News Amiga A1200: Der nächste Commodore-Nachbau ist unterwegs - Preis und Release

PCGH-Redaktion

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Der Amiga 1200 kehrt zurück: Mit dem "The A1200" übernimmt Retro Games wieder die Nachbildung eines legendären Rechners. Für knapp 190 Euro erhalten Käufer unter anderem Zugriff auf 25 vorinstallierte Spiele.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Amiga A1200: Der nächste Commodore-Nachbau ist unterwegs - Preis und Release

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Genau so ist es, nachdem die neuen "Commodore"-Eigner demnächst/Soon(TM) in Form eines FPGA-basierten "HArdwareemulators" des C64 namens "C64 Ultimate" beweisen werden können, dass hier eine echte kompatible HW-Emulation inkl. aller bedeutenden historischen Schnittstellen (serielle Floppy, Datasette, Joysticks, Moduleport!) neben dem heute sonst Üblichen, wie USB, HDMI und Co. möglich ist, würde ich nicht mehr einen reinen Softwareemulator auf einem Mini-PC im "Retrokleid" verpackt haben wollen. Entweder echte Original-HArdware (in Form des C64 samt Peripherie und zwei A500 mit PEripherie betriebsfähig vorhanden, aber eben kein A1200), oder eine FPGA-basierte Emulation auf Chip-Ebene der Original-HW.
 
Genau so ist es, nachdem die neuen "Commodore"-Eigner demnächst/Soon(TM) in Form eines FPGA-basierten "HArdwareemulators" des C64 namens "C64 Ultimate" beweisen werden können, dass hier eine echte kompatible HW-Emulation inkl. aller bedeutenden historischen Schnittstellen (serielle Floppy, Datasette, Joysticks, Moduleport!) neben dem heute sonst Üblichen, wie USB, HDMI und Co. möglich ist, würde ich nicht mehr einen reinen Softwareemulator auf einem Mini-PC im "Retrokleid" verpackt haben wollen. Entweder echte Original-HArdware (in Form des C64 samt Peripherie und zwei A500 mit PEripherie betriebsfähig vorhanden, aber eben kein A1200), oder eine FPGA-basierte Emulation auf Chip-Ebene der Original-HW.
Ich sehe es auch so, FPGA ist immer eine angenehme Erfahrung, Emulation nicht immer: beim ersten Soundknackser ist mein Spaß vorbei…
 
Die Chips sind so simpel, da kann heute gefühlt jeder herstellen.

Nein, eben nicht, du stellst es dir viel zu leicht vor. Nur weil der Chip aus heutiger sicht einfach konstruiertist.
Kann er nicht mal einfach nachgebaut werden.

Das hat Technische und Linzenzrechtliche Gründe.
- Fehlende Design-Daten: Die originalen Fertigungsdateien (GDSII) sind nicht verfügbar, was eine obligatorische, sechsstellige Investition in spezialisiertes Reverse Engineering (Netzlisten-Extraktion) erfordert und das PRO CHIP!

- Hohe NRE-Kosten (Non-Recurring Engineering): Der einmalige Preis für den dedizierten Maskensatz, selbst auf alten Prozessknoten, beläuft sich auf einen hohen fünf- bis sechsstelligen Betrag.

Und davon hatte der Amiga 1200 einige:
- Motorola 68EC020 (CPU)
- Alice und Lisa (AGA-Grafiksystem)
- Paula (Sound)
- Budgie (Speicher Controller)
- Gayle ( IDE, PCMCIA)
- Kickstart

Das sind nur die wichtigsten Hauptchips, da sind hunderte kleine "mir nicht bekannte" aber wichtige Chips und IC verbaut.

Wenn das alles geschaft ist, muss irgend jemand noch den Prozessor Bauen und das wäre das nächste Große Problem. Die Technologie des 2.0 µm ist heute stark veraltet.L iegt die 2.0 µm-Technologie weit außerhalb der gängigen analogen/Mixed-Signal-Legacy-Nodes, die typischerweise im Bereich von 1.0 µm bis 110 nm liegen. Das Fehlen eines direkten, aktiven 2.0 µm HCMOS-Prozesses in modernen Foundries ist die erste große Hürde für eine exakte 1:1-Replikation.

Und es müsste gschaut werden ob die Einzellnen Chips überhaupt Linzenzrechtlich nachgebaut werden dürfen.


Du siehst, es ist nicht Simple!
Selbst wenn diese Hürden alle genommen wurden, würde der Amiga Aufgrund des geringen Absatzes um ein vielfaches mehr kosten, wie die 1000€ die du bereit wärst zu bezahlen. Deutlich über >15.000€ - 25.000€


Von daher macht eine Hardware Emultation schon Sinn und wenn die gut ist, merkst du das nicht mal.
 
189,99 Euro
Für mich zu teuer.
Wir hatten den A500 mit Speichererweiterung und extrem großer 44MB HDD aber der A1200 kam für mich bzw. für meine Bubble viel zu spät. Wir waren da alle schon beim PC.

