Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Bei Regeln wird nicht hinterfragt. Es hat auch Jahrhunderte lang keiner die Kirche hinterfragt. Warum sollten sie jetzt nicht noch ein paar hundert Jahre den Kapitalismus NICHT hinterfragen.

Grundregel des Kapitalismus: Mehr ist mehr! Da gibt es keine zwei Meinungen.
Ich mein, Nordseekrabben werden nach Afrika (einfacher Seeweg Deutschland/Marokko ~6000 km) verschifft, wo sie für'n paar C€NT gepult und wieder zurückgeschifft (nochmal 6000 km) werden. Immer noch billiger, als die in Europa oder gar Deutschland pulen zu lassen. Ausserdem sind sich Europäer eh zu fein noch Krabben zu pulen.
Wirtschaftlichkeit hat nichts mit Vernunft zu tun.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

das wird per LKW transportiert.
kam schon sehr oft im TV.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Der Aktionismus aus der Politik mal wieder, herrlich! :lol:

Man merkt, dass die meisten Schwachköpfe dort noch nie in der Wirtschaft gearbeitet haben.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Solange das vorsichtig ausprobiert und sauber wieder verpackt wird (ich hab schon angeblich "neue" Monitore retouniert, die ordentlicher eingepackt waren, als auf dem Weg zu mir...), muss ein Versandhändler mit sowas klarkommen. Ist genauso wie wenn ich Schuhe zurückschicken muss, weil sie nicht passen.

Das eigentliche Problem hier ist doch auch gar nicht, dass die Ware ausprobiert wurde. Das Problem ist, dass Ware mit einer Wertminderung durch Ausprobieren von <1% oder gar durch "stand wegen zu hoher Preise ein zeitlang rum" vernichtet, also weitere 99% des Wertes vernichtet werden. Und das ist keine Amazon-Problem, sondern alltägliche Perversion in unserer Gesellschaft: Viele Produktgruppen werden so ******* billig gefertigt und transportiert, dass es für Firmen tatsächlich biliger ist, diese als Einwegprodukte zu behandeln, als jemanden zu bezahlen, der sich um den Weiterverkauf kümmert. Das kommt dabei raus, wenn Ressourcen und Energie lächerlich billig sind, während Arbeiter wegen hoher Abgaben schweineteuer sind.

Bei Schuhen und Bekleidung sagt auch niemand etwas, wenn die schon jemand vorher anprobiert hat. Das toleriert eigentlich so gut wie jeder Kunde, ist man ja auch aus den Kaufhäusern gewohnt, wo sowas gängige Praxis ist.
Bei Technik aber ist die Toleranz mittlerweile exakt bei Null. Wer Neuware bestellt erwartet absolute(!) Neuware. Und genau deshalb ist es eben keine Lappalie wenn jemand ne Kamera zurückschickt nur weil diese Person zu blöd war sich vorher zu informieren. Diese Kamera ist für den Händler dann als Neuware quasi unverkäuflich. Solche Käufer haben überhaupt keine Hemmschwelle mehr was zurückzuschicken und man kann davon ausgehen, dass auch die nächste Kamera zurückgeht, wenn diese nicht perfekt(!) den eigenen Ansprüchen genügt.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Anstatt für die Vernichtung brauchbarer Ware auch noch (Centbeträge) zu bezahlen, könnte man das Zeug sicher zu einem attraktiven Preis verkaufen. Dann machen sie zwar vielleicht 50-75% Verlust aber immer noch besser als 100% + 10-25 Cent für die Entsorgung... -.-
Du kannst dir sicher sein, dass Amazon Leute beschäftigt, die genau das alles auf den sub-Centbereich durchgerechnet haben, und dass die hier gezeigte Praxis das Resultat ist - sprich: es ist wirtschaftlich gesehen die beste Lösung für Amazon.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

eigentlich erschreckend, alles wird weggeworfen von Lebensmittel bis zu neuwertigen Elektroprodukten.

