AMD bestätigt zwei neue Ryzen-3000-CPUs und B550-Chipsatz

Ich finde auch, dass der 550 jetzt n Tick zu spät ist.
Klar versucht man mit X570 erst mal Marge zu machen bzw. Upper Clientel zu Bedienen aber ich bin mir sicher, dass man den Markt besser mit AM4 durch nen günstigeren Chipsatz hätte durchtränken können.
Na mal schauen, was dann auf der Habenseite steht und inwiefern das Leute zum Kaufen bewegen wird.

Vor allem will man mit begrenzten finanziellen Mitteln relativ zukunftssicher aufrüsten. Wenn dann das Board teurer ist als die CPU, wird man sich evtl. gänzlich gegens Aufrüsten entscheiden und/oder nicht happy darüber sein, dass AMD das günstigere Chipset scheinbar künstlich verzögert.
Ich hatte schon mit 'nem 3600 geliebäugelt, aber warte jetzt lieber gleich auf DDR5, da B550 ewig nicht kam und ich dies AMD nicht grad wohlwollend auslege. Ob es dann in Zukunft eine AMD Plattform wird, kommt drauf an, ob Intel evtl. nachzieht hinsichtlich Leistung und Preis. Zum Glück kann man sich heutzutage den Luxus gönnen, 6+ Jahre mit der selben CPU auszukommen. ^^
 
Ich fahre einen 3600 mit einem x470 Brett und ich verstehe dass Problem nicht xD
Ich denke nicht, dass 2020 noch ein Mainstream b650 kommt. Dann ist hier Corona bedingt bei b550 Schluss und ggf kommt dann vllt auch kein x670. Wir werden es ja erleben. Immerhin hat AMD zugesichert, dass 2020 Zen 3 kommt.
2022 sind wir dann hoffentlich bei 5nm Zen 4 gegen rapid lakes in 10/7nm
 
B550-Mainboards werden laut AMD "voraussichtlich ab dem 16. Juni 2020" von Partnern wie Asrock, Asus, Biostar, Colorful, Gigabyte und MSI angeboten.

Also doch im Sommer 2020 noch ein System aus B550 und Ryzen3000 [für meine Frau] kaufen wenn im Herbst wahrscheinlich B650 und Ryzen4000 kommt...?
Nö, ich denke nicht. Da hat AMD den zeitigen Release der B500er Chipsätze leioder meilenweit versemmelt... jetzt brauchen sie auch nicht mehr kommen.
Doch "brauchen" sie denn ich bin ein dankbarer Abnehmer für gleich 2 B550 ITX Platinen.
 
Für einen Office PC kann man die wohl noch nehmen.
Wobei sich die "G" Prozessoren da eher anbieten wegen der integrierten Grafik.
Zum zocken würde ich nur noch 6 Kerner und aufwärts nehmen.
 
Vor allem will man mit begrenzten finanziellen Mitteln relativ zukunftssicher aufrüsten. Wenn dann das Board teurer ist als die CPU, wird man sich evtl. gänzlich gegens Aufrüsten entscheiden und/oder nicht happy darüber sein, dass AMD das günstigere Chipset scheinbar künstlich verzögert.
Ich hatte schon mit 'nem 3600 geliebäugelt, aber warte jetzt lieber gleich auf DDR5, da B550 ewig nicht kam und ich dies AMD nicht grad wohlwollend auslege. Ob es dann in Zukunft eine AMD Plattform wird, kommt drauf an, ob Intel evtl. nachzieht hinsichtlich Leistung und Preis. Zum Glück kann man sich heutzutage den Luxus gönnen, 6+ Jahre mit der selben CPU auszukommen. ^^

Nur doof das AMD da gar nichts zu kann mit der Versemmelung von B550 sondern einzig und allein ASmedia :wall:.
 
Für einen Office PC kann man die wohl noch nehmen.
Wobei sich die "G" Prozessoren da eher anbieten wegen der integrierten Grafik.
Zum zocken würde ich nur noch 6 Kerner und aufwärts nehmen.

Ah ja und du meinst ein Ryzen 5 3600 oder Ryzen 7 3700X läuft nicht absolut problemlos auf einem B550 :schief: ? Dann meinst du falsch :lol:.
 
Für einen Office PC kann man die wohl noch nehmen.
Wobei sich die "G" Prozessoren da eher anbieten wegen der integrierten Grafik.
Zum zocken würde ich nur noch 6 Kerner und aufwärts nehmen.

Der 3400G von AMD ist seit Wochen vergriffen. Der hat als er noch verfügbar war 140€ gekostet, jetzt werden nahe 200€ aufgerufen, wenn ihn jemand lieferbar hat. Mit 4 Kernen und 8 Threads und integrierter Grafik ist das der eigentliche direkte Konkurrent zum i3 der 10. Generation von Intel, aber die können auch nicht liefern. Deswegen bekommen wir ja diese Lückenbüßer CPUs von AMD namens 3100 und 3300. Steckt halt eine Nvidia 710 drin, ist eh die meist verkaufte Grafikkarte, eben wegen Office.

