AMD Ryzen 7000: AMD nennt selbst vier Modelle, Ryzen 9 mit 170 Watt

Kommt halt auf das Modell an. Bei AMD sind Ryzen 5900X und 5950X ebenso ineffizient, wie Intels 12700K und 12900K(S), die kleineren Modelle laufen besser, aber AMDs Sechs- und Achtkerner sind im Vergleich unerreicht
Was mich bei solchen Messungen immer stört: Wie viel Prozent der Betriebszeit lauf ich unter schwerer Last wie Gaming und wie viel ist Idle bzw. leichter Verbrauch wie Websurfen?
Das größte Problem bei den Ryzen 59XX ist mMn eher der I/O-Die der eine verhältnismäßig hohe Grundlast verursacht. Dafür sind die Kerne erheblich effizienter unter Last als bei Intel. Darum sind auch die "kleineren" Ryzen mit anderem I/O Die erheblich effizienter.
Darum bin ich schon auf die nächste Generation gespannt der das Problem beheben dürfte, um meinen Server upzugraden. Mein alter Xeon-Server säuft halt 1-2 kWh/Tag trotz 80-90% Idle.
 
Aber auch hier: Nehmt die Zahlen nicht als selbstveständlich. Die sehen "so" aus, weil wir "so" getestet haben. Würden wir alle CPUs mit RAM-OC testen, wäre die Reihenfolge anders. Würden wir jeweils den TDP-Lock weglassen, würde die Liste anders aussehen. Würden wir mit einer Geforce, statt einer Radeon testen, würde die Liste anders aussehen. Das kann man jetzt endlos weiterspinnen, deswegen werden Werte und Ranglisten von anderen Redaktionen und Testern immer anders aussehen – sie testen ja nicht zu 100 Prozent so, wie wir ;)

Richtig, man sollte auch bedenken, wenn andere Redaktionen ein völlig anderes Bild zeigen, weil sie vielleicht die Leistunsgaufnahme (versuchen) selbst händisch (zu) messen, kann das auch schon mal am Mainboard und dessen Stromversorgung der CPU liegen.

Wenn man beispielsweise nur den EPS 8-Pin 12V Strang abgreift sieht Alder Lake top aus:

Energy 8 Pin 12V.png


Das Problem dabei ist, die 12V Leitungen auf dem 24 Pin ATX werden dadurch unterschlagen, was bei Ryzen nicht weiter tragisch ist, aber bei Alder Lake schon einen gewaltigen Unterschied macht, wenn diese Werte unterm Tisch fallen.

Energy ATX 12V.png


Wird korrekterweise beides berücksichtigt, wie auch bei den meisten Software/Tool-Messungen, sind die Werte für Alder Lake (hier 12400F und 12600K) doch ernüchternd im Vergleich zu Zen3-Pendants.

Energy 8 Pin & ATX 12V.png


Manchmal, zumindest bei CPUs (GPUs sind diesbezgl. ein komplett anderes Thema) sind Software/Tool-Messungen gar nicht so übel gegenüber unsauberen händischen Messungen mit Messgeräten.

Quelle für die Grafiken: https://tweakers.net/reviews/10066/...rschillend-stroomverbruik-en-efficientie.html

Edit:
Selbst wer so schlau war beide 12V Leitungen (EPS + ATX) abzugreifen, hat vielleicht nicht bedacht dass manche Mainboards seit jeher (traditionell) Intel-CPUs auch stark über die 5V-Leitung speisen.

Am Beispiel 12600K ist das gut zu sehen:

8Pin EPS 12V = 58,88 W + ATX 12V = 43,89 W ergibt nur 102,77 Watt!

Die Differenz zu den tatsächlich gemessenen 132,52 Watt ergibt sich durch die 5V-Leitung, die nicht extra abgegriffen wurde. 29,75 Watt hat die CPU also alleine durch die 5V-Leitung aus dem ATX Stecker bezogen, die in den meisten Fällen die "Selbstmesser" gar nicht auf dem Schirm haben dürften.

PS: Ich kenne noch alte Mainboard-Messungen von SilentPCReview, da wurden Intel-CPUs mit wenigen Watt sogar durch die 3,3V Leitung aus dem 24 Pin ATX gespeist, wohlgemerkt zusätzlich zu den 5V- und 12V-Leitungen.
 
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Dann bleibt dir höchstens ein i5 oder ein non-K-Modell. Ansonsten solltest du dich eher bei AMD umsehen, die bauen viel effizientere CPUs ;-)

Tut mir leid, aber das ist völliger Quatsch!

