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Apple-Chips für Mac: Langsamer Wechsel von Intel auf eigene ARM-CPUs

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Apple-Chips für Mac: Langsamer Wechsel von Intel auf eigene ARM-CPUs

Im Rahmen der gestern gestarteten WWDC hat Apple angekündigt, künftig verstärkt auf eigene ARM-Prozessoren bei Macs zu setzen. Die gänzliche Abkehr von Intel soll aber noch etwas dauern.

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Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Es wurde ja schon seit Jahren gemunkelt, dass Apple bald eigene Prozessoren in Macs verbauen könnte. Von daher war die Ankündigung nicht unbedingt überraschend.
Ich finde es jedenfalls wahnsinnig spannend was Apple da macht und ich bin schon sehr gespannt was eine ARM CPU leisten kann, wenn man sie von der Leine lässt.
 

Technologie_Texter

BIOS-Overclocker(in)
Neue Intel-Geräte können die sich aber eigentlich sparen, ist ja peinlich wenn man Premiumgerät verkauft, die viel langsamer als ein Notebook mit Renoir sind!
 

BxBender

BIOS-Overclocker(in)
Warum sollte ein Hersteller auf die Idee kommen, sich sein eigens unflexibles Ökosystem bauen zu wollen? Das geht mir nicht in den Kopf.
ARM ist auch eine Sache optimiert, ansonsten hat man gleich wieder ein X86 Vergleich.
Also legt Apple demnächst für den Anwender fest, was flink bei wenig Watt läuft, der Rest ist halt voll am Allerwertesten.
Viel Spaß beim emulieren.
Wenn ihr wissen wollt was ARm bedeutet, dann startet einen alten X86 für neue Software, der die ganzen beschleuigungscodes nicht kennt und kann.
Ein alter Prozessor ist also nicht einfach nur wegen etwas weniger Megazerz zu langsam, sondern weil ihm dei befehlssätze fehlen, die ihn schneller machen würde.
ARM ist da noch viel schlimemr, weil ihm ja alles fehlt, was einen x86 ausmacht.
Stromsparend bei wenig Herz, ja, da ist er Top, aber im vergleich zu einem richtigen Prozessor mit vielen Kernen und hoher Taktzahl ist das billiger Mistkram.
Hat sich schon mal jemand gefragt, warum nur Kleinstgeräte damit ausgestattet werden? Eben drum. Weil die Dinger für nichts anderes taugen.
Baut einen ARm prozessor wie einen richtigen Prozessor auf udn versucht ihn dann alle erdenklichen Aufgaben erledigen zu lassen.
Was ihm schmeckt wird vielleicht noch schnell oder schneller gelingen, andere Dinge dafür wie auf einer Krücke (denkt da an eure 10 jahre alte Gammelkrücken daheim).
Da nützt einem auch nicht Apples genitale Rosette, die das Umschreiben der Software ermöglichen soll.
Ausführbar machen heißt ja nicht optimieren, oder?
Emulatoren udn virtuelle Maschinen sind ja auch meist Krücken, und wer beschwert sich denn nicht ständig darüber, dass Windows-Anwendungen unter Linux schon nicht gleichmäßig gleichgut laufen? Das ist nur der Gipfel vom Eisberg, was ein Umstieg von x86 auf ARm auf Hardwareebene sein dürfte, wo dann nicht nur die Software etwas zickiger wird, sondern die Hardware gleich mit.
Und sollte erst einmal die Applewelt komplett von dem Rest der Welt abgesondert sein, ist es komplett vorbei mit lustig.
Die ganzen Dualsystem besitzer werden abspringen müssen, weil es nich tmehr funktioniert.
Es wird auch viel weniger Software für den MAC geben, warum sollten sich auch Programierer die Mühe machen, vor allem bei Spielen?
Andere Hardware, andere Software/Grafikschnittstellen, das würd eich mir dreimal überlegen.
Es gibt ja schon jetzt keinen grund, sich eine MAC zu holen, wenn man nicht spezialisiert und fixiert ist auf ganz bestimmtest programm, was man unbedingt dort nutzen will und muss.
Nur um damit zu surfen ist nur Geldverbrennung, genauso wie jedes iPhone X für über 1000 Euro.
 

