Aquacomputer Leakshield: "Wasserkühlung 2.0" im Test

Das ist doch kein TEST! Da wird noch nur das Werbevideo mit anderen Parametern nachgestellt. Weder werden hier mal unterschiedliche Schlauchdurchmesser/Hersteller verglichen, weder werden hier diesbezgl. Biegeradien verglichen, weder ein zwei+x Pumpen-Loop; nix! [...]

Schöne Produktvorstellung!

Dass das Ding funktioniert, konnte man ja schon dem AC-Video entnehmen. GPU-Wechsel im laufenden System war interessant zu sehen.
Ansonsten fehlen mir wie bei jedem zur Zeit im www auffindbaren "Test" Ergebnisse, wie sich das Ding in Grenzbereichen verhält. Z.B. weicher 13/10er Schlauch mit unterschiedlichen Biegeradien. 2 (oder mehr) Pumpen im Loop die gegen restriktive Kühler arbeiten müssen etc. So unüblich sind solche Systemaufbauten garnicht. Finde das auch von AC doof, dass man diesbezgl. quasi nur zu hören bekommt, dass jedes System anders wäre und es auf die verschiedensten Parameter ankommt. Klar ist das so, aber trotzdem kann man doch mal exemplarisch ein solches System aufbauen, so dass man zumindest einen groben Anhaltspunkt bekommt.



Und fieses Edit: Sowohl Leak- als auch Leech-Child kenn ich schon seit über einem Jahr zugenüge...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch kein TEST! Da wird noch nur das Werbevideo mit anderen Parametern nachgestellt.
Weder werden hier mal unterschiedliche Schlauchdurchmesser/Hersteller verglichen, weder werden hier diesbezgl. Biegeradien verglichen, weder ein zwei+x Pumpen-Loop; nix! Hier wird doch einfach nur nachgeplappert

Und fieses Edit: Sowohl Leak- als auch Leech-Child kenn ich schon seit über einem Jahr zugenüge...
Wow! Extra für diesen Rant den allerersten Post im Forum aufgespart. Famos!
 
Danke für das sehr unterhaltsame Vid. :)

Ich denk ich werd mir das Leakshield für den nächsten Umbau holen. Allein auch die Komfortfunktionen zum Entlüften und Befüllen/Entleeren find ich sehr interessant.
Die Hardwarekasse ist auch voll... die GPU die ich mir dieses Jahr anschaffen wollte wird aufgrund der Preise eh noch nach hinten verschoben, von daher. :D
 
Könnte man den Test nicht noch etwas erweitern?

Man hat doch mehrere digitale Manometer im Haus, könnte man ja mal über die Strecke aufteilen, dann wüsste man genau wie das Druckverhältnis mit und ohne dem Leakchild ausfallen würde.

Abgesehen davon, dass besagte Manometer im Moment für einen externen GPU-Kühler-Test tatsächlich außer Haus sind: Die lassen sich nur Inline in Schlauchstrecken einbinden, aber ich habe nichts mit Mini-Messsonden, mit denen ich dynamische Hochdruckzonen innerhalb eines Kreislaufs ausloten könnte. Die allgemeine Druckverteilung längs des Kreislaufs mit Leakshield zu messen würde dagegen die gleichen Werte wie ohne Leakshield ergeben. Nur halt ausgehend von einer Nullung bei 0,6 mbar absolutem Druck statt 1,0. Wer sich allgemein für die Druckverhältnisse in Kreisläufen interessiert, findet in jedem PCGH-Wasserkühlertest, vor allem aber im 09/20er Pumpenvergleich und in der 09/15er Durchflussanalyse (Teil des digitalen Sonderheftes) jede Menge Messwerte.


Das ist doch kein TEST! Da wird noch nur das Werbevideo mit anderen Parametern nachgestellt. Weder werden hier mal unterschiedliche Schlauchdurchmesser/Hersteller verglichen, weder werden hier diesbezgl. Biegeradien verglichen, weder ein zwei+x Pumpen-Loop; nix! [...]

Schöne Produktvorstellung!

Dass das Ding funktioniert, konnte man ja schon dem AC-Video entnehmen. GPU-Wechsel im laufenden System war interessant zu sehen.
Ansonsten fehlen mir wie bei jedem zur Zeit im www auffindbaren "Test" Ergebnisse, wie sich das Ding in Grenzbereichen verhält. Z.B. weicher 13/10er Schlauch mit unterschiedlichen Biegeradien. 2 (oder mehr) Pumpen im Loop die gegen restriktive Kühler arbeiten müssen etc. So unüblich sind solche Systemaufbauten garnicht. Finde das auch von AC doof, dass man diesbezgl. quasi nur zu hören bekommt, dass jedes System anders wäre und es auf die verschiedensten Parameter ankommt. Klar ist das so, aber trotzdem kann man doch mal exemplarisch ein solches System aufbauen, so dass man zumindest einen groben Anhaltspunkt bekommt.



