News Atomkrieg-Simulator: Aufklärung über die realen Folgen eines Atomschlags

Wie sich Leute aufregen wegen einem Simulator is mir einfach nur schleierhaft. Who gives a sh***, dass jetzt grade Krieg in Ukraine is. Was hat das mit dem Simulator zu tun? Muss alles immer gleich politisch gemacht werden?

Ich finde den Simulator interessant weil er schließlich wissenschaftlich korrekt die Folgen zeigt.
 
Who gives a sh***, dass jetzt grade Krieg in Ukraine is. Was hat das mit dem Simulator zu tun? Muss alles immer gleich politisch gemacht werden?
Me! Und angesichts stetiger, unterschwelliger Drohungen seitens des Kremlinge-Regimes und deren Duma-Lakaien, haben hierzulande ne ganze Menge Leute wirklich Schiss vor einem globale geführten atomaren Konflikt.

Du bist herzlich eingeladen zu dem Thema mitzudiskutieren.
 
von daher frage ich mich, was Sie damit bei Steam
Naja, Steam ist zwar grundsätzlich für Spiele bekannt. Aber es gibt ja mittlerweile auch schon viele Programme darauf. Von daher kann man sowas auch durchaus mit anbieten.

Ob der Preis gerechtfertigt ist, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Auch ich finde ihn zu hoch. Für 10 EUR hätte ich es mir ggf. überlegt, da ich solche Gedankenspiele schon öfters mal hatte. Und lieber sowas, als wenn man Atombomben im realen Leben abwirft. Selbst wenn es unbewohntes Gebiet oder auf dem offenen Meer ist.

Me! Und angesichts stetiger, unterschwelliger Drohungen seitens des Kremlinge-Regimes und deren Duma-Lakaien, haben hierzulande ne ganze Menge Leute wirklich Schiss vor einem globale geführten atomaren Konflikt.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass Russland Atomwaffen einsetzt. Ja, es gibt mit Sicherheit genügend Leute dort, die das befürworten. Aber Putin weiß genau, dass das mit die dümmste Idee ist, die er haben könnte. Und es gibt auch sehr viele öffentliche Stimmen in Russland, die davon abraten. Krieg ja, Atomwaffen nein. Denn es ist logisch, dass Russland dann ein massives Problem mit der Welt hätte.
 
Eine leicht zu lesende Geschichte, wie die nächsten 30 Tage nach dem Überleben einer Atomexplosionen aussehen könnte, ist in den Buch „30 Tage“ von „Oliver Pätzold“ realistisch nach entwunden. Die folgen an Natur und Menschen sind erzählerisch gut dargestellt und nicht zu Wissenschaftlich. Ich hatte bei lesen mein Spaß gehabt.
 
Wenn das wirklich wissenschaftlich korrekte Abläufe von Staub etc. ausspuckt, nicht schlecht.
Ich persönlich würde aber vielleicht eine Stunde damit rumspielen, dann war's dass. Dafür sind mir 25€ dann zu viel
 
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Was ist an einem Simulator "Panikmache"?
Kommt auf die äuseren Umstände drauf an. Zumal das Wort Simulator für viele impliziert, das dies wirklich so ist. Da aber keiner vorhersehen kann, was wer wo wann abfeuert und auch trifft, ist das ziemlich unsinnig.

Sie dir doch die Gesellschaft an, gerade die Angst vor Atomwaffen wird doch von dem möchtergroß aus Moskau benutzt.
Ist die Universe Sandbox in der man Asteroiden auf die Erde ballern kann auch Panikmache?
Wenn tatsächlich die konkrete aktuelle Gefahr für einen Einschlag bestünde, dann wäre auch das Panikmache. Zumindest wenn es nicht Wissenschaftlich fundiert genau den bevorstehenden Einschlag Simulieren würde.
Klar ist der Zeitpunkt für sowas grade "belastet" aber mal ehrlich, man kann auch überall was finden zum aufregen wenn man nur intensiv genug danach sucht. Mir ists wesentlich lieber, wenn die Leute sowas simulieren und dabei vielleicht noch was lernen als wenn man alles was mit Atomkrieg zu tun hat jetzt ausblendet nur weil grade die Chance dafür leider nicht ganz Null ist.
Man sollte tatsächlich sachlich informieren. Aber dieser Simulator ist dafür leider nicht geeignet. Dafür braucht es mehr als eine korrekte balistische Flugbahn von Raketen.
Atomwaffen sind Teil unserer Realität, schon sehr lange, und werden es auch noch sehr lange sein. Wir haben das nur ein paar Jahrzehnte verdrängt.
Ja das stimmt, viele haben es verdrängt und irrationale Ängste aufgebaut. Und da ist so ein "Simulator" wenig hilfreich. Aufklärung durch Angst funktioniert nicht.
In Zeiten, wo jede Furz-News-Seite fast täglich mit Clickbait-Panikmache zu dem Thema aufwartet, wüsste ich nicht was an so einem Simulator schlecht sein soll oder warum man sowas zensieren sollte.
Es gibt einen Unterschied ob irgendwelche Möchtegern Politologen und Militärexperten in Zeitung XYZ den Weltuntergang herbeischreiben oder ob Lischen Müller zuhause am eigenen PC den roten Knopf drücken darf. Am besten noch mit indivduellen settings, damit unbewußt die gewünschten Ergebnisse erzielt und die eigenen Ängste befeuert werden.