Was zocken angeht zählen eigentlich nur noch 8 Kerne und 16 Threads, will man nicht hinter die Konsolen zurückfallen. Klar ist die Unterstützung der Spiele jetzt nicht optimal, aber wenn das in der Konsole steckt, dann wird das auch unterstützt. Budgetvariante wäre dann der 2700X der zur Zeit für 200€ abverkauft wird, die längerfristigen Investitionen beginnen bei 320€ für einen 3700X. Der 9900k unterstützt auch 16 Threads, sollte das nächste Assassin's Creed oder Call of Duty das unterstüzen, aber alle anderen CPUs würde ich ehrlich gesagt für einen Spiele PC jetzt nicht mehr kaufen.

Über der Situation, dass Mainboards weiterhin sehr schlecht verfügbar sind liegt ebenfalls ein Mantel des Schweigens.
 
Für einen Office PC kann man die wohl noch nehmen.
Wobei sich die "G" Prozessoren da eher anbieten wegen der integrierten Grafik.
Zum zocken würde ich nur noch 6 Kerner und aufwärts nehmen.

Selbst zum Zocken sind die sehr sehr gut. Bin gerade dabei für meinen Neffen ein Fortnite PC zusammenzustellen und bin letztlich auf eine B350 Platine gekommen, die hab ich für 15 EUR in der Bucht geschossen, jetzt bin ich auf der Suche nach einer passenden CPU und würde mich über so einen Vierkerner mit SMT schon sehr freuen, preislich sind sie allerdings ersteinmal nicht so spannend, einen 2600 bekommt man für 120 EUR, da wäre der 3300X sogar teurer und hat aber zwei Kerne weniger. Hab einen 2300X in der Bucht für knapp 60 EUR gesehen, bin mir aber noch sehr unschlüssig ob ich mit 4 Threads auskomme. VIeleicht bekommt er meinen 1600X und ich hab ne Rechtfertigung meiner Frau gegenüber, dass ich eine neue brauch :D.
Aber 4 Kerner mit 8 Threads wären für so einen Rechner echtes Gold. Wenn so ein Rechner eben keine 300 EUR kosten darf muss man schauen wo man bleibt :D

P.S.
Problem wird hier nur sein, dass die veranschlagten 130 EUR eher zuviel sind, man bekommt einen Vorgänger mit 6 Kernen für weniger und 6 echte Kerne sind eben besser als 4, auch wenn der neue mehr IPC usw. hat. Denke der 3300X sollte sich knapp oberhalb von 100 EUR bewegen.
 
Selbst zum Zocken sind die sehr sehr gut. Bin gerade dabei für meinen Neffen ein Fortnite PC zusammenzustellen und bin letztlich auf eine B350 Platine gekommen, die hab ich für 15 EUR in der Bucht geschossen, jetzt bin ich auf der Suche nach einer passenden CPU und würde mich über so einen Vierkerner mit SMT schon sehr freuen, preislich sind sie allerdings ersteinmal nicht so spannend, einen 2600 bekommt man für 120 EUR, da wäre der 3300X sogar teurer und hat aber zwei Kerne weniger. Hab einen 2300X in der Bucht für knapp 60 EUR gesehen, bin mir aber noch sehr unschlüssig ob ich mit 4 Threads auskomme. VIeleicht bekommt er meinen 1600X und ich hab ne Rechtfertigung meiner Frau gegenüber, dass ich eine neue brauch :D.
Aber 4 Kerner mit 8 Threads wären für so einen Rechner echtes Gold. Wenn so ein Rechner eben keine 300 EUR kosten darf muss man schauen wo man bleibt :D
Klar, wenn das Budget sehr begrenzt ist , würde es ein Vierkerner auch noch tun. ;)
Auch wenn er nicht mehr optimal ist.
 
Selbst zum Zocken sind die sehr sehr gut. Bin gerade dabei für meinen Neffen ein Fortnite PC zusammenzustellen und bin letztlich auf eine B350 Platine gekommen, die hab ich für 15 EUR in der Bucht geschossen, jetzt bin ich auf der Suche nach einer passenden CPU und würde mich über so einen Vierkerner mit SMT schon sehr freuen, preislich sind sie allerdings ersteinmal nicht so spannend, einen 2600 bekommt man für 120 EUR, da wäre der 3300X sogar teurer und hat aber zwei Kerne weniger. Hab einen 2300X in der Bucht für knapp 60 EUR gesehen, bin mir aber noch sehr unschlüssig ob ich mit 4 Threads auskomme. VIeleicht bekommt er meinen 1600X und ich hab ne Rechtfertigung meiner Frau gegenüber, dass ich eine neue brauch :D.
Aber 4 Kerner mit 8 Threads wären für so einen Rechner echtes Gold. Wenn so ein Rechner eben keine 300 EUR kosten darf muss man schauen wo man bleibt :D

P.S.
Problem wird hier nur sein, dass die veranschlagten 130 EUR eher zuviel sind, man bekommt einen Vorgänger mit 6 Kernen für weniger und 6 echte Kerne sind eben besser als 4, auch wenn der neue mehr IPC usw. hat. Denke der 3300X sollte sich knapp oberhalb von 100 EUR bewegen.