shootme55

BIOS-Overclocker(in)
Ich vermute mal sie wollen einfach (wie immer halt) das eigene Stück vom Kuchen vergrößern. Hab nur die Vermutung dass der Schuss nach hinten losgehen könnte. Auch wenn jeder Mac-User auf MacOS schwört, fast jeder den ich kenne hat Bootcamp mit Win10 drauf, das er natürlich nie benutzt. Ob das dann noch läuft, bzw. in annehmbarer Leistung ist eine andere Frage. Ich vermute man degeneriert den iMac und das MacBook vollends zum Lifestyle-Produkt, und jeder der mit seinem Mac produktiv sein will muss zum Mac(Book)Pro greifen.
Vielleicht hinkt der Vergleich ein wenig, aber IBM hat mit dem OS/2 auch nicht das erwartete erreicht. Natürlich ist das bei Apple anders. Die Produkte sind schon alleine wegen dem Design begehrt, und der Ruf ist in der Käuferschicht unantastbar. Letzte Woche wurde mir erklärt das die Rechenleistung eines iMac von keinem PC erreicht wird, und der MacPro sowieso über jeden Zweifel erhaben ist, weil alle Anwendungen speziell für Apple entwickelt werden, da hab ich mit meinem Billig-CPU (Threadripper) sowieso keine Chance. Na wartet mal was da gespeochen wird wenn Apple einen 16-Kern ARM auflegt im MacBook. 16 Kerne, vorher hatte die gerade mal im MacPro.
 

Zuriko

Software-Overclocker(in)
So wie ich es nun auf diversen Seiten gelesen habe, sind ARM Prozessoren für Multitasking nur bedingt geeignet. Bin gespannt was Apple da für Verbesserungen bringt, schliesslich ist man an einem Desktop oder Laptop gewöhnt verschiedene Prozesse simultan laufen zu lassen, nicht wie beim iPad oder iPhone wo meistens nur eine App aktiv ist und der Rest im Hintergrund schlummert. App Management hat Apple richtig gut im griff mit seinen durchaus starken mobilen Prozessoren. Aber auf einem Computer der mehr können muss als einfach ein Programm offen haben, dürfte ARM es demnach zu Beginn schwer haben. Power User werden also weiterhin auf Intel oder AMD setzen und Apple wird die neuen Prozessoren wohl vor allem in den untern Preisregionen anbieten, auch wenn die Early Adopter wohl auch für völlig überrissene Preise zugreifen werden.
 

Mephisto_xD

BIOS-Overclocker(in)
Was wohl die Apple Fans sagen, die sich einen MAC Pro 2019 mit 28 Kernen gekauft haben für 30.000 Euro ?
Die sind sowieso blöd. Der MacPro hat seine Nische, aber nicht bei Apple Fans. Musikproduzenten schätzen macOS z.B. wegen der vorhandenen Profitools und deutlich latenzärmeren Audioschnittstellen, und für die Zielgruppe ist es dann auch egal, ob der Rechner 20k oder 30k kostet.

Ich stelle mir eher die Frage, ob Apple wirklich in nur zwei Jahren einen eigenen ARM Chip bringt, der es mit einem 28-kernigen Xeon aufnehmen kann - und ob nicht die Grafikkarten von AMD langfristig ebenfalls durch Apple Chips ersetzt werden.
 

