Akku-Entwicklung bei Elektroautos und Vergleiche mit Verbrennungsmotoren

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Richtig, aber da ist meiner Ansicht nach dann der Autofahrer der ohne zweimal zu schauen nach links zieht alleine Schuld, nicht der vermeidliche "Raser" der mit 100 Km/h Geschwindigkeitsüberschuss angeflogen kommt, sofern das Tempo dort nicht begrenzt ist.

Zum Glück sehen das Gesetze und Versicherungen anders.... vorausschauendes Fahren bedeutet auch bei dem Tempo frühzeitig zu erkennen dass da jemand weit vorne einen vielleicht nicht so wahr genommen hat und dann seinen Fahrstil entsprechend anzupassen. Sprich, runter vom Gas und eventuell sogar bremsesn. Voll drauf bleiben heisst nix anderes als "ICH mache was ICH will, ICH denke nur an MICH und ICH bin der beste hier. Alle anderen haben MIR nix zu sagen und ICH bin sowieso der Grösste.... "

;) Zum Glück gibt es in der Gesamtheit nur sehr weniger solcher Profis, aber leider gehen auf deren Konto überraschend viel andere :( Wenn es immer nur die selber erwischen würde wäre es ja schön, aber leider haben die meistens wenns knallt noch Glück.
 
Zum Glück sehen das Gesetze und Versicherungen anders.... vorausschauendes Fahren bedeutet auch bei dem Tempo frühzeitig zu erkennen dass da jemand weit vorne einen vielleicht nicht so wahr genommen hat und dann seinen Fahrstil entsprechend anzupassen. Sprich, runter vom Gas und eventuell sogar bremsesn. Voll drauf bleiben heisst nix anderes als "ICH mache was ICH will, ICH denke nur an MICH und ICH bin der beste hier. Alle anderen haben MIR nix zu sagen und ICH bin sowieso der Grösste.... "

Kann ich mir nicht vorstellen.
Man muß sich als Autofahrer doch auf gewisse Regeln verlassen können, oder fährst du bei grün auch nur ganz vorsichtig auf die Kreuzung und schaust, ob dir nicht vielleicht jemand die Vorfahrt nimmt und bei rot in die Kreuzung einfährt?

Wenn man seine Spur wechselt, muß man als Autofahrer darauf achten, dabei niemand zu gefährden oder zu behindern, selbst wenn man jemand zum Gas-wegnehmen zwingt (ohne das der jenige Bremsen muß) ist es meiner Ansicht nach schon eine Behinderung eines anderen Verkehrsteilnehmers und eventuell eine Ordnungswidrigkeit.

Wenn man auf einer Autobahn fährt, auf der kein Tempolimit herrscht und in der mittleren oder rechten Spur mit 100 Km/h dahin tuckert und einfach mal davon ausgeht, daß auch die linke Spur mit nicht mehr als 130 Km/h befahren werden wird und dementsprechend ohne zweimal gründlich zu schauen mit 100 oder 110 Km/h nach links raus zieht, handelt man grob fahrlässig und wäre nach meinem Empfinden zu 100% am Unfall schuld.
Anders sieht es natürlich aus, wenn auf der Autobahn ein allgemeines Tempolimit herrscht, dann würde ich nicht davon ausgehen, daß man fest damit zu rechnen hat, daß hinten jemand mit 200 Km/h angeflogen kommt, wenn nur Tempo 100 erlaubt sind.
Nichtsdestotrotz fährt man auch wenn kein Speedlimit herrscht natürlich angemessen und beobachtet die anderen Spuren um notfalls reagieren zu können, falls ein unfähiger Sonntagsfahrer ohne die Spiegel richtig zu nutzen einem einfach vors Auto fährt.
 
ESP z.B. läßt sich bei vielen Autos nicht komplett deaktivieren.
Mit aktivem ESP kannst du hervorragend gegen einen Baum fahren. ;)
Richtig, aber da ist meiner Ansicht nach dann der Autofahrer der ohne zweimal zu schauen nach links zieht alleine Schuld, nicht der vermeidliche "Raser" der mit 100 Km/h Geschwindigkeitsüberschuss angeflogen kommt, sofern das Tempo dort nicht begrenzt ist.
Nö, du hast immer mit Schuld, da du mit einer nicht angemessenen Geschwindigkeit gefahren bist.
In der Regel ist das so, dass der, der schneller als gewöhnlich fährt, sogar die Hauptschuld bekommt.
Frag mal deine Versicherung.
Nach dieser Theorie wären dann höhere Temperaturen durch Klimaerwärmung ja weniger problematisch, wenn durch abgegebenes CO2 der Bäume die Temperatur irgendwann wieder sinkt! ;)
Bäume sind faszinierende Lebewesen. :daumen:
 
Mit aktivem ESP kannst du hervorragend gegen einen Baum fahren.