Wenn Budget die ultimative Erwägung ist, dann sollte man sich immer vor Augen halten, dass man in 99% der heutigen Spiele von der Grafikkarte limitiert wird, nicht von der CPU. Kommerziell gesehen werden die meisten Spiele noch mindestens 3-4 Jahre auch auf PS4 Pro und Xbox X erscheinen, einfach weil man Stückzahl verkaufen muss als Publisher. Das wird vielen günstigen PC Konfigurationen eine Daseinsberechtigung geben, wenn man jetzt nicht den Raytracing Edellook einer PS5, nur halt mit mehr fps haben will. Unter dem Aspekt sind die neuen 3000er Ryzens mit 4/8 eher eine Verschlechterung gegenüber einem Ryzen 2600 Abverkauf. Das ist eine CPU die hat keine Probleme eine 2080 anzutreiben damit man alles was heute auf dem Markt ist in 1440p und Maximum an Details bei 60fps spielt. Das gilt allerdings für einen alten i5 oder i7 genauso. Die PR von Intel und AMD kommt dann mit solchen Werbe-Possen wie 'das untere 1% der Framerate' und Test die zeigen wieviel Frames die CPU kann, wenn man die Einstellungen des Spiels auf 720p und ohne Texturen stellt. Für mich ist sowas ganz klar ein 'der Kaiser ist nackt' Moment. Das sind Metriken für Leute die sich auf jedes Detail stürzen um einen Preis, oder einen Kauf zu rechtfertigen.

Hol dir den MSI Afterburner und lass dir die CPU Auslastung beim Spielen anzeigen auf deinem 1600x, dann wirst du wissen, ob der 4-Kerner für 60€ langt. In einem Super Budget Build wird er das vermutlich tun und mehr Geld für die Grafikkarte zu haben wird in Sachen Spieloptik viel stärkere Auswirkungen haben. Oder vererbe die CPU, aber erwarte dann nicht, dass die neue CPU die du dir einbaust sich anders anfühlt. Anno 1800 ist so ein Spiel, da sehe ich einen Unterschied zwischen einem 10 Jahre alten i7 und einem neuen Ryzen (bei gleicher Grafikkarte). Division 2, Rennspiele, etc. eher weniger. Außer man klebt immer noch an WoW, dem Spiel, das auf einem einzigen Kern läuft, weil mehr nicht unterstützt werden. In dem Fall wtf, danach richtet man doch ernsthaft keinen Kauf aus.
 
Wenn Budget die ultimative Erwägung ist, dann sollte man sich immer vor Augen halten, dass man in 99% der heutigen Spiele von der Grafikkarte limitiert wird, nicht von der CPU. Kommerziell gesehen werden die meisten Spiele noch mindestens 3-4 Jahre auch auf PS4 Pro und Xbox X erscheinen, einfach weil man Stückzahl verkaufen muss als Publisher. Das wird vielen günstigen PC Konfigurationen eine Daseinsberechtigung geben, wenn man jetzt nicht den Raytracing Edellook einer PS5, nur halt mit mehr fps haben will. Unter dem Aspekt sind die neuen 3000er Ryzens mit 4/8 eher eine Verschlechterung gegenüber einem Ryzen 2600 Abverkauf. Das ist eine CPU die hat keine Probleme eine 2080 anzutreiben damit man alles was heute auf dem Markt ist in 1440p und Maximum an Details bei 60fps spielt. Das gilt allerdings für einen alten i5 oder i7 genauso. Die PR von Intel und AMD kommt dann mit solchen Werbe-Possen wie 'das untere 1% der Framerate' und Test die zeigen wieviel Frames die CPU kann, wenn man die Einstellungen des Spiels auf 720p und ohne Texturen stellt. Für mich ist sowas ganz klar ein 'der Kaiser ist nackt' Moment. Das sind Metriken für Leute die sich auf jedes Detail stürzen um einen Preis, oder einen Kauf zu rechtfertigen.