ich558

Volt-Modder(in)
Ich vermute mal sie wollen einfach (wie immer halt) das eigene Stück vom Kuchen vergrößern. Hab nur die Vermutung dass der Schuss nach hinten losgehen könnte. Auch wenn jeder Mac-User auf MacOS schwört, fast jeder den ich kenne hat Bootcamp mit Win10 drauf, das er natürlich nie benutzt. Ob das dann noch läuft, bzw. in annehmbarer Leistung ist eine andere Frage. Ich vermute man degeneriert den iMac und das MacBook vollends zum Lifestyle-Produkt, und jeder der mit seinem Mac produktiv sein will muss zum Mac(Book)Pro greifen.
Vielleicht hinkt der Vergleich ein wenig, aber IBM hat mit dem OS/2 auch nicht das erwartete erreicht. Natürlich ist das bei Apple anders. Die Produkte sind schon alleine wegen dem Design begehrt, und der Ruf ist in der Käuferschicht unantastbar. Letzte Woche wurde mir erklärt das die Rechenleistung eines iMac von keinem PC erreicht wird, und der MacPro sowieso über jeden Zweifel erhaben ist, weil alle Anwendungen speziell für Apple entwickelt werden, da hab ich mit meinem Billig-CPU (Threadripper) sowieso keine Chance. Na wartet mal was da gespeochen wird wenn Apple einen 16-Kern ARM auflegt im MacBook. 16 Kerne, vorher hatte die gerade mal im MacPro.


Apples ARM Cpus im iPhone und iPad haben eine brutale Leistung und kommen ohne Kühlung aus. In einem großen Macbook wird mMn nach die Leistung deutlich über vergleichbar bestückten Intel Versionen liegen.

Wie in jedem Lager gibts es Leute mit wenig Ahnung. Da würde ich jetzt nicht viel drauf geben wenn jemand meint ein PC erreicht nicht die Leistung eines iMacs ;)


Ich stelle mir eher die Frage, ob Apple wirklich in nur zwei Jahren einen eigenen ARM Chip bringt, der es mit einem 28-kernigen Xeon aufnehmen kann - und ob nicht die Grafikkarten von AMD langfristig ebenfalls durch Apple Chips ersetzt werden.

Bestimmt nicht. Der Wandel wird ja langsam kommen. Und die Pro Modelle werden wenn überhaupt als aller letztes abgelöst.
 

user42

Freizeitschrauber(in)
Für alles was wirklich Power braucht ist ARM und das Ökosystem dazu einfach noch nicht weit genug entwickelt.
Dedizierte GPU i.V.m. vielen Kerne? Fehlanzeige.
Genau deswegen wird es noch Jahre lang Intel Macs geben, auch neue.
Für die ganzen mini Notebooks, auf denen nur gesurft und ein paar Tabellen geschubst werden, ist ARM natürlich eine Alternative.
Und wenn Apple wirklich komplett auf ARM umsteigen will, ist es auch der richtige Weg dort anzusetzen.

Meine Glaskugel vermutet später "Vielkern-ARM" nach dem chiplet Design wie es AMD gerade zeigt.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
So wie ich es nun auf diversen Seiten gelesen habe, sind ARM Prozessoren für Multitasking nur bedingt geeignet. Bin gespannt was Apple da für Verbesserungen bringt, schliesslich ist man an einem Desktop oder Laptop gewöhnt verschiedene Prozesse simultan laufen zu lassen, nicht wie beim iPad oder iPhone wo meistens nur eine App aktiv ist und der Rest im Hintergrund schlummert. App Management hat Apple richtig gut im griff mit seinen durchaus starken mobilen Prozessoren. Aber auf einem Computer der mehr können muss als einfach ein Programm offen haben, dürfte ARM es demnach zu Beginn schwer haben. Power User werden also weiterhin auf Intel oder AMD setzen und Apple wird die neuen Prozessoren wohl vor allem in den untern Preisregionen anbieten, auch wenn die Early Adopter wohl auch für völlig überrissene Preise zugreifen werden.

Gerade Multithreading ist eine Paraderolle für ARM. Als Endnutzer merkt man davon möglicherweise wenig, weil einem ARM-Plattformen nur mit Single-Task-optimierten Betriebssystem begegnen und mit einer Gesamtleistung, bei der auf den Hintergrund gerne verzichtet. Aber im Server-Segment sind massiv parallele Aufgaben der einzige Bereich, in dem ARM-Produkte einigermaßen erfolgreich angreifen. Die relativ kleinen und damit sparsamen Kerne erlauben eben den Einsatz von vielen unabhängigen Recheneinheiten. Ein viel größeres generelles Problem ist die mögliche Single-Thread-Leistung. Da stellt Apple zwar die Speerspitze dar, aber sobald die in den mobile SoCs integrierten, zahlreichen Spezialbeschleuniger beim gestellten Problem nicht weiterhelfen können, bietet sich eher ein Vergleich mit Atom denn mit Core oder Zen an.

