Atari vs. Commodore: der Heimcomputer-Krieg (PCGH Retro 2. Juli)

Die gute alte 68k-Hardware verschwindet zwar langsam, aber sicher. Doch die Spiele von damals erstehen wieder auf. Sie werden heute gespielt auf Smart-Phone-Monitoren, die nur unwesentlich kleiner sind, als die Computer-Bildschrime von Atari und Commodore...
 
Hab mein Amiga 500 + Original Monitor noch im Keller.

Kann mich noch an die diskusionen mit meiner Mutter erinnern.

" Was 1200 DM du spinnst wohl " :schief:
 
Ich hatte sowohl einen Atari 1040stf als auch einen Amiga 500 (erweitert auf 1 MB Ram).

Das waren 2 tolle Kisten, mit den man zu jener Zeit viel Spaß haben konnte. Beide Geräte hatten ihre Stärken und ihr Schwächen.
Sie haben meinen Apple II abgelöst.

Nach Atari und Amiga war bei mir lange Zeit mit Computerei Schluß. Bis ich eines Tages auf einem PC das Hubschrauber-Spiel
"Commanche" gesehen haben. "Wow" dachte ich mir... was für eine Grafik !! Ab in den Laden und einen PC mit AMD K6-2 300 gekauft.
Voodoo2 zu meiner ATI Rage dazu... und ab ging die Post.
 
Mein A1200er ist damals beim Basteln (wollte ihn in einen Tower einbauen) draufgegangen, irgendwas hab ich wohl falsch gemacht. War aber schon immer am Basteln damit, danach kam eben ein 4000er, schließlich mit Zusatzgrafikkarte und PowerPC-Turbokarte. Was hab ich Geld für die Dinger ausgegeben. Turbokarten mit schnelleren CPUs und RAM-Sockeln, RAM, Festplatten - alles sauteuer damals und so mickrig gegenüber heute.

Das könnte ich mir jetzt als Familienvater heute nicht mehr leisten. Einen guten PC zusammenzustellen ist aber so viel günstiger als damals. Erstes Lehrlingsgeld, 700 Mark, gingen für den 1200er drauf - ohne Platte, ohne FastRAM, ohne schnellere CPU. Das zweite Lehrlingsgeld war dann für den Monitor :D Der 4000er steht noch im Keller meiner Eltern, und sollte noch gehen.

Aber es war ein Riesenschritt gegenüber dem alten 8Bit-Schneider, den ich mit zehn Jahren bekommen hab, und ebenfalls immer noch hab. Habe auch alle Zeitschriften von früher aufgehoben, ob CPC, Konsolen oder Amiga. Ja, die Bravo war nix für mich, ich hab lieber in Basic programmiert. Aus mir ist trotzdem was geworden.
 
Mein erster Computer war ein C-64 II mit externen Floppylaufwerk. Beides zusammen hat damals knapp 1000Mark gekostet. Da war ich 10 Jahre alt. Zum Geburtstag bekommen.:daumen:

War einfach der beste Spielecomputer zu seiner Zeit. SPiele gabs ja reichlich aufn Schulhöfen.:D
Amiga hatte ich nie gehabt. Fand den aber cool. Hatte bei Schulfreunden öfters mal gezockt. "Shadow of the BEast" hat mich damals umgehauen von der Optik. Gab auch noch viele andere geiler Titel.

Naja, die PCs zu der Zeit konnte grafisch da nicht mithalten mit ihrer CGA oder EGA Grafik. Erst als VGA und SUper VGA rausgekommen ist da wurde es besser.

Edit: Nen damaliger Schulfreund hatte nen Atari 800XL. Da hatte ich öfters gezockt als ich noch keinen C-64 hatte.
 
Bei mir war´s sowohl, als auch.

Angefangen mit dem C=64 und Summer-Games, was gerne Joysticks verbrauchte, dann über Atari ST zum PC.

Weiß noch mein erstes Rollenspiel Dungeon Master. ;-)

Irgendwie fällt mir gerade "press Play on Tape" ein ;-) Und das bange Warten ob nach 45 Minuten laden dann Loading Ready, oder Loading Error da stand. Im letzteren Fall konnte man nochmal von vorne anfangen. :ugly:



Ich sag nur :

Load"*",8,1
RUN :D
 
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Der Amiga 500 war mein 4. Computer.

Angefangen hat alles mit einen ZX81, gefolgt von einen Thompson MO5 und einen Schneider CPC 6128

Wenn man die damaligen Hardwarepreise bedenkt, erscheint einem selbst eine GTX Titan wie ein Schnäppchen.