Intel wird seine T Serie wohl weiterführen, d.h. es wird mit relativer Sicherheit einen 13900T geben. Die T Serie von Intel ist extrem effizient, da hat AMD mit seinen stromverschwenderischen 65W Gurken keine Chance. Intel zeigt, was man, mit dem vollwertigen Chip, aus 35W herausholen kann.

Ich finde übrigens, dass ihr den "Trend" zu mehr Stromersparnis sträflich vernachlässigt. In fast jedem Thread, der sich mit Grakas und CPUs beschäftigt, gibt es haufenweise Leute die (angeblich) nach stromsparender Hardware gieren) Ihr habt meines Wissens niemals eine T CPU getestet. Da wäre mal ein schönes Special angesagt, in dem ihr darüber aufklärt. Dann ist es natürlich absolut Pflicht, in jedem künftigen CPU Test mindestens ein T Modell und den Eco Modus des Ryzen zu berücksichtigen.

Oder ist das mit der Besorgnis um die liebe Umwelt bei euch auch nur Gerede?
 
Lol Intels T-Modelle, wen man die tatsächlich auf die TDP drosselt kommt da fast nichts mehr perfomancetechnisch heraus. Die schnaufen schon schwer bei 65W TDP Limit.
 
Ich finde übrigens, dass ihr den "Trend" zu mehr Stromersparnis sträflich vernachlässigt. In fast jedem Thread, der sich mit Grakas und CPUs beschäftigt, gibt es haufenweise Leute die (angeblich) nach stromsparender Hardware gieren) Ihr habt meines Wissens niemals eine T CPU getestet. Da wäre mal ein schönes Special angesagt, in dem ihr darüber aufklärt. Dann ist es natürlich absolut Pflicht, in jedem künftigen CPU Test mindestens ein T Modell und den Eco Modus des Ryzen zu berücksichtigen.
Glaubst du, wir würden jedes Sample einzeln kaufen und dann testen? Die bekommen wir von AMD und Intel. Den Rest lasse ich dich eins und eins zusammenzählen. Ansonsten erzähl mir nichts, von allen in der Redaktion setze ich mich am meisten für effiziente Hardware-Tests ein. Praktisch jeder GPU-Tuning-Artikel, der aus meiner Feder stammt, beschäftigt sich mit Undervolting. Kommende Ausgabe (digital bald erhältlich) hat ein dickes Effizienz-Special zu bieten. Der TDP-Lock, den wir verwenden, sorgt im Grunde auch für höhere Effizienz.

Aber was wir machen können ist, T-Modelle zu simulieren, indem wir PL1 und PL2 nach unten drehen. Ich schreibe mir das mal in unsere Ideen-Liste für kommende Artikel, danke für dein Feedback =)
Lol Intels T-Modelle, wen man die tatsächlich auf die TDP drosselt kommt da fast nichts mehr perfomancetechnisch heraus.
Ein 12700 ohne K zeigt das recht deutlich, ja. Kommt aber, wie immer, darauf an, was man mit der CPU macht. Kompromisslos boosten passt halt nicht zum Stromsparen. Aber wer weiß, was Raptor Lake da (hoffentlich) anders macht.
 
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Lol Intels T-Modelle, wen man die tatsächlich auf die TDP drosselt kommt da fast nichts mehr perfomancetechnisch heraus.

Es kommt sogar noch erstaunlich viel heraus, wenn man bedenkt, dass die CPU sich dann statt den 240W eines 12900K nur 35W benötigt (die TDP im UEFI nicht vergessen, sonst pumpt das Board noch mehr rein). Man kann damit problemlos zocken und das Ding steckt viele kleinere CPUs, mit wesentlich mehr TDP, problemlos in die Tasche. Ein 12900T ist immer noch eine gute Gaming CPU.


Deshalb wäre da auch mal ein größeres PCGH Special angebracht, damit die Leute das auch einmal sehen.

Aber am Ende ist es halt eben so, dass die meisten ihr grünes Gewissen vergessen, wenn es um den eigenen Hintern geht. Da hat dann jeder seine Ausreden parat, warum es unbedingt ein 12900K oder R9 5900X, samt RTX 3090 oder RX 6900XT sein muß, statt einem 12900T und RTX 3050.

Vor kurzem hat sogar jemand ein Verbot stromfressender Grakas gefordert, als Besitzer einer RTX 3080 (die er immerhin auf 280W untervoltet hatte).

