Witzig! ich habe nichts gegen Apple, nutze ja selber iPhone und Watch sowie ein iPad. Aber sonst bin ich eben im Windows Kosmos gross geworden, mit allen Höhen und Tiefen. Und meine Frau hat auch ein MacBook Pro. Ich dufte letztes einen neuen Drucker einrichten (Canon). Bei Windows, Treiber installiert, Drucker gefunden, alles gut. Beim MacBook ebenfalls die offiziellen Treiber geladen, über den noch einfacheren Prozess begeistert, doch danach war der Drucker nach jedem Neustart nicht aktiv.
Auch sonst bin ich ab MacOS stark genervt gewesen, auch wenn ich hier nicht alles aufzählen möchte. Ich denke das OS hat schon für User die sich gut auskennen seine Vorteile, aber für mich als Windows User steht man da erst mal vor einer Wand und denkt sich: "Intuitiv ist anders" - Auch wenn Windows auch seine Punkte hat die nerven können.
Wie du richtig sagst, "Gewöhnungssache". Allerdings muss man bei sowas auch bedenken, dass man von Windows mitunter echt verhunzt ist. Dadurch kommt dieses "unintuitiv"-Gefühl. Von einem neutralen Standpunkt aus betrachtet ist aber oft Windows "unintuitiv" und man ist es dann so gewohnt. Da ich von Win7 auf Ubuntu statt auf Win10 umgestiegen bin komm ich mit der Systemsteuerung regelmäßig ins Verzweifeln wenn ich denn mal auf Windows unterwegs bin und mehr als 08/15 Aufgaben erledige.
Kenne Windows seit 95 und hab mit 7 und ME Höhen und Tiefen mitgemacht. Für die Uni hab ich mir dann mit Studentenrabatt entsprechend ein MacBook besorgt. Primär wollte ich wissen, worin die Aufregung der beiden Lager bestand. Ich hab gut 2 Wochen gebraucht, bis ich mich endlich halbwegs eingelebt hab. Am problematischsten war, dass die Tastenkombination für @ im Deutschen das Äquivalent zu Alt+F4 am Mac ist.
Danach war ich aber einfach nur begeistert. Es sind Kleinigkeiten wie die Vorschau, in der man PDFs bearbeiten kann, Seiten drehen, etc., wo man bei Windows wirklich für alles extra Software braucht, dazu die Gesten auf dem bis heute unangefochten guten Trackpad. Gleichzeitig kann man über das Terminal ähnlich mächtige Sachen wie Linux machen, sofern man sich denn auskennt. Quasi Simplizität für den 08/15 User mit der Mächtigkeit der Kommandozeile vereint.
Bis vor einem Jahr war ich parallel auf Ubuntu (Desktop), Mac OS (Notebook) und Windows 10 (Arbeit+Spiele am Desktop). Wär dabei geblieben, aber ich brauch einen x86_64 Prozessor für einige Dinge, damit waren die neuen M1 Macs leider keine Option.
Hab jetzt ein Thinkpad und bin echt enttäuscht. Im Vergleich: Grottige Lautsprecher, mittelmäßiges Display, mittelmäßige Akkuleistung, Lüfter fast permanent aktiv, Touchpad ist klein und deutlich unpräziser.
Und zwar im Vergleich zu meinem 2015er Air. Für ein Preis- und Klassenmäßig gleichwertiges Gerät eigentlich traurig.