News Speicherkrise auf Rädern: GM warnt vor Milliardenkosten, BYD erhöht die Preise

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der KI-Boom verteuert jetzt auch Autos: General Motors kalkuliert mit bis zu 2 Milliarden US-Dollar Mehrkosten, BYD verlangt für Fahrerassistenz 20 Prozent mehr. Schuld sind dieselben DRAM-Preise, die PC-Spielern seit Monaten zusetzen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Speicherkrise auf Rädern: GM warnt vor Milliardenkosten, BYD erhöht die Preise

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Richtig lustig wird es, wenn Du auf den Pinsel Deines nietennagelneues Autos tritts und die Meldung kommt :D " zu wenig Arbeitsspeicher":ugly:
 
Ich nehme gerne die Budget-Variante, in der dann nur ein paar Kilobyte Motor- und Bremsenansteuerung stecken, sowie ein Wiedergabegerät für externe MP3-Speicher.
Ohne den vielen Speicher kann doch der arme Hersteller nicht alle deine Daten speichern, die du mit dem Auto produzierst. Wie soll er denn deine Daten schützen, wenn er sie nicht speichern kann?
 
Ihr habt zu wenig Fantasie. ^^

Ich sehe da Potential. :)

Zukunftspotenzial (braucht kleinere, bessere Modelle) für lokal laufende KIs im Auto.

  • Wirklich gute emotionale Begleitung. MetaSoul existiert, doch die aktuelle KI im Auto ist entweder cloud-abhängig (Latenz, Datenschutz) oder zu schwach, um nicht robotisch zu wirken. Wenn Modelle durch Quantisierung oder Destillation effizienter werden, oder wenn Mixture-of-Experts-Architekturen die Qualität eines 70B-Parameter-Modells in 20 GB statt 140 GB ermöglichen, könnte das Auto lokal einen wirklich unterhaltsamen, erinnerungsstarken Begleiter hosten, ohne dass Funklöcher das Gespräch unterbrechen.
  • Langzeitgedächtnis über Wochen und Monate. Derzeit merkt sich BMWs System nur die aktuelle Fahrt. Ein wirklich persönlicher Assistent würde sich dagegen merken, dass man vor drei Wochen im Freitagabend-Verkehr regelmäßig genervt war, oder dass man vor sechs Monaten ein bestimmtes Thai-Restaurant bevorzugt hat. Das erfordert entweder massiven lokalen Speicher, der laut Artikel derzeit sehr teuer ist, oder deutlich effizientere Speicherarchitekturen.
  • Wahre proaktive Antizipation. Das Auto handelt, bevor man fragt, weil es die eigenen Muster wirklich versteht und nicht nur fest einprogrammierte Heuristiken abarbeitet. "Du siehst gestresst aus und es regnet, also habe ich schon die Sitzheizung eingeschaltet und deine Chill-Playlist geladen." Das erfordert echte lokale Rechenleistung und würde derzeit das komplette 256-GB-KI-Budget beanspruchen, von dem der Artikel spricht.
  • Stimmungsabhängige Fahrzeugkonfiguration. Die KI erkennt nicht nur, wie es dem Fahrer geht, sondern passt das gesamte Fahrzeug daran an. Beleuchtung, Klang, Fahrwerksabstimmung, Sitzposition und Routenwahl reagieren auf den emotionalen Zustand. Nach einem anstrengenden Tag wird automatisch die ruhigere Landstraße vorgeschlagen statt der Autobahn, das Interieur dimmt sich, und der Klangcharakter der Anlage wechselt in einen wärmeren Modus. Technisch sind alle Einzelteile vorhanden, was fehlt, ist eine lokale KI, die diese Entscheidungen sinnvoll orchestriert, statt jedes Mal in der Cloud nachzufragen.
  • Mehrschichtige Gesprächskontexte über Jahre. Ein Assistent, der sich an das Gespräch vom letzten Sommer erinnert, als man über den Umzug nachgedacht hat, und der beim Vorbeifahren an einem Maklerbüro dezent nachfragt, ob das Thema noch aktuell ist. Das setzt ein persistentes, datenschutzkonformes Langzeitgedächtnis voraus, das vollständig im Fahrzeug liegt, plus die Fähigkeit, zwischen relevanten und vergessenswerten Erinnerungen zu unterscheiden. Das ist aktuell eher ein Forschungsthema als ein Produkt.
  • Kollaborative Entscheidungsfindung im Gespräch. Statt bloßer Sprachbefehle entsteht ein echter Dialog. "Sollen wir den Umweg über den See fahren? Der Sonnenuntergang wäre genau dann, wenn wir ankommen, aber wir verlieren 20 Minuten." Die KI argumentiert, wägt ab, kennt die eigenen Prioritäten und lernt aus jeder Entscheidung dazu. Das braucht nicht nur Sprachverständnis, sondern ein stabiles Weltmodell plus Persönlichkeitsmodell des Fahrers, beides lokal.
  • Gesundheitsdiagnostik als laufender Prozess. Aus den biometrischen Sensoren wird ein Langzeit-Monitoring. Die KI bemerkt schleichende Veränderungen, etwa eine über Wochen steigende Herzfrequenz beim Autofahren oder zunehmende Ermüdung am Wochenende, und spricht das Thema frühzeitig an, lange bevor ein akutes Ereignis eintritt. Hier stehen Datenschutz und lokale Verarbeitung im Mittelpunkt: Solche Daten dürfen das Fahrzeug schlichtweg nicht verlassen.
  • Persönlicher Copilot statt bloßer Assistent. Der Schritt vom reagierenden Helfer zum echten Copiloten, der auch ungebeten mitdenkt. Er bemerkt, dass der Tank für die geplante Wochenendfahrt knapp wird, dass der Lieblingssnack im Handschuhfach zur Neige geht, oder dass der Fahrer seit drei Stunden hinter dem Steuer sitzt und eigentlich längst eine Pause überfällig wäre. Er priorisiert selbst, was wichtig ist, und schweigt, wenn es nichts Wichtiges gibt. Genau diese Zurückhaltung ist der schwierigste Teil und erfordert ein deutlich besseres Verständnis von Kontext und Timing, als aktuelle Modelle es lokal leisten können.
 
Drehzahlmesser, Tachometer, Öltemperaturanzeige einblenden (da wo grad Betriebsstunden bei mir stehen), Becherhalter in der Mittelkonsole, BT Audio. Fertig, mehr RAM für Gedöns brauche ich nicht. Will ich auch nicht.

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