Hol dir den MSI Afterburner und lass dir die CPU Auslastung beim Spielen anzeigen auf deinem 1600x, dann wirst du wissen, ob der 4-Kerner für 60€ langt. In einem Super Budget Build wird er das vermutlich tun und mehr Geld für die Grafikkarte zu haben wird in Sachen Spieloptik viel stärkere Auswirkungen haben. Oder vererbe die CPU, aber erwarte dann nicht, dass die neue CPU die du dir einbaust sich anders anfühlt. Anno 1800 ist so ein Spiel, da sehe ich einen Unterschied zwischen einem 10 Jahre alten i7 und einem neuen Ryzen (bei gleicher Grafikkarte). Division 2, Rennspiele, etc. eher weniger. Außer man klebt immer noch an WoW, dem Spiel, das auf einem einzigen Kern läuft, weil mehr nicht unterstützt werden. In dem Fall wtf, danach richtet man doch ernsthaft keinen Kauf aus.

Mit dem 1600er spiele ich noch alle Spiele und bin eigentlich nie im CPU Limit, daher wird der in jedem Fall ausreichen. Muss halt sehen, dass ich sehr günstig an eine sehr gute Graka komme, mir schwebt derzeit eine RX590 oder ähnliches vor. Der Rechner ist so ein bischen mein Frankensteins Monster, Board für 15 EUR, Netzteil hab ich noch eins rumfliegen gehabt, Gehäuse beim Nachbarn geschnorrt, SSD hat er jetzt eine ganz alte 250GB Samsung bekommen, dazu hab ich ihm noch eine 1TB HDD gegönnt, die hab ich auch noch gehabt (irgendein Laptop hatte die verbaut, wurde aber sofort gegen SSD getauscht) zwar 2,5" aber immerhin 7200er Platte. Bedeutet ich hab noch fast 300 EUR und brauche eigentlich nur CPU und Graka und RAM, da die Graka für mich das entscheidener ist, schaue ich erstmal da, was die Bucht so hergibt. Derzeit wandele ich schon wieder auf Pfaden die eigentlich nicht vernünftig sind. Die RX590 fände ich echt gut und mit ein bischen Geduld denke ich so an 150EUR, dazu dann noch 100 für 16GB RAM und dann bleibt halt nur noch 50EUR für ne CPU. Sehr wahrscheinlich pack ich das dann einfach auf mein Budget drauf und werde den 1600er gegen einen 3700er eintauschen. Denke aber, dass ich dann für knapp über 300 EUR wirklich ein brachiales Budget System aufgebaut habe, für FullHD reicht das noch eine Weile, auch wenn die Komponenten dann schon teilweise recht alt sind.
 
Bedeutet ich hab noch fast 300 EUR und brauche eigentlich nur CPU und Graka und RAM, da die Graka für mich das entscheidener ist, schaue ich erstmal da, was die Bucht so hergibt. Derzeit wandele ich schon wieder auf Pfaden die eigentlich nicht vernünftig sind. Die RX590 fände ich echt gut und mit ein bischen Geduld denke ich so an 150EUR, dazu dann noch 100 für 16GB RAM und dann bleibt halt nur noch 50EUR für ne CPU. Sehr wahrscheinlich pack ich das dann einfach auf mein Budget drauf und werde den 1600er gegen einen 3700er eintauschen. Denke aber, dass ich dann für knapp über 300 EUR wirklich ein brachiales Budget System aufgebaut habe, für FullHD reicht das noch eine Weile, auch wenn die Komponenten dann schon teilweise recht alt sind.


16GB RAM sind zu viel. (1) Bleibt dann nicht das Budget für eine 8GB Graka in Kombination mit einer CPU und nur deswegen hätte man ja 16GB. (2) RAM ist am billigsten nachzurüsten über Zeit. Nachdem kaum ein Spiel 16GB erfordert, sind 16GB also witzlos streng genommen. Einen 8GB G.Skill Riegel 3000MHz bekommt man für 33€ (G.Skill DIMM 8 GB DDR4-3000, Arbeitsspeicher F4-3000C16S-8GISB)

Grafikkarte mit 8GB ist denke ich Pflicht, was jedoch das Budgetprobelm sichtbar macht. 5500XT bekommt man neu an einem guten Tag für 200€ (Link:MSI Radeon RX 5500 XT MECH 8G OC, Grafikkarte 3x DisplayPort, 1x HDMI). Die RX590 auf Ebay ist für eine gebrauchte Karte im Vergleich zu teuer. Die hat keine Garantie, ist genauso schnell wie die 5500 und kostet trotzdem bei Ebay regelmäßig 170€ und mehr. Das ist kein guter Deal.
Die bessere Wahl wäre hier eine gebrauchte GTX1070, die geht auf Ebay verlässlich für 190€ (die Flut an überteuerten Karten muss man jedoch rausfiltern) und die Karte ist mal definitiv einen ganzen Zacken schneller. Ich hab meine 1070 für 185 auf Ebay verkauft, das war ein realistischer Preis, wenn ich das mit anderen Auktionen zu der Zeit vergleichen hatte.

