News Amazon-Betrug: Tester erhält schlechte Fälschung eines Ryzen 7 9800X3D

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Ein Hardware-Youtuber und -Tester hatte sich einen Ryzen 7 9800X3D für sein Testsystem über Amazon bestellt. Die Ware, die er bekommen hat, sah einem solchen Prozessor jedoch gar nicht ähnlich.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Amazon-Betrug: Tester erhält schlechte Fälschung eines Ryzen 7 9800X3D

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Wer bestellt denn sowas noch bei Amazon?
Vor allem, jetzt wo schon länger lauter Hardwaremüll dort ungeprüft an den Mann gebracht wird?
Amazon ist mittlerweile Konkurrenz zu Wish, Temu und AliExpress geworden.
Vor diesen Shop wird doch laufend vor gewarnt.
Schaut euch zb die Gamingschrottvideos bei Hardwaredealz an, dann wisst ihr, was ich meine.
Man muss den Versender unbedingt prüfen und vertrauen können.
Aktuell gibt es auch einen sehr schlimmen Fall von Abzocke mit teuren Kameras etc. per Fakeshop, gesehen am Wochenende bei AlexiBexi (Youtube).
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer halt nur auf den Preis schaut, landet halt schnell bei sowas...ansonsten ists halt für denjenigen zumindest wieder ein "GArant" für erhöhte Aufmerksamkeit, die inzw. den Kaufpreis dieses (gefaketen) 9800X3D um ein Vielfaches im Wert übersteigen wird...
 
Wer halt nur auf den Preis schaut, landet halt schnell bei sowas...ansonsten ists halt für denjenigen zumindest wieder ein "GArant" für erhöhte Aufmerksamkeit, die inzw. den Kaufpreis dieses (gefaketen) 9800X3D um ein Vielfaches im Wert übersteigen wird...
Solche Aussagen klingen schon wieder mal nach Täter-Opfer-Umkehr.
Der Youtuber kann nur bei Amazon bestellen, da andere Händler beim ihm nicht liefern.
Nicht jeder lebt in einem Land in dem man es sich aussuchen kann, wo man bestimmte Dinge einkaufen kann.

Cunhell

Edit: Solltest du mit quasi mit dem selben Nick bei Igor auftreten, solltest Du die Umstände kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt ja 2 Scams.
Beim ersten scammt ein Kunde Amazon, indem er/sie einen andren Artikel zurückschickt (Refundscam).
Hier wird von Amazon grob aufs Gewicht und vielleicht auf Beschädigungen der Verpackung geachtet.

Beim zweiten Scam wird von einem Händler!!! ein Artikel in den Lagerplatz eines anderen Händlers gesteckt.
Irgendwas mit interner Amazon Artikel-ID.
Am Ende weiß Amazon nur das ein Artikel von Händler A und einer von Händler B ist, aber Amazon weiß im Grunde nicht welcher der beiden Artikel von wem stammt, da beide im selben Regal landen.
Und so kann man sicher scammen...

Die Frage ist dann aber auch, wie oft wurde dort Hardware gekauft?
 
Die Frage ist dann aber auch, wie oft wurde dort Hardware gekauft?

Also abgesehen von Peripheriegeräten (Headsets, Keyboards, USB Hubs, etc.) oder NVMEs und RAM eher selten. Meine letzten Bauteile waren zwei Mainboards (Z390 und Z490 Aorus Master) und jeweils zwei CPUs (9900KS und 10850K), also schon was länger her.
 
Neuware kauft man da locker, wenn der Lieferant Amazon.de ist. Viele unterscheiden halt nicht zwischen Marketplace, B-Ware und Neuware von Amazon.

Auch Neuware direkt von Amazon ist vor Betrug nicht Geschütz, ganz im Gegenteil.

Amazon nutzt ein sogenanntes "Comingling"-System in seinen Lagern. Das bedeutet, dass identische Produkte aller Verkäufer – egal ob von Amazon selbst oder Drittanbietern – im selben Lagerfach landen.