Naja die Rechnung bekommt diese "Konsumpolitik" dann wenn auch Indien und China den Lebensstandard von uns erreichen, dann ist Feierabend. Soviel Ressourcen gibt es nicht.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

warum machen die nicht einfach einen außenstand an den hallen auf wo man die teile zu günstigen preisen an pendler und einwohnern in der umgebung anbieten kann. so eben als großen flohmarkt lohnt es sich immer
mit einer netten ankündigung. so wie es aussieht ist ja für groß und klein alles dabei. verstehe nicht wie man immer nur an die euronen denken kann.........
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Mit 137 000 000 000 Dollar ist man ein armer Mann. Da kann man keinen einzelnen Cent spenden. Da kann man es ja gleich ins Weltall schießen.:streit:

P.S.: Ich korrigiere. In den letzten 14 Tagen hat der liebe Jeff 1 900 000 000 Dollar dazu bekommen. Er steht aktuell knapp vor 139 000 000 000 Dollar.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Bei Technik aber ist die Toleranz mittlerweile exakt bei Null. Wer Neuware bestellt erwartet absolute(!) Neuware.
Ich überlege mir vorher genau was ich will und natürlich will ich dann auch Neuware. Ich will keine Festplatte die der Kunde nach dem Herunterfallen vorsorglich zurückschickt oder die CPU an der noch die Paste vom extrem OC hängt... Wenn man sich da manch B-Ware Story anhört, WTF ist untertrieben.

Bei Elektronik ist es auch besonders schwierig den Zustand einzuschätzen. Hat das Ding jemand zurückgeschickt weil etwas nicht funktionierte oder nur nicht gefiel? Hat der B-Monitor Pixelfehler? Funktioniert beim TV der 3 HDMI Eingang manchmal nicht richtig? Da will ioch echt keine B-Ware.

Allerdings macht gerade Amazon dieses Ausprobierbestellen auch nicht mit. Wer "überdurchschnittlich" viel zurücksendet ist dann nicht mehr willkommen und bekommt bei Amazon nichts mehr. Einerseits finde ich das Toll, damit wird man die Mehrfach Besteller zum ausprobieren los undman muss als Kunde die nicht mitfinanzieren. Andererseits ist das absolut intransparent und für kleinere Anbieter ein Nachteil. Bis die gemerkt haben das ein Kunde sie auf diese weise ausnutzt sind sie bankrott.
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Mit 137 000 000 000 Dollar ist man ein armer Mann. Da kann man keinen einzelnen Cent spenden. Da kann man es ja gleich ins Weltall schießen.:streit:

P.S.: Ich korrigiere. In den letzten 14 Tagen hat der liebe Jeff 1 900 000 000 Dollar dazu bekommen. Er steht aktuell knapp vor 139 000 000 000 Dollar.

Das ist nur noch unbeschreiblich, da vergeht mir in letzter Zeit immer öfter die lust überhaupt noch was zu tun,
Menschen kassieren Milliarden weil deren Unternehmen "Steuerbegünstigt" sind und ich Trottel darf mit mein Gehalt die Volle Steuerlast tragen.

Genau deswegen schau ich immer öfter auf Jobs mit Stundensätzen wo ich keine Lohnsteuer zahle bzw. sehr gering ist.
die Sozialabgabe finde ich durchaus Gerechtfertig alles darüber jedoch nicht mehr, wieso soll ich als Arbeiter die Unternehmen mit denen ich nicht mal was am Hut habe quer finanzieren
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Bei Schuhen und Bekleidung sagt auch niemand etwas, wenn die schon jemand vorher anprobiert hat. Das toleriert eigentlich so gut wie jeder Kunde, ist man ja auch aus den Kaufhäusern gewohnt, wo sowas gängige Praxis ist.
Bei Technik aber ist die Toleranz mittlerweile exakt bei Null. Wer Neuware bestellt erwartet absolute(!) Neuware. Und genau deshalb ist es eben keine Lappalie wenn jemand ne Kamera zurückschickt nur weil diese Person zu blöd war sich vorher zu informieren. Diese Kamera ist für den Händler dann als Neuware quasi unverkäuflich. Solche Käufer haben überhaupt keine Hemmschwelle mehr was zurückzuschicken und man kann davon ausgehen, dass auch die nächste Kamera zurückgeht, wenn diese nicht perfekt(!) den eigenen Ansprüchen genügt.

