AMD Zen: CPU-Architekt Jim Keller verlässt AMD

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@Soulsnap

Doch, das sagt es aus. Der Herr ist kein Leiharbeiter, der sich mal eben 4 Jahre bückt und dann Wortkarg entlassen wird, nachdem er die letzte Chance AMDs auf dem CPU-Sektor entworfen hat.
Das solch ein Verfahren normal ist, zu glauben, ist schlicht naiv bzw. Schönreden der News.
Jim Keller hat bei keiner Firma bisher länger als 4 Jahre gearbeitet, manchmal auch deutlich weniger (AMD 1998-1999) ;)
 
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Naja, ich denke ZEN hat die Möglichkeit zu Skylake aufzuschließen. Hat man auf dem FAD nicht gesagt, das ZEN näher an GCN/Intels Core ist als an Bulldozer? Eventuell hat man die frei nutzbaren Technologien von Intel genutzt (haben ja Vertrag mit Intel/nVidia das sie die Technologien kostenfrei nutzen dürfen und umgekehrt) und für das was ihnen Intel nicht geben wollte intern mit den GCN-Entwicklern gesprochen und dies auf CPU angepasst.
 
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Was Jim Keller für AMD ist, war / ist Huub Stevens für den VfB Stuttgart :ugly:

Persönlich finde ich es gut das Keller geht - das heist ZEN ist soweit fertig und ZEN+ ( oder ZEN2 oder wie auch immer ) wohl auch zu ca. 80 %.

Genau betrachtet ist es gut das er geht - die Arbeit ist getan :daumen:
 
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Nein das sagt es eben nicht. Es sagt aus das sein Job getan ist. Warum so viele leihe da was rein interpretieren ist mir schleierhaft...
Laie oder Leute?
Jedenfalls kann das natürlich der Fall sein: dass sein Job getan ist, der ZEN soll nächstes Jahr kommen, es kommen also keine Änderungen an der Architektur mehr bis zum Release. Will man ihn jetzt noch 1 Jahr dahinzahlen?
Aber es ist verwunderlich, dass man ihn einfach so gehen lässt, wenn er einen guten Job gemacht hat. Warum lässt man ihn nicht an den weiteren Ausbaustufen mitarbeiten.

Verwunderlich ist trotzdem, warum er als Chef der gesamten Abteilung geht, und nicht das Projekt ZEN aus der Hand gibt bzw wenn man hofft auch weiterhin gegen Intel kämpfen zu können, warum man ihn nicht weiter arbeiten lässt.
Was immer noch verwunderlich ist, ist, was er denn in 3 Jahren so geschafft hat, wenn eine Entwicklung einer Architektur wesentlich länger dauert.

Vielleicht war er jedoch verantworlich für eine komplette Restrukturierung der Abteilung weil nach dem Bulldozer Debakel und dem Rausschmiss der Chefentwickler alle ein wenig Kopflos herumgelaufen sind.
 
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@Soulsnap

Unfug, wenn man sich anguckt, wie ganze Paradigmen bei Google, MS und anderen Riesen von heute auf morgen gekippt werden.
So langsam ist Intel nicht.


das sind ja alles Softwarekonzerne da ist es relativ einfach was zu ändern, es ist umso schwieriger wenn man planen muss wann was gebaut wird man kann einfach nicht einen neuen Chip von heute auf morgen bauen in dem man zwei Quadcore nebeinander setzt und dann sagt es ist ein Octacore das hat vielleicht mit dem ersten DualCore funktioniert von Intel daher war eben diese nicht ganz so gut wie einer von AMD

ein Softwarekonzern kann sehr schnell seine eigene Software Recyceln, kann das ein Autobauer oder ein Hardewarebauer so schnell ? schon alleine von der Zeit des Tapeouts das sind rund 2 Monate und dann Testen etc.

Intel hat bis Anfang 2017 keine Octacore auf der Roadmap für Desktop PCs also ?
 
