News Antivirus: Wenn Sicherheitsprogramme mehr schaden als nutzen

Windows Defender ist mir zu übergriffig, hat mir schon mehrmals selbst geschriebene Delphi Programme in die nicht wirklich selbst verwaltbare Quarantäne gesteckt. Habe ESET, dort habe ich tatsächlich die Einstellmöglichkeiten, um Ausnahmen zu definieren. Außerdem scannt Windows Defender die ersten 3-4 Minuten nach dem Booten jedesmal das Gleiche ab und kostet eine Menge CPU und I/O-Leistung in dieser Phase. Die Prozess-Priorität kann man auch nicht verändern, damit anfänglich das System nicht so belastet wird.
Überlege fürs Win11 dann wieder auf ESET zu wechseln, stimmt da kannst du genau sagen was sein soll und was nicht!
 
Nein, die Software nutzt, die erweitere Firewall vom Defender.

LG
Du sprachst nur vom Virenscanner.
Firewall und Virenscanner sind schon ein Unterschied.
Sobald der Third Party Scanner eine eigene Firewall mitbringt, ist die Windows Interne auch aus.
So lange es nur ein Virenscanner ist, bleibt die Windows Firewall natürlich an.

Deshalb sind Formulierungen so verdammt wichtig... Du schreibst das eine, meinst aber was anderes, weil du Informationen für dich selbst im Kopf hast, während die lesenden diese Infos nicht bekommen.

"Ich nutze McAffee als Virenscanner, aber noch die Windows Firewall"

Ist eine komplett andere Aussage, als wenn es im Thema die ganze ZEit um den Windows Defender als Virenscanner geht und du bei deinem Satz bleibst.

Im privaten Alltag nutze ich McAfee und habe keine der beschriebenen Probleme, während zusätzlich der Windows Defender im Hintergrund aktiv ist.
"Im Hintergrund aktiv" ist eine andere Aussage, als "Die Defender Firewall läuft auch noch / weiter"
 
Bei Linux ist der Kernel erstmal grundsätzlich geschützt und nicht jedes Programm erhält automatisch Rootrechte. Die musst du bei der Installation immer mit dem Passwort erlauben
Das unterscheidet sich wie von Windows? Das ist da genau dasselbe - wer sich nicht mit nem Admin-Konto einloggt sogar noch schärfer da dann die Benutzerkontensteuerung den Kernel-Zugriff generell blockiert.
 
@Incredible Alk brauchst mich nicht anfauchen!

Wenn Windows das auch kann, ist doch toll. Nur ist doch auf den meisten Geräten Windows so eingerichtet, dass man automatisch als Admin gilt und bestimmt auch im Microsoftkonto angemeldet ist. Ich erinnere mich nur, dass dort maximal die Benutzerkontensteuerung sich gemeldet hat, WENN überhaupt, wenn etwas installiert wurde. Ja, das ist eine Hürde, keine Frage. Bei Linux fragt es mich aber nach dem Rootpasswort, was ich als eine deutliche Stufe höher ansehe.

Ob das jetzt identisch zu Windows ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber wenn der Satz der einzige ist, der dich stört, dann sei es so!

Mir ging es im Vergleich nur darum, dass es Schadsoftware bei Linux wohl deutlich schwieriger hat, als unter Windows. Vllt liegt es aber auch nur am Klientel, weil Linux ja so furchtbar schwierig zu benutzen ist, dass dort mehr aufgepasst wird.
 
@Incredible Alk brauchst mich nicht anfauchen!
Ich wollte weder irgendwas "anfauchen" noch stört mich der Satz - es ging nur drum zu sagen dass Windows das genau wie Linux macht. Der Rest ist deine Interpretation ;-)

Schadsoftware hats auch unter Linux nicht schwieriger - nur gibts da eben 52846 Distributionen die von ein paar Kundigen genutzt werden. Das ist im Vergleich zu Hunderten Millionen völlig technikfernen Windowsnutzern mit der gleichen OS Version ein völlig unsinniges Ziel. Wenn man es schafft da durchzukommen (was bei beiden sehr schwierig ist) zielt man natürlich auf die große blöde Masse und nicht auf die Handvoll Nerds.
 