Ich überlege mir vorher genau was ich will und natürlich will ich dann auch Neuware. Ich will keine Festplatte die der Kunde nach dem Herunterfallen vorsorglich zurückschickt oder die CPU an der noch die Paste vom extrem OC hängt... Wenn man sich da manch B-Ware Story anhört, WTF ist untertrieben.

Bei Elektronik ist es auch besonders schwierig den Zustand einzuschätzen. Hat das Ding jemand zurückgeschickt weil etwas nicht funktionierte oder nur nicht gefiel? Hat der B-Monitor Pixelfehler? Funktioniert beim TV der 3 HDMI Eingang manchmal nicht richtig? Da will ioch echt keine B-Ware.

Allerdings macht gerade Amazon dieses Ausprobierbestellen auch nicht mit. Wer "überdurchschnittlich" viel zurücksendet ist dann nicht mehr willkommen und bekommt bei Amazon nichts mehr. Einerseits finde ich das Toll, damit wird man die Mehrfach Besteller zum ausprobieren los undman muss als Kunde die nicht mitfinanzieren. Andererseits ist das absolut intransparent und für kleinere Anbieter ein Nachteil. Bis die gemerkt haben das ein Kunde sie auf diese weise ausnutzt sind sie bankrott.

Also bei CPUs und Festplatten würde ich noch zustimmen: Mit Ausnahme ggf. der Lautstärke letzterer (und wer da so empfindlich ist, kauft heute keine mechanischen Laufwerke mehr), gibt es daran nichts auzuprobieren und die Wahrscheinlichkeit verdeckter Defekte als Rücksendegrund ist hoch. Aber ein Monitor? Oder eine Kamera? Oder einen Fernseher? Wenn das Ding mehr Schlieren zieht, als vom Hersteller versprochen (immer der Fall) und als für einen selbst akzeptabel ist (nur durch Ausprobieren ermittelbar), dann ist das halt ein legitimer "gefällt mir nicht, entspricht nicht den Erwartungen"-Rücksendegrund. Genauso eine Kamera, deren Bedienkonzept unbrauchbar oder deren Bildqualität den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Oder ein Fernseher, der ewig zum Einschaltern oder Senderwechseln braucht. Alles Produkteigenschaften, die man selbst ausprobieren muss und bei denen das Ausprobieren das Produkt nicht schlechter macht.

Umgekehrt wär ich nicht bereit, für einen teilweise nicht funktionierenden Fernseher den Vollpreis zu zahlen, auch wenn das Ding original versiegelt war. Alles, was ich kaufe, prüfe ich - was aus unvorsehbaren Gründen nicht gefällt, wird zurückgegeben, was einen Defekt aufweißt wird umgetauscht gegen ein intaktes Exemplar. Letztere Produkte sind dann aber eben auch RMA-Rückläufer, die der Händler nicht ohne entsprechende Kennzeichnung weiter verkaufen sollte. (Vernichten muss er sie je nach Fehler dennoch nicht, nur halt den Preis entsprechend anpassen. Einen HDMI-Eingang und 50 Euro weniger würde ich sogar gezielt kaufen. Pixelfehler stören auch einige Menschen kaum und entsprechende Monitore würden zum halben Preis sicherlich reißend Absatz finden.)
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Und Akkus kann man in Smartphones immer noch nicht wieder wecheln. Das wäre schon lange bekannt und die Politiker hätten was dagegen tun können. Das ist jetzt leider auch nur wieder Bla Bla und nichts wird sich ändern :-(
 
AW: Amazon: Onlinehändler vernichtet große Mengen Neuware

Naja das ist Amazon! Punkt aus. Aber es gibt andere Institutionen die es ähnlich oder schlimmer machen.
 
Zurück