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Laie oder Leute?
Jedenfalls kann das natürlich der Fall sein: dass sein Job getan ist, der ZEN soll nächstes Jahr kommen, es kommen also keine Änderungen an der Architektur mehr bis zum Release. Will man ihn jetzt noch 1 Jahr dahinzahlen?
Aber es ist verwunderlich, dass man ihn einfach so gehen lässt, wenn er einen guten Job gemacht hat. Warum lässt man ihn nicht an den weiteren Ausbaustufen mitarbeiten.

Verwunderlich ist trotzdem, warum er als Chef der gesamten Abteilung geht, und nicht das Projekt ZEN aus der Hand gibt bzw wenn man hofft auch weiterhin gegen Intel kämpfen zu können, warum man ihn nicht weiter arbeiten lässt.
Was immer noch verwunderlich ist, ist, was er denn in 3 Jahren so geschafft hat, wenn eine Entwicklung einer Architektur wesentlich länger dauert.

Vielleicht war er jedoch verantworlich für eine komplette Restrukturierung der Abteilung weil nach dem Bulldozer Debakel und dem Rausschmiss der Chefentwickler alle ein wenig Kopflos herumgelaufen sind.

vielleicht war sein Vertragsende nunmal jetzt ? Vielleicht ist seine Arbeit getan und er will was neues machen ? Wer weiss das schon, ihr alle macht euch viel zu sehr gedanken. Das sind alles nur Theorien.... Was wir brauchen sind konkurenz fähige AMD CPUs und keine INTEL Killer und das weiss sicher auch AMD.
 
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das sind ja alles Softwarekonzerne da ist relativ einfach was zu ändern, ist umso schwieriger wenn man planen muss wann was gebaut wird man kann einfach nicht einen neuen Chip von heute auf morgen bauen in dem man zwei Quadcore nebeinander setzt und dann sagt es ist ein Octacore das hat vielleicht mit dem ersten DualCore funktioniert von Intel daher war eben diese nicht ganz so gut wie einer von AMD
Sorry, das ist Schmarrn:
Der Core 2 Quad hat Kreise gezogen um AMD.
Das ganze "wir aber haben einen ECHTEN 4-Kerner" war damals schon dämlich, hat natürlich jetzt mit "wir aber haben keinen echten 8 Kerner" einen etwas ironischen Beigeschmack.
Intel konnte natürlich längst einen Quadcore bringen, aber 2 Dualcores zusammenzuschalten hatte einen enormen Produktionskostenvorteil damals: keine eigene Maske für Quadcores, die Chips blieben angenehm klein und man hatte eine wesentlich höhere Yieldrate, sowie natürlich eine wesentlich größere Flexibilität am Markt: war der Chip gut, konnte man ihn als Dual oder Quadcore verwenden, war der Chip nicht so gut, ein beschnittener Dualcore oder Singlecore.

War bei AMD der Chip gut, war es halt ein Quadcore, war er weniger gut hat man trotzdem sehr viel Silizium verpulvert und musste ihn als X2 oder X3 verkaufen.

Man war also unterlegen, obwohl Intel damals den Speichercontroller noch nicht im Chip hatte und nicht 4 Kerne auf einem Chip hatte.

AMD konnte erst mit Phenom 2 contern - über ein Jahr später. Denn Phenom 1 war ja wegen seines TLB Bugs nicht gerade der Renner
Und Phenom 2 war dann mal vor, meist aber hinter Intel und das bei höherem Verbrauch, ergo die Architektur von Intel war insgesamt doch besser
Benchmarks: PCMark And 3DMark - AMD Phenom II X4: 45nm Benchmarked

Schau dir bitte vorallem mal die Spielebenchmarks an, wo ein Dualcore damals noch völlig ausreichend war um AMDs Quadcore zu übertrumpfen (das ist heutzutage natürlich was anderes).
Aber auch bei den Anwendungen klatscht es so richtig: Phtososhop, Lame und Co teils 50% schneller auf einem Intel, der den gleichen Takt hat aber weniger verbraucht... auch wenns nur ein "falscher" Quadcore ist.
Und genau das ist das Problem, seit der Einführung des core 2 für Desktop hinkt AMD hinterher. Wie du den Benchmarks entnehmen kannst sogar gewaltig. Da wars nie knapp wie damals zu den P4 Zeiten.

