News Arctic MX-7: Wärmeleitpaste verspricht "ultimative Kühlleistung"

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die Schweizer Arctic GmbH hat mit der Arctic MX-7 eine neue Wärmeleitpaste vorgestellt, welche auf "ultimative Kühlleistung" und "für höchste Ansprüche" ausgelegt sein soll. In den Herstellertests wird der Vorgänger deutlich geschlagen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Arctic MX-7: Wärmeleitpaste verspricht "ultimative Kühlleistung"

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Ich bin mittlerweile bei den KyroSheets von Thermal Grizzly. Mögen nicht die beste Kühlleistung haben, sind aber auf Augenhöhe mit den normalen Kühlpasten. Keine Sauerei mehr, backt nicht aus. Einfach auflegen und fertig.
 
Klar, 2-4c weniger ist schön zu haben, aber macht am ende dann keinen Unterschied. Ich nehme das was sich leicht auftragen lässt und viel wichtiger, was gerade da ist^^
 
Bei igor schon im Test gewesen: Schaut ganz gut aus.:daumen:

Wie so oft bei den besseren Pasten: Eher zäh. Aber mit einer Wurst in der Mitte der CPU, senkrecht zu der Verbindungsebene der Kühlerverschraubungen und den Kühler abwechselnd anschrauben. Verteilt sich hervorragend.

Selbst habe ich schon eine groß Tube Duronaut auf Lager. Aber die MX-7 könnte der Nachfolger werden.
Um noch die Kurfe zu den RAM-Preisen zu bekommen :D: So schnell werde ich nicht aufrüsten, daher hält die Tube Duronaut sicherlich noch lange.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin mittlerweile bei den KyroSheets von Thermal Grizzly. Mögen nicht die beste Kühlleistung haben, sind aber auf Augenhöhe mit den normalen Kühlpasten. Keine Sauerei mehr, backt nicht aus. Einfach auflegen und fertig.
Ich nutze seit Jahrzehnten (ist das echt schon so lange?) das Liquid Metal Pad von Collabotory bei den eigenen Rechnern, bei Fremdrechnern nutze ich mittlerweile für alles auch die PTM Pads (Thermal Grizzly, wenn ich nicht an die Honeywell komme). Beides aus genau dem Grund, dass ich gar keinen Bock habe, den Rechner nur wegen alternder WLP auseinander zu schrauben. WLP ist für mich komplett aus der Mode gekommen und in meinen Augen absolut sinnfrei geworden, kompliziert in der Anwendung, altert, kaum Temperaturvorteile und wird daher in den Jahren zurecht von LM und PTM abgelöst werden.

P.S.
Ich würde mir bspw. keine GPU mehr holen, die keine PTM Pads verbaut hat, hab meine 6900XT nach drei Jahren (obwohl ich eigentlich nach drei Monaten schon die ersten Verschlechterungen feststellen konnte)geöffnet und man sitzt halt gefühlt nen halben Tag dran (wenn man es nicht regelmäßig macht) um dann wieder WLP drauf zu schmieren? Nö; PTM und gut ist!
 
Na ja fand die MX-6 schon nicht so berauschend die war ja schon sowas von Zäh und die 7er soll das auch

tun ne danke dann doch lieber die 4er die ist für mich eh ausreichend :-)
 
Ich nutze seit Jahrzehnten (ist das echt schon so lange?) das Liquid Metal Pad von Collabotory bei den eigenen Rechnern, bei Fremdrechnern nutze ich mittlerweile für alles auch die PTM Pads (Thermal Grizzly, wenn ich nicht an die Honeywell komme). Beides aus genau dem Grund, dass ich gar keinen Bock habe, den Rechner nur wegen alternder WLP auseinander zu schrauben. WLP ist für mich komplett aus der Mode gekommen und in meinen Augen absolut sinnfrei geworden, kompliziert in der Anwendung, altert, kaum Temperaturvorteile und wird daher in den Jahren zurecht von LM und PTM abgelöst werden.

