AMD über Ryzen: "Wir sind kein One-Hit-Wonder"

AW: AMD über Ryzen: "Wir sind kein One-Hit-Wonder"

@JackTheHero:

FX6300 und Ryzen ist schon eine komplett andere Liga.
Das Ding konnte man nur aus totaler Unwissenheit kaufen (Sorry).Ich fand die Modulbausweise eine einzige Krankheit. Es waren auch nur 3 Module und jedes Modul hatte 1 FPU. Die Core i5/i7 hatten damals 4 FPUs. Zusätzlich waren die FPUs von AMD auch noch deutlich schwächer. Wie wolltest du da Leistung herzaubern?
Ich weiß bis heute nicht wie AMD auf solche Ideen gekommen ist.
Du solltest den Best-Case mit perfekter Kern- und Taktskalierung ansehen und dort konnte der FX6300 schon nicht überzeugen. Beim Ryzen ist es immerhin schon theoretisch möglich. Bei Cinebench hast du beispielsweise keine Chance.

Ich stehe bei ES gerade aufm Schlauch?! :D

Vorserienmodelle
 
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Ich weiß. Damals hab ich der CPU noch nicht so eine hohe Bedeutung zugemessen wie heute. CPU-Limit und so kannte ich alles nicht. ^^ Aber sie war eben günstig und glänzte mit 6 Threads. Der 7700K ist seit langer Zeit nochmal eine CPU gewesen wo ich mehr ausgegeben hab, was ich sonst nie hab. Man erweitert ja sein Wissen.

Aber ich finde diese Argumentation wegen geringerer Auslastung immer so ulkig, wenn die Leistung aber auch niedriger ist. Was bringt mir da die Auslastung? Daher ist das Video mit dem FX6300 und den Ryzen 4 Kerner voll passend für solche Spezialisten.

Selbst ohne HT und 3 Ghz kann ich in BF1 mit hohen FPS spielen und da stockt nichts. Ich hab das auch noch mit 1.5 Ghz versucht, aber da filtert er die 64er Server von selber raus. Erst wenn man auf 2 Threads schaltet, wird BF1 schlagartig extrem träge und man hat eine Ruckelorgie. Man merkt hier total, dass die Optimierung auf 4 Kerne ausgelegt ist.

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Engineering Sample. ;)
 
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Das "Kaum" würde ich als Unsinn bezeichnen.
AMD hat daran etliche Jahre geforscht und die Bedürfnisse an die Speicherhersteller natürlich weitergeleitet, nach eigenen Prototypen hat sich auch SK Hynix eingeschaltet und beide Unternehmen haben bei den nächsten Prototypen kooperiert.
Joe Macri von AMD ist JEDEC Vorsitzender vom DRAM-Komitee und hat schon damals bei der Spezifizierung von GDDR5 eine tragende Rolle gespielt.

Natürlich stellt AMD den Speicher nicht selber her und muss sich wenig um die Herausforderungen bei der Herstellung vom Speicher kümmern, aber den Standard haben sie definitiv mitentwickelt und geformt und sicherlich mehr als kaum.
Im Vergleich zur tatsächlichen Entwicklung des Speichers halt.
HBM ähnliche (wide IO und wie sie alle genannt wurden) Speicher waren doch schon um 2010 rum spruchreif, wann hat denn da AMD deiner Info nach angefangen einen Prototypen zu basteln?
Du meinst Itanium? Der hatte bloß den Nachteil keine x86-Kompatibilität zu haben. Das musste Emuliert werden, was mit recht mieser Performance ablief.
Und das hat jetzt genau was mit dem zu tun was ich geschrieben hab'? Im Markt wo Itanium rumgeeiert hat, war x86 ja auch davor nicht vorhanden.
Ich frage mich bis heute wie man mit dem Prozess überhaupt 4 GHz schafft. Bei den ES war oft schon über 3 GHz Glückssache.
Das ist bei Engineering Samples aber keine seltenheit.
 
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Im Vergleich zur tatsächlichen Entwicklung des Speichers halt.
HBM ähnliche (wide IO und wie sie alle genannt wurden) Speicher waren doch schon um 2010 rum spruchreif, wann hat denn da AMD deiner Info nach angefangen einen Prototypen zu basteln?
[...]
Was ist mit dem DRAM-Controller auf der GPU, gehört der nicht zur tatsächlichen Entwicklung des Speichers und was ist mit dem Interposer das zusammen verbindet?
Das muss alles zusammen spezifiziert werden und jeder hatte seinen Anteil.
Ich finde da macht man es sich ein bisschen zu leicht, wenn man beim GPU-Hersteller seinen Anteil ausblendet und es war ja auch wirklich eine frühe Arbeitskooperation und meint die haben da "kaum" etwas mitentwickelt.

Joe Macri hat auf der Hot Chips eine Präsentation zu Fiji und HBM gehalten:
HC27-S5: GPUs - YouTube

Die Time-Line:
YouTube

http://www.pcgameshardware.de/screenshots/970x546/2015/08/AMD_HBM_4-pcgh.png
2007 gab es einen mechanischen Prototypen, mit einer mobilen CPU und DDR3-Speicher auf einem Interposer, zusammen mit riesigen TSVs.
Später (~2008-2009) ein funktionierender Prototyp mit einer GPU und GDDR3-Speicher auf einem Interposer, ab da hat man dann mit SK Hynix eng kooperiert.
 
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Rollora bringt so einiges durcheinander in seinem AMD Hass, in der Vergangenheit!

Vor allen dingen, dass es mal sehr erfolgreiche Opteron gab mit einigermaßen Marktanteil und 64 Bit, das hat er halt nicht mehr so auf dem Schirm!

Ansonsten ist seine Erinnerung auch eher Intel getrübt!
 
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Was ist mit dem DRAM-Controller auf der GPU, gehört der nicht zur tatsächlichen Entwicklung des Speichers und was ist mit dem Interposer das zusammen verbindet?
Ist dies nicht sowieso immer die Aufgabe des GPU Herstellers? Oder hat AMD das so entwickelt, dass es auch anderen HBM Nutzern zur Verfügung steht?

Das muss alles zusammen spezifiziert werden und jeder hatte seinen Anteil.
Ich finde da macht man es sich ein bisschen zu leicht, wenn man beim GPU-Hersteller seinen Anteil ausblendet und es war ja auch wirklich eine frühe Arbeitskooperation und meint die haben da "kaum" etwas mitentwickelt.
Natürlich gehört ein Prototyp gemeinsam mit einerm Partner entwickelt, hergestellt, getestet, die Spezifikationen festgelegt usw usf. Das ist in ähnlicher Form ja in vielen Bereichen so, auch bei der API Festlegung etc.
Dass solche Produkte, die auch Abnehmer haben wollen einen standard definiert brauchen und nicht nur von einer Seite aus entwickelt werden können ist mir klar. Aber es wird hier manchmal so dargestellt, als hätte HBM AMD Erfunden bzw wäre ohne AMD nicht möglich gewesen. Die Forschung und Entwicklung in diese Richtung gab es schon lange.

Joe Macri hat auf der Hot Chips eine Präsentation zu Fiji und HBM gehalten:
HC27-S5: GPUs - YouTube

Die Time-Line:
YouTube

http://www.pcgameshardware.de/screenshots/970x546/2015/08/AMD_HBM_4-pcgh.png
2007 gab es einen mechanischen Prototypen, mit einer mobilen CPU und DDR3-Speicher auf einem Interposer, zusammen mit riesigen TSVs.
Später (~2008-2009) ein funktionierender Prototyp mit einer GPU und GDDR3-Speicher auf einem Interposer, ab da hat man dann mit SK Hynix eng kooperiert.
Gut.... DAS ist in der Tat neue Info für mich, ich wusste nicht, dass man schon vor 10 Jahren angefangen hat mit Prototypen daran zu forschen.
Umso verwunderlicher ist das Ergebnis bzw dass die Konkurrenz dann doch auch schon Produkte auf Basis von HBM gebracht hat (man hat wohl bei Nvidia zu einem ähnlichen Zeitpunkt angefangen oder die Forschung von AMD hat Nvidia so viel Zeit erspart.

Noch interessanter wird das ganze ja in Zukunft hoffentlich, wenn kein Interposer mehr benötigt wird:
Hot Chips: EMIB statt Interposer fur Multi-Chip-Packages | heise online

(der Link stammt von Locuza, ich gebe ihn lediglich zum Nachlesen für Interessierte hier rein)
 
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Welche 64Bit fähige CPU hatte Intel denn sonst noch? Mir fällt keine ein, die vor dem Athlon 64 verfügbar gewesen wäre.
Warum sollte man "sonst noch" eine bringen.
Ich schrieb, dass Intel eine 64 Bit Architektur schon Jahre vor AMD hatte - und auch eine Windows Version dafür.. Du schriebst irgendwas von der x86 Performance, die ja nicht zur Debatte stand.

Rollora bringt so einiges durcheinander in seinem AMD Hass, in der Vergangenheit!
Jaja, AMD HASS! HAAAASSS!!!

Geschrieben von meinem Athlon 4860e+ Radeon 6870, weil ich AMD so hasse.

Btw:
2001 Athlon XP
2003-2006 mehrere Athlon 64s, X2s, FX. Letztere kosteten damals übrigens bis zu 1300€. So viel zu AMD ist immer günstig und toll und Intel teuer.
2008(?) Athlon 4850e + 780G (KATASTROPHALER Chipsatz)
Erster Intel seit 2000: 2008 Core i7 920.

Also in den Jahren 2001 bis heute genau 1 Intel gekauft, dazwischen ca 10 mal AMD. Aber ich bin ja so ein AMD Hasser...
Ich finde immer genial, wenn man keine Argumente hat, dann legt man dem anderen einfach Lügen in den Mund...

Vor allen dingen, dass es mal sehr erfolgreiche Opteron gab mit einigermaßen Marktanteil und 64 Bit, das hat er halt nicht mehr so auf dem Schirm!
Natürlich habe ich das. Aber das stand ja nie zur Diskussion.
Ich hab selbst tausende Opterons verbaut und gewartet zu der Zeit. Übrigens alle unter Linux Systemen, was recht viel darüber sagt, wieviel Windows Server dazu beigetragen hat, dass Intel zu AMDs 64 Bit Erweiterung gezwungen wurde...
Außerdem, sprichst du von dem unglaublichen Markterfolg der Opterons, die am Anfang bei 5% Marktanteil lagen, erst nach 2 Jahren mal 10% erreicht haben?
AMD's Opteron decimates Xeon market • The Register
Und am absoluten Top hatte man knappe 20%. Nicht vom gesamten Servermarkt, sondern vom x86 Servermarkt, das heißt Intel hatte jeweils den Rest
AMD x86 server market share tops 22% - report
Ansonsten ist seine Erinnerung auch eher Intel getrübt!
Den einen Intel den ich geschenkt bekommen hab' und der immer noch irgendwo rumliegt ist ein 3 Ghz P4, den ich zwar kaum benutzt habe, aber der AMD in Produktiven Szenarien dann doch gezeigt hat, dass man nicht überall die schnellste CPU hat. Ich habe damals aber hauptsächlich gespielt von daher hat mich das nicht gestört. Aber ich glaube die meisten sind hier eher AMD verblendet und vergessen, dass die Pentium 4s zwar Heizkörper waren, aber auch manchmal ihre Vorteile hatten. Dank HT war in der Zeit damals ein Pentium 4 dem Athlon 64 überlegen.
 
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Wenn sich das ändert und AMD eine Taktsau bringt und die IPC erhöht, dann kaufe ich mit Freuden auch die. :D Aber da muss sich AMD erst mal Vertrauen erarbeiten, dass Sie kontinuierlich ohne Schlappen abliefern können. Das kann Intel seit 10 Jahren und daher hab ich da mehr Vertrauen. Bei AMD ist das immer so ein Auf und Ab. Ich hab Vertrauen in AMD gehabt und den FX6300 mit 6 Modulen gekauft und es bereut. Daher halte ich von Geschwärme für die Zukunft gar nichts mehr und setze auf bewährtes.

Zen 2 geht auf 6GHz hoch und zeigt dem Bulldozer die Takt Rücklichter als bis dahin höchst getakteter AMD Prozessor. :D
Ich warte auf den 32 Core Threadripper mit 5,5GHz all Core. :daumen: :D
 
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Warum sollte man "sonst noch" eine bringen.
Ich schrieb, dass Intel eine 64 Bit Architektur schon Jahre vor AMD hatte - und auch eine Windows Version dafür.. Du schriebst irgendwas von der x86 Performance, die ja nicht zur Debatte stand.

Omg ein ganzes Jahr vorher

AMD64 – Wikipedia

Jaja, AMD HASS! HAAAASSS!!!

Geschrieben von meinem Athlon 4860e+ Radeon 6870, weil ich AMD so hasse.

also so wie du regelmässig bashed und Dinge durch die Gegend wirfst, nehme ich dir das nicht ab, vorallem wenn es um Vor und Nachteile aus Consumer Sicht geht, da nimmst du gerne auch die Nachteile der jeweiligen Firma dazu, obwohl es hauptsächlich immer um die Consumer Sicht geht, ich erinnere gerne mal daran dass man als Nachteil die Größe des Chips angibt aus der Käufer Sicht und die Größe des Speicherbus, etc. das kann einen eigentlich mal egal sein und du gibst es als Nachteil an, weil vorerst nicht die gewünschte Performance erreicht wird.
 
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Das Hauptproblem von Itanium war und ist, dass die große Mehrheit der Programme noch immer in 32 bit laufen.
Das beherrscht der Prozessor aber nur über eine aufwändige Emulation, die sehr viel Leistung frisst.

Für den normalen Desktop Einsatz war das vollkommen indiskutabel, vor allem, weil das Windows XP 64 nie wirklich stabil lief.

Dank des Patentabkommens mit AMD hatte Intel allerdings leichten und direkten Zugriff auf AMDs Variante der 64 bit Erweiterung.
So war es dann auch nicht schwer, den P4 damit auszustatten.
Die Designänderungen sind vergleichsweise gering - zumindest nach der Dokumentation zu schließen.
 
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Ist dies nicht sowieso immer die Aufgabe des GPU Herstellers? Oder hat AMD das so entwickelt, dass es auch anderen HBM Nutzern zur Verfügung steht?
Am Ende ja, sowie es die Aufgabe der Speicherhersteller ist den Speicher herzustellen, aber keine Partei kann einfach einen Standard etablieren und dann hoffen, dass der Gegenüber das dann einfach so frisst.
Zusammenarbeit und gemeinsame Projektion gehört dazu.

Aber es wird hier manchmal so dargestellt, als hätte HBM AMD Erfunden bzw wäre ohne AMD nicht möglich gewesen. Die Forschung und Entwicklung in diese Richtung gab es schon lange.
Es stellt natürlich keine Hexenmagie dar, wofür man AMD zwingend gebraucht hätte, aber so kannst du prinzipiell bei fast allen Technologien argumentieren.
HBM(1) wäre ohne AMD nicht erschienen und ohne die Vorarbeit hätte sich auch der Nachfolgespeicher verspäten können.
Mir ging es ja auch nur darum, dass AMD "kaum etwas" mitentwickelt hätte, was so sicherlich auch nicht stimmt.

Umso verwunderlicher ist das Ergebnis bzw dass die Konkurrenz dann doch auch schon Produkte auf Basis von HBM gebracht hat (man hat wohl bei Nvidia zu einem ähnlichen Zeitpunkt angefangen oder die Forschung von AMD hat Nvidia so viel Zeit erspart.
Die Vorarbeit und die Spezifikation benötigt am meisten Zeit, wenn das steht, dann ist es relativ einfach für einen erfahrenen Halbleiterhersteller mit genügenden Ressourcen einen entsprechenden DRAM-Controller zu entwickeln.
Zu Beginn wusste Nvidia scheinbar nicht wohin die Reise für die eigenen Produkte hingeht, es gab bezüglich stacked-ram anfangs Präsentationen mit HMC, wo Nvidia aber ebenso wenig Mitentwickler war.
Das erweckt den Eindruck, dass Nvidia hauptsächlich darauf gewartet hat, dass andere Unternehmen einen Standard nach vorne bringen, während man selber die Entwicklung nur verfolgt hat.
 
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Das Video hat leider nicht allzu viel Informationsgehalt. Man merkt halt, das es der Marketingmanager ist, und kein leitender Ingenieur oder Lisa Su. Darum sind die Aussagen mit Vorbehalt zu betrachten. Vor allen Dingen dieses Versteifen auf Threadripper. Threadripper ist tatsächlich der uninteressanteste Prozessor überhaupt von AMD. Die wichtige Speerspitze ist AM4 mit Ryzen 3,5 und 7 und der Mobilmarkt mit Raven Ridge.
 
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Vor allen Dingen dieses Versteifen auf Threadripper. Threadripper ist tatsächlich der uninteressanteste Prozessor überhaupt von AMD.

Für Gamer vielleicht, aber Threadripper könnte eine deutlich günstigere Alternative zum Xeon werden. Für Workstation wäre er ideal, wenn es irgendwann richtige Boards gibt.
 
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Dumm nur, das EPYC noch eine bessere Alternative zum Threadripper ist. Für das gleiche Geld wie den 1950X bekommt man bei EPYC einen 24 Kerner mit doppelt so vielen Lanes und Octa Channel. Threadripper ist nicht interessant.
 
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Hängt stark von der Anwendung ab. In meinem Fall wäre der Threadripper deutlich schneller als der Epyc, weil ich mindestens 3 GHz brauche.
 
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Wer sich einen Threadripper oder Skylake X zulegen will, hat dementsprechend die Anwendungen dazu, sonst täte es auch ein 7700K/8700K oder Ryzen 5/7. Und wenn Programme schon von Threadripper und Skylake X profitieren, dann profitieren die logischerweise noch mehr von EPYC und Xeons, da die Anwendungen bei Threadripper und Skylake X bereits heavy-multithreaded sein müssen, um überhaupt einen Nutzen ziehen zu können. Die jetzige HEDT Generation hat faktisch keine Existenzberechtigung mehr. Durch die hohe Kernzahl werden höhere Taktraten kaum mehr möglich, während das, was "gestern" HEDT war, in den Mainstream rückt (6-8 Kerne). Die 12-18 Kern Skylake X als Beispiel sind taktmäßig und damit leistungsmäßig 1 zu 1 bei den Server-Xeons. Threadripper wird IO, und Kernmäßig von EPYC bei ähnlichem Preis stark deklassiert. Für um die 600 Euro erhält man schon einen 16 Kern-EPYC, bei Threadripper bekommt man maximal den 1900X 8 Kerner mit halber Bandbreite und IO. Für mich eine klare Entscheidung und ein Nobrainer.
 
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Nochmals: Es hängt stark von der Anwendung ab. Deine Ausführungen würde nur passen, wenn das Programm nur aus MT-Teilen besteht. Wenn du ST und MT bunt durcheinandermischt und jeweils aufeinander gewartet werden muss, dann passt es nicht mehr immer. Besonders wenn die MT-Teile jeweils unterschiedlich lange brauchen. Außerdem gibt es aktuell eine natürliche Begrenzung der möglichen nutzbaren Kerne.
 
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Und die wäre wie hoch, diese Begrenzung? Programme, in denen ST und MT durcheinandergemischt werden, sind kein wirkliches Einsatzgebiet dieser extrem kernreichen CPUs. Der Focus liegt ganz klar auf Hardcore-Multithread, sonst reicht eine Mainstream-CPU. In deinem Anwendungsfall lohnt sich keine HEDT CPU, denn da ist ein 7700K/8700K aufgrund der hohen Taktung dementsprechend schneller. Also wäre es Schwachsinn, eine extrem teure HEDt CPU für solche Anwendungsfälle zu kaufen.
 
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Natürlich hast du die absolute Wahrheit gepachtet und alles andere ist Unsinn.
Es gibt total dumme Leute die vor dem Kauf Performancetests machen und dann für sich das beste Paket kaufen. Und diese total dummen Leute haben dann einfach die Workstation mit der kleinsten Laufzeit ausgewählt. Das war dummerweise auch noch ein 2x8-Kerner mit über 3 GHz Basistakt. Natürlich wurden die Tests verbockt, weil das ja unmöglich ist. Es hätte ja entweder ein langsam taktender Vielkerner oder ein sehr hochtaktender Vierkerner sein müssen, aber für die Einsicht waren diese total dummen Leute einfach zu doof.

Ich bin immer noch der Meinung, dass man die für sich passenden Rechner kaufen sollte und nicht nach dem Geschwätz von Dritten ohne Ahnung von der Situation gehen sollte. Alle Systeme haben für sich Vor- und Nachteile und dann sollte man das für sich beste Paket zusammenstellen.
Das ist auch mein Schlusswort zu dem Thema.
 
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