News AMD Ryzen: 3D V-Cache für alle!

Mit nativ meinst du monolithisch?

Dann warte auf Zen 6, man vermutet, dass dort die CCD Core Anzahl auf 16 wachsen wird und dann bekommst du deinen Wunsch erfüllt.
Jap genau, meine 16C CCD. Zen6 könnte dann was werden, hoffe das läuft noch auf AM5 Basis und mit x670e Chipsätzen :D
Leider verwendet das Steamdeck sowie Xbox und PS5 immer noch uralt Steinzeit Zen2.
Naja immer noch besser als die Jaguar Kerne Vorgängerkonsolen, die waren ja bei Release schon lahm :D
 
Die Frage ist: An welchen Systemen reicht die Rechenleistung eines 9950X3D nicht mehr aus, aber es werden immer noch Spiele daran gespielt, anstatt sich für weniger Geld einfach einen getrennten 9800X3D hinzustellen?
Die Frage ist halt immer, wie "nicht reicht" definiert werden kann.
Als ich noch Filme bearbeitet habe, waren die erst in 720p, später dann in 1080p und dann mit 5.1 Tonspur und höherer Qualität. Letzteres dauerte länger, obwohl ich neuere Hardware hatte. Eigentlich wollte ich aber ein System, dass dieses mehr an Arbeit in der gleichen Zeit schafft. Jetzt wären das 2160p HDR und 7.1 Sound die bitte in der gleichen Zeit wie zuletzt 1080p umgewandelt werden sollten.

Gleiches Prozedere bei Festplatten. Früher hatte man 1TB, jetzt sind's mehrere Platten mit 4TB und auch hier würde ich nicht mehr Zeit zum verschlüsseln und packen investieren wollen als früher bei kleineren Platten.

Es ist halt zu definieren, ob es Zeit-relevant ist, oder nicht.
 
Nur um Missverständnissen vorzubeugen, auch gestackter Cache ist nichts anderes als normaler Cache. Der Unterschied zwischen Intels 3MB L2 und AMDs 64MB L3 ist schlussendlich neben der Größe, die Verfügbarkeit für alle Kerne (im entsprechenden CCD)

Korrekt





Dann warte auf Zen 6, man vermutet, dass dort die CCD Core Anzahl auf 16 wachsen wird und dann bekommst du deinen Wunsch erfüllt.
Jepp, die Gerüchteküche redet da schon lange davon.
So richtig sicher bin ich mir aber noch nicht ob das Sinn macht: was wäre das Klientel? Normale Consumer die 9-16 Kerne mit niedriger Latenz haben wollen?

Server User sind's wohl nicht, da wär ein 32 Kern Chip sinnvoller...

Denn die Consumer konnte man bislang einfach durch 2 CCDs bedienen und das ist wohl auch sinnvoll.
Aber (@ Server) ob bei 4, oder 8 CCDs was Latenzen, Kosten, Skalierung und Stromverbrauch durch die Verbindungen berrifft so gut sind?

Es wäre natürlich ein Traum einen 16 Kerne CCD zu sehen, ich weiß nur nicht ob das passieren wird, weil die Ersparnis für AMD gering sein könnte
 
Mit dem Bulldozer konnte man spielen? Und welche Anwendungen waren das? Word oder Excel? :ugly: Nein Spaß!:P
Das war damals Audodesk Inventor, also 3D CAD Software und ich hab im Gegensatz zu meinen Kollegen immer die Baugruppen gerendert und dann so präsentiert und während das Raytracing berechnet wurde, hab ich Total War gespielt.
Grundsätzlich war mein So.2011 i7-3820@4,8GHz in den einzelnen Tätigkeiten deutlich schneller. Also nur Inventor, i7 schneller, etwas. Nur Total War spielen, i7 schneller, viel schneller.
Beides gleichzeitig? Brach der i7 auf unspielbare Werte ein, während der Bulli seine niedrigeren FPS einfach beibehalten hat und so tat, als wäre da im Hintergrund gar kein CAD Programm.
Das war dann auch der Moment, in dem ich kapiert habe warum AMD meinte den mit massive multithreading zu bewerben. Also so gesehen funktionierte das Konzept im ganz kleinen Rahmen. Nur führt uns das eben wieder zur Eingangsfrage: Wer "braucht" sowas? Eigentlich nur so technikaffine Spielkinder wie wir.
 
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P.S.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde. Soweit ich weiß, nutzt AMD bei GPUs keinen 3D Cache, sondern stinknormale Cache

unter dem Strich:
Was ist den der Unterschied zwischen 3D Cache und "stinknormale Cache" bei gleicher Größe. :ka:
Threadripper mit Stapelcache wird brutal. Aber wahrscheinlich auch entsprechend teuer.
Die MoBos gefallen mir aber die CPUs sind ne Generation zurück.
Selbst wenn die gleichziehen würden inc. mehr Cache sind die CPUs einfach nichts für mich.
Ich brauche keine 24+ Kerne (sondern max. 16) und es kann sein das die extra Kerne eher kontraproduktiv sind.
In meinem Anwendungsbereich - primär zocken :ugly:
 
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Ja bitte nativen 16kerner mit 6ghz boost und 128mb Cache, würde dafür auch 1k hinlegen :D
Tut mir leid, nicht unter 2000€ zu haben. :D
Und den dazu passenden Chiller musste du auch noch kaufen...