Und warum jetzt aktuell das Ding auf Steam für 25€ landet hat schon mehr als ein Geschmäckle.
 
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"Vor dem Hintergrund des immer noch brodelnden Russland-Ukraine-Konflikts ist ein Angriff mit Atomwaffen alles andere als eine weit entfernte Zukunfts-Dystopie."

Die "Dystopie" gab es seit den 1950'er Jahren und erlebte nach Perestroika nur eine kurze Pause.
Spätestens seit Putin an der Macht ist und sein Militär modernisiert hat, incl. A-Waffen, ist dieses Szenario wieder mehr als präsent.
Der Ukraine-Krieg ist dabei nur eine Randerscheinung und ein Testfeld, auf dem Putin seine Stärke testet, sowie die Reaktion des Westens.
 
Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob eine Atomkriegs-Simulation mit solch hohem Detailgrad und Realismus als Spiel auf Steam verkauft werden sollte.
Also ich sehe nichts verwerfliches, es als Spiel abzutun. Könnte höchstens als Simulator umdeklariert werden. Auf Steam gibt es auch stinknormale Programme. Z.B. 3DMark oder der FPS Counter von den PlayClaw Machern. Da sollte es also kein Problem sein, auch einen Simulator zu kaufen.
 
Solche Menschen gibt es genug und ich will nicht wissen, wie viele der Akten als geheim eingestuft sind.


Archipow hat auch eher einen Filmbezug als Petrow. Zwar nicht zu Jagd auf Roter Oktober, aber das Grundkonzept "Kapitän eines atomar bewaffneten U-Boots wähnt sich im Ernstfall und will, ohne Möglichkeit Kontakt mit dem Oberkommando aufnehmen, feuern – Offizier verweigert seine Zustimmung" ist die Grundlage von Crimson Tide.

Man kann davon ausgehen, dass alle Nuklearstaaten viele Vorkehrungen getroffen haben, damit sowas nicht passiert. Selbst in Diktaturen gibt es eine extrem große Chance, dass das Militär im Fall der Fälle nicht mitspielen würde. Auch da wird es Vorsichtsmaßnahmen geben, dass kein einzelner Mensch oder Diktator sowas auslösen kann. Kann ja sein, dass derjenige mal irre/krank wird (also noch mehr als üblich). Dr. Strangelove lässt grüßen. :ugly:

Meuterei könnte man nur mit Automatisierung ausschließen, und bei Atomwaffen gibt es wahrscheinlich sehr wenig Automatisierung, weil das einfach zu heikel wäre.

Details zu so etwas sind in der Regel geheim und kommen erst lange Zeit später heraus. Durch Archipow wissen wir, dass in der Sowjetunion immer eine einstimmige Entscheidung von drei Personen nötig war, um Atomwaffen einzusetzen – aber durch Petrow ist auch bekannt, dass ein derartiges Triumvirat sich im Zweifelsfall auf ein einzige Informationsquelle hätte verlassen müssen. Von US-amerikanischer Seite wiederum ist bekannt, dass die Oberkontrolle über das Atomarsenal jahrelang in den Händen von Leuten lag, deren größte Sorge eine mögliche Einsatzverzögerung im Ernstfall war und nicht ein unkontrollierter Einsatz außerhalb diesen.
Funfact: Der 7zip-Komprimierungstest im PCGH-Mainboard-Parcours setzt bis heute auf das Hochsicherheitspasswort, das wohl bis zum Amtsantritt von Kennedy als angemessen für US-Atombomben galt: 00000000
 
Hat ein bisschen den selben Geschmack wie die Clickbait Titel diverser Medienhäuser kurz nach Beginn der Ukraine Kriegs.
Es herrscht Krieg/Angst und daraus kann man Profit schlagen.