Darum ging es ja aber nicht, ich wollte damit nur zeigen, daß es Assistenzsysteme gibt, die sich aus Sicherheitsgründen eben oft nicht komplett deaktivieren lassen.

Nö, du hast immer mit Schuld, da du mit einer nicht angemessenen Geschwindigkeit gefahren bist.
In der Regel ist das so, dass der, der schneller als gewöhnlich fährt, sogar die Hauptschuld bekommt.
Frag mal deine Versicherung.

Das mit der Mitschuld war mir klar, darum schrieb ich ja auch, wie ich die Schuldfrage empfinde und nicht wie die Rechtsprechung urteilen wird, das es da eine gewisse Diskrepanz geben wird, war mir von Anfang an klar.
Dennoch bin ich nicht überzeugt davon, daß der schnellere, dem brutal vor die Nase gefahren wird und der damit nicht rechnen konnte gleich die Hauptschuld bekommen wird.
Eine Mitschuld wird er aber ganz sicher bekommen und das ist auch meiner Ansicht nach gut so, weil sonst vermutlich noch rücksichtsloser gefahren werden würde.
 
Darum ging es ja aber nicht, ich wollte damit nur zeigen, daß es Assistenzsysteme gibt, die sich aus Sicherheitsgründen eben oft nicht komplett deaktivieren lassen.
Soweit ich weiß, kann man die Sicherung ziehen, dann ist es aus.
Aber ESP hat ja auch nichts mit Selbstfahren zu tun.
Das selbst fahrende Auto braucht da deutlich mehr Systeme, vor allem solche, die aktiv ins Verkehrsgeschehen eingreifen. Und gewissen Unfälle, wo ein Lkw schlicht übersehen wurde, zeigt eben, dass das, was für uns Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, einen Computer überfordern kann.
Ich hab nichts gegen Assistenzsysteme. Ich nutze auch den Spurhalteassistent oder den Abstandshalteassistent. Aber ich will nicht die Kontrolle über das Fahren abgeben.
Dennoch bin ich nicht überzeugt davon, daß der schnellere, dem brutal vor die Nase gefahren wird und der damit nicht rechnen konnte gleich die Hauptschuld bekommen wird.
Eine Mitschuld wird er aber ganz sicher bekommen und das ist auch meiner Ansicht nach gut so, weil sonst vermutlich noch rücksichtsloser gefahren werden würde.
Und deswegen sag ich ja, dass du da für 2 denken musst, wenn du schneller als gewöhnlich fährst. Du musst immer damit rechnen, dass du übersehen wirst oder dass man dich falsch einschätzt.
Gerade wenn du auf einen Lkw zufährst, wo ein auto hinten dran klebt, musst du damit rechnen, dass der plötzlich zum Überholen ausschert.
Ich hatte mal einen Unfallwagen gesehen, der einem Lkw hinten drauf gefahren ist, der zum Überholen ausgeschert ist. Der Fahrer des Opel Calibra Turbo hatte keine Chance mehr, weil er schlicht zu schnell war. einzig das Abschlussblech des autos mit dem Logo und dem Typenschild konnte man noch lesen, der Rest war zerstört.
Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern, als man 18 wurde, Viele haben einen Führerschein gemacht.
3 meiner Klassenkameraden starben in ihren Autos und haben Freunde und Familienangehörige mit gerissen. :(
 
Das selbst fahrende Auto braucht da deutlich mehr Systeme, vor allem solche, die aktiv ins Verkehrsgeschehen eingreifen. Und gewissen Unfälle, wo ein Lkw schlicht übersehen wurde, zeigt eben, dass das, was für uns Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, einen Computer überfordern kann.
Das mag heute in manchen speziellen Situationen noch so sein, wird sich mit der Weiterentwicklung aber vermutlich bald erledigen.
Selbst wenn es immer noch Situationen geben sollte, in denen ein Mensch gegenüber dem Computer die passendere Entscheidung trifft, wird in der überwiegenden Summe der Ereignisse der Computer überlegen schnell und präziser reagieren können, ist nur eine Frage der Zeit.
Durch 5G und die Vernetzung werden die Autos vermutlich dann irgendwann auch untereinander kommunizieren und "wissen" dann noch genauer, wenn wer wo sein wird und wo es eng werden könnte.

