News Arctic MX-7: Wärmeleitpaste verspricht "ultimative Kühlleistung"

Habe ich was verpasst? Seit wann muss WLP denn zwingend gewechselt werden? Das man im Verlauf etwas Leistung verliert ist denke ich Allgemeinwissen. Aber das daraus jetzt so ein Drama gemacht wird. Auf diesem Planeten laufen hunderte Millionen Rechner jahrelang, ohne das da irgendwer die Paste erneuern würde.

Es gab vor ein paar Jahren mal 1-2 Produkte mit richtig schlechter Haltbarkeit, wo die Kühlleistung nach einem halben Jahr schon um 10 K einbrechen konnte; später folgten einige Grafikkarten mit offensichtlich wenig langlebiger Paste. Daraufhin haben einige Wärmeleitmittelhersteller das Thema als Marketingaspekt für sich entdeckt und seitdem ist es in aller Munde. Was soll man auch anders machen in einem Markt, in dem es kaum Abehebungsmöglichkeiten gibt?
 
So hohe Wärmestromdichten und Hotspots gab es früher kaum, dazu war die Telemetrie, egal ob CPU oder GPU, deutlich einfacher gestrickt und viel, viel träger. Heute reagiert der Takt wie eine kleine Diva auf jedes Kelvin und zwar nicht in der Summe sondern bei lokalen Hotspots.

Dabei zählt auch nicht der Erstauftrag, denn da sind viele Pasten noch sehr gleich, auch nach den 16 bis 20 Cycles, die ich beim ASTM mache, sind da noch keine Katastrophen zu sehen. Genau deswegen werde ich ab Januar mit meinem TTV beschleunigte Alterungstests machen, wo schlechte Pasten schon nach 500 bis 1000 Zyklen den Geist aufgeben oder auseinanderfliegen und bessere auch mal 2000 oder 3000 und mehr schaffen. Je komplexer die Technik wird, umso schwieriger wird auch das Bewerten. Deshalb messe ich auf dem ASIC auch mit 16 Sensoren, denn die Paste performt ja mit der Zeit nicht mehr an jeder Stelle gleich gut. Man kann die Degradation mitverfolgen, Verfallskurven erstellen, Trends erfassen und Prognosesn in die ferne Zukunft erstellen. Da sind die Unterschiede zumindest deutlich größer als beim Wärmewiderstand in Zyklus 1 bis 20...
 
Auch früher gab es Ausreisser, aber die meisten CPU/GPU's die ich besass, waren einfacher als die Heutigen.
Der Stromverbrauch ist vor 15-20 Jahren nicht mit Heute zu vergleichen. Schon da habe ich dann angefangen mit der MX-2 und im Schnitt 5 Jahre ohne Wechsel im Einsatz. Ich hätte einige Fotos machen sollen, als ich meinen Kühler vom Ryzen genommen habe. Kann ich noch nachholen von meinem alten System, wo der Kühler immer noch drauf sitzt. Die Temperaturen bewegen sich nach rund 4,5 Jahren langsam einige Grad nach oben. Wenn ich dann den Kühler entferne sehe ich Stellen, wo keine bis kaum mehr WLP ist. Aber es ist kein Auspressen, denn ausserhalb der CPU/GPU ist keine WLP jeweils vorhanden.
Ich finde das toll, wenn eine Möglichkeit besteht Alterungstest im Kurzverfahren durchzuführen, was ein normaler Benutzer erst nach vielen Jahren sieht/bemerkt. Danke Igor für deine guten Tests. :daumen:

Ich hatte noch nicht die Zeit den Test zur MX-7 zu lesen.
@igorsLAB Eine Frage hätte ich durchaus, nimmt eine Paste mit der Zeit an Leistung ab, oder bleibt ungefähr über die Jahre gleich? Meine MX-2 ist von 2004/2005 gekauft die ich nutze.
 
Die Temperaturen haben sich in der Zeit kein bisschen geändert.
Du müsstest exakt denselben Benchmark bei konstanter Lüfterdrehzahl vergleichen, ansonsten hat die Temperatur alleine überhaupt keine Aussagekraft: Mit Standard-Lüfterkurve hast du über einen langen Zeitraum annähernd die selben Temperaturen, dafür dreht der Lüfter mit der Zeit immer schneller; umgekehrt haben sich die Temperaturen meiner alten GPU durch PTM nicht offensichtlich verbessert, dafür war der Lüfter plötzlich fast im Halbschlaf ...