Wenn du also beispielsweise eine Ryzen 9800X3D-CPU kaufst, gibt es nur ein einziges Fach für dieses Produkt. In diesem Fach liegen Prozessoren von verschiedenen Händlern, z. B. Amazon direkt, Trinity GmbH, Seahawk oder Ali Cheng. Wenn du nun eine Bestellung aufgibst, entnimmt Amazon einfach eine der CPUs aus diesem Fach – ohne Rücksicht darauf, von welchem Händler sie ursprünglich stammt.

Das Problem dabei: Falls ein Händler gefälschte oder defekte Ware einspeist, kann sie mit den echten Produkten vermischt werden. Auch wenn du „Verkauf und Versand durch Amazon“ siehst, bekommst du nicht garantiert eine CPU von Amazon selbst – es könnte auch eine von einem weniger vertrauenswürdigen Händler sein.

Das macht Betrug einfacher, da Amazon die Produkte nicht immer einzeln überprüft. Deshalb kann es passieren, dass Kunden eine gefälschte oder defekte Ware erhalten, selbst wenn sie direkt über Amazon bestellen.
 
Auch Neuware direkt von Amazon ist vor Betrug nicht Geschütz, ganz im Gegenteil.

Amazon nutzt ein sogenanntes "Comingling"-System in seinen Lagern. Das bedeutet, dass identische Produkte aller Verkäufer – egal ob von Amazon selbst oder Drittanbietern – im selben Lagerfach landen.

Wenn du also beispielsweise eine Ryzen 9800X3D-CPU kaufst, gibt es nur ein einziges Fach für dieses Produkt. In diesem Fach liegen Prozessoren von verschiedenen Händlern, z. B. Amazon direkt, Trinity GmbH, Seahawk oder Ali Cheng. Wenn du nun eine Bestellung aufgibst, entnimmt Amazon einfach eine der CPUs aus diesem Fach – ohne Rücksicht darauf, von welchem Händler sie ursprünglich stammt.

Das Problem dabei: Falls ein Händler gefälschte oder defekte Ware einspeist, kann sie mit den echten Produkten vermischt werden. Auch wenn du „Verkauf und Versand durch Amazon“ siehst, bekommst du nicht garantiert eine CPU von Amazon selbst – es könnte auch eine von einem weniger vertrauenswürdigen Händler sein.

Das macht Betrug einfacher, da Amazon die Produkte nicht immer einzeln überprüft. Deshalb kann es passieren, dass Kunden eine gefälschte oder defekte Ware erhalten, selbst wenn sie direkt über Amazon bestellen.
Wobei ich da nur ein Problem sehe, wenn Amazon den Austausch verweigern würde... Die bessere Frage ist auch wir kam die Fälschung in eine original verpackte AMD Verpackung.
 
...

Edit: Solltest du mit quasi mit dem selben Nick bei Igor auftreten, solltest Du die Umstände kennen.
JA kenne ich, mein BEitrag bezog sich eher allgemein auf das Für und Wider des HArdwarekaufs bei Amazon (-direkt/-MArketplace/-B-ware/...). Amazon macht das gerne bissl intransparent, v.a. wenn man nach der günstigsten Offerte für den selben Artikel INNERHALB des Amazon-Sortiments sucht, dann landet man halt zwangsläufig bei MArketplace und Co. mit all den bekannten Risiken und Nebenwirkungen...
 
Wahrheitsgemäß müsste auf dem Heatspreader wohl

"Confused in China"
"Intentionally"

stehen.

Also ich meide Amazon ohnehin, jedoch kam es auch dazwischen ein paar mal vor, dass ich Hardware dort gekauft habe, ist aber schon länger her. Da lief bisher immer alles glatt. Selbst auf ebay von privat hatte ich bisher in vielen, vielen Jahren nur einmal Probleme. Der Onlinehandel wird allerdings immer heikler, das stimmt. Insbesondere Kleinanzeigen sind ein Graus gheworden.
 
Wieder einmal ein Beweis dafür das man auf Amazon keine Hardware kauft!

Aber so offensichtlich poor die Fälschung das es schon lächerlich is!
 
Zurück