Es bleibt abzuwarten, wie gut man das mit dem Software-Ökosystem ausgleichen kann. Ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der Macs für etwas anderes als Office (da reicht alles), Surfen (da reich ein A12X) und Medienbearbeitung (da gibt es Coprozessoren und dank hauseigener Software perfekte Optimierung von Apple) betreibt. Somit könnte die Rechnung aufgehen. Aber für einen universell einzusetztenden PC? Bei unabhängigen Entwicklern, die jetzt wieder für eine extra Architektur optimieren müssten und da schon zu Power-PC-Tagen wenig Motivation gezeigt haben?
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Bei unabhängigen Entwicklern, die jetzt wieder für eine extra Architektur optimieren müssten und da schon zu Power-PC-Tagen wenig Motivation gezeigt haben?

ARM ist soweit ich weiß die am weitesten verbreitete Microarchitektur. Es dürfte kaum Entwickler geben, die nicht auf die ein oder andere Weise dafür entwickeln. Das lässt sich also nicht wirklich mit Power PC vergleichen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wubziz

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Für alles was wirklich Power braucht ist ARM und das Ökosystem dazu einfach noch nicht weit genug entwickelt.
Dedizierte GPU i.V.m. vielen Kerne? Fehlanzeige.
Genau deswegen wird es noch Jahre lang Intel Macs geben, auch neue.
Für die ganzen mini Notebooks, auf denen nur gesurft und ein paar Tabellen geschubst werden, ist ARM natürlich eine Alternative.
Und wenn Apple wirklich komplett auf ARM umsteigen will, ist es auch der richtige Weg dort anzusetzen.

Meine Glaskugel vermutet später "Vielkern-ARM" nach dem chiplet Design wie es AMD gerade zeigt.

Also wenn ich das richtig Verstanden habe ist der A12Z im Dev Kit bereits auf der Leistungshöhe der XBox One X (Grafiktechnisch) und der 8th Gen Intel Core Prozessoren (CPUtechnisch).

Shadow of the Tomb Raider lief flüssig und ohne Ruckler und ohne Probleme. Dazu konnten 3x 4K Videos gleichzeitig bearbeitet werden, umhergeswitcht werden in der Timeline, alle 4K Vids gleichzeitig laufen lassen... Ohne Ruckler und ohne Probleme.

Und die wollen Ihr ganzes Lineup bis spätestens 2022 auf ARM Umstellen, und dies finde ich sehr realistisch.

Ob man es hören möchte oder nicht, was die Leistung der ARMs von Apple angeht, sind Sie auf einem ganz anderen, höheren Level als Snapdragon/Exynos/Kirin ...

Aber für einen universell einzusetztenden PC? Bei unabhängigen Entwicklern, die jetzt wieder für eine extra Architektur optimieren müssten und da schon zu Power-PC-Tagen wenig Motivation gezeigt haben?

Apple meinte im Livestream das am Code nichts groß geändert werden muss. Laut denen einfach Neu Compilieren und das wars. Die Binarys usw usw (alles dazugehörige damit es so "einfach" von statten geht), werden von Apple dafür geliefert, sprich: (Fast) Kein Aufwand für kleine Entwickler(teams).
 