vielleicht war sein Vertragsende nunmal jetzt ? Vielleicht ist seine Arbeit getan und er will was neues machen ? Wer weiss das schon, ihr alle macht euch viel zu sehr gedanken. Das sind alles nur Theorien.... Was wir brauchen sind konkurenz fähige AMD CPUs und keine INTEL Killer und das weiss sicher auch AMD.
Um wieder in aller Munde zu sein, braucht AMD aber doch mehr als einfach nur ein "konkurrenzfähiges" Produkt. Das hatte man auch jetzt schon im Bereich bis 120€.
Die ganze Firma steht und fällt sowieso mit dem Marketing.
 
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Also dass es dumm ist Keller gehen zu lassen.. ..ich meine, von Apple ist er auch abgehauen, und ich wüsste niemanden, der einen besser zahlen könnte als die.
 
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Das würde ich mal nicht so einfach behaupten.

AMD hat gar nicht die Resourcen um eine CPU von 0 auf zu entwickeln. Und auch die Bulldozer Architektur ist mal gar nicht so schlecht gereift. Siehe Carrizo mit den Excavator Kernen!

Ich würde mal beahaupten, dass Carrizo sowohl was die Effizents wie auch IPC an Sandy Bridge heran kommt. Die Excavator Kerne sind 20-60 schneller als die Piledriver Kerne und diese Wiederrum sind etwa 10% Schneller als die Bulldozer Kerne!

Carrizo als 4-Modul FX CPU würde der Sandy Bridge Generation sehr gefährlich werden.

Sandy Bridge reicht auch jetzt noch locker für alles Spiele. Wer sich damals einen i7 2600k gekauft hat, hat wohl die Zukunftsicherste Hardware gekauft, welche je veröffentlicht wurde. Ich kenne keine CPU oder GPU welche so lange, so nützlich war und ist.

Wenn AMD mit Zen auch nur 10% auf Carrizo drauf schlägt, halbwegs effizient bleibt, das ganze in Kombi mit einer Vernünftigen Platform, werden sie ihre Kundschaft, welche sie im Moment an Intel verloren haben (wie mich) wieder zurückgewinnen (wie mich).
Stimme ich zu. Hab die Links gefunden. Hier wurde natürlich nur der Vergleich der Intel-Generationen gepostet. Aber hab den der verschiedenen Bulldozer Ausbaustufen auch gefunden. im Mittel liegt ein Excavatorkern rund 33% vor einem Vishera mit Piledriverkern. Es hätte sich definitiv gelohnt das Ganze zu shrinken und als FX auf den markt zu bringen. Mit 33% sind sie sogar bei Ivy Bridge, nicht nur Sandy Bridge. Und dank DX12 kann die Modulbauweise nochmal drauf legen, sogar besser als die simulierten Kerne mit SMT. Naja was solls. Ich poste nochmal alle drei Links wer lesen will.
IPC-Gewinne zwischen den verschiedenen Intel-Architekturen | 3DCenter.org
AMD-Architekturvergleich: Piledriver vs. Steamroller vs. Excavator | 3DCenter.org
AMD Piledriver vs. Steamroller vs. Excavator – Leistungsvergleich der Architekturen | Planet 3DNow!
 
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AMD wird zwar seine Gründe gehabt haben, aber ich verstehe halt nicht was daran so schwer sein soll die GPU wegzulassen, einen L3-Cache dranzukleben und das ganze auf den Sockel AM3+ zu setzen. Mit L3-Cache würde man neben den 33% mehr IPC ja sogar an Haswell ranreichen...
 