Zusätzlich sind moderne CPUs "designed to throttle", d.h. auch wenn die WLP nach Jahren der Strapazen längst am Zahnfleisch daherkriecht, hat sich an der Maximaltemperatur von Tag 1 womöglich nichts geändert, allerdings boostet die CPU längst nicht mehr so hoch/lange und zieht signifikant weniger Strom.

Extrem deutlich sieht man das hier am Beispiel alter Laptops, die bekanntlich schon im Auslieferungszustand trotz maximaler Lüfterdrehzahl bei der geringsten Belastung ins Temperaturlimit laufen:

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Ich gucke ja lieber dem Gras beim Wachsen zu als der Wärmeleitpaste beim Degradieren ... Damit ich gar nicht erst auf blöde Ideen komme ("Wie geht's der Wärmeleitpaste denn heute?") und bei jedem PCGH-Artikel zum Thema meine Wärmeleitpasten-Benchmark-Suite anwerfe, habe ich dem 9800X3D den Eco-Mode verpasst.
 
@igorsLAB Eine Frage hätte ich durchaus, nimmt eine Paste mit der Zeit an Leistung ab, oder bleibt ungefähr über die Jahre gleich? Meine MX-2 ist von 2004/2005 gekauft die ich nutze.
Deine Frage ist absolut berechtigt, weil sie genau den Kern der ganzen Haltbarkeitsdiskussion trifft. Kurz gesagt: Es gibt beides. Manche Wärmeleitpasten bleiben über viele Jahre erstaunlich stabil, andere verlieren mit der Zeit messbar an Leistung. Dass Deine MX-2 aus 2004/2005 heute noch funktioniert, ist kein Einzelfall, sondern ein gutes Beispiel für eine Paste mit sehr robuster, weil einfacher Rezeptur. Solche Pasten trocknen kaum aus, zeigen wenig Pump-Out und behalten ihren Wärmewiderstand über lange Zeiträume weitgehend bei, auch wenn sie natürlich nicht zur absoluten Leistungsspitze gehören.

Ob eine Paste mit der Zeit schlechter wird, hängt vor allem von ihrer inneren Struktur ab. Entscheidend sind die Matrix, also das Bindemittel, die Art und Größe der Füllstoffe sowie deren Wechselwirkung mit den Kontaktflächen. Pasten, die sehr weich, stark ölhaltig oder extrem fein formuliert sind, können mit den Jahren Öl verlieren, an den Rändern wandern oder an der Kontaktfläche an Qualität einbüßen. Das passiert oft langsam und bleibt im Alltag lange unbemerkt, bis Temperaturen irgendwann merklich steigen.

Genau hier setzt das beschleunigte Prüfverfahren an, das ich jetzt mit dem 30-30-Sekunden-Zyklus einsetze. Statt Jahre oder Jahrzehnte abzuwarten, wird die Paste gezielt unter thermischen Wechselstress gesetzt. Im sogenannten 30-30-Sekunden-Verfahren wird die Paste ständig zwischen niedriger und hoher Temperatur hin- und hergefahren, zum Beispiel zwischen 20 und 100 Grad. Die kurzen Zeitintervalle sorgen dafür, dass sich kein vollständiges thermisches Gleichgewicht einstellt. Dadurch entstehen starke Temperaturgradienten und bei jedem Zyklus kleine Scherbewegungen in der Paste.

Diese Scherbewegungen sind der eigentliche Alterungstreiber. Sie beschleunigen genau die Effekte, die im realen Betrieb über viele Jahre auftreten würden, also Pump-Out, Randwanderung, nachlassende Grenzflächenhaftung oder Ölseparation. Was im Alltag vielleicht zehn Jahre braucht, zeigt sich hier oft schon nach einigen hundert Zyklen. Gute, langzeitstabile Pasten bleiben auch unter diesen Bedingungen über lange Zeit nahezu unverändert. Schwächere Rezepturen verlieren dagegen sehr schnell an thermischer Qualität.

Wichtig ist dabei, dass die Ergebnisse immer relativ zu einer Referenzpaste bewertet werden, von der bekannt ist, dass sie langzeitstabil ist (bei mir wird es wohl die DOWSIL TC-5888 oder TC-5960). Bleibt diese Referenz über viele Zyklen konstant, zeigt das, dass das Prüfprofil selbst nicht „unnatürlich zerstört“, sondern Unterschiede offenlegt. Weicht eine Testpaste deutlich früher oder stärker ab, ist das ein klarer Hinweis auf geringere Haltbarkeit. Das kann man dan sogar als Index darstellen.