Du sprachst nur vom Virenscanner.
Firewall und Virenscanner sind schon ein Unterschied.
Sobald der Third Party Scanner eine eigene Firewall mitbringt, ist die Windows Interne auch aus.
So lange es nur ein Virenscanner ist, bleibt die Windows Firewall natürlich an.

Deshalb sind Formulierungen so verdammt wichtig... Du schreibst das eine, meinst aber was anderes, weil du Informationen für dich selbst im Kopf hast, während die lesenden diese Infos nicht bekommen.

"Ich nutze McAffee als Virenscanner, aber noch die Windows Firewall"

Ist eine komplett andere Aussage, als wenn es im Thema die ganze ZEit um den Windows Defender als Virenscanner geht und du bei deinem Satz bleibst.


"Im Hintergrund aktiv" ist eine andere Aussage, als "Die Defender Firewall läuft auch noch / weiter"
Was gibt es da nicht zu verstehen, oder möchtest du einfach alles besser wissen, um dich besser zu fühlen?

Nochmals, die Antivirensoftware nutzt die Windows Defender Firewall. Heißt das, sie arbeiten zusammen? Hast du es jetzt verstanden? Ich hoffe es doch.

Hier ist etwas Besonderes nur für dich.:

McAfee 15.08.2025 14_28_00.png
 
Ich wollte weder irgendwas "anfauchen" noch stört mich der Satz - es ging nur drum zu sagen dass Windows das genau wie Linux macht. Der Rest ist deine Interpretation
Vllt bin ich etwas dünnhäutig heute. :bier:


Wieso lahm? Da merke ich nichts von.
Seinen Post hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, das Thema kam mir aber seltsam vertraut vor. Im Juli gabs das Thema erst bei CB und da war dieser Grund ebenfalls moniert worden. Dort wurde von dieser Seite als Beispiel eine Grafik herangezogen. Und außer, dass Installationen etwas länger dauern, war da im Vergleich zu Bitdefender (um den ging es im Thread) der MS Defender deutlich besser. Und ganz ehrlich, wenn es nur die Installation betrifft, na ist mir doch egal, wenn es zwei Minuten länger dauert. Außer natürlich, man installiert jeden Tag 20 neue Programme, dann ist das schon ne Menge Zeit, die drauf geht...
 
@Incredible Alk brauchst mich nicht anfauchen!

Wenn Windows das auch kann, ist doch toll. Nur ist doch auf den meisten Geräten Windows so eingerichtet, dass man automatisch als Admin gilt und bestimmt auch im Microsoftkonto angemeldet ist. Ich erinnere mich nur, dass dort maximal die Benutzerkontensteuerung sich gemeldet hat, WENN überhaupt, wenn etwas installiert wurde. Ja, das ist eine Hürde, keine Frage. Bei Linux fragt es mich aber nach dem Rootpasswort, was ich als eine deutliche Stufe höher ansehe.

Ob das jetzt identisch zu Windows ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber wenn der Satz der einzige ist, der dich stört, dann sei es so!

Mir ging es im Vergleich nur darum, dass es Schadsoftware bei Linux wohl deutlich schwieriger hat, als unter Windows. Vllt liegt es aber auch nur am Klientel, weil Linux ja so furchtbar schwierig zu benutzen ist, dass dort mehr aufgepasst wird.

Volle Adminrechte sind bei Windows schon seit langem über die Benutzerkontensteuerung gar nicht zu erreichen, sondern nur über Registry-Tweaks. Der Standard-User darf für sich genommen fast gar nichts, weil UAC reingrätscht und eine extra Freigabe erfordert – das ist vom Konzept her nicht viel anders als sudo, nur bequemer. Einen großen Unterschied gibt es aber weiterhin: Man kann das Passwort bei Windows einfach leer lassen und Anfragen dann entsprechend schneller freigeben; gegebenenfalls schneller als klug wäre.
 