60€ die CPU, 35€ der RAM, 200€ die Grafikkarte (da würde ich nur die neu XT oder die gebrauchte 1070 nehmen) und in das System geht immer mehr RAM und eine bessere CPU, das unterscheidet es ja von dem Zeug das Intel die letzten 10 Jahre verkauft hat, daher ist es nicht so tragisch, wenn die CPU in 3-4 Jahren unterdimensioniert ist. Das wird die GPU dann auch sein gemessen an den BigBoys of Gaming. Aber dann kann man eh nicht sagen was die Leute spielen wollen. Das kann dann immer noch ein in der Zeit eingefrorenes Spiel wie Fortnite oder LoL sein.
 

Die hatte ich tatsächlich bisher gar nicht im Blick, für 190EUR wäre sie aber eine verdammt gute Karte. Der Aufpreis von der RX590 ist auf jeden Fall mehrmals wert. Danke für den Tipp

Klar 8GB reichen auch erstmal, muss mal schauen wie sich das gekaufte Board so macht, werde mal ein wenig in den Foren stöbern ob das jemand mit ordentlichen Settings am laufen hat. Tendiere gerade bei AMD derzeit eher zu schnellerem und besserem RAM da man doch noch eine Menge Performance gewinnen kann, für einen sehr schmalen Aufpreis. (rede jetzt nicht von DDR3-3800 CL14). Aber mit 8GB würde die 1070 gut ins System passen und würde die Grafik deutlich anfeuern. Auch wenn das für Fortnite alles total oversized ist (ein wenig Hoffnung habe ich ja, dass der Kleine auch mal was anständiges spielen will), ich kann mich an solch einem Porjekt Tage lang aufhalten. Macht halt irgendwie auch Spaß wenn man mal um jeden Cent feilschen muss. Generell muss ich aber sagen (wenn wir Netzteil, Gehäuse und Festplatte mit reinrechnen) bekommt man für 400 EUR schon verdammt viel Performance auf die Straße. Schon echt überaschend!
 
B550-Mainboards werden laut AMD "voraussichtlich ab dem 16. Juni 2020" von Partnern wie Asrock, Asus, Biostar, Colorful, Gigabyte und MSI angeboten.

Also doch im Sommer 2020 noch ein System aus B550 und Ryzen3000 [für meine Frau] kaufen wenn im Herbst wahrscheinlich B650 und Ryzen4000 kommt...?
Nö, ich denke nicht. Da hat AMD den zeitigen Release der B500er Chipsätze leioder meilenweit versemmelt... jetzt brauchen sie auch nicht mehr kommen.

Im Herbst? Erzähl mir mehr. :-)

Mein letzter Stand aus vor-Corona-Zeiten war "vielleicht noch 2020" für die CPUs, mittlerweile tippe ich eher auf 2Q2021 denn 1Q2021. Und von I/O-Hubs gibt es noch gar keine eigenständigen Leaks, nur die Annahme das natürlich gleich wieder eine ganze Plattform erscheinen sollte. Bis zum Herbst diesen Jahres halte ich es aber für ausgeschlossen, dass diese neues I/O-Silizium in der Mittelklasse erhält. Möglicherweise ist ein Nachfolger für den X570/eine Ergänzung des B550 nach oben sowieso in Arbeit, aber der B550 selbst wird so schnell nicht abgelöst, sondern maximal umbenannt werden.


Artikel: "Unklar ist, wie die Kerne bzw. der Cache im CCX organisiert sind. Bis zum Launch sollte solche Fragen noch beantwortet werden."
Rein technisch betrachtet, sollte ein 8-Kern Chiplet (mit 4 aktiven Kernen mit 16 MiB Cache) + I/O Die reichen.
Oder man hat wie gehabt 2 Chiplets mit (mit je 4 aktiven Kernen mit 32 MiB Cache) + I/O Die auf dem PCB.

2 CCDs kann man, denke ich, ausschließen. Konfigurationen mit 7/8tel deaktivierte Kerne bietet AMD seit kurzem im Epyc-Segment für einige Spezialfälle an, aber zu Preisen die der großen Siliziumfläche und nicht der niedrigen Kernzahl angemessen sind. Offen ist aber, wie die neuen Einsteiger-CPUs innerhalb ihres CCDs die beiden CCX ansteuern: 2+2 oder 0+4? Letzteres würde Latenzen einsparen und wäre somit schneller, allerdings hat AMD diese Möglichkeit in der Vergangenheit nie genutzt. Zen- und Zen+-Vierkerner wurden immer nur als 2+2 ausgeliefert, weil es halt wesentlich wahrscheinlicher ist zwei halb intakte als einen komplett fehlerfreien CCX zu haben.