Deine alte MX-2 beweist, dass zweckmäßig formulierte Pasten über sehr lange Zeit stabil bleiben können, auch wenn sie (aus heutiger Sicht) nicht wirklich gut performen.
 
Ab Januar mache ich auch noch echte Haltbarkeits- und Alterungstests in einem beschleunigten Verfahren mit einem TTV. Da werde ich die Top 10 noch einmal durchjagen.
Das ist für mich tatsächlich eines der wichtigsten Kriterien bei wlp. Was interessiert mich ob die Paste 2 oder 3 k geringere Temperaturen an der CPU ermöglicht, wenn sie nach 3 Monaten (Übertreibung!) nicht mehr das tut was sie soll...
 
Das ist für mich tatsächlich eines der wichtigsten Kriterien bei wlp. Was interessiert mich ob die Paste 2 oder 3 k geringere Temperaturen an der CPU ermöglicht, wenn sie nach 3 Monaten (Übertreibung!) nicht mehr das tut was sie soll...
Dann würde ich mal einen Blick auf andere TIM als PAsten werfen, eineseits die gerade sehr "gehypten" PTM-Sheets, die zwar auch einer gewissen Alterung unterliegen, die aber gemessen an der technologischen Lebenserwartung von PC-Komponenten kaum limitierend ist und andererseits deren komplexes "HAndling" (saubere und korrekte Montage bei schwieriger Handhabung im Vergleich zu Pasten, nötiger "Einbrenn-Vorgang", damit es möglichst vollflächig überhaupt zur Phasenumwandlung kommt, ohne diese das PTM-Pad einer dicken BEttdecke gleich, eher eine relativ dicke "Isolierschicht" bildet).

Andererseits empfehle ich als "mount&forget"-Lösung Graphene-Sheets (z.B. TG "KryoSheet"), die halten, einmal Montiert, bis ans Ende aller Tage, solange man solche dumme Angewohnheiten ablegt, wie regelmäßig den Kühler zu demontieren, um darunter mal "nach dem Rechten" zu schauen o.ä. Aber wo viel Licht, da auch bissl Schatten, Graphene Sheets sind im Vergleich zu anderen TIM elektrisch leitfähig(er), ihre Montage ist auf Grund Dessen und des empfindlichen und nicht haftenden MAterials auch nicht ganz trivial, v.a. bei "Direct-Die", wie bei Grafikkaten muss man schon sauber und präzise arbeiten und man muss darauf achten, dass genügend Anpressdruck vorhanden ist, damit diese Sheets ordentlich performen. WEnn man das jedoch alles ordentlich hinbekommt, perfomen diese Graphene-Sheets ähnlich performant, wie "bessere" PAsten, mjit dem größten Vorteil, dass sich an dieser PERformance vom ersten Tag der Montage an nichts mehr ändert: "Mount&forget" eben...
 
Reine Kohlenstoffpads sind miserabel darin, Höhenunterschiede auszugleichen. Auf sehr ebenen Oberflächen performen sie gut (aber nicht unterlegen), sobald man wirklich einen Abstand zu überbrücken hat, fallen sie deutlich hinter konventionelle Pasten zurück. Da nützt es dann auch eher wenig, dass sie dieses Niveau ewig halten können.
Und Kryosheet ist innerhalb dieses Produktkreises schon ziemlich gut. Ich hatte in älteren Tests auch schon Graphitpads, die kamen auch unter guten Bedingungen nicht einmal in die Nähe von Pasten. Wenn dann also eher direkt PTM. Wobei man auch da sagen muss: In ihrem heißen = fließfähigen Zustand haben sie die Eigenschaft von Pasten. Entweder die von guthaltbaren oder die von schlechthaltbaren. Aber das ein TIM bei Raumtemperatur fest ist, garantiert noch nicht automatisch Langzeitstabilität.
 
Wenn dann also eher direkt PTM. Wobei man auch da sagen muss: In ihrem heißen = fließfähigen Zustand haben sie die Eigenschaft von Pasten. Entweder die von guthaltbaren oder die von schlechthaltbaren. Aber das ein TIM bei Raumtemperatur fest ist, garantiert noch nicht automatisch Langzeitstabilität.
Die Dinger heißen nicht umsonst PTM, also Phase Transition Material. Egal, ob Polymer- oder Paraffin-basiert, wechseln sie den Zustand exakt einmal. Je nach Material beginnt der irreversible Prozess bei 35 bis 40 °C, um dann bei 50 °C abgeschlossen zu sein. Sie schmelzen, passen sich der Oberfläche und... härten dann nach dem ersten Abkühlen für immer und ewig aus. Die werden also nicht wieder weich und schmelzen beim nächsten Erwärmen, das ist leider eine urban legend, die sich irgendwie immer noch hartnäckig hält, sie aber von PCM (Phase Change Material), wie den berühmten Klicktaschenwärmern, grundlegend unterscheidet.