Aber ich will nicht die Kontrolle über das Fahren abgeben.
Menschen machen aber nunmal immer Fehler und zwar jeder irgendwann, ein Computer kann eigentlich keine Fehler machen, sofern er nicht fehlerhaft oder unzureichend programmiert wurde oder defekt ist.

Und deswegen sag ich ja, dass du da für 2 denken musst, wenn du schneller als gewöhnlich fährst. Du musst immer damit rechnen, dass du übersehen wirst oder dass man dich falsch einschätzt.
Gerade wenn du auf einen Lkw zufährst, wo ein auto hinten dran klebt, musst du damit rechnen, dass der plötzlich zum Überholen ausschert.
Klar muß man solche Situationen berücksichtigen, darum würde ich auch nie 200 und mehr fahren, wenn die Spur neben mir befahren wäre und ich mit dem Ausscheren eines unaufmerksamen oder unerfahrenen Autofahrers vor mir rechnen müßte.

Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern, als man 18 wurde, Viele haben einen Führerschein gemacht.
3 meiner Klassenkameraden starben in ihren Autos und haben Freunde und Familienangehörige mit gerissen. :(
Ich erinnere mich auch noch gut an die Zeiten, allerdings gab es niemanden der tödlich verunglückte, nichtmal schwere Verletzungen gab es, dabei sind einige schon mit 16 täglich mit dem Mopped zur Schule gefahren gekommen und mit 18 mit dem Auto und die sind keineswegs alle so regelkonform gefahren wie ich damals.
 
Richtgeschwindigkeit sagt dir was?
Warum bist du schneller gefahren?
Du sollst doch alles dafür tun, einen Unfall zu vermeiden.
 
War klar, dass du es nicht verstehst.
Fahr mal mit 120 auf der Autobahn jemanden, der vor dir einfach rauszieht, hinten drauf und dann mit 180.
Abgesehen vom viel grösseren Schaden wirst du bei 180 eine Mitschuld kriegen, weil du dich eben nicht an die Richtgeschwindigkeit gehalten hast.
 
Fahr mal mit 120 auf der Autobahn jemanden, der vor dir einfach rauszieht, hinten drauf und dann mit 180.
Abgesehen vom viel grösseren Schaden wirst du bei 180 eine Mitschuld kriegen, weil du dich eben nicht an die Richtgeschwindigkeit gehalten hast.

Das war mir klar, nur ist es deswegen nicht verboten mehr als 130 zu fahren, sofern kein Tempolimit besteht. Zum Glück gibt es immer noch an vielen Stellen mein absolutes Lieblingsverkehrsschild, rund, weiß und mit mehreren Querstreifen. :daumen::D
Außerdem gibt es genug Autobahnen und Uhrzeiten, wo dort so wenig Verkehr ist, daß man mit überschaubarem Risiko 200 oder mehr zumindest mal kurz fahren kann.

Schau dir mal die unzähligen Autotest auf YT an, da sind massenweise dabei, wo 250 und mehr gefahren wird, und da ist nicht immer alles frei, manchmal zieht vor so jemand paar hundert Meter auch einer raus und zwingt den zu verlangsamen, manche setzen dann den Blinker nach links, andere nutzen mal kurz die Lichthupe, ist halt fraglich ob das dann schon als Nötigung gillt, wenn noch reichlich (über 100 Meter) Abstand zum Rausziehenden da ist und dieser ja quasi selbst eine Nötigung und Verkehrsgefährdung begeht, indem er den von hinten schneller ankommenden zum Bremsen zwingt.

Das man so nicht fahren sollte ist mir aber völlig klar und entspricht auch gar nicht meinem Fahrstil, dennoch wundere ich mich halt, daß einige so fahren und das dann auch noch hochladen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Um den Bogen wieder ein wenig zurück zum Thema zu bekommen, gestern hab ich dieses Video hier gesehen:
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Erstmal ist es ja der Hammer, wieviele detailierte Informationen man in den Videos von Motoren-Zimmer bekommt und wie gut er die Details dort erklärt, zum anderen aber zeigt dieses Beispiel des Verschleißes und der immensen Kosten, die dadurch entstehen, daß ich so ein Auto nicht haben will.
Da ist der vielleicht in Grundzügen vorhandene Neid meinerseits auf Leute, die solche Autos fahren ganz schnell im Mitgefühl bis hin zu Mitleid gewandelt, wenn ich sowas sehe und die Kosten gesagt bekomme. :heul:

Das komme ich wirklich wieder dazu, doch etwas positiver über Elektroautos nachzudenken.
 