Der Ausgang eines solchen Atomkrieg-Szenarios ist schon seit 50 Jahren bekannt. Es würde wohl keiner überleben und die Erde auf sehr lange Zeit unbewohnbar sein.
Was auch der Grund ist, warum ein solches Szenario immer unwahrscheinlich war.

Selbst mit Wahnsinnigen als Anführer (die es sowohl in den USA, der UDSSR/Russland und anderen Atommächten immer wieder gab) gab es immer genug Leute mit kühlem Kopf.
 
Die kaufen sich Sowas einfach nicht und fertig. Genau wie Leuten denen beim Anblick von Blut schlecht. Da würde ich abraten sich Doom oder einen Splatterfilm zu kaufen.
Das Argument zieht nicht. Aus folgenden Grund: Es gibt Heranwachsende, die aus Neugier solch ein Spiel ausprobieren. Dann aber zutiefst verunsichert werden.

Am Ende landen solche Menschen in Endzeitsekten, werden psychisch noch angeschlagener. In etwas anderer Form erinnere ich an "Die letzte Generation". Krass, wie diese Sekte organisiert ist.

Das alles trägt zu abstrusen Ängsten bei.
 
Das Argument zieht nicht. Aus folgenden Grund: Es gibt Heranwachsende, die aus Neugier solch ein Spiel ausprobieren. Dann aber zutiefst verunsichert werden.
Blödsinn. Aufklärung verunsichert nicht. Im Gegenteil. Unwissen verunsichert.

Deiner "Logik" nach müsste man auch sämtliche Nachrichten und Zeitungen verbieten. Die verbreiten den ganzen Tag Verunsicherung, mal begründet und mal unbegründet, und Heranwachsende haben Zugang dazu.
Am Ende landen solche Menschen in Endzeitsekten, werden psychisch noch angeschlagener. In etwas anderer Form erinnere ich an "Die letzte Generation". Krass, wie diese Sekte organisiert ist.

Das alles trägt zu abstrusen Ängsten bei.
Ich kriege so langsam eine Vermutung, warum du so viel über abstruse Ängste und psychisch angeschlagene Menschen redest, darf diese Vermutung aber wegen der Forenregeln leider nicht äußern.
 
Ich kriege so langsam eine Vermutung, warum du so viel über abstruse Ängste und psychisch angeschlagene Menschen redest, darf diese Vermutung aber wegen der Forenregeln leider nicht äußern.
Ich nehme dir deine Vermutung ab: Nein, ich bin psychisch völlig stabil auch durch meinen Glauben. Ich kann mich aber gut in andere Menschen hineinversetzen und begegne auch vielen Menschen. Von daher bekomme ich ein Gespür für die Befindlichkeiten anderer. Es gibt hierfür auch das fachspezifische Wort "Empathie".
 
Die genetische Vielfalt bei der Spezis Mensch ist bis heute in Afrika (mit erheblichen Abstand) am größten. Wenn Russen, Amis, Europäer, Chinesen und ein paar andere sich um den Darwin Award bemühen, macht "uns" (der Menschheit) das langfristig wahrscheinlich gar nichts aus. Der nukleare Winter dürfte sogar die Erderwärmung abrupt stoppen, zumal die CO2-Hauptemittenten aus dem Wettbewerb ausscheiden. Es hat also durchaus sein Gutes.

Man muss vermutlich schon komplett degeneriert sein, um so zu denken. Q.e.d.
Kleiner Gedankenfehler:Das Problem ist nicht der Nukleare Winter oder das wahrscheinlich alle Grossen Städte ausradiert werden,das Problem wird die Strahlung und derRadioaktive Fallout sein ,weil das wird sich um den ganzen Globus verteilen.Den grössten Mist werden eh die Verursacher in den ersten 1-2 Jahren überleben ,nähmlich in Ihren Bunkern.Das Fussvolk (wir) werden verstrahlt und verrecken und zwar egal auf welchem Kontinent
 
Das Argument zieht nicht. Aus folgenden Grund: Es gibt Heranwachsende, die aus Neugier solch ein Spiel ausprobieren. Dann aber zutiefst verunsichert werden.