Für Neugierige:
Der irreversible Effekt bei PTM Wärmeleitpads beruht darauf, dass es sich um Materialien handelt, die beim ersten Aufheizen unter Anpressdruck ihre innere Struktur dauerhaft verändern. Sobald der Binder weich wird, kriecht das Material in die Mikrorauheiten der Kontaktflächen, Füllstoffe werden dichter gepackt und lokal umverteilt, und es entstehen sehr dünne, ungleichmäßige Schichtbereiche. Beim Abkühlen erstarrt der Binder in genau dieser neuen, verdichteten Geometrie und nicht mehr in der ursprünglich homogenen Padstruktur. Zusätzlich begünstigen Binderwanderung, leichte Nachkristallisation organischer Bestandteile und minimale Verluste flüchtiger Komponenten, dass das Material nach dem ersten Einsatz noch viel trockener und steifer wirkt.

Die gängigen Legenden entstehen aus Missverständnissen dieses Prinzips. Häufig wird PTM mit einfachem Wachs gleichgesetzt und angenommen, erneutes Erhitzen mache das Pad wieder wie neu. Ebenso falsch ist die Annahme, ein hartes Pad sei zwangsläufig ausgetrocknet, defekt oder gefälscht, denn auch originales Material zeigt dieses Verhalten nach dem ersten Einsatz.

Genau deshalb bleibt ein PTM Pad nach dem ersten echten Einsatz hart, weil Wärme und Druck die innere Struktur dauerhaft umformen und diese Veränderung weder durch Abkühlen noch durch erneutes Erwärmen rückgängig gemacht werden kann. Bitte mal merken :)
 
Diese Scherbewegungen sind der eigentliche Alterungstreiber. Sie beschleunigen genau die Effekte, die im realen Betrieb über viele Jahre auftreten würden, also Pump-Out, Randwanderung, nachlassende Grenzflächenhaftung oder Ölseparation. Was im Alltag vielleicht zehn Jahre braucht, zeigt sich hier oft schon nach einigen hundert Zyklen. Gute, langzeitstabile Pasten bleiben auch unter diesen Bedingungen über lange Zeit nahezu unverändert. Schwächere Rezepturen verlieren dagegen sehr schnell an thermischer Qualität.


Wochen können schon reichen. Die Thermalright TFX ist mir damals nach ein paar Wochen regelrecht eingelaufen, es war kaum noch Paste auf dem Chip. Die Corsair XTM70 ist nach einem Jahr hinüber gewesen, die Paste wurde hart, richtig krümelig. Dagegen ist die CoolerMaster Mastergel Maker bei mir jahrelang problemlos gelaufen und auch die Koolingmonster Kold-01 läuft jetzt schon 1 Jahr problemlos, wo die XTM70 auf der gleichen CPU und Zeitraum bereits am Ende gewesen ist.
 
Ich vergleiche gerade die ersten echten Durability-Tests mit meinem "Blähtest". Der war nicht mal schlecht, weil die Reihenfolge deckungsgleich ist.

Die TC-5888 schlägt bisher alle. Nach 188 Zyklen keine 0.1 Kelvin Erhöhung am Hotsot. Da war deren Fake schon bei 85 °C und die Thermal Hero Quantum bei fast 90 °C (die lief eh nur mit rund 900 statt 1000 Watt, weil sonst zu zeitig die Notabschaltung gegriffen hätte). Man sieht wirklich krasseste Unterschiede.... Allerdings sind gute Pasten im Test aufwändig und teuer. Allein der Strom für Stresstest (> 1 KW), Kühlung und Raumklimatisierung ist heftig, wenn das mal 48 oder 72 Stunden läuft. So eine Luftpumpe wie die Hero war hingegen günstig zu testen. :D

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Ich bin gerade baff, die HY-P17 hat schon 5000 Zyklen durch und ist noch lange nicht am Ende. Tag 2 und es wird langsam teuer :D

Ich habe mir eine eigene Software programmieren müssen, weil Nanotest nichts anbietet, da meine direkten Mitbewerber Google, NVIDIA, Intel & Co. eigene Lösungen basteln. Also muss ich selbst ran, was recht überschaubar ist. Die Interpolation der ASIC-Fläche mit den 16 Messpunkten und die animierte Wiedergabe über alle Zyklen war neben dem Einlesen und Filtern der größte Posten.