Und fieses Edit: Sowohl Leak- als auch Leech-Child kenn ich schon seit über einem Jahr zugenüge...

Ein System habe ich ja offensichtlich exemplarisch aufgebaut. Was wäre denn deiner Meinung nach das eine weitere System, mit dem man alle weiteren Fragen geklärt hätte?

AC hat vollkommen recht: Jede Konfiguration ist unterschiedlich und einen "typischen" Störfall gibt es sowieso nicht. Die aus einem anderen Kreislauf übertragbaren/ableitbaren Anhaltspunkte sind deswegen schwächer als theoretische Überlegungen anhand der Eckdaten des vorliegenden Szenarios.
 
Ein System habe ich ja offensichtlich exemplarisch aufgebaut. Was wäre denn deiner Meinung n
AC hat vollkommen recht: Jede Konfiguration ist unterschiedlich und einen "typischen" Störfall gibt es sowieso nicht.

Umso verwunderlicher, das AC behauptet, Leakshield wäre die Zukunft der Wakü. Klar gibt es Nerds die das Teil unbedingt haben müssen, aber ich bezweifle, dass in Zukunft alle PC´s mit so einem Teil ausgerüstet werden.
 
Ein System habe ich ja offensichtlich exemplarisch aufgebaut. Was wäre denn deiner Meinung nach das eine weitere System, mit dem man alle weiteren Fragen geklärt hätte?

Davon sprach ich doch auch garnicht.
Aber in keinem Review werden z.B. mal zwei Pumpen verwendet und dann geguckt, wie weit man die bremsen muss, damit der LS noch funktioniert. Durchflusswiderstand könnte man flott mit ´nem im Loop integrierten Kugelhahn simulieren um auf halbwegs realistische Werte für ein System mit sagen wir mal zwei D5 zu kommen.

Ebenso wird über 13/10er Schläuche theoretisch orakelt. Denn wenn dem so ist,

"Nutzer der
vielen Einsteigersets beiliegenden, von PCGH allerdings wegen mangelnder Eigenstabilität nie empfohlenen 13/10-mm-Schläuchen sind bei Verwendung von Leakshield definitiv auf einen geringen Unterdruck beschränkt - was bei Fließwiderständen und damit Druckunterschieden innerhalb realer Kreisläufe von unter 200 mbar bei maximaler Pumpendrehzahl, unter 100 mbar bei typischen Lautheits-Fördermengen-Kompromissen aber kein K.O.-Kriterium darstellt. Unmittelbar hinter der Pumpe ergibt die Summe aus absolutem Leakshield- und relativem Förderdruck dann zwar nur noch einen leichten Gesamtunterdruck, aber auch der verhindert Sickerstellen

dann wäre ein diesbezüglicher Test doch hochinteressant. Genauso, wie mir und auch wahrscheinlich vielen anderen diese Unterdruck/Gegendruck durch Pump(en)-Sache noch nicht wirklich in den Kopf will. Den oben zitierten Satz , da steig´ ich einfach nicht wirklich hinter, so oft ich mir den auch durchlese. Solche Fragen mal anschaulich ich ´nem exemplarischen Aufbau darstellen, DAS wünsch´ ich mir.
Dass das Ding ziemlich pornös ist und ich´s haben will, steht außer Frage, aber wenn´s um die Grundvoraussetzungen geht, wird einem immer nur Theorie um die Ohren geworfen. Mangels Lieferbarkeit hat ja auch noch kein Enduser das Ding in den Fingern gehabt, wo man aufgrund dessen Erfahrungen seine Schlüsse draus ziehen könnte.
Ihr habt´s und es ist doch ein endgeiles Spielzeug um all die Sachen mal durchzutesten!


Gruß
 
Ich zitiere als Grundlage mal aus oben verlinktem Sonderheft respektive der 09/15:

"Fließt das
Wasser sehr schnell, sind die Reibung und damit der
Widerstand des Kühlers hoch, bei extrem langsamer
Bewegung stellt sich wieder eine laminare Strömung
ein und der Reibungswiderstand sinkt fast auf 0.
Anschaulich wird dies, wenn man Wasser in den Einlass
eines einzeln stehenden Kühlers laufen lässt. Obwohl
hier gar keine Pumpe drückt, wird das Wasser nicht
einfach vor der Kühlstruktur stehen bleiben, sondern
irgendwann aus dem Auslass herausquellen. Der Widerstand
eines Kühlers ist somit nicht konstant, sondern
eine Funktion der Fließgeschwindigkeit, bei der jedem
Durchflusswert eine bestimmte Druckdifferenz zwischen
Ein- und Auslass zugeordnet werden kann.
Das Gegenstück zu diesem Druckabfall ist die
Pumpen-Kennlinie. Wie bereits angesprochen, spannt
sich diese zwischen den Extremwerten 0 Durchfluss/
maximale Förderhöhe und maximaler Durchsatz/0 Widerstand.
...
Hat man sowohl die Widerstandskennlinie des Kühlers
als auch die Leistungskennlinie der Pumpe, kann man
tatsächlich den Durchfluss eines Kreislaufs berechnen.
Es handelt sich um eine klassische Optimierungsaufgabe:
Der Durchfluss durch Pumpe und Kühler muss
gleich groß sein (sonst hätte der Kreislauf ein Leck);
der Druckaufbau in der Pumpe und der Druckabfall an
den Kühlern ebenfalls. Beide Bedingungen werden von
genau einer kreislaufspezifischen Durchfluss/Gegendruck=
Druckaufbau-Kombination erfüllt."

Dabei ist es vollkommen egal, wie viele Pumpen den Druck aufbauen, die Rechnung bleibt die gleiche und der höchste Druck, kurz hinter der Pumpe, passt wieder zur Widerstandskennlinie des Kreislaufs. Und wenn man will, dass Leakshield Leckagen im ganzen Kreislauf verhindert, dann muss dieser relative Überdruck, den die Pumpe von ihrem Einlass (und somit dem AGB) zu ihrem Auslass aufbaut, zusammen mit dem absoluten Unterdruck, den Leakshield zwischen AGB und Umgebung aufbaut, eben immer noch einen negativen Wert ergeben. Aus den PCGH-Widerstandsmessungen an Kühlern oder aus dem verlinkten Pumpentest kann man dabei ableiten, dass die typischerweise hier geposteten Kreisläufe bei deren Durchflusswerten unter 200, eher sogar mit unter 100 mbar Druckunterschied zwischen Saug- und Druckseite der Pumpe betrieben werden. Das heißt die Bedingung "überall wenigstens etwas Unterdruck" ist in diesen Kreisläufen auch mit einem Leakshield-Unterdruck gegenüber der Umgebung von 200 respektive 100 mbar gegeben und braucht nicht zwingend Schläuche, die 470 mbar Unterdruck mitmachen, um zu profitieren. Und wenn man es schon als Fortschritt erachtet, dass nur ein Teil des Kreislaufes geschützt ist (z.B. von einem restriktiven Kühler, vor dem sich das Wasser staut, bis zur Saugseite der Pumpe) reicht noch einmal weniger.

Ich gucke aber mal, ob ich für die Print-Version des Tests noch die Unterdrucktauglichkeit von ein paar Schläuchen in Ruhe gemessen bekomme.
 
Die standardmäßig vertriebenen und verwendeten Schläuche für Wasserkühlung sind halt nicht wirklich für Unterdruck ausgelegt, wenn auch die 16/10er verwendbar sind. Ich hätte Angst, dass sogar die sich mit der Zeit verformen (ob diese Angst begründet ist oder nicht, sei mal dahingestellt.)
Aber es gibt schon auch Schläuche, die für Unterdruckanwendungen gedacht sind. Die Frage ist dann leider wieder, woher nehmen und wieso sind die so teuer?
Gefunden hätte ich den 10/15,8 "PVC-Spiral-Industrieschlauch" "mit eingebetteter verzinkter Stahldrahtspirale" bei Reichelt Chemietechnik. https://www.rct-online.de/de/schlae...tygon-schlaeuche/pvc-spiral-industrieschlauch
Die 50€ für 3m sind noch das günstigste, was ich mit 10mm Innendurchmesser und guter Biegsamkeit gefunden habe.

Andere Vakuumschläuche: https://www.rct-online.de/de/schlae...insatzbereichen/vakuumschlaeuche?p=1&o=5&n=36
zB.: Polyuretan, 10/16 5m für 190€ https://www.rct-online.de/de/schlae...he/pur-chemieschlauch-antistatisch-kalibriert

Aber vielleicht macht sich Aquacomputer noch Gedanken darüber, und gibt etwas konkretere Empfehlungen für zu verwendende Schäuche ab, oder verkauft selbst welche für dieses neue Anforderungsprofil.
 
Ich gucke aber mal, ob ich für die Print-Version des Tests noch die Unterdrucktauglichkeit von ein paar Schläuchen in Ruhe gemessen bekomme.
Welche wiederum massiv von der Verlegung (Biegeradien ftw) abhängen dürfte. Ich befürchte bei einem Test des Leakshield kann man tatsächlich immer nur eine ganz, ganz kleine Teilmenge beleuchten. Zu unterschiedlich sind die Fälle da draußen.
 
