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700€ Gaming PC

Discocoonnect

BIOS-Overclocker(in)
Kurze Zusammenfassung für @JambaLaya115:
Der i3 12100F ist die vorliegende Empfehlung für dein Budget, der 5600 die teurere Alternative, der 5500 die günstigste Option mit am wenigsten sinnvollem Potential nach oben.
Board und Netzteil dürfen zwar günstig ausfallen, aber man sollte nicht ans untere Ende greifen.

Hoffe, dass habe ich brauchbare getroffen.
 

FlorianKl

Volt-Modder(in)
Sorry, dass ich nochmal reingrätsche :ugly:

Ich habe nochmal geguckt, für 100€ gibt's auf der AMD-Seite das Gigabyte B550M Aorus Elite mit USB-BIOS-Flashback, das ist also sicher mit dem günstigeren Ryzen 5600. Ich habe das im Warenkorb in Beitrag #5 angepasst, der ist jetzt bei glatt 800€. Man könnte den Preis sogar noch 15-20€ drücken mit 3200er RAM, sowie bei der SSD und dem Gehäuse (lohnt sich in meinen Augen aber nicht). Die Intel-Konfigs lagen ja eher bei ~740€ (kann man bestimmt auch noch drücken, aber z.B. der Intel boxed Kühler ist nicht ganz so gut wie der von AMD). Die 50-60€ würde ich echt investieren, die sind in meinen Augen gut angelegt.
Wenn es bei 700-750€ bleibt ist der i3 aber die einzige (und auch eine vernünftige) Option.
 
TE
TE
J

JambaLaya115

Schraubenverwechsler(in)
Ein wunderschönen Leute,

etwas verspätet, jedoch mit Daten bzgl. meiner alten "Schrottmühle"! Ich habe mir vor 4,5 Jahren diesen PC für CS:GO, pubg, WoW gekauft und konnte damit letztes Jahr sogar noch "shadow of the tomb raider" zocken (keine Frage die Grafik war dann eher im unteren Bereich... aber gestört hat es mich nicht. Genaue FPS weiß ich nicht, aber es hat nicht gelagt). Ich hab mir den PC damals als Student gekauft ca. 400-450€

Daten:
CPU: Intel Pentium G4560 (3,50GHz)
GPU: NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti
MB: AS ROCK H110M DVS R3.0
RAM: 8 DDR4

Daher habe ich mich jetzt auch für den i3 12100F entschieden (Außer ihr sagt bei den alten Daten musst du das volle Paket haben, was ich bezweifeln werden :lol::D)

Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage:
Selbst das billigste B660 Board sollte in Zukunft noch problemlos einen Core i5-13400F betreiben können, der dann für den TE wiederrum wohl ein ziemlich großes Leistungsplus wäre ;)

Falls es dann mal soweit ist, kann er sich ja wieder hier melden, und nachfragen was wir für sein ALDI-Mainboard noch an (gebraucht) CPUs empfehlen würden, sofern es dann nicht sowieso wieder lohnenswerter wäre, die gesamte Plattform zu erneuern. (sagen wir ab 3 Jahre)


Das stimmt, ein i5 der kommenden Gen sollte auf den günstigen B660 Boards laufen. Außerdem ist gar nicht sicher, dass ein 5600X so viel länger als der 12100F halten wird, das kommt sehr drauf an, wie sich die Spiele in den nächsten Jahren entwickeln.
Bzw. wie du sagst - wenn der i3 zu schwach wird lohnt es sich vllt gar nicht mehr, nur die CPU zu tauschen
Diese zwei Zitate spiegeln wohl mein Bedarf bzgl. Games/Spiele, Anspruch an den Grafikeinstellungen und "Langlebigkeit" wieder! Ich werde bzgl. meines eigenen Preis-/Leistungsbedarfs immer im Bereich untere - obere Mittelklasse bleiben.

Dennoch ein paar weitere Fragen:
1. Welches MB (hier wurden ja einige gepostet und ich bin dezent überfordert), würdet ihr mir empfehlen -> Fokus wäre ein Upgrade wie in den Zitaten beschrieben evtl. sogar ein i3/i5 der kommenden Gen

2. Aufbauend zu Frage 1 (recht spekulativ): Wie sieht es mit DDR5 und der Thematik "Games" aus... seit Ende letzten Jahres ist DDR5 ja theoretisch für den (Gaming)Markt vorhanden, aber es gibt momentan wohl kaum MBs und nur für Intel (AMD zieht wohl mit der neuen Generation nach?!) + Preis/Leistung/Anforderung momentan noch kein Bedarf. Meint ihr in 3 Jahren, ist es eh sinnvoller, generell auf DDR5 umzusteigen, unabhängig ob AAA+ Gaming Titel oder Mittelklasseanspruch? - dann würde sich ja ein System fürs Upgraden nicht lohnen?!