P.S.
Ich würde mir bspw. keine GPU mehr holen, die keine PTM Pads verbaut hat, hab meine 6900XT nach drei Jahren (obwohl ich eigentlich nach drei Monaten schon die ersten Verschlechterungen feststellen konnte)geöffnet und man sitzt halt gefühlt nen halben Tag dran (wenn man es nicht regelmäßig macht) um dann wieder WLP drauf zu schmieren? Nö; PTM und gut ist!
Sehe ich genau so, bin vor einem guten Jahr mit genau dieser Motivation von den z.T. herstellerseitigen Pasten und PAds auf Graphene-Sheet (TG-"Kryosheet") bei CPU und GPU sowie Thermal Putty bei Speicher, SpaWa und Co. umgestiegen und gehe davon aus, dass das bis zum technologischen EOL des Systems bzw. der HAuptkomponenten konstant performt und deshalb so bleiben wird. PTM wird hier aber ähnlich gut und v.a. dauerhaft sein, bzw. dessen Alterungsprozesse werden weit genug über die technologische Lebenserwartung von CPU und v.a. GPU hinausreichen, so dass es praktisch keine Rolle spielt.
 
Hab noch genug MX-6, frisch gekauft zum 9800x3d letztes Jahr dazu.

Sind die Pads wirlich schon so gut? Auf das Geschmiere und Putzen habe ich eigentlich auch immer wenig Lust, öffne den PC nur wenn es wirklich umbedingt sein muss :D
 
Na ja fand die MX-6 schon nicht so berauschend die war ja schon sowas von Zäh und die 7er soll das auch
Hab noch genug MX-6, frisch gekauft zum 9800x3d letztes Jahr dazu.
Ich habe vor einer Weile für jemanden einen Arctic Freezer verbaut und da war entsprechend auch MX-6 dabei. Ich wollte eh mal nachgelesen, bzw. -gefragt haben, ob das nur mir so ging, dass das Zeug so dermaßen zäh ist und an ungefähr allem haftet, nur nicht am Heatspreader. Hatte schon gedacht, dass da irgendwie eine schlechte Charge im Spiel war oder dass man die vielleicht vorher warmmachen muss oder so, weil ich so was noch nicht erlebt habe. Meine Erinnerung mag mich trügen, aber nicht mal die Arctic Silver war so schlecht zu verarbeiten. Ich habe dann stattdessen einach MX-2 genommen, die ich eh auch noch hatte.
 
wenn ich sehe, wieviel die da als "X" draufklatschen, frag ich mich immer, ob das nich viel zu viel is. Hab mal gehört, dass die Paste nur die Rauheiten des Heatspreaders und des Kühlers auffüllen soll, damit der Kühler vollflächig aufliegt. Hab damals gelesen, dass man die Schrift auf dem Heatspreader nach dem Auftragen noch lesen können sollte. Ich nehm eher weniger als mehr und fahre damit echt gut. hatte mal etwas zu viel drauf, da waren die Temperaturen direkt "zu hoch". Also alles runter und nochma minimal drauf. Dann wars direkt 10°C weniger.
 
Hab damals gelesen, dass man die Schrift auf dem Heatspreader nach dem Auftragen noch lesen können sollte.
Das ist dann vielleicht doch wieder zu wenig. Man kann auf jeden Fall zu wenig Paste draufpacken, das ist mir auch schon mal passiert. Dadurch, dass der Heatspreader und der Kühler auch einfach nicht perfekt plan sind und sich eventuell auch durch Temperaturänderungen minimal verziehen, ist es in der Praxis vermutlich doch oft mehr als nur diese minimalen Unebenheiten. Es kommt aber natürlich auch auf die Paste an. Ich meine mich zu erinnern, dass Pasten früher oft deutlich heller und etwas "wässriger" waren, als heute. Vielleicht konnte man da durch eine dickere Schicht noch halbwegs durchgucken.
 
Na ja fand die MX-6 schon nicht so berauschend die war ja schon sowas von Zäh und die 7er soll das auch

tun ne danke dann doch lieber die 4er die ist für mich eh ausreichend :-)

Daran sollte man sich mal ganz schnell gewöhnen, da die Pasten das aufgrund ihrer stabileren Matrix nun einmal so brauchen. Tipp: Beiliegende Anleitungen lesen und/oder auf die Wurst-, 5-Punkte- oder X-Methoden beschränken. Der Rest erledigt der Anpressdruck.