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(...)
AMD konnte erst mit Phenom 2 contern - über ein Jahr später. Denn Phenom 1 war ja wegen seines TLB Bugs nicht gerade der Renner
Und Phenom 2 war dann mal vor, meist aber hinter Intel und das bei höherem Verbrauch, ergo die Architektur von Intel war insgesamt doch besser
(...)

Wichtig war aber an der Stelle, das der Unterschied nicht so eklatant war. Wer etwas weniger ausgegeben und den Phenom II genommen hat, hat halt auch geringfügig wenig Leistung oder etwas mehr Stromverbrauch gehabt. (Oder beides, je nachdem über welche Modelle man genau redet.)

Mir persönlich würde das auch wieder reichen. Intel-Leistung -10% bis + 5 % je nach Anwendung und dazu ein angemessener Stromverbrauch, dafür etwas günstiger. Oder alternativ bei gleichem Preis mehr (leicht langsamere) Kerne.

@ Bulldozer-Architektur:
AMD will genau aus dem Grund eine neue Architektur, der oft genannt wird: Image. Sie werden Intel nicht so einfach knacken können, und wenn sie das nicht schaffen wird dem Bulldozer immer sein schlechter Ruf anhängen. Lieber mit etwas neuem angreifen, zumal die Steigerung über den Bulli das ganze dann sogar noch besser aussehen lässt.

@ Keller:
Ich könnte mir auch einfach vorstellen das AMD ihn mit einem entsprechenden Gehalt von Apple weggeholt hat, dies sich aber nun nachdem der Chip größtenteils fertig ist nicht mehr leisten will/kann. Geld hat AMD ja bekanntlich derzeit nicht zu verschenken. Sie würden ihn sicher gern behalten, aber ohne die Ergebnisse von Zen ist es auch schwer zu sagen ob es sich überhaupt noch lohnt Herrn Keller weiterzubeschäftigen.
So oder so: Uns wirds wohl keiner verraten was nun genau vorgegangen ist. Mit Zen ists wie immer im Leben: Auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereitet sein.


AMD wird zwar seine Gründe gehabt haben, aber ich verstehe halt nicht was daran so schwer sein soll die GPU wegzulassen, einen L3-Cache dranzukleben und das ganze auf den Sockel AM3+ zu setzen. Mit L3-Cache würde man neben den 33% mehr IPC ja sogar an Haswell ranreichen...

Theoretisch sieht das gut aus, aber Excavator ist für niedrige TDP optimiert worden. Würde man ihn auf diese Leistung bringen wollen würde er mehr Strom konsumieren als ein Steamroller, welcher ja immernoch mehr verbraucht als ein Intel. Bei gleichem Vebrauch wie Intel wäre man wieder eklatant langsamer. Hinzu kommt das genannte Image-Problem der Bulli-Architektur. Und wenn es nichts wird, hat man wieder Geld in den Sand gesetzt.
 
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Da die Entwicklerteams im Revolverprinzip ihre CPUs entwickeln ist schon längst der Zen 2 und eventuell auch schon der Zen 3 in Entwicklung. Das ganze kann zum Problem werden wenn da man nicht schnell genug die Architektur wechseln kann. Gut zu sehen da AMD auch nach dem Vishera noch mit Steamroller und Excavator weitermachen mußte, einfach weil sie schon in Entwicklung waren bevor der Bulldozer so mies abgeschnitten hat. Intel hat den Luxus sich mehrere Revolver leisten zu können, der P3 wurde nie wirklich eingestellt, sondern mit dem Tualatin auch nach erscheinen des P4 forgesetzt (wobei er den P4 fertig gemacht hat) und dann zum PentiumM und schließlich Core2Duo weiterentwickelt. AMD hätte diesen Luxus beim Phenom II dringend gebraucht, ein Phenom III wäre genial gewesen. Ich gehe mal davon aus das sein Team weiß wie man die CPU zu Ende bringt, seinen Rücktritt werden wir vermutlich erst beim Zen 3 bemerken.