Zuletzt bearbeitet:

-ElCritico-

Freizeitschrauber(in)
Die Idee an sich ist gut. Die Emulation von Software (unter anderem Spiele) ist mit einem erheblichen Einbruch in der Leistung verbunden: Es ist, als ob der IPC auf einmal total einsackt. Jeder, der ältere Software benutzt, für die nie und nimmer optimiert wird, wird Apple meiden, wo es geht. Wenn Consumer die Entwicklung tragen, haben wir gleich mehr Konkurrenz im Desktop. Die Entwicklung wäre auf dem Papier gut. Das Problem ist, dass ARM ursprünglich als mobiler RISC Prozessor designt wurde. Da liegt der Fokus vor allem auf Laufzeitdauer durch schnelle Taskwechsel und niedrigen Energieverbrauch. Ich bezweifle, dass ARM-Prozzis in naher Zukunft die Single-Core-Leistung von Intels or Ryzens erreichen werden.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
"Ursprünglich" wurde ARM für den Acorn entwickelt. Und der war ein Heim-PC und kein Mobilgerät.
Ich lasse mich überraschen.
Persönlich gekämpft habe ich bis jetzt nur gegen einen M0 basierten Microcontroller und der hat im Vergleich zu der dort herschenden Konkurrenz nicht unbedingt überzeugt.
 

Wubziz

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Apple erzählt viel, wenn der Tag lang ist.

Kenn ich von Excel 5.

Nur kompiliert und es startete 4 mal langsamer als auf dem PC.

Mal sehen, wenn die Photoshopper anfangen, sich zu beschweren.

Das mag zwar vielleicht ein wenig Off-Topic sein, aber:

Warum gibt es in Bezug auf Apple immer so unnötigen, grundlosen Hate?

Ich war ein 8 Jähriger Samsung User, vom S2 bis zum S10+ 512GB alle gehabt... Dann bin ich obwohl ich Apple Hater war auf ein iPhone Xs Max und MacBook Pro umgestiegen und fand alles (nach kurzer Eingewöhn-zeit) viel besser und hab keine einzige Träne um Android geweint..

... und das was Apple mit iOS 14 vor hat bzw. gezeigt hat macht mich noch Glücklicher.. Und Ja, ich weiß das es sowas schon lange auf Android gibt..^^ Na und?
 

Technologie_Texter

BIOS-Overclocker(in)
Warum sollte ein Hersteller auf die Idee kommen, sich sein eigens unflexibles Ökosystem bauen zu wollen? Das geht mir nicht in den Kopf.
...
Post doch bitte nicht so viel Halbwissen!

So wie ich es nun auf diversen Seiten gelesen habe, sind ARM Prozessoren für Multitasking nur bedingt geeignet.
Bei der Computerbild gelesen?

Für alles was wirklich Power braucht ist ARM und das Ökosystem dazu einfach noch nicht weit genug entwickelt.
Warum glaubst du das?

Dedizierte GPU i.V.m. vielen Kerne? Fehlanzeige.
Warum sollte man da kein dGPU verbauen können?

Also wenn ich das richtig Verstanden habe ist der A12Z im Dev Kit bereits auf der Leistungshöhe der XBox One X (Grafiktechnisch)
Nettes Märchen;)
 

Mephisto_xD

BIOS-Overclocker(in)
Aber für einen universell einzusetztenden PC? Bei unabhängigen Entwicklern, die jetzt wieder für eine extra Architektur optimieren müssten und da schon zu Power-PC-Tagen wenig Motivation gezeigt haben?
Der Großteil der Optimierung findet heute in einer handvoll SDKs und Bibliotheken statt, wovon auf macOS sogar viele von Apple selbst bereitgestellt werden. Klar, es gibt immer ein paar Heinis, die eine FFT partout selbst implementieren, und sich jetzt beklagen, dass sie aus ihrem schnarchlahmen Spaghetticode die AVX Befehle rausnehmen müssen - aber guter Stil ist das nicht, von daher ist das vermutlich gar nicht so schlecht. Wer hingegen sauberes "Standard-C" oder gar Swift verwendet hat, braucht wohl wirklich nur die Zielplattform ändern, ein zwei Zeilen anpassen und das Projekt neukompiliern.

Die armen Photoshop-Entwickler. Ich wette die haben eine ganze Menge Code, der definitiv nicht sauberes standard C ist, in ihrem Scheißhaufen von Software, den sie jetzt reverseengineeren müssen :D.
 