War klar, dass du es nicht verstehst.
Fahr mal mit 120 auf der Autobahn jemanden, der vor dir einfach rauszieht, hinten drauf und dann mit 180.
Abgesehen vom viel grösseren Schaden wirst du bei 180 eine Mitschuld kriegen, weil du dich eben nicht an die Richtgeschwindigkeit gehalten hast.
Das würde ich pauschal so nicht unterschreiben, es kommt sehr auf den Anwalt an. Recht haben und Recht bekommen ist im deutschen Lande so eine Sache.
 
Außerdem kann man durchaus verantwortungsbewußt auch deutlich über 130 Km/h fahren, wenn es erlaubt ist und die Strecke und das Verkehrsaufkommen es zuläßt und man eben auch im Stande ist, schnell und trotzdem sicher zu fahren.
Zu behaupten, daß jeder, der über 130 fährt verantwortungslos oder fahrlässig agiert, finde ich frech.
Das heißt aber im Gegenzug keinesfalls, daß vieles was wir so erleben oder in Videos sehen ok ist, aber man darf eben nicht verallgemeinern.
 
Kam hier im Threadverlauf aber von einigen so rüber.
Finde ich nicht.
Wer auf freien Autobahnstrecken so schnell fahren will wie er kann oder das Auto es zulässt, kann das ja machen. Nur muss er eben, wie schon gesagt, immer für 2 denken.
Und dann gibt es eben die. die auch dann noch alles übertreiben und dicht auffahren, nötigen, rechts überholen, den Standstreifen benutzen, etc. Denen sollte man sofort den Führerschein auf Lebenszeit entziehen.
Bevor sowas hier passiert.

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Um mal den Bogen zurück zum Thema zu bekommen, in den vergangenen Tagen/Wochen habe ich viel nebenbei gelesen und Videos gesehen und das brachte mich dazu, doch wieder etwas mehr über die Alternative Elektroantrieb nach zu denken, bzw. diesem in meinen Planungen doch wieder eine Chance zu geben, da ich vermutlich noch ca. 2 Jahre mit dem Autokauf warten kann.

Nehmen wir mal an, ich kann in der Stadt an vielen Stellen umsonst den Akku aufladen und das würde auch in der Praxis auf absehbare Zeit so bleiben, dann würde ich ja fast umsonst fahren und dann könnte ich einen Verbrenner für mich kaum rechtfertigen, denn im Bereich unter etwa 150 Km/h hätte der Elektroantrieb dann fast nur Vorteile für mich und über 150 Km/h fahre ich nun auch nicht oft und könnte notfalls auch drauf verzichten, wenn ich dafür nahezu umsonst fahren kann und insgesamt richtig viel Geld spare und dazu weniger Werkstattaufenthalte einplanen muß.
Geht ja sogar soweit, daß ich bei einer Vmax. von nur 150-160 Km/h glatt über gute Ganzjahresreifen nachdenken würde, was ja auch erheblich weniger Arbeit und Wege bedeutet, jedes Jahr zweimal die Reifen wechseln zu lassen und die Dinger hin und her zu kutschieren...

Interessant finde ich halt, wie schnell die Akkuentwicklung vorran geht und wie sich der Neupreis der Elektroautos entwickelt.
Mein momentaner Favorit wäre der VW ID.3 mit 204 PS, allerdings ist mir der zu teuer, wenn ich das richtig sehe sind es schon nach Abzug aller Prämien und Rabatte noch über 30 tausend Euro? :fresse:
Meine Obergrenze liegt bei etwa 20 tausend Euro, aber in den nächsten Jahren kann sich da ja noch was tun vom Preis her und den Opel Corsa E gibts ja schon knapp unter 20 tausend Euro, die 0,8 Sekunden, die der ID.3 von 0-100 schneller ist als der Corsa kann ich dann auch verschmerzen, schade nur aber, daß der Opel keinen Heckantrieb hat, da finde ich VW schon im Vorteil, wobei mir Allrad am liebsten wäre, dann Heckantrieb und nur notfalls Frontantrieb.

Meint Ihr denn, daß man weiterhin und sogar noch an mehr Stellen bzw. Geschäften in und um die Großstädte umsonst schnellladen kann?
Wie sind da eure Erfahrungen bei den Baumärkten, Supermärkten und Gastronomiebetrieben (Fastfood-Ketten), funktionieren die dort aufgestellten Säulen gut und darf man da lange genug stehen um den Akku von sagen wir mal 20% auf 80-90% auf zu laden, oder überschreitet man dann die Parkdauer und bekommt Ärger?
 
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