Ich vermute, gemäß dem Gesetz der Serie, das es mit Zen 2016 nichts wird und wir und eher auf Ende 2017 einstellen sollten. Wenn AMD das nochmal verpfuschtsieht es bis 2025 düster für die x86er Welt aus.
 
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Theoretisch sieht das gut aus, aber Excavator ist für niedrige TDP optimiert worden. Würde man ihn auf diese Leistung bringen wollen würde er mehr Strom konsumieren als ein Steamroller, welcher ja immernoch mehr verbraucht als ein Intel. Bei gleichem Vebrauch wie Intel wäre man wieder eklatant langsamer. Hinzu kommt das genannte Image-Problem der Bulli-Architektur. Und wenn es nichts wird, hat man wieder Geld in den Sand gesetzt.
Theoretisch hast recht, stimmt schon. Aber was hilft besser um ein Image aufzupolieren als praxisnahe Tests. Anwendungen und Games. Mit Sicherheit hätte AMD den Excavator "FX" dann zwar beim Stromverbrauch immer noch hinter Intel hinterher gehinkt, jedoch leistungstechnisch knapp dahinter. Wie man sieht hat sich ja Intel was die IPC angeht in den letzten 4 Generationen recht gut zurück gelehnt. mit Mittel 6% von Generation zu Generation. Da wäre ein 4 Moduler Excavator in 20/22nm planar dennoch recht gut aufgestellt gewesen. Irgendwie bekommt AMD das immer nicht hin und setzt doch zu schnell zu viel Geld in den Sand. Als der Bulldozer mit den ersten Zambezi FX auf den Markt kam, wars echt ein Flop. Erinnert euch mal dran das die damals sagten der ist seiner Zeit voraus. Hmm, ehrlich gesagt wenn ich jetzt die Zuwächse unter Windows 10 mit DX 12 bei den Draw Calls sehe, das der immens aufholt auf Intels Core i7 (4790K vs. FX 8350) dann stimme ich dem so langsam zu. Und was mich im letzten Jahr immer mehr stutzen ließ, das SMT bei so einigen Games doch eher gebremst hat statt leistungsteigernd zu wirken.
DirectX 12 vs. AMD Mantle vs DirectX 11 - Benchmarks mit drei Prozessoren - GameStar
Ist wie mit Allem im Leben, man weiß erst hinterher immer ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Ich will damit nicht sagen das AMD mit ZEN das falsche macht, immerhin wird das sozusagen eine Adaption der Core Architektur von Intel. nur eben mit eigenen Mitteln. Aber wahrlich, sooo schlecht ist die Modulbauweise nun doch nicht. Wie schon gesagt, das Image, aber dank Tests ließe sich das ja verbessern.
 
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5-7 Jahre ist Standard natürlich. 3 Jahre braucht man ja sogar schon um einen Refresh chip um einen neuen Prozess herum zu designen. Hier handelt es sich aber um eine brandneue Architektur und einen neuen Prozess. Und natürlich arbeitet man an ZEN schon seit ca 2008 oder sogar davor, damals, als die ersten Simulationen das "Potential" von Bulldozer aufgezeigt haben
Du irrst dich: Denn der über 2 Jahre vorher erschienene i7 war fast ebenso performant und erschien eben schon 2008, also fast 2.5 Jahre vorher, hatte schon triple-Channel, war gut taktbar und hauptsächlich wegen dem Taktunterschied langsamer. Die Plattform konnte außerdem 3 Jahre lang gut aufgerüstet werden, da damals nicht nur Taktupgrades kamen, sondern auch die ersten 6 Kernprozessoren. Der32nm 980X schneidet bis heute in Single sowie Multithreaded Benchmarks wesentlich besser ab als alles was AMD je gebracht hat, natürlich schlägt er sich auch gegen die Nachfolger im 1156, 1155, 1150 und 1151 Sockel nicht so schlecht. Gut, er hat nen tausender gekostet, aber die Firma zahlt ja :D
Die zukunftssicherste CPU ist sicher der 2008er i7. Kostete auch gar nicht so viel, meiner war damals um schlappe 220€ verfügbar.
Meiner läuft auch nach 7 Jahren noch wunderbar. Meist im Standardtakt, aber wenns denn wirklich mals ein muss habe ich ihn stabil bei 4.2 Ghz. Bei 12 GB Triplechannel-RAM ganz ok

so oder so
es ist zwar schön das man "uralt"HW problemlos weiternutzen (und ob die "nur" 5 oder 7 Jahre alt ist kann man sich streiten) kann aber denoch hätte ich gerne was schnelleres.