Stefan51278

Kabelverknoter(in)
Der Großteil der Optimierung findet heute in einer handvoll SDKs und Bibliotheken statt, wovon auf macOS sogar viele von Apple selbst bereitgestellt werden. Klar, es gibt immer ein paar Heinis, die eine FFT partout selbst implementieren, und sich jetzt beklagen, dass sie aus ihrem schnarchlahmen Spaghetticode die AVX Befehle rausnehmen müssen - aber guter Stil ist das nicht, von daher ist das vermutlich gar nicht so schlecht. Wer hingegen sauberes "Standard-C" oder gar Swift verwendet hat, braucht wohl wirklich nur die Zielplattform ändern, ein zwei Zeilen anpassen und das Projekt neukompiliern.

Die armen Photoshop-Entwickler. Ich wette die haben eine ganze Menge Code, der definitiv nicht sauberes standard C ist, in ihrem Scheißhaufen von Software, den sie jetzt reverseengineeren müssen :D.

Da sind die sowieso schon länger dran, da die ja auch Photoshop fürs iPad anbieten. Und 2005 mussten sie von PowerPC nach X86 portieren, die sind das mittlerweile gewöhnt :D
 

Schinken

Software-Overclocker(in)
Das mag zwar vielleicht ein wenig Off-Topic sein, aber:

Warum gibt es in Bezug auf Apple immer so unnötigen, grundlosen Hate?

Ich war ein 8 Jähriger Samsung User, vom S2 bis zum S10+ 512GB alle gehabt... Dann bin ich obwohl ich Apple Hater war auf ein iPhone Xs Max und MacBook Pro umgestiegen und fand alles (nach kurzer Eingewöhn-zeit) viel besser und hab keine einzige Träne um Android geweint..

... und das was Apple mit iOS 14 vor hat bzw. gezeigt hat macht mich noch Glücklicher.. Und Ja, ich weiß das es sowas schon lange auf Android gibt..^^ Na und?


Also um den Kern deiner Frage zu beantworten: Weil es ebenso unnötige, grundlose "Liebe" und Markentreue auf "der anderen Seite" gibt. Und Idioten sich ebenso überall tummeln.

Um aber mal genauer darauf einzugehen:

Nur weil deine Erfahrungen positiv sind, ist doch nicht jede Kritik "grundlos" oder "unnötig" und erst recht nicht "hate".

Ich sage nicht, dass es das nicht auch gibt, aber gerade der Post den du zitierst gibt doch konkrete Beispiele für seine Kritik. Nicht emotional sondern sachlich wird begründet, warum er keine hohen Erwartungen in ein ähnliches Versprechen von Apple habe. Zudem schildert er seine Erfahrungen. Wie sonst sollte man Kritik vorbringen?

Du dagegen begründest gar nicht, sondern sprichst nur nebulös davon, dass es dir "besser" gefällt. Schön für dich. Freut mich, ehrlich. Warum das so ist kann ich aber nicht verstehen, du hast es ja niemandem gesagt.

Deswegen meine Frage:
Warum gibt es in Bezug auf Apple immer so [einen] unnötigen, grundlosen Drang das Unternehmen verteidigen zu müssen?
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Da sind die sowieso schon länger dran, da die ja auch Photoshop fürs iPad anbieten. Und 2005 mussten sie von PowerPC nach X86 portieren, die sind das mittlerweile gewöhnt :D

Ich bin kein Photoshopper, aber wenn die Lösungen der Entwickler da von gleicher Qualität sind, wie die der Kollegen bei Premiere und Indesign, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, Apple-Aktien abzustoßen. :-D
 

Rollora

Kokü-Junkie (m/w)
Die sind sowieso blöd. Der MacPro hat seine Nische, aber nicht bei Apple Fans. Musikproduzenten schätzen macOS z.B. wegen der vorhandenen Profitools und deutlich latenzärmeren Audioschnittstellen, und für die Zielgruppe ist es dann auch egal, ob der Rechner 20k oder 30k kostet.

Ich stelle mir eher die Frage, ob Apple wirklich in nur zwei Jahren einen eigenen ARM Chip bringt, der es mit einem 28-kernigen Xeon aufnehmen kann - und ob nicht die Grafikkarten von AMD langfristig ebenfalls durch Apple Chips ersetzt werden.