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Du müsstest exakt denselben Benchmark bei konstanter Lüfterdrehzahl vergleichen, ansonsten hat die Temperatur alleine überhaupt keine Aussagekraft:
CPU und GPU sind wassergekühlt. Ich nutze keine Lüfterkurven, sondern feste Zustandswerte.
Die Gehäuselüfter laufen immer mit konstanter Drehzahl (400 rpm). Und die Lüfter auf den Radis mit 350 bzw. 550 rpm (Idle bzw Last), geregelt nach Grenzwerten für die Differenz aus Wasser- und Umgebungstemperatur.
Maximale Leistungsaufnahme bei identischer Last ist laut Sensorik auch unverändert.
Also optimalere Bedingungen zum vergleichen wirst du nicht finden :)
 
Ich habe mir die MX-7 gekauft und vorhin aufgetragen und auf die schnelle ein Belastungstest in 3DMark durchgeführt.

Im Idle (nichts wird am PC gemacht) habe ich jetzt 36-38 Grad mit meinem AMD 9800 X3D ( UV -30).
Davor hatte ich die Thermal Grizzly - Kryonaut und hatte 40-42 Grad.

Beim 3D Mark Steel Nomad Belastungstest 20/20 Durchläufen habe ich maximal 52,25 Grad erreicht wo ich vorher 57,4 Grad hatte.

Die Kryonaut hatte ich seit Anfang Mai 2025 drauf gehabt.

Kühleinheit: Corsair Nautilus 360 RS - Pump Geschwindigkeit bei 1900 RPM und die 3 Lüfter laufen auf 920 RPM - Eingebaut oben.
Gehäuse: Corsair iCUE 5000X
GPU: RTX 5070 Ti
PSU: CORSAIR HX1500i (2025)
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Wie gut lässt sie sich verarbeiten?
Ich habe ein ein Paar Kleckse aufgetragen und den Anpressdruck den Rest erledigen lassen, wie auch damals bei der Kryonaut und bei anderen WLPs davor. Ich verstreiche die Paste nicht mehr auf der CPU.

Die WLP ist meiner Meinung nach schon zäher aber ich finde das gut. Von der MX-7 bin ich bis jetzt begeistert. Schauen wir mal wie das in ein Paar Monaten ist^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Hört sich doch gut an :)
Wenn ich wie bei der MX-2 2-4 Jahre ohne Wechsel auskomme und die Temperaturen höchstens 5 Grad nach oben abweichen nach dieser Zeit, werde ich die MX-7 auch kaufen.
Dann kriegt Igor meine 20 Jahre alte MX-2 Tube zum nachtesten geschenkt :D

Das ist halt so, dass es bei einer neuen WLP keine langzeit Tests gibt, ob nach nicht schon nach wenigen Monaten erneuert werden muss, oder 2 Jahre und mehr das vergessen werden kann.
 
Das ist halt so, dass es bei einer neuen WLP keine langzeit Tests gibt, ob nach nicht schon nach wenigen Monaten erneuert werden muss, oder 2 Jahre und mehr das vergessen werden kann.
Ab jetzt schon, dafür steht hier jetzt eine schön ausgestattete E-Klasse im Labor :D

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Und was die Haltbarkeit betrifft, es werden wohl einige Legenden zum richtigen Auftrag und der optimalen Schichtstärke sterben. Ich messe mir hier gerade einen Wolf mit dick gegen dünn und einem energetischen Einsatz von über 3kW pro Stunde. Der Erkenntnisgewinn wird leider teuer, aber wo konnte man bisher einer Paste schon mal im Video beim Altern zuschauen? :D

Es gab schon Stimmen, die z.B. der Duronaut mangelnde Haltbarkeit vorwarfen. Hier mal falsch aufgetragen;
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Das kann man so sehen, wenn man das Sytem Paste nicht verstanden hat. Richtig aufgetragen, hält eine Paste um den Faktor 3 bis 5 mal länger. Und dann ist die Naut auch Duro ;)

Der nächste Test mit dieser Paste wird definitiv länger dauern:

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HY-P17, MX-7 und einige andere kommen noch....
 
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