Hier wird genau mein Problem beschrieben. Ich habe den Avast drauf und bin damit sehr zufrieden. Und auch sonst läuft meine Rechner zuverlässig. Aber ich bekommen fast jeden Tag Hinweise von Avast, das sich GB an Datenmüll angesammelt haben, veraltete Treiber, Tracking Cookies auf meine Rechner, usw. und das ich Avast kostenpflichtig upgraden soll um das zu beheben. Und seit Jahren drücke ich mich davor. Dabei geht es mir gar nicht ums Geld, sondern ob ich Avast soviel Rechte geben soll, meinen ganzen Rechner zu bereinigen. Ich habe das gar nicht im Gefühl, ob das alles sinnvoll ist oder ob es hinterher schlechter läuft als vorher...
Lass es lieber sein. Tracking Cookies kannst Du einfach über den Browser rausschmeißen, und dort kannst Du auch einstellen, dass Cookies nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden.
An die Treiber würde ich eine Fremdsoftware schon mal gar nicht ranlassen. Da muss ich nicht mal Böswilligkeit voraussetzen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief geht, ist extrem hoch. Ich hab mal aus Jux verschiedene Treiberupdatersoftware ausprobiert, was die können... Nicht selten wurden veraltete oder gar völlig falsche Treiber installiert... Am Ende stand eine Windows-Neuinstallation an, war aber wurscht, war eh nur ne Spielerei.
Für den "normalen" Datenmüll reicht die bordeigene Laufwerksbereinigung völlig aus - Wenn der Platz mal wirklich knapp werden sollte.
Auch von Registry-Cleanern lieber die Pfoten lassen.
Diese ganzen tollen Tools werden teuer angepriesen, greifen aber im besten Falle einfach nur auf Windowsbordmittel zu oder zerschießen Dir im schlechtesten Fall das System.

Dafür gibt's AdNauseam... Klickt auf all eure Anzeigen, ohne, dass ich eine einzige Flimmeranimation sehen muss.
Die Werbung kann so auch das Layout nicht dauernd zerschießen und bei euch hatte ich 2 Mal nen Alarm vom Defender, als der Adblocker aus war... Ihr seid also auch nicht gefeit davor, dass die Adserver eurer Werbekunden übernommen werden.
Immerhin verkauft ihr den Platz der Werbeanzeigen wie alle andren auch per Agentur (Zumindest nach eurer Aussage im Feedback Forum).


Und damit eben auch wichtige Webseitehnfunktionen. Daher ist der Tipp leider nutzlos.
Die Idee find ich klasse. Die wollen Daten? Können sie haben... Blenden wir sie!
Ich konnte aber leider nichts dazu finden, ob das zusammen mit Adguard sinnvoll nutzbar ist. Es steht ja dort, dass man es nicht zusammen mit Blockern nutzen sollte, die ähnlich funktionieren. Da bin ich mir bei AdGuard nicht ganz sicher. Weißt Du zufällig was dazu?

EDIT:
Ganz vergessen... Ich habe früher auch mal diverse andere Antivirensoftware verwendet. Seit Jahren nutze ich nur noch den Defender, AdGuard und Brain.exe. Mein letzter Virenbefall liegt sicher mehr als 10 Jahre zurück.
 
Die Idee find ich klasse. Die wollen Daten? Können sie haben... Blenden wir sie!
Ich konnte aber leider nichts dazu finden, ob das zusammen mit Adguard sinnvoll nutzbar ist. Es steht ja dort, dass man es nicht zusammen mit Blockern nutzen sollte, die ähnlich funktionieren. Da bin ich mir bei AdGuard nicht ganz sicher. Weißt Du zufällig was dazu?
Sorry, dazu weis ich leider nichts.
Ich hab nur AdNauseam drauf. Das Browser Addon funktioniert für mich ausreichend.
Youtube erkennt es allerdings als Adblocker und meckert.
 
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