Kann AMD eigentlich CCX die teildefekt sind so problemlos verwurschten?

Klar. Das ist eine typische Teildeaktivierung von CPU-Kernen, wie sie seit langem üblich ist. Tödlich sind nur Fehler im IF-Link, aber der nimmt nur einen kleinen Teil der Chipfläche ein und ist somit rein statistisch seltener von Fehlern betroffen.


Eine Ausnahme gab's doch, das war die 5500 meine ich, welche mit PCIe4 x8 angebunden ist,
mit PCIe3 läuft das Ding dann ne Ecke langsamer. Ich meine HUB hat das mal verglichen im Benchmark.
Das bleibt dann aber afaik die Einzige Ausnahme ;)

Selbst bei der 5500 gilt das erst, wenn den kleinen RAM zum überlaufen bringt. Dann bricht sie mit PCI-Express 4.0 viel weniger als mit PCI-Express 3.0. Aber auch die 4.0er ist immer noch klar langsamer als eine runtergetaktete 5500XT mit 8 GiB an PCI-Express 3.0, die gar nicht erst auslagern muss. In vielen Szenarien liegen die Frameraten dann auch schon allgemein schon im unspielbaren Bereich, weil Navi 14 so hohe Settings auch GPU-seitig nicht mag. Entsprechend schwer ist es umgekehrt, größere Chips in dieses Dilemma zu treiben, denn der Unterschied zwischen 3.0 und 4.0 wächst ja nicht: Eine 5500XT 224 GB/s auf 8 GB/s oder auf 16 GB/s. Mit einer 5700XT könnte man das Verhältnis mit 448 GB/s zu 16 GB/s zu 32 GB/s gerade so halten, aber für die nächste Enthusiast-Generation sind mindestens 700-800 GB/s VRAM zu erwarten. Ob die dann auf 32 oder auf 16 droppen macht kaum noch einen Unterschied, von der normalen Performance würde nichts mehr übrig bleiben. Umgekehrt konnten bislang keine PCI-E-4.0-Vorteile gemessen werden, solange die VRAM-Kapazität ausreichte.


Der andere Punkt ist, dass wenn AMD jetzt wartet, können viele Boards vielleicht schon im Auslieferzustand kompatibel zu Ryzen 4000 sein. Für Ryzen 3000 braucht es keine 550 Boards, die 450er sind Prima. Es wäre allerdings schlecht, wenn es wieder eine Situation gibt, bei der man einen Prozessor auf dem Markt hat, die günstigen Boards aber mit umständlichen Methoden kompatibel gemacht werden müssen und die Enduser mit AMD irgendwelche CPUs zum Flashen des Bios hin und herschicken. Da hat es geschlagene zwei Monate gedauert, bis man damals sich wirklich darauf verlassen konnte, dass ein Maiboard auch so geliefert wird, dass man den Ryzen 2000 reinsteckt und es einfach geht.

Da sehe ich noch ein Stück Optimierungspotential bei den Referenzdesigns von Mainboards. Entweder ein Bios das auch ohne CPU bootet oder flasht. Oder CPUs die in einem primitive Modus das Board booten können, ohne dass sie im Detail erkannt werden. So oder so würde das auf ein Mini-SoC hinauslaufen, ob das nun auf dem Board oder der CPU sitzt ist dann auch egal. Die Intel Management Engine ist ja so ein berüchtigtes On-Board SoC, auch wenn die was Bios flashen angeht keine Hilfe für den Endanwender ist. Klar, für Aufpreis bekommt man das jetzt schon, aber in Sachen nahtlose Systemintegration und Nutzung eines Sockels über 5 Jahre hinweg, ist das ein Punkt.

Bei High-End-Mainboards sind Flash-Möglichkeiten ohne CPU seit Jahren üblich, insbesondere Gigabyte und MSI bringen sie auch immer weiter in die Mittelklasse. Die zugrundeliegende Technik ähnelt eher separat erhältlichen Flash-Programmern denn SoCs. Die Ausführungseinheiten der ME wären für den eigentlichen Flash-Vorgang wahrscheinlich schon überdimensioniert, allerdings muss ein derartiges Subsystem auch Zugriff auf den UEFI-Chip und einen USB-Port haben, einen externen Schalter auswerten können und all das nur unter Nutzung der 5-V-STB-Stromversorgung. Eine Rückversicherung für Anwenderfehler wäre auch nicht schlecht – da diese Systeme kaum Möglichkeiten haben, Fehler an den Nutzer zu kommunizieren (Grafikausgabe funktioniert definitiv nicht), muss dieser den Rechner im Zweifelsfall abschalten und es erneut versuchen können. Spätestens hier versagt der Weg über die ME, da diese aus eine intakten UEFI geladen werden muss.
 