Ersteres nicht vollumfänglich (trotz dann wohl 5 oder gar 3nm vs 14nm (der 28 Kerner) Prozessor.
Letzteres versucht man denke ich schon länger, AFAIR setzt man doch schon seit 1-2 Jahren auf eigene GPUs im Smartphonebereich

Historisch gesehen ist interessant: früher gabs für jeden Einsatzzweck eigene Architekturen. Dann kam Intel und alles wurde x86. Ja sogar 3D Grafik wurde pre 3dfx per Software/CPU berechnet (und Voxel/Point Clouds sowieso) Und später hats Intel wieder mit Larrabee probiert.
Inzwischen sind selbst due Konsolen-früher mit induvidueller Hardware bestückt- x86 einheits-APUs. Und nun scheint sich der Markt erneut zu teilen. Zumindest mal bei Apple

@Wubziz: manche Technologien und entwicklungen sind halt gefen den Markt und gefen so manche Kundeneinstellung (etwa die 100 Game Launcher wie Epic und Co). Einerseits fragst du warum hibts Hate gègen Apple und andererseits sagst du, du warst selbst ein Hater. Dann frag dich halt einfach selbst, warum du gehatet hast.
 
Zuletzt bearbeitet:

Stefan51278

Kabelverknoter(in)
AFAIR setzt man doch schon seit 1-2 Jahren auf eigene GPUs im Smartphonebereich

Die ersten Geräte mit eigener GPU sind sogar schon 2017 erschienen, wir haben im Smartphone also schon zwei Iterationen nach dem Launch gehabt und dieses Jahr kommt der dritte Aufguss. Die gröbsten Schnitzer sollten mittlerweile raus sein.
 

be-le

Kabelverknoter(in)
Wenn man gute Software als Anwendungsentwickler schreibt merkt man nicht viel wenn das Betriebssystem statt auf einer SISC-Architektur (Intel-CPU) auf einer RISC-Architektur (wie z.B ARM) läuft. Ein gutes Beispiel ist hierzu Linux. Das Betriebssystem läuft auf beiden Systemen. Die Software wird einfach mit dem entsprechenden Compiler dafür kompiliert.

Für die normalen Programme, die im App-Store für macOS verfügbar sind, muss man dann wirklich nur einfach die Software mit Xcode für ARM kompilieren. Es ist jetzt schon möglich, dass man Apps für iPhone und macOS kompiliert.

Spannend wird es nur für die Programme die die Befehlssätze der CPU verwenden. Programme wie Docker nutzen den Intel-Befehlssatz VT-d der CPU. Laut der Keynote soll es hier für auch eine Virtualisierungslösung geben.

Bei der Umstellung von Apple geht es nicht darum innerhalb von 2 Jahren all ihre Rechner auf ARM umzustellen, sondern wahrscheinlich werden nur einige Macbooks mit ARM-CPU erscheinen. Für ein Macbook Air macht das meiner Meinung nach auch sehr viel Sinn. Auch Microsoft hatte vor Jahren das Surface RT, welches eine ARM CPU hatte, herausgebracht.

Ich bin kein Photoshopper, aber wenn die Lösungen der Entwickler da von gleicher Qualität sind, wie die der Kollegen bei Premiere und Indesign, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, Apple-Aktien abzustoßen. :-D

Die Entwickler von Adobe machen schon einen sehr schlechten Job. Leider gibt es zu Photoshop keine ernstzunehmende Alternative. Wenn Firmen in ihrem Bereich quasi Monopolist sind, dann müssen sie sich nicht anstrengen.

Ich bin nicht sicher ob man jetzt Apple-Aktien verkaufen oder eher kaufen sollte.

Ich finde es immer spannend, dass es sehr viele Apple-Jünger, Apple-Hasser, Nur-Windows-Liebhaber und Zu-Linux-Zwangsbekehrer gibt.

