ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
AW: AMD und die Roten Zahlen
Jup: Zum fraglichen Zeitpunkt hatte AMD nicht die nötige Technologie.
Später vielleicht schon, aber später war auch Intel nen Schritt weiter.
Liegt primär daran, dass du sämtliche positiven Aspekte, die man bezüglich AMD erwähnen sollte (und noch ~50% mehr *duckundrenn*
) erwähnst.
Warum sollte ich die Sachen wiederholen, bläht den Thread nur unnötig auf.
Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich technisch bei AMD auch nicht sooooviel erwähnenswert finde. Sie haben ne tolle Preisgestaltung, aber mit Ausnahme der kurzen Phasen zwischen dem ausscheiden des Gallatins und der Einführung des Preslers sowie -deutlich früher- zwischen Tualatin und Northwood B, hätte ich -wenn das Geld keine Rolle spielt- zu jedem Zeitpunkt der mir geläufigen CPU-Geschichte eines der verfügbaren Intelsysteme zumindest als gleichwertig empfunden.
AMD hatte zwar einige interessante technische Ansätze, aber nie die, die ich zu diesem Zeitpunkt als am dringensten erachtet hätte. (z.B. war n FSB mit 6,4GiB/s anno 2003 imho vollkommen ausreichend und HyperTransport somit technisch faszinierend, Multithread-Tauglichkeit dank HyperThreading aber die praktischere Angelegenheit)
Wie gesagt: Die Preisgestaltung (und in seltenen Fällen auch mal die Absolutleistung) von AMD macht sie zu wesentlich mehr Zeitpunkten zu einer interessanten Marke, aber wenn es um die technischen Möglichkeiten geht, spielt sie eine untergeordnete Rolle - und wenn man die Bilanzen beider Hersteller betrachtet (back to topic
), resultiert sie auch eher aus einer konzeptionellen Gewinnspanne denn aus Wunderwerken der Ingenieurskunst.
Es hat immerhin gereicht, um fast immer in den meisten Anwendungen die höchste am Markt verfügbare Leistung zu liefern - und das sogar noch längere Zeit nach dem Ende der Leistungsoptimierung. (ab ~Sommer 04 hat Intel ja quasi nur noch an der Verlustleistung gearbeitet, nicht mehr an der Rechenleistung)
Also 4+ GHz auf nem Netburst sind nun wirkliche keine Seltenheit, die Extrem-Ocern vorbehalten sind.
Da hats sogar mein Galatin (der so ziemlich der OC-resistente Netburst neben dem Tulsa sein dürfte) bis zum ersten Benchmarkstart geschafft, obwohl das Board ihn nicht mal mehr mit der Standard-Vcore versorgen konnte.
Ab 5GHz wirds interessanter, wobei auch das unter Wakü keine Seltenheit war. (heiß werden sie halt - aber das stört nur den User
)
Da die Hersteller aber selten verraten, was sie so alles im stillen Kämmerlein machen, ist es der nächstbeste Hinweis. (von Intel wissen wir immerhin, dass 4 GHz in kommerziellen Stückzahlen so-gut-wie-möglich gewesen sind)
D.h. es bestanden satte 10% OC-Potential? Nicht gerade berauschend, wenn mans mit Intel vergleicht.
Sie hätten die CPUs einfach nur in n So939 Package stecken und vielleicht noch n paar Änderungen vornehmen müssen.
Der Eckpunkt ist aber nicht, was sie mit späterer Technologie hätten erreichen können, sondern was die in einem Zeitraum verfügbaren Technologien im Vergleich zur Konkurrenz geleistet haben.
Und zwar idealerweise noch die Technologien, die auch gegeneinander vermarktet wurden. (sonst wäre der unangefochtene König der Mitte des Jahrzehnts wohl n übertakteter Pentium M
)
Vergleiche mal F2 Stepping bei den AM2 Dualcores gegen das F3 Stepping.
Das sollte deine Frage beantworten.
Jup: Zum fraglichen Zeitpunkt hatte AMD nicht die nötige Technologie.
Später vielleicht schon, aber später war auch Intel nen Schritt weiter.
Sag mal, kannst du auch mal zur Abwechslung Intel kritisieren und AMD mal loben?!
Hab von dir bisher irgendwie nur Lobeshymnen auf Intel gehört...