Schöne Diskussion.
Sehr viele sehr interessante Sachen gelesen.
Tolles Forum!

Sorry für Offtopic! :hail:
 
Bei High-End-Mainboards sind Flash-Möglichkeiten ohne CPU seit Jahren üblich, insbesondere Gigabyte und MSI bringen sie auch immer weiter in die Mittelklasse. Die zugrundeliegende Technik ähnelt eher separat erhältlichen Flash-Programmern denn SoCs. Die Ausführungseinheiten der ME wären für den eigentlichen Flash-Vorgang wahrscheinlich schon überdimensioniert, allerdings muss ein derartiges Subsystem auch Zugriff auf den UEFI-Chip und einen USB-Port haben, einen externen Schalter auswerten können und all das nur unter Nutzung der 5-V-STB-Stromversorgung. Eine Rückversicherung für Anwenderfehler wäre auch nicht schlecht – da diese Systeme kaum Möglichkeiten haben, Fehler an den Nutzer zu kommunizieren (Grafikausgabe funktioniert definitiv nicht), muss dieser den Rechner im Zweifelsfall abschalten und es erneut versuchen können. Spätestens hier versagt der Weg über die ME, da diese aus eine intakten UEFI geladen werden muss.

Im High End Bereich sehe ich weniger ein Problem. Denn wenn 300-400€ für eine CPU auf den Tisch gelegt werden, dann ist das schon vom Hersteller so gedacht, dass es zeitgleich dazu die passenden Boards gibt. Dort wo das Problem also von vornherein weniger oft auftritt, gibt es eine Lösung.

Im Low End ist es genau anders herum, die Verfügbarkeit der Lösung ist nicht gegeben, die Ursache des Problems tritt jedoch viel häufiger auf. Bestes Beispiel sind die zwei neuen CPUs 3100 und 3300. Ich wage zu behaupten, dass diese nur existieren, weil der 3400G seit dem Ausbruch von Corona ausverkauft ist und selbst größere IT Einkaufsverbände die Antwort geben, dass mit Nachlieferung so schnell nicht zu rechnen ist. Die Lösung für AMD ist einfach. 3100 und 3300. Vor zwei Monaten wären die im Vergleich zum 3400G für damals 140€ einfach nur Ausschuss ohne Grafikeinheit gewesen. Jetzt kann man für die Chips plötzlich 140€ aufrufen und wird billig genannt. Da gab es eine riesige Wahrnehmungsverschiebung. Es scheint auch in gewissen Weise geplant gewesen zu sein, weil im Original BiosUpdate für Ryzen 3000er Serie waren diese CPUs mit drin. Die Webseiten der Board Hersteller wurden inzwischen angepasst, daran sieht man, dass die schon vor fast einem Jahr wussten, dass diese Chips kommen. So finden sich im MSI Bios vom 26.Juni 2019 scheinbar schon die passenden Einträge, da man diese nicht updaten muss (https://www.msi.com/Motherboard/support/B450M-MORTAR#support-cpu). CPU sockeln und fertig. Das rettet AMD jetzt den Allerwertesten, zeigt aber auch, dass sie so flexibel gar nicht reagieren können, wenn sie denn wollten.

AMD hat definitiv die Erfahrung selbst Low-Cost Boards mit der Möglichkeit auszustatten, dass diese ohne CPU geflasht werden können. Ein gutes Board von AMD das dies kann steckt sein 2014 in der PS4. Dort ist eben ein SoC auf der Platine verbaut das diese Dinge handhaben kann (media.ccc.de -
Console Hacking 2016
). Wenn es bei einer 200€ Konsole kein Kostenfaktor ist, dann ist das schade, wenn es keinen Eingang in das Referenzdesign eines 450 Board findet. Grafikausgabe ist bei der PS4 ein Bonus, den brächte es gar nicht am PC, solange das Board auch ohne CPU in das Bios booten kann und sich vom DHCP eine IP holt macht man das bequem über ein Webinterface. Im 2020 SchickiMicky Zeitalter mit der Handyapp. Was gut genug ist für eine 20€ Steckdose zum messen des Stromverbrauchs ist zu teuer für ein 50€ Mainboard? Sorry, aber da scheint eher die Vorstellungskraft der Boarddesigner am Limit zu sein und eher dem Entwickler eines Wegwerfproduktes zu entsprechen, als dem PR Gelaber von nachhaltiger Entwicklung und durchdachten 5 Jahres Zyklen für CPU Sockel.
 