Leider verwendet das Steamdeck sowie Xbox und PS5 immer noch uralt Steinzeit Zen2.
Weil das Steamdeck in den meisten Fällen sein Ziel damit erreicht.
Das Steamdeck hat 720p 30FPS als min Ziel und 720p 60FPS als max Ziel.
Aber beim Steamdeck ist vorallem ein geringer Verbrauch das Ziel, damit es lange hält.
Threadripper mit 3D-V Cash?
Gibt es doch schon, nennt sich Epyc...ist nur sau teuer...
Mit 1,1GB L3 Cache...
 
Leider verwendet das Steamdeck sowie Xbox und PS5 immer noch uralt Steinzeit Zen2. Daher kommen vermutlich erst die Nachfolger dann mit Min Zen5 oder Zen6, ob es dann mit 3dcache kommt ist zweifelhaft weil AMD dafür vermutlich zu viel Geld haben will. Oder AMD macht den Schritt, einfach allen zukünftigen CPUs und APUs 3dcache zu geben und es keine CPUs mehr ohne gibt.
Die CPU Leistung reicht halt völlig aus, da bei dieser Hardware fast ausschließlich ein GPU Limit vorherrscht.
 
128+32 MiB auf einem CCD wären mutmaßlich sinnvoller als 2× +64 MiB in einer Endanwender-CPU. Zumindest bringt letzteres laut AMD wenig (und die offensichtliche Gründe wurden oft genug dargelegt), während Broadwell bis heute mit seinen 128 MiB punktet.



Die Frage ist: An welchen Systemen reicht die Rechenleistung eines 9950X3D nicht mehr aus, aber es werden immer noch Spiele daran gespielt, anstatt sich für weniger Geld einfach einen getrennten 9800X3D hinzustellen?
Wenn man meinen Gedanken noch weiter spinnen darf, alle 16 Kerne in ein Die und dann den Cache verdoppeln, so das es gar keinen zweiten mehr gibt.
 
Threadripper: Bärenstark, wenn sehr viele Kerne parallel rechnen können und keine hohen Anforderungen an die Latenz der Kommunikation untereinander oder zum Speicher gestellt werden.
V-Cache-CPUs: Bärenstark, wenn Kerne egal sind und sehr oft und repetitiv auf den Speicher zugegriffen wird und dessen Durchsatz oder Latenz limitiert.
Schnittmenge: Nahe Null?
Bei sehr repetitiven und vorhersehbaren Speicherzugriffen ist eigentlich kein besonders großer Cache nötig. Solange der Prefetcher das Muster erkennt, sind die Daten schon im Cache bevor die Anwendung den Zugriff überhuapt angefragt hat.
Bei chaotischen, jedoch nicht zufälligen Zugriffsmustern vermute ich den V-Cache im Vorteil und je mehr Kerne rechnen, desto chaotischer kann es werden.

Aber das ist alles Theorie. Am Ende hängt es immer von der konkreten Anwendung im Einzelfall ab. Ich vermute, dass der ThreadripperX3D z.B. sehr gut in Compilerbenchmarks abschneiden könnte.
 
Von "vorhersagbar" war nicht die Rede, nur von repetitiv. 96 MiB Cache nützt dir nichts, wenn im Wechsel auf mehrere GiB RAM zugegriffen wird. Große Teile der Aktionen müssen sich in einem wiederkehrenden Loop von mehreren, aber nicht vielen dutzend MiB abspielen, die im großen Cache gehalten werden können, aber einen kleinen überlaufen lassen würden. Deswegen sind die X3D ja so eine Hit-&-Miss-Geschichte: Gerade bei Anwendungen passen die zu cachenden Programm-Code-Inhalte locker in 32 MiB, aber die bearbeiteten Nutzdaten, wenn sie überhaupt mehrfach aufgerufen werden, nicht annährend in 96 MiB. Wenn er nicht ohnehin direkt Compute-limitiert ist, würde ein Threadripper X3D also vermutlich genauso ins RAM-Limit laufen, wie die normale Ausführung.
 
Was ist im Zeitalter von 2000 bis 2500€ Grafikkarten und 500 bis 1000€ Mainboards schon teuer ;)
Es kommt immer noch darauf an was man selbst als teuer ansieht, ich hingegen mache noch immer den Vergleich zwischen heutigen Preisen und die vor der 3000er Serie von Nvidia bei Grafikkarten. Da sind nämlich die Preissteigerungen sehr schön zu sehen wenn man die Preisentwicklungen auf Geizhals vergleicht.

Vor ca. 5 Jahren haben noch 500/550€ für eine top Grafikkarte gereicht, heut sind es schon 650/750€ und bei der 5000er Serie wirds noch höher sein.
 
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Genau, wenn ich sehe was gute X870 Boards so kosten da kauf ich mir lieber gleich für 660€ ein TRX50 Board usw. habe den Umstieg auf HEDT nie bereut, ganz im Gegenteil.

Wenn jetzt die neuen 9000er Threadripper noch X3D Varianten anbieten dann gibts auch keine Diskussionsgrundlage mehr. Den 7960X verklopp ich gebraucht, senkt den Preis des ggf. 9960X3D und gut ist.
Dann wird auch Gamestechnisch nichts mehr für ein teures Dualchannel, PCiE Kastratten AM5 Brett sprechen, in meinen Augen. Einzig der eigene Geldbeutel, also was machbar ist.
 
Das was bei der Ryzen 9000er Serie sehr gut is, is kein teures 800er Chipset Board zu kaufen sondern eines mit 600er Chipset, welche nich im Preis überzogen sind, und 9000er Ryzen support.
 
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