Die 50€ für 3m sind noch das günstigste, was ich mit 10mm Innendurchmesser und guter Biegsamkeit gefunden habe.

Aber vielleicht macht sich Aquacomputer noch Gedanken darüber, und gibt etwas konkretere Empfehlungen für zu verwendende Schäuche ab, oder verkauft selbst welche für dieses neue Anforderungsprofil.

Bei 50 Euro für 3 Meter kannst du davon ausgehen, das AC noch spezielle Schläuche für das Leakshield rausbringt.
 
*klick*

Haben wir vorrangig für LEAKSHIELD anfertigen lassen.
Ok, ihr habt also doch schon was im Angebot. 4,5€/m ist auch deutlich verkraftbarer, als das was ich gefunden hatte.

Leider undurchsichtig.
Ich habe mittlerweile weitergesucht, nach Schläuchen in der Art, wie sie im Labor zwischen den Vorvakuumpunpen und den Massedetektoren hängen, also durchsichtig und mit Metallspirale für die Festigkeit, und bei Schlauch-Profi.de einen mit erträglichem Preis gefunden.
Als Meterware erhältlich, 2,4€/m, Weich-PVC-Schlauch mit eingebetteter Stahldrahtspirale.
https://www.schlauch-profi.de/pvc-saugschlauch-mit-spirale-armorvin-hna-144?number=10009010&c=13
Das wäre meine Wahl, sollte ich jemals Wasserkühlung probieren.
 
Wir haben auch einen durchsichtigen Schlauch, aber der ist noch nicht gelistet weil wir da noch auf die Lieferung warten =)
 
Ist das nicht derselbe EPDM Schlauch, den auch andere Hersteller wie EK Water Blocks verkaufen und der sich wegen fehlenden Weichmacher am Markt behauptet hat?
 
@Shoggy
Den gleichen von der Beschreibung (EPDM 16/11) her verkauft auch Watercool.
Nutzt ihr eine spezielle Abmischung, die mehr Steifigkeit bietet, damit knicken nicht mehr möglich ist?
@Sniperxxxcool
Der ZMT von EK muss eine andere Zusammensetzung haben, da dieser sehr "riecht“.Beim Watercool schlauch ist das nicht der Fall. War auch ein Grund, warum ich mir extra noch den Watercool 16/10 geholt habe. Beim Zmt hilft es, ihn offen zwei bis drei Woche auslüften zu lassen. Ich finde den anfänglichen Geruch als extrem beißend und „Chemisch“.
 
Der EPDM von Watercool mieft auch fürchterlich. Ich muss es wissen, ich habe davon insgesamt 24m durch den Raum liegen. Es dauerte knapp zwei Wochen bis meine Geruchssensoren diesen nicht mehr als störend empfanden. Weitere zwei Wochen später war der Geruch dann ganz weg. Wobei ich nicht weiß, ob nun der Schlauch nicht mehr riecht oder die Chemikalie meine Nase umtrainiert hat.
 
@Tekkla
für mich riecht der Watercool EPDM nicht wirklich, ja bisschen nur irgendwie muss man da wirklich den 2 cm vor die Nase halten. Kann auch sein, dass der schon mal im Lager von Watercool sich auslüften konnte. Die ZMT die ich bekommen habe waren alle immer geruchstechnisch am Limit. Packung aufgemacht und mir ist die Chemiekeule regelrecht angesprungen. Wenn man das dann alles verbaut hat, hat das Zimmer gute zwei Wochen gestunken. Nach einer Woche ist es mir nicht mehr aufgefallen nur beteiligte Personen, die sich nicht immer im Zimmer aufhalten habe sich über den Geruch dann beschwert.
 
@catze
Du hast die Funktionsweise von dem Teil schon verstanden oder?
Ach warte du willst bloß deinen Ärger über deinen eigenen Anwendungsfehler in diesem Tread weiterführen. :nene:
Klar lag auch an der nicht abgedichteten Pumpe ,und passiert garantiert noch einigen,und da die elektronik der unterste teil ist und eben nicht abgedichtet ist hilft da auch der leakshield nicht wenn es eine leckage gibt.Läuft alles auf den niedrigsten Punkt zu.Ansonsten Pfeiffe ich auf dein Dummes Gelabere
Jojo. Gab es hier im Forum ja schon die Diskussion und die dazu gehörigen Bilder. Das war schon mehr als einfach nur "mal etwas leckt". Das Teil hätte dich davor vermutlich bewahrt. ;)

@PCGH_Torsten SHIELD nicht SHAILD! ;)
Es hätte mich auch davor bewahrt wenn die elektronik etwas abgedichtet wäre
 
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