinheit berechtigterweise erwarten darf.

Vorsicht bei solchen Falschbehauptungen.
 
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Und auch der Schadenersatz ist hier ja deutlich geringer.
Das wird ja wohl dann der Konsens bei CETA/TTIP. Erst können die AMIs hier alles auf den Markt werfen (Nachsorgeprinzip) und dann gibt es keinen Schadenersatz. Das Vorsorgeprinzip wird über Board geworfen. "Die Anstalt" vom 24. Mai 2016 - Die Anstalt - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
Aber nicht mal über einheitliche Blinkerfarben sind in den Bundesstaaten dort vorhanden.
 
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