Liegt primär daran, dass du sämtliche positiven Aspekte, die man bezüglich AMD erwähnen sollte (und noch ~50% mehr *duckundrenn*
) erwähnst.Warum sollte ich die Sachen wiederholen, bläht den Thread nur unnötig auf.
Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich technisch bei AMD auch nicht sooooviel erwähnenswert finde. Sie haben ne tolle Preisgestaltung, aber mit Ausnahme der kurzen Phasen zwischen dem ausscheiden des Gallatins und der Einführung des Preslers sowie -deutlich früher- zwischen Tualatin und Northwood B, hätte ich -wenn das Geld keine Rolle spielt- zu jedem Zeitpunkt der mir geläufigen CPU-Geschichte eines der verfügbaren Intelsysteme zumindest als gleichwertig empfunden.
AMD hatte zwar einige interessante technische Ansätze, aber nie die, die ich zu diesem Zeitpunkt als am dringensten erachtet hätte. (z.B. war n FSB mit 6,4GiB/s anno 2003 imho vollkommen ausreichend und HyperTransport somit technisch faszinierend, Multithread-Tauglichkeit dank HyperThreading aber die praktischere Angelegenheit)
Wie gesagt: Die Preisgestaltung (und in seltenen Fällen auch mal die Absolutleistung) von AMD macht sie zu wesentlich mehr Zeitpunkten zu einer interessanten Marke, aber wenn es um die technischen Möglichkeiten geht, spielt sie eine untergeordnete Rolle - und wenn man die Bilanzen beider Hersteller betrachtet (back to topic
), resultiert sie auch eher aus einer konzeptionellen Gewinnspanne denn aus Wunderwerken der Ingenieurskunst. Wobei es nicht nur das war, auch die Leistung war bei dem Netburst Zeugs absolut unterirdisch, bauartbedingt...
Es hat immerhin gereicht, um fast immer in den meisten Anwendungen die höchste am Markt verfügbare Leistung zu liefern - und das sogar noch längere Zeit nach dem Ende der Leistungsoptimierung. (ab ~Sommer 04 hat Intel ja quasi nur noch an der Verlustleistung gearbeitet, nicht mehr an der Rechenleistung)
Das kommt noch dazu, nur weils irgendwelche OCler geschafft haben, heißt das noch lange nicht, das das auch für Enduser möglich ist.
Also 4+ GHz auf nem Netburst sind nun wirkliche keine Seltenheit, die Extrem-Ocern vorbehalten sind.
Da hats sogar mein Galatin (der so ziemlich der OC-resistente Netburst neben dem Tulsa sein dürfte) bis zum ersten Benchmarkstart geschafft, obwohl das Board ihn nicht mal mehr mit der Standard-Vcore versorgen konnte.
Ab 5GHz wirds interessanter, wobei auch das unter Wakü keine Seltenheit war. (heiß werden sie halt - aber das stört nur den User
)Andersrum, also nur weils OCler nicht geschafft haben, heißt das noch lange nicht, das der Hersteller das nicht dennoch schaffen kann.
Da die Hersteller aber selten verraten, was sie so alles im stillen Kämmerlein machen, ist es der nächstbeste Hinweis. (von Intel wissen wir immerhin, dass 4 GHz in kommerziellen Stückzahlen so-gut-wie-möglich gewesen sind)
Hier schmeiß ich mal das F2 vs. F3 Stepping der AM2 Dualcores in den Raum, letzteres hat wesentlich mehr Taktreserven, gute gehen hier auf 3,5GHz, offiziell werden sie bis 3,2GHz ausgeliefert,
D.h. es bestanden satte 10% OC-Potential? Nicht gerade berauschend, wenn mans mit Intel vergleicht.
Wer sagt denn, das AMD nicht auch die 939 Prozessoren auf dieses Niveau hätte bringen können??
Sie hätten die CPUs einfach nur in n So939 Package stecken und vielleicht noch n paar Änderungen vornehmen müssen.
Der Eckpunkt ist aber nicht, was sie mit späterer Technologie hätten erreichen können, sondern was die in einem Zeitraum verfügbaren Technologien im Vergleich zur Konkurrenz geleistet haben.
Und zwar idealerweise noch die Technologien, die auch gegeneinander vermarktet wurden. (sonst wäre der unangefochtene König der Mitte des Jahrzehnts wohl n übertakteter Pentium M
)
Oder wir verkaufen Deutschland an den meistbietenden, muss ehr noch drauf legen, dass es jemand haben möchte.
Ja zu machen.