Am Ende landen solche Menschen in Endzeitsekten, werden psychisch noch angeschlagener. In etwas anderer Form erinnere ich an "Die letzte Generation". Krass, wie diese Sekte organisiert ist.

Das alles trägt zu abstrusen Ängsten bei.
:haha:

Und die Lösung soll allen Ernstes sein, so ein Spiel verbieten zu wollen?

Ich frage mich ja, wie die Menschheit heute noch überleben kann, seit 1993 "Doom" herausgekommen ist und der Welt gezeigt hat, wie einfach es möglich ist, mit Waffen auf Dinge zu schießen... MILLIONEN kaufen solche Spiele, MILLIONEN! Von den aberhunderten, brutalen Filmen garnicht erst anzufangen! :devil:

Schön dass du etwas später auch noch mit der Empathie-Keule daherkommst.

So als kleiner, ehrlich konstruktiv gemeinter Tipp: Wäre es nicht _vielleicht_ besser, die Spiele als das zu betrachten, was sie sind? Sie sind keine Zukunftsprognose, sie sind auch keine vorgekauten Wahrheiten. Die Interpretation eines Spiels und was dieser daraus macht, oder wie wichtig das überhaupt zu werten ist,liegt bei dem, der das Spiel spielt. Nicht mehr und nicht weniger.

Jeder Mensch ist in der Lage, eigene Entscheidungen zu fällen - sowohl was seine Handlung angeht, als auch die (Be-)Wertung und Sortierung der ihm oder ihr einprasselnden Informationen. Wenn man anfängt, die eigene Interpretation einer Info als etwas z.B. Gottgegebenes, Unveränderliches zu betrachten, kommt man sehr leicht auf den Trichter, man müsse (vermeintlich) "Böses" verbieten. Dass das "Böse" in so einem Fall relativ ist (nämlich ausgehend von der Person, die das sagt, und eben nicht allgemeingültig für Jedermann/-frau) und damit Leuten unrecht tut, die das anders sehen, übersieht man dabei viel zu leicht... Erst recht wenn es um sowas wie konsumierbare Medien geht, die für sich keinen Schaden anrichten können...

Ich kann mich aber gut in andere Menschen hineinversetzen und begegne auch vielen Menschen. Von daher bekomme ich ein Gespür für die Befindlichkeiten anderer. Es gibt hierfür auch das fachspezifische Wort "Empathie".
Du ergreifst hier die Partei einer Gruppe (für dich z.B. labile Menschen; schreibst du ja selbst), von der du pauschal ausgehst, dass diese nicht für sich selbst sprechen können. Salopp formuliert: Darum hat dich keiner gebeten und dass du das ungefragt trotzdem machst, ist einfach nur ungeheuer dreist von dir. a) Weil du pauschal davon ausgehst, dass diese Gruppe nicht für sich sprechen kann, b) dass du diese implizit in eine Schublade steckst und c) dass du einzelnen dadurch die Chance nimmst, selbst zu sprechen.

Eventuell siehst du das anders und du bist wirklich überzeugt davon, für etwas Gutes einzustehen. Kann durchaus auch sein, da will ich dir nichts unterstellen. Ich halte so eine Ansicht für - und das meine ich vollkommen ernst - brandgefährlich, da unter dem Deckmantel einer vermeintlich guten Sache eigene Interessen durchgedrückt werden. So sieht man die Gruppe, für die man vermeintlich spricht, nicht als Teil der Gemeinschaft an, sondern setzt diese bewusst davon ab! Da hier noch ausgerechnet mit "Empathie" als Argument zu kommen, halte ich für mindestens geschmacklos und lässt ernsthaft Würgereize in mir aufkommen. Nein, so funktioniert Empathie nicht, so funktioniert das nur als Feigenblatt zum Vorschieben einer Gruppe, um damit die eigene Meinung als legitim erscheinen zu lassen, und das auf Kosten einer Gruppe, die nur dazu dient die eigene Meinung vorschieben zu können...

Ich halte dir den Spiegel vor in der Hoffnung, dass du verstehst was ich meine. Wie dir sicher aufgefallen ist, ist dir ja mehr als nur eine Person recht ablehnend dir gegenüber gestellt und ich habe mich bemüht, darzulegen, warum...
 
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