Je günstiger die CPU, desto größer der Anteil von Fertig-PC-Käufern. Und bei denen ist es am Händler, ein passendes UEFI einzuspielen. Wer alle fünf Jahre einen Office-PC für 500 Euro kauft, der hat in der Regel gar nicht die Muße, sich näher mit Hardware auseinanderzusetzen. Warum auch? Selbst wenn man wegen eines Fehlkaufes oder wegen zusätzlichen Händlersupport 12 Prozent mehr zahlt, wäre das nur 1 Euro pro Monat Nutzungszeit. Da zahlt selbst ein Mindestlohnverdiener schon drauf, wenn er mehr als 10 Minuten pro Monat mit News lesen verbringt und das reicht noch lange nicht aus, um einen eigenen PC zu bauen.

Kritisch ist die Mittelklasse, in der durchaus auch Hardware-afine Bastler unterwegs sind, die sich selbst Komponenten zusammenstellen, aber eben auch mit noch so viel Wissen nichts gegen einen veralteten Auslieferungszustand tun können. Hier muss man auch wieder preislich abwägen: Lokale Händler helfen einem in der Regel kostenlos mit einem Update, nur günstige Online-Shops berechnen diesen Service extra. Bei Händlern mit großem Durchsatz ist er aber gar nicht nötig, da die kompatiblen UEFIs meist schon Monate vorher aufgespielt werden und der Durchsatz hoch genug ist, um Altbestände vor Launch abzusetzen. Lohnt es sich also, auf 100 Boards eine 50-Cent-Schaltung zu installieren, wenn diese am Ende nur 2 Kunden die Nutzung eines 10-Euro-Service erspart? Rein ökonomisch nicht.
 
Im High End Bereich sehe ich weniger ein Problem. Denn wenn 300-400€ für eine CPU auf den Tisch gelegt werden, dann ist das schon vom Hersteller so gedacht, dass es zeitgleich dazu die passenden Boards gibt. Dort wo das Problem also von vornherein weniger oft auftritt, gibt es eine Lösung.

Im Low End ist es genau anders herum, die Verfügbarkeit der Lösung ist nicht gegeben, die Ursache des Problems tritt jedoch viel häufiger auf. Bestes Beispiel sind die zwei neuen CPUs 3100 und 3300. Ich wage zu behaupten, dass diese nur existieren, weil der 3400G seit dem Ausbruch von Corona ausverkauft ist und selbst größere IT Einkaufsverbände die Antwort geben, dass mit Nachlieferung so schnell nicht zu rechnen ist. Die Lösung für AMD ist einfach. 3100 und 3300. Vor zwei Monaten wären die im Vergleich zum 3400G für damals 140€ einfach nur Ausschuss ohne Grafikeinheit gewesen. Jetzt kann man für die Chips plötzlich 140€ aufrufen und wird billig genannt. Da gab es eine riesige Wahrnehmungsverschiebung. Es scheint auch in gewissen Weise geplant gewesen zu sein, weil im Original BiosUpdate für Ryzen 3000er Serie waren diese CPUs mit drin. Die Webseiten der Board Hersteller wurden inzwischen angepasst, daran sieht man, dass die schon vor fast einem Jahr wussten, dass diese Chips kommen. So finden sich im MSI Bios vom 26.Juni 2019 scheinbar schon die passenden Einträge, da man diese nicht updaten muss (Support For B450M MORTAR | Motherboard - The world leader in motherboard design | MSI Global). CPU sockeln und fertig. Das rettet AMD jetzt den Allerwertesten, zeigt aber auch, dass sie so flexibel gar nicht reagieren können, wenn sie denn wollten.

AMD hat definitiv die Erfahrung selbst Low-Cost Boards mit der Möglichkeit auszustatten, dass diese ohne CPU geflasht werden können. Ein gutes Board von AMD das dies kann steckt sein 2014 in der PS4. Dort ist eben ein SoC auf der Platine verbaut das diese Dinge handhaben kann (media.ccc.de -
Console Hacking 2016
). Wenn es bei einer 200€ Konsole kein Kostenfaktor ist, dann ist das schade, wenn es keinen Eingang in das Referenzdesign eines 450 Board findet. Grafikausgabe ist bei der PS4 ein Bonus, den brächte es gar nicht am PC, solange das Board auch ohne CPU in das Bios booten kann und sich vom DHCP eine IP holt macht man das bequem über ein Webinterface. Im 2020 SchickiMicky Zeitalter mit der Handyapp. Was gut genug ist für eine 20€ Steckdose zum messen des Stromverbrauchs ist zu teuer für ein 50€ Mainboard? Sorry, aber da scheint eher die Vorstellungskraft der Boarddesigner am Limit zu sein und eher dem Entwickler eines Wegwerfproduktes zu entsprechen, als dem PR Gelaber von nachhaltiger Entwicklung und durchdachten 5 Jahres Zyklen für CPU Sockel.

Aber sind 3100 und 3300 nicht 7nm Chips, während der 3400g noch 12nm und auch noch nur Zen+ ist? Ich gehe davon aus, dass der 3300 CPU seit vor einem 3400g liegen könnte
 
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