Arctic MX-5: Verkauf wird eingestellt - Nachfolger MX-6 schon in Shops

Ich habe bis jetzt immer Probleme gehabt meinen CPU Kühler von der CPU zu bekommen, die letzten Male habe ich CPU mit aus den Sockel gezogen. Und ich habe die Mx-4 benutzt. Leistung ist top, aber sie klebt sehr stark wenn sie circa 1Jahr benutzt wurde. Da ich eine Custom Wasserkühlung habe bin ich gezwungen 1-2Mal im Jahr diese Komponenten auszubauen um sie zu reinigen. Vielleicht probiere ich mal was anderes aus.
Den Kühler lösen, paar mal links rechts drehen, mit nem Kunststoffhebel leicht anheben und runter nehmen.
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Aber auch, nur wenn du von der Seite an den Kühler dran kommst.
Aus einem Beitrag kenne ich jemanden, der Zahnseide dazu genutzt hat. :D
 
Kenne kein System wo man da nicht mit rangekommen ist.
Da müsste schon komplett garkein Platz und wir reden hier von einem Wasserkühler.
 
Ich hatte sie auf meiner 3080 ausprobiert. War nicht ausgehärtet o.ä., sondern lediglich klebrig ohne Ende, zog km-lange Fäden und wanderte extrem hin und her.

Die Paste war für meine GPU n richtiger Flop.
 
Irgendwie habe ich nie Probleme gehabt, meinen CPU-Kühler abzubekommen... Wärmeleitpads haben auch ihre Vorteile. ;) :D
Normalerweise soll der Kühler direkt aufliegen und die Wärmeleitpaste nur die minimalen Unebenheiten ausfüllen und ausgleichen. Mit einem Pad hingegen baust du dir eine Sperrschicht dazwischen. Das geht natürlich auch damit, aber es kommt immer ganz darauf an, welche Temperatur angezielt werden. Natürlich gehen auch Pads, solange das Temperaturlimit nicht erreicht wird.

In einem Test (9900K OC @5000 GHz) macht es ein Unterschied, ob ich normale Wärmeleitpaste oder Flüssigmetall nutze. Mit Prime 95 + AVX + 8K erreichte ich ohne Flüssigmetall direkt 100 °C und mit Flüssigmetall zwischen 85 und 90 °C. Mit Pads hätte ich noch schlechtere Temperaturen gehabt. Klar, in diesem Fall war es nur ein extremer Test und für normale Anwendungen kommt solch ein Szenarium normalerweise nie vor.

Mit Grafikkarten ist es was anderes, ein Kühler einer Grafikkarte kann, nie 100 % überall genau anliegen und daher werden hier Pads zum Ausgleichen der Abstände mit verwendet. Denn die Wärmeleitpaste kann nur einen gewissen Bereich dazu abdecken. Größere Distanzen müssen dann mit Pads ausgeglichen werden.
 
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Die Pads auf Grafikkarten werden aber auch nur für RAM, SpaWas etc genutzt.
In wenigen Ausnahmen auch Pads bei AMD direkt auf der GPU.
 
Richtig, aber es gibt sogar Hersteller, die nur WLP dazu nutzen. Aber schau dir die Positionen genauer an, wo überall Pads verwendet werden. Es wäre ein viel größerer Aufwand ein Kühler so herzustellen, dann nur WLP genutzt wird.

Wie ich schon schrieb, Pad auf der CPU geht auch, weil sie hauchdünn ist, aber besser ist immer eine Wärmeleitpaste. Die direkte Wärmeübertagung ist immer die besser Lösung und in meinem Test WLP vs. LM konnte ich diesen Übergang nochmals verbesser. Natürlich spielen die paar Grad Unterschied mit normalen Anwendungen keinerlei Rolle, daher verwende ich selbst heute kein LM mehr.

Aber für den Prozessor muss ich kein Pad nutzen, egal ob Intel oder AMD, ich bekomme den Kühler immer problemlos runter. Mit Isopropanol bekomme ich auch alte WLP schnell und unproblematisch runter.
 
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Normalerweise soll der Kühler direkt aufliegen und die Wärmeleitpaste nur die minimalen Unebenheiten ausfüllen und ausgleichen. Mit einem Pad hingegen baust du dir eine Sperrschicht dazwischen. Das geht natürlich auch damit, aber es kommt immer ganz darauf an, welche Temperatur angezielt werden. Natürlich gehen auch Pads, solange das Temperaturlimit nicht erreicht wird.

In einem Test (9900K OC @5000 GHz) macht es ein Unterschied, ob ich normale Wärmeleitpaste oder Flüssigmetall nutze. Mit Prime 95 + AVX + 8K erreichte ich ohne Flüssigmetall direkt 100 °C und mit Flüssigmetall zwischen 85 und 90 °C. Mit Pads hätte ich noch schlechtere Temperaturen gehabt. Klar, in diesem Fall war es nur ein extremer Test und für normale Anwendungen kommt solch ein Szenarium normalerweise nie vor.
Ich weiß ja nicht, aber ich komme mit meinem Thermal Grizzly Carbonaut mit Prime95 nicht über 80°C bei meinem 5800X. Aber natürlich ohne OC. Also für mich reicht das völlig und das ohne die Sauerei. Mir kommt nichts anderes mehr ins Haus.
 
Klar. Wer mit OC das letzte Grad herauskitzeln will, für den sind gute Pasten und Flüssigmetall unersetzbar. Nach meinen persönlichen Erfahrungen sowohl unter Luft, als auch unter Wasser ist das für Otto-Normal-User aber völlig irrelevant. Zumindest bei meinem praktischen Einsatz mit einem 1700X und 5800X. Mag bei einem (Intel- oder anderen )Hitzkopf natürlich anders sein. Vor allem wenn die CPUs jetzt in Zukunft noch mehr Strom fressen... :(
 
Habe damals nur als Test LM genutzt und dadurch hatte ich mit extremen Temperaturen bis zu 10 °C gut machen können und mit realen Anwendungen und Games um die 3-5 °C. Da ich nichts mehr herum teste, nutze ich nur noch normale WLP. LM ist leider nach längerer Zeit etwas mühsam zu entfernen und auch nicht ganz ungefährlich (Kurzschlussgefahr).

Auf der GPU hat sich LM relativ gut entfernen lassen, aber dasselbe Zeug ließ sich auf den iHS des Prozessors sehr schwer nur mit Polieren entfernen. Dort war es trotz vernickeltem Kühler zu einer Kruste gekommen, die dann sehr aufwendig entfernen musste. Die Schrift auf dem Prozessor ließ sich auch kaum noch lesen. Und für den Verkauf musste ich noch mehr polieren, damit die Schrift wieder etwas zu sehen war.
 
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