Ich habe vor einer Weile für jemanden einen Arctic Freezer verbaut und da war entsprechend auch MX-6 dabei. Ich wollte eh mal nachgelesen, bzw. -gefragt haben, ob das nur mir so ging, dass das Zeug so dermaßen zäh ist und an ungefähr allem haftet, nur nicht am Heatspreader.

An der falschen Stelle aufgetragen. Paste auf dem Kühler aufragen und das am besten mit einem Spachtel, wie er bei den TG-Pasten beiliegt. https://www.thermal-grizzly.com/tg-spatula/s-tg-as-p-3

Damit bekommt genug Druck beim Auftragen und natürlich sollte man das langsam verstreichen.

Das gilt natürlich nur für Kühler, die Direct-Touch-Heatpipes haben und entsprechende Rillen.
 
An der falschen Stelle aufgetragen. Paste auf dem Kühler aufragen und das am besten mit einem Spachtel, wie er bei den TG-Pasten beiliegt. https://www.thermal-grizzly.com/tg-spatula/s-tg-as-p-3
Ist vielleicht mal einen Versuch wert. Man hat da auch mehr Platz. Ich trage Paste meist mit einer alten Plastikkarte auf, das kann schon mal ein bisschen eng werden, wenn die CPU im Sockel steckt. Ist halt kontrainuitiv, weil der Heatspreader die Fläche, die bestrichen werden muss, deutlich klarer vorgibt als der Kühlerboden. Aber ein bisschen Schwund ist da ja eh immer.
Das gilt natürlich nur für Kühler, die Direct-Touch-Heatpipes haben und entsprechende Rillen.
Unter Rillen verstehe ich weniger die Lücken, die bei dieser Bauart entstehen, als das, was bei "schlechter" Verarbeitung nach dem Polieren(?) des Kühlerbodens noch übrig bleibt. Bei günstigeren Kühlern hat man das oft und das ist auch kein Beinbruch aber eigentlich will man das ja eher nicht haben.

Naja, mal schauen, wie sich das entwickelt. Bis jetzt haben auch ältere Pasten gute Dienste geleistet und den letzten zwei Kelvin muss ich in aller Regel auch nicht hinterherrennen. Ist mir nur aufgefallen, weil ich das von bisher beiliegenden Pasten nicht kannte (also z.B. auch der NT-H1). Hätte ich nicht noch andere Pasten parat gehabt, hätte ich vermutlich auch einfach die Anpressmethode verwendet und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich vermutlich auch rausbekommen, wie man das Zeug mit der Karte verteilt bekommt.
 
Bis @igorsLAB die Paste nicht ausgiebig geprüft hat, glaube ich keinem Marketing. :D

Arctic sitz übrigens in Braunschweig bei mir in der Nähe und nicht in der Schweiz. Hier ist auch immer noch der eine oder anderen Hersteller von Wasserkühlern beheimatet. :)
 
Sind die Pads wirlich schon so gut?
Die Liquid Metal Pads dürften besser sein als jede Paste! Zumindest wenn Heatspreader und Kühler brauchbar sind. Die PTM Pads sind in der Regel auf Augenhöhe zu guten Pasten, werden aber von sehr guten Pasten noch geschlagen; Abstände sind aber gering und meist nicht der Rede wert. Dafür spielen beide Sorten von Pads ihre wahren Stärken im Altern aus, denn sie altern schlicht nicht! Pasten, gerade auch die sehr guten Pasten sind nach ein paar Monaten nur noch auf Niveau von guten Pasten und verlieren über die Lebensdauer immer mehr an Leistung / Silikon!
Hab damals gelesen, dass man die Schrift auf dem Heatspreader nach dem Auftragen noch lesen können sollte.
Gab doch mal bei Igor so einen Test einer "Folie" die man auf den HS legt, die WLP dann darüber abzieht und dann die genau richtige Menge WLP hinbekommt. Das war schon sehr dünn, was da übrig blieb.
 
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