Ich benutze sowohl Windows, Linux und macOS. Je nachdem was ich damit machen möchte wähle ich aus. Jedes dieser Betriebssysteme hat seine Vorteile. Es gibt Dinge, die bei Windows nicht / nur schlecht geht, macOS nicht kann oder Linux ungeeignet ist.

Es ist doch schön, dass es eine Auswahl gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:

be-le

Kabelverknoter(in)
Adobe hat zwar grottige Leistung, das kommt aber aus einem anderen Grund als "nicht anstrengen"

Was die Entwickler von Adobe angeht habe ich leider diesen Eindruck gewonnen. Vor vielen Jahren hatte ich auf Cebit eine heftige Diskussion mit einem Entwickler von Adobe. Die CPU von Intel hatten damals x86-Befehlssatzerweiterungen, die die AMD CPU noch nicht hatten. Die Produkte von Adobe hatten sehr viele Gebrauch von dieser Erweiterung gemacht. Ich war der meine Meinung, dass man die gleich Geschwindigkeit auch ohne die x86-Befehlssatzerweitung erreichen kann.
Der Adobe-Entwickler meinte nur, dass es einfacher für ihn wäre diese Befehlssatzerweiterung zu benutzen. Deshalb würde er sie auch verwenden.
Ich habe ihn gefragt ob er seine Software schon einmal auf einer AMD-CPU getestet hat. Er meinte, dass alle ihre Rechner nur Intel-CPUs hätten.
Diese Einstellung ist meiner Meinung nicht das, was gute Softwareentwickler ausmacht.
 

be-le

Kabelverknoter(in)
In den letzten Tagen wurde hier ausgiebig diskutiert, welche Problem Apple bei dem Umstieg von Intel auf ARM haben wird. Welche Probleme schon bei einem Umstieg von Intel nach AMD entstehen, kann man in dem Post hier im Forum nachlesen.
Auch findet man die Information wie schnell bzw. langsam ein teuerer MacPro im Vergleich zu einem herkömmlichen Einsteiger-PC ist.
 

be-le

Kabelverknoter(in)
Die Entwicklung von Programmen für macOS unterscheidet sich wesentlich von der Entwicklung von Software unter Windows.

Apple zwingt die Entwickler, die ihre Software im AppStore anbieten wollen, die von Apple vorgegeben Regeln einzuhalten.
Damit die Apps gleich aussehen und programmübergreifende Funktionaliät bereitstellten, zwingt Apple die Entwickler nur die Bibliotheken von Apple zu verwenden.

Bald nach Einführung von Apples ARM-Chips wird Apple jede Software, die nicht gleichzeitig unter ARM verfügbar ist, aus dem AppStore verbannen.
Solche Regelungen gab es bisher immer bei Apple.

Spätestens seit Anfang 2018 (da ist es mir aufgefallen) gab es die klare Ansage von Apple an die Entwickler keine AVX-Erweiterungen direkt zu verwenden. Natürlich gibt es immer noch Entwickler, die meinen mit
(Wenn man wirklich was aus AVX2 rausholen will muss man aber eigentlich immer Hand anlegen.)

hierfür Performance rauszuholen. Dies sind jedoch auch die Entwickler, die nach jedem Releasewechsel von macOS extreme Anpassungen ihre Software vornehmen müssen.

Natürlich wird die Adobe-Suite in MacOS unter ARM nicht die gleiche Funktionalität wie unter den Intel-CPUs haben. Bei Adobe funktionieren jedoch auch unter Windows etliche Plugins unter einer AMD-CPU nicht.

Was Performance angeht tickt die Apple-Welt anders. Es ist für Apple wichtig, dass alle Rechner leise sind und der Lüfter selten anspringt. Hierzu verwendet Apple alle Tricks, die dazu notwenig sind den Lüfter nicht einschalten zu müssen. Es wird hier auch in Kauf genommen, dass die CPU bei über 100 C (ohne Throttling) betrieben wird.

Bei der Hitzeentwicklung und dem Stromverbauch einer Intel-CPU ist für Apple der Wechsel von Intel nach ARM der logische Schritt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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