3. i5 11400F: Nur eine theoretische Überlegung. Ich habe gestern zwar gelesen: Anzahl der Kerne haben noch wenig Einfluss beim Gaming → Takt und Singlecore-Leistung ist wichtiger -> Grundsätzlich gibt es derzeit kaum Spiele, die mehr als vier Kerne nutzen. Hier sollte man zwischen dem Basis- und sogenannten Boost- oder Turbotakt unterscheiden - dementsprechend raffe ich jetzt auch, warum Intel Core i3-12100F, 4C/8T, 3.30-4.30GHz und eigentlich nicht i5 2.60-4.40GHz (zumindest Preis/Leistung - sollte mein Verständnis falsch sein, ab in die Tonne mit der Überlegung!). Meine Frage richtet sich an die Anzahl der Kerne und zukünftiges Gaming. Wie groß ist der Unterschied 4C/8T vs. 6C/12T bzgl. Langlebigkeit des Setups hier?

Grüße in den Tag und danke auch für die ganzen Beiträge bisher:pcghrockt:
 

compisucher

Lötkolbengott/-göttin
zu 2:
DDR 5 lohnt sich dann bzw. haben ungefähr gleiche Reaktionszeit wie gute DDR4 Riegel, wenn du richtig viel Kohle für schnelle DDR5 Rams hast. =oder> 6000 CL36
Vom Datentransfer ist es für Anwender mit den ersten bei LGA1700 schon jetzt interessant.
Wenn durdarüber spekulierst, würde ich mal die Tests und Preise der neuen Ryzen CPU Gen. abwarten, die ja die Woche vorgestellt wurden und demnächst erhältlich sein werden.
Die Problematik für knappes Budget ist halt auch, dass DDR5 Bretter bei LGA1700 nicht gerade ein Schnäppchen sind.
 

Nathenhale

BIOS-Overclocker(in)
Persönlich halte ich einen i3 für eine gute Wahl die 4 Kerne sollten in 85% der spiele keine Probleme darstellen.
Der Upgradepfad ist bei Intel nach meiner Meinung etwas besser. Dank Rocket Lake Support.
Zum Thema VRMs das ganze wird heißer gekocht als es gegessen wird.
Die Test von Hardware Unboxed sind zwar sehr gut, aber man sollte diese auch verstehen.
Wenn ich es noch richtig weis werden diese ohne zusätzlichen Airflow gemacht. Das heißt das Board ist auf einer Open bench Installiert ( Offenes Gehäuse ) und hat keine Airflow über die VRMs.
In einem System mit einem O.k airflow sollten die VRMS meist deutlich kühler laufen 10-20C je nach Luft Temp im Gehäuse.
Ein 12900ks würde ich zwar trotzdem nicht draufpacken , da bis zu 300Watt Abwärme und kein OC Möglichkeit auf B boards. Aber gegen die meist Handzahmen non k Modelle von Intel spricht nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:

Discocoonnect

BIOS-Overclocker(in)
3. 4C/8T vs. 6C/12T
Für Gaming ist die Singlecore-Leistung am wichtigsten. Der i3 ist dort deutlich stärker als der ältere i5. Ein 6-Kerner ist potentiell besser, wenn du viel im Hintergrund laufen hast oder modernere Titel spielst.
Deswegen empfehle ich auch lieber den Ryzen 5500 oder direkt den 5600. Hier ist der i3 aber die passendere Wahl.
Und ignoriere Taktangaben. Die sagen kaum was über die tatsächliche Leistung aus. Mein alter 4670k aus 2014 lief auch auf 4,5GHz.
1. Welches MB (hier wurden ja einige gepostet und ich bin dezent überfordert), würdet ihr mir empfehlen -> Fokus wäre ein Upgrade wie in den Zitaten beschrieben evtl. sogar ein i3/i5 der kommenden Gen
150-165€, die Boards sind relativ gut für, dass was sie als B660 bieten und bieten eine gute Option für Upgrades :
Für das untere Ende werfe ich mal die beiden in den Raum (100-110€):
MSI bietet auch noch das, aber mit einer schlechteren Spannungsversorgung wohl noch schlechter und bietet keine gute Austattung: https://geizhals.de/msi-pro-b660m-p-ddr4-7d24-013r-a2750558.html?hloc=de
 