Auch erwarte ich nach den ganzen Plastik"Verpackungen" einfach mehr.
Der the A500 mini kann auch Spiele vom A1200 abspielen.
Für mich ist die Luft bei sowas raus; auch wenn ich hin und wieder gerne mal retro zocke.
 
die das Spielgefühl der 16-Bit-Zeit originalgetreu wiedergeben sollen.
Der Amiga 1200 ist ein 32-Bit-Computer, basiert auf eine Motorola 68EC020 CPU, da er einen 32-Bit-Datenbus hat und besitzt einen 16-Bit-Adressbus, der damals zur seiner Zeit maximal 16 MB RAM nutzen konnte.

Der nächste Commodore-Nachbau ist unterwegs.
Einen Nachbau sehe ich in erster Linien als echten Nachbau. Hier ist es aber keineswegs ein echter Nachbau.
Da liebe ich meinen originalen Amiga 1200. Original ist einfach nur purer Spaß. Selbst heute bleibt der Spaß ungetrübt.:love:
 
Nein, eben nicht, du stellst es dir viel zu leicht vor. Nur weil der Chip aus heutiger sicht einfach konstruiertist.
Kann er nicht mal einfach nachgebaut werden.

Das hat Technische und Linzenzrechtliche Gründe.
- Fehlende Design-Daten: Die originalen Fertigungsdateien (GDSII) sind nicht verfügbar, was eine obligatorische, sechsstellige Investition in spezialisiertes Reverse Engineering (Netzlisten-Extraktion) erfordert und das PRO CHIP!

- Hohe NRE-Kosten (Non-Recurring Engineering): Der einmalige Preis für den dedizierten Maskensatz, selbst auf alten Prozessknoten, beläuft sich auf einen hohen fünf- bis sechsstelligen Betrag.

Und davon hatte der Amiga 1200 einige:
- Motorola 68EC020 (CPU)
- Alice und Lisa (AGA-Grafiksystem)
- Paula (Sound)
- Budgie (Speicher Controller)
- Gayle ( IDE, PCMCIA)
- Kickstart

Das sind nur die wichtigsten Hauptchips, da sind hunderte kleine "mir nicht bekannte" aber wichtige Chips und IC verbaut.

Wenn das alles geschaft ist, muss irgend jemand noch den Prozessor Bauen und das wäre das nächste Große Problem. Die Technologie des 2.0 µm ist heute stark veraltet.L iegt die 2.0 µm-Technologie weit außerhalb der gängigen analogen/Mixed-Signal-Legacy-Nodes, die typischerweise im Bereich von 1.0 µm bis 110 nm liegen. Das Fehlen eines direkten, aktiven 2.0 µm HCMOS-Prozesses in modernen Foundries ist die erste große Hürde für eine exakte 1:1-Replikation.

Und es müsste gschaut werden ob die Einzellnen Chips überhaupt Linzenzrechtlich nachgebaut werden dürfen.

Die Rechte der alten Motorola-CPU's (68k) hat heute NXP.

Bei den Custom-Chipsets ist es tatsächlich komplizierter. Marken- und ROM-Rechte: Cloanto, OS-Weiterentwicklung: Hyperion (umstritten), Custom-Chip-Designs: ursprünglich Commodore, heute rechtlich bei den Nachfolgern von Amiga Inc., praktisch aber nicht aktiv verwertet.

Von daher macht eine Hardware Emultation schon Sinn und wenn die gut ist, merkst du das nicht mal.

Mit einem kompatiblen SoC ist dann die HW-Emu auch kostengünstiger und einfacher zu realisieren, weswegen die Neuauflage des A1200 so günstig ist.

Ich bleibe bei der Originalhardware. Habe heute erst einen weiteren 1084 gekauft, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. ;)

Original ist einerseits schön, andererseits wollte ich heute das 50/60 Hz Geflimmer nicht mehr.

Zum Artikel: der A1200 war ein 32bitter, kein 16bitter.

Es würde mich schon in den Fingern jucken, mir den zu holen... Aber da spricht die Unvernunft :D
 
Ich bin noch unschlüssig. Vom zugegeben sehr schmeichelhaften Gedanken, mir Original Hardware zu kaufen, bin ich inzwischen angekommen. Wie hier schon geschrieben wurde: man muss sich da Redundanzen aufbauen, das ist es mir persönlich ehrlich gesagt nicht wert.

Ein FPGA Amiga 1200 wäre natürlich der Königsweg gewesen, ist aber unter den aktuellen Umständen, im besonderen der fragmentierten Lizenzthematik meiner Meinung nach auch eher unrealistisch. Hat natürlich viel Charme die Möglichkeit zu haben, die Original Hardware - oder auch Neuentwicklungen - zu nutzen. Der Preis wäre aber denke ich signifikant höher gewesen.

Auf Perryfractic braucht auch niemand zu hoffen, er hat soweit ich weiß keinerlei Amiga Lizenzen. Kann mir zwar vorstellen, dass er das machen würde, aber das ist eher spekulativ.

Für mich stellt insofern der The A1200 einen guten Kompromiss dar, ich hätte zwar mit ein paar Euro weniger gerechnet, aber mal schauen, was da noch so passiert 🙂
 
Ja aber nur für Platik so viel mehr zahlen? :ka:
Das kriegt man mit nem Raspberry günstiger hin.
Und noch günstiger mit meinem eh schon vorhandenen PC...das ist für mich jetzt keine Argumentation.

Mir geht's schon um Look and Feel, das würde mit dem The A1200 noch am besten funktionieren. Und deutlich günstiger als mit Original Hardware.
 
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