Offtropic
Gibt es schon Test zu den S1151 MoBos mit DDR3 Ram?
 
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so oder so
es ist zwar schön das man "uralt"HW problemlos weiternutzen (und ob die "nur" 5 oder 7 Jahre alt ist kann man sich streiten) kann aber denoch hätte ich gerne was schnelleres.

Offtropic
Gibt es schon Test zu den S1151 MoBos mit DDR3 Ram?

Natürlich wäre mir eine Leistungsexplosion lieber.
Dadurch, dass Intel derzeit für ihre Quadcores kaum 80mm² benötigt und theoretisch 4-5x so viel Platz zur Verfügung steht, kann man eigentlich schon davon ausgehen, dass AMD, wenn sie wollen, mehr Leistung auf einem Chip unterbringen können (im sinne von: sie haben wesentlich mehr Fläche Logik unterzubringen als das derzeit Intel ausnutzt)
 
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AMD wird zwar seine Gründe gehabt haben, aber ich verstehe halt nicht was daran so schwer sein soll die GPU wegzulassen, einen L3-Cache dranzukleben und das ganze auf den Sockel AM3+ zu setzen. Mit L3-Cache würde man neben den 33% mehr IPC ja sogar an Haswell ranreichen...

Du wirst vermutlich bei Zen auch kein L3 Cache haben! Warum? Weil AMD jetzt HBM hat.
 
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Es wäre bestimmt kein Fehler von AMD gewesen Keller noch ein wenig länger zu behalten.Zum einen wird Zen den Prognosen nach nicht oder nur mit Abstand zu Intel aufschliessen können wenn er den pünktlich erscheinen sollte,(und da meine ich Leistung pro Takt und Watt)was vor allem im Server Geschäft wichtig ist und das AMD dringend bräuchte! Und es sehr warscheinlich nicht reichen wird, Zen einfach nur zu optimieren. Zen 1,2, usw..... Intel bremst schon seit einiger Zeit weil von AMD nicht,s konkurrenzfähiges mehr kommt.

Aber über AMD,s Mangement darf man seine ehrliche Meinung nicht sagen sonst wird man Verwarnt!Doch man muss sich nur die letzten Jahre die Finanzlage und den Aktienkurs ansehen dann wird klar was die Führungsriege AMD,s nicht kann :devil:

Interessant wäre den genauen Grund zu kennen warum Keller geht? In der Regel läuft es so eigentlich nicht ab! Aber mal abwarten die Wahrheit kommt schon noch ans Licht.:D
 
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Du wirst vermutlich bei Zen auch kein L3 Cache haben! Warum? Weil AMD jetzt HBM hat.
Also DAS ist jetzt mal sowas von an den Haaren herbeigezogen.
Klar, ermöglicht es HBM irgendwann sogar auf RAM zu verzichten, aber Zen wird das sicher noch nicht an breiter Front einsetzten.
Zumal du eher den L4 Cache meinst, den Intel ja durch eDRAM hat. Und HBM funktioniert ja ähnlich, nur gestapelt (und dementsprechend auch wesentlich teurer) sowie von den Latenzen her natürlich um einiges langsamer als normaler Cache
 
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Was Rollora gesagt hat. Und es wundert mich immer noch wie du darauf gekommen bist ?
Als L4 oder gar L5 Cache vor einem Langsameren Hauptspeicher ist HBM imho sehr sinnvoll vorallem, wenn man eine APU hat, kommt dann aber aufs Chipdesign an.
 
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