Durch Cookies wird auch der Verlauf deiner Seitenbesuche gespeichert (Der Interessen und Vorlieben). Im Hintergrund laufen dann in Mikrosekunden Versteigerungen statt, wer mit welcher personellen Werbung, just, in dem Moment, dich gerade behelligen darf. Das ist Wettbewerb pur im Hintergrund.
Wäre dies auf der PCGH Webseite dann auch der Fall? - Ich gehe mal davon aus, da dies allgemeine Praxis ist.
Wie gesagt: Ich bin Redakteur, nicht Webdev.
Aber zumindest da, wo Computec direkt Verträge abschließt, wird meinem Wissen nach nur Präsenz verkauft. Nutzerspezifische Werbeausspielung ist ein Markt für Google, Facebook, X & Co – die haben User-Profile, die haben Apps, die haben individuell generierte Feeds. Da gehört dann auch an das eigene Surfverhalten angepasste Werbung dazu. Wir dagegen machen nur eine Webseite und das ist im wesentlichen für alle die gleiche. Die wenigen Variationen, die es gibt, werden nicht userspezifisch gespeichert, sondern da weist dann ein Cookie den Browser an, z.B. immer den Dark-Mode zu nutzen – und zwar bei allen Usern, welche das so gewählt haben, der gleiche Cookie. Nix mit individuellem Tracking.
Was darüber hinaus über Drittvermarkter eingebundene Werbung von Dritten macht, kann ich nur im Sonderfall "werbefrei Abo" sagen: Nichts.

Möglich, in Anbetracht der Branche tatsächlich wahrscheinlich, dass die Tracking-Cookies für komplexeren Zuschnitt nutzen. Das dürften dann aber kein Cookie von uns sein und wen jemand seinen Browser dauerhaft Cookies von Dritt-Servern speichern lässt, dann brauchen wir über Datenschutz und Tracking wohl nicht mehr zu reden. Das ist dann das gleiche, von mir schon angesprochene Level, wie bei WhatsApp & Co: Es kümmert sich doch niemand um IPs von Anwendern, die von sich aus bereitwillig schreien: "Ja ich bins wieder, Glasobjekt #139773125!"
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Das sind andere Angriffe - und auch die haben nix mit üblichen Virenscannern zu tun. Erstens, weil "professionelle Ziele" keine Standard Antivirensoftware verwenden und zweitens weil es auch da noch immer viel einfacher ist, Sicherheitssysteme zu umgehen statt sie zu brechen.
Was nutzen die denn dann? Die Gratis- oder Billig-Virenscanner sind eigentlich durch die Bank nur Werbemaßnahmen für deutlich teurere Suiten auf Basis der gleichen Engine. Da eine Lücke drin zu finden ist für Angreifer durchaus interessant und auch bei Angriffen auf Office oder selbst simplen Phisihing-Attacken gegen User mit nahezu keinen Rechten muss man damit rechnen, dass ein lokaler Virenscanner als Last-Line-of-Defense überwunden werden muss.
Der erfolgversprechendste und gleichzeitig einfachste Weg, irgendwo reinzukommen, ein Passwort zu bekommen und ähnliches ist: Danach fragen.
Das wäre ein ganz anderes Thema: Angriffe auf PCs selbst haben drastisch nachgelassen respektive andere Attacken, die sich Zugriff auf Server verschaffen wollen, haben zumindest exponentiell mehr zugenommen. Der Weg dahin führt dann tatsächlich nicht über einen ungeschützten Port einer Virensoftware, sondern eher über die Gutgläubigkeit eines Verantwortlichen, dem man besser nie Verantwortung übertragen hätte. Aber bei solchen Social-Engineering Angriffen werden schlicht gar keine technischen Sicherheitslücken überwunden und auch keine Software zum Eindringen verwendet.
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