News Asus zeigt 48V-Grafikkarte: RTX 5090 läuft mit 1.000 Watt über einen Stecker

PCGH_Jacky

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Asus zeigt auf der Computex eine RTX 5090 mit 48 Volt und rund 1.000 Watt. Das Konzept soll den GPU-