Meine erste Festplatte mit 50MByte und einer eingebauten 2 MB-Erweiterung hat mich stolze 1300,- DM gekostet. Das waren damals noch locker 2 Monatsmieten für ein Einfamilienhaus.

Nach dem 500, den ich 1989 gekauft habe kam der Amiga 1200, den ich 1999 noch in einen Tower eingebaut habe.

Zu PC kam ich (außer in der Ausbildung) erst 2001.

Hier alles aufzuzählen würde eine lange Liste ergeben, zumal ich oft die Komponenten gewechselt habe.
 
Hatte 1986 die ASM (Aktueller Software Markt) aboniert und mir regelmäßig die Happy Computer (später mit Power Play, die dann gesondert erhältlich war) zugelegt und alles live mitbekommen zu der Zeit.

Es gab auch "Krieg" zwischen dem 64, dem Schneider CPC und dem Sinclair Spectrum.

Hatte dann alle mal, aber der CPC war mein Favorit (CPC 464 bei Quelle gekauft :ugly:). Wollte unbedingt den haben, da meine Kumpels nen 64er hatten. Wollte da was gegensetzen. Danach kam der Amiga 500 und der 520er ST.

Hab mir dann die letzten Jahre alles wieder zusammengesucht, was Rang und Namen hatte (auch MSX, Thomson TO7) und schwelge in Erinnerungen an die Zeit, als ich die meiste Zeit mit den Dingern "vergeudet" habe ... :daumen:
 
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Entscheidungen wie Atari oder Amiga werden oft auch vom Umfeld beeinflusst. Ich hatte einen Atari, weil viele meiner Freunde einen hatten. Und es gab abseits der Spiele einfach viele tolle Programme - z.B. machte das geniale Signum aus dem 24-Nadel-Drucker einen Laserdrucker des kleinen Mannes :).

Eigentlich schade, dass die fortschrittliche Hardware und die Betriebssysteme von Atari und Amiga gegen den drögen PC mit seiner verkorksten Architektur und dem primitiven MS-DOS nicht bestehen konnten.
 
War ne tolle Zeit. Kann mich noch erinnern, als in den Softwaremagazinen damals die Screenshots von den Spielen gepostet wurden, und man direkt vergleichen konnte wie sie auf den einzelnen Kisten aussahen. Bei den ZX81-Screenshots haben wir uns immer gekringelt vor Lachen.

Auch lustig, wenn die Magazine zB. Schachprogramme vorgestellt hatten, und die einzelnen Computer gegeneinander haben antreten lassen - Amiga 500 vs. Atari 520 ST.
Bei mir fing aber alles mit nem VCS 2600 an, Jahre später bekam ich dann einen C64, als der endlich einigermaßen erschwinglich war, glaube mein Vater hatte da 300 - 400 DM für bezahlt... aber ohne Datasette erstmal, wenn ich Spiele wollte, mußte ich mir die Listings aus den Magazinen selbst abtippen und wenn ich die Kiste ausgeschaltet habe, war auch das Programm futsch :D

Dann später bekam einer meiner besten Kumpels einen Amiga 1000, und als ich dann zum allerersten mal die Prachtgrafik von "Defender of the Crown" sah, klappte erstmal die Kinnlade runter. :DD

Bin echt froh, das alles miterlebt zu haben. :)
 
Dito! :daumen:
Da weis man auch viel mehr zu schätzen als die verwöhnte Generation heute!

Hab mich mit meinem Dad immer abgewechelt mit dem abtippen der Codes. Und als das Game dann startklar war, gab es immer Streit wer zocken durfte! :D

Erst mussten noch die ganzen Data-Zeilen durchsucht werden, da man trotz Arbeitsteilung doch den ein oder anderen Tippfehler drin hatte. Und anschließen hatte man nicht nur quadratische Augen sondern sah auch noch Peeks, Pokes und Datas. :banane: Aber Spaß gemacht hat es alle Mal. Und vor Allem war es deutlich intensiver als heute.

Ich hatte Atari 800 XL und Amiga 500 seinerzeit. Auf dem Atari habe ich meist Simulationen (U-Boote, Fluggeräte) und Rennspiele gezockt. Beim A500 kamen zudem auch noch Spiele wie Turrican, Venus the Flytrap, Prince of Persia usw. usw. Und als Eingabegerät diente neben den sehr guten Atari Joysticks der Competition Pro. Heute habe ich noch diverse Amigas (500, 600) und Ataris (ST, STF, Mega-ST und TT). Außerdem habe ich auch noch ein VCS 2600. Und in unregelmäßigen Abständen werden die Geräte immer Mal wieder aktiviert um z.B. To be on Top auf dem ST zu zocken. :hail:
 
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