FlorianKl

Volt-Modder(in)
Die Test von Hardware Unboxed sind zwar sehr gut, aber man sollte diese auch verstehen.
Wenn ich es noch richtig weis werden diese ohne zusätzlichen Airflow gemacht. Das heißt das Board ist auf einer Open bench Installiert ( Offenes Gehäuse ) und hat keine Airflow über die VRMs.
Nein, das ist falsch. In dem verlinkten Video wird die Testmethodik erklärt. Er testet in einem normalen ATX-Case mit normaler Fan-Config.
Die Boards unterhalb des 150€ MSI B660M-A sind maximal für einen non-K i5 geeignet, das sollte einem klar sein. Und irgendwann von einem 12th Gen i3 auf einen 13th Gen i5 zu gehen ist jetzt nicht der beste Aufrüstpfad.


EDIT
Noch zum Thema DDR5: Das lohnt sich für dich nicht, der RAM ist noch doppelt so teuer wie DDR4 und bringt keinen riesigen Vorteil.


EDIT2
Um noch auf die andere Fragen einzugehen:
1. Welches MB (hier wurden ja einige gepostet und ich bin dezent überfordert), würdet ihr mir empfehlen -> Fokus wäre ein Upgrade wie in den Zitaten beschrieben evtl. sogar ein i3/i5 der kommenden Gen
Wenn du maximal einen i5 der kommenden Gen nehmen willst, reichen die günstigen B660 Boards. Da würde ich nach I/O schauen, ich persönlich hab z.B. gerne einen USB-C Anschluss am PC, und würde daher wahrscheinlich das Gigabye B660M DS3H nehmen:
Da kannst du aber selber schauen, was dir wichtig ist ;)


3. i5 11400F: Nur eine theoretische Überlegung. Ich habe gestern zwar gelesen: Anzahl der Kerne haben noch wenig Einfluss beim Gaming → Takt und Singlecore-Leistung ist wichtiger -> Grundsätzlich gibt es derzeit kaum Spiele, die mehr als vier Kerne nutzen.
Das ist nicht ganz richtig. Mit einem flotten 4-Kerner mit SMT (also 8 Threads, z.B. der i3 12100F) lassen sich fast alle modernen Titel gut spielen, viele neue Spiele nutzen trotzdem schon mehr Kerne aus. Dahin geht auch der Trend. Irgendwann passiert dann das, was man aktuell mit reinen 4-Kernern hat (z.B. alte i5s) - die Frametimes werden mies -> Ruckeln.
Was aber stimmt ist, dass Spiele gerne Einzelkernleistung haben. Die ist das wichtigste Kriterium, vorausgesetzt man hat "genug" Kerne.
Frage richtet sich an die Anzahl der Kerne und zukünftiges Gaming. Wie groß ist der Unterschied 4C/8T vs. 6C/12T bzgl. Langlebigkeit des Setups hier?
Wie viel besser du mit 6 Kernen aufgestellt bist kann man nicht sagen. Das kommt sehr drauf an, was du in Zukunft für Spiele spielst. Grundsätzlich geht der Trend immer zu mehr Kernen. Das siehst du ja daran, dass die Mittelklasse-CPUs bei Intel und AMD 6 Kerne haben, und das seit mehreren Generationen. Die Entwickler werden sich dem in Zukunft anpassen denke ich, zumindest wenn wir von AAA-Titeln reden. Bis du mit dem i3 Probleme bekommst dürfte es aber noch dauern.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nathenhale

BIOS-Overclocker(in)
Nein, das ist falsch. In dem verlinkten Video wird die Testmethodik erklärt. Er testet in einem normalen ATX-Case mit normaler Fan-Config.
Die Boards unterhalb des 150€ MSI B660M-A sind maximal für einen non-K i5 geeignet, das sollte einem klar sein. Und irgendwann von einem 12th Gen i3 auf einen 13th Gen i5 zu gehen ist jetzt nicht der beste Aufrüstpfad.
Gut zu wissen das Sie ihre Methodik geändert haben zu x570 Zeiten wurde noch anders getestet.
Trotzdem einen non k 7 ist auch kein Problem würde ich persönlich sagen.
 
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