Man sollte eben ehrlich sein: Mutter Natur schön und gut, am Ende zählt aber doch die Leistung.
 
Glaubst du, wir würden jedes Sample einzeln kaufen und dann testen? Die bekommen wir von AMD und Intel. Den Rest lasse ich dich eins und eins zusammenzählen.

Dann fragt doch nach, ob ihr statt einem 13900K einen 13900T bekommen könnt, ihr würdet damit aus der Masse der Tests herausstechen. Oder Erzählt Intel von eurem geplanten "8 seitigem Special" über die T CPUs und fragt, ob man euch alle T CPUs (gibt ja nicht nur den 12900T) zu Testzwecken mal kurz leihen könnte. Ich vermute, das könnte klappen, welche Firma will nicht ein großes Special zu ihren Produkten sehen, das auch noch mit dem Vorurteil ausräumt, ihre CPU wären Stromfresser?

Ansonsten erzähl mir nichts, von allen in der Redaktion setze ich mich am meisen für effiziente Hardware-Tests ein. Praktisch jeder GPU-Tuning-Artikel, der aus meiner Feder stammt, beschäftigt sich mit Undervolting. Kommende Ausgabe (digital AFAIK schon erhältlich) hat ein dickes Effizienz-Special zu bieten. Der TDP-Lock, den wir verwenden, sorgt im Grunde auch für höhere Effizienz.

Das ist jetzt nichts gegen euch, mir geht nur dieses Geschwafel "neue Hardware braucht zuviel Strom, wir wollen total ökomäßige CPUs" auf den Sack, dann kauft euch doch eine T CPU und werdet glücklich. Aber dann kommen die Ausreden, warum es ein dicker 12900K oder 5900X sein muß.

Diese Heuchelei läßt sich ja kaum noch aushalten, also gehe ich diesen Leuten mit den T CPUs auf den Sack und entlarve so das heuchlerische Geschwafel. Ein einziges mal hat mir jemand für meinen Tip gedankt und zieht offenbar wirklich in Betracht, sich so ein Ding zu kaufen. Ein einziges mal!

Ich würde mich auf ein Special über die T CPUs sehr freuen, alleine wegen den Kommentaren, warum es für die Leute doch eine K CPU sein muß.

Aber was wir machen können ist, T-Modelle zu simulieren, indem wir PL1 und PL2 nach unten drehen. Ich schreibe mir das mal in unsere Ideen-Liste für kommende Artikel, danke für dein Feedback =)

Das wäre eine gute Idee, dann könnte man auch endlich sehen, wieviel sie im Gaming verlieren (Benchmarks zu den T CPUs sind extrem rar).

Da bedanke ich mich schonmal im Voraus.
 
Vor kurzem hat sogar jemand ein Verbot stromfressender Grakas gefordert, als Besitzer einer RTX 3080 (die er immerhin auf 280W untervoltet hatte).

Man sollte eben ehrlich sein: Mutter Natur schön und gut, am Ende zählt aber doch die Leistung.
Upps. Damit bin ich wohl gemeint. Allerdings habe ich auch eine gute Begründung, um meine RTX 3080 zu verwenden und wenn ich weiter undervolting betreibe, bekomme ich Kopfschmerzen in VR beim Flugsimulator.
Ansonsten erzähl mir nichts, von allen in der Redaktion setze ich mich am meisen für effiziente Hardware-Tests ein. Praktisch jeder GPU-Tuning-Artikel, der aus meiner Feder stammt, beschäftigt sich mit Undervolting. Kommende Ausgabe (digital bald erhältlich) hat ein dickes Effizienz-Special zu bieten. Der TDP-Lock, den wir verwenden, sorgt im Grunde auch für höhere Effizienz.
Völlig korrekt. Ich lese euer Magazin im Abo, und finde, dass Ihr das Thema "Energiesparen" gebührend berücksichtig. Du bringst in der Tat viel zum Thema UV.

Auch in euren Kommentarbereich (Was denkt ihr über...) gibt es immer mal ein kritisches Wort über zu hohe Verbräuche.

Das Thema ist eindeutig bei euch präsent. Ihr geht da mit der Zeit.
Das ist jetzt nichts gegen euch, mir geht nur dieses Geschwafel "neue Hardware braucht zuviel Strom, wir wollen total ökomäßige CPUs" auf den Sack, dann kauft euch doch eine T CPU und werdet glücklich. Aber dann kommen die Ausreden, warum es ein dicker 12900K oder 5900X sein muß.
Schadet es denn, wenn Konsumenten sich über zu hohe Verbräuche beschweren? - Nein, sondern das bewirkt auch was bei den Herstellern.

Leben und leben lassen. Du musst dich nicht als Missionar sehen, der die Heuchelei der Menschen aufdecken will, wie du ja selbst schreibst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann fragt doch nach, ob ihr statt einem 13900K einen 13900T bekommen könnt, ihr würdet damit aus der Masse der Tests herausstechen.
Ich frage oft nach bestimmten CPUs. Was wir bekommen, ist am Ende etwas anderes. Ich kann/darf hier nicht zu viel sagen, aber stellt euch das bitte nicht wie einen Supermarkt vor, wo wir uns einfach bei den Samples bedienen können, wie wir Lust haben.
Diese Heuchelei läßt sich ja kaum noch aushalten, also gehe ich diesen Leuten mit den T CPUs auf den Sack und entlarve so das heuchlerische Geschwafel. Ein einziges mal hat mir jemand für meinen Tip gedankt und zieht offenbar wirklich in Betracht, sich so ein Ding zu kaufen. Ein einziges mal!
Der Punkt, warum T-CPUs nicht beliebt sind, ist, dass man diese CPUs nicht freischalten/übertakten kann. Gerade bei Intel ist das ein Thema, denn wer eine T-CPU kauft, wird wahrscheinlich nicht in ein Asus Z690 APEX investieren, sondern eher in ein günstiges B660 oder gar H610. Eine K-CPU ist da viel reizvoller, da sich diese garantiert mit viel und wenig Leistung betreiben und zudem OC zulässt. T-Modelle kommen viel eher im OEM-Bereich zum Einsatz, die Computer, mit denen wir im Büro arbeiten, sind zum Beispiel auch mit T-Modellen ausgestattet und die sind tatsächlich erstaunlich flott. Der letzte Punkt ist der Preis: Ein 12900T kostet 575 Euro, ein KF knapp 600. Wer nimmt denn da freiwillig das T-Modell? Das ist das Problem und Intel ist sich dessen genauestens bewusst, das kannst du mir glauben.
Ich würde mich auf ein Special über die T CPUs sehr freuen, alleine wegen den Kommentaren, warum es für die Leute doch eine K CPU sein muß.
Für so einen Fall müssen wir aber mehrere T-Prozessoren besorgen und sie auch mit AMD-Pendants vergleichen. Interessiert mich auch, keine Frage. Das Thema "T-CPUs testen" ist bereits notiert.
 
Es kommt sogar noch erstaunlich viel heraus, wenn man bedenkt, dass die CPU sich dann statt den 240W eines 12900K nur 35W benötigt
Nur komisch, dass Intel selber angibt die Verlustleistung liegt bei dem 3-fachen wenn die CPU boosted. Die 35w gelten wenn die 8 P und E Cores mit 1,4ghz bzw. 1ghz laufen. Aber ich kaufe dann einfach ein z690 dazu mit dem ich PL1/2 soweit runtersetze, dass die CPU dann bei 65w im Boost liegt und ein 12400 Kreise um sie dreht. Für knapp 1/3 des Preises und kaum höherem Energieverbrauch.
 
Meine aktuelle Erfahrung ist, dass Intel speziell im Idle- und Teillast effizient läuft. AMD hingegen bei Volllast punkten kann. Und dann kommt noch die Leistungsaufnahme vom Rest des Systems, also insbesondere Chipsatz hinzu. Da hatte Intel lange Zeit die Nase vorne. Das hat sich mittlerweile aber auch angeglichen mit geringem Vorteil hinsichtlich Intel, wenn man die Billig-Chipsätze nimmt.

Workstations bauen mit aktuellen Alder-Lake-CPUs ist thermisch wie elektrisch echt anspruchsvoll. Es sei denn man nimmt eigene PL1/2-Einstellungen vor. Gleichzeitig sollte man bei AMD die Finger von PBO lassen.

Hat alles seine Vor- und Nachteile. Leider überfordert das den Benchmarkbalken-Kevin und so kommt es zu den typischen Hate-Diskussionen.

EDIT
Und bei Intel kann man sich gerne mal seine eigene T- oder gar TE-CPU einstellen. Man wird schnell erkennen, dass so ein 12900K plötzlich nur noch mit knapp über 1 GHz unter Volllast läuft. Aber Single-Core-Turbo auf 5 GHz geht auch mit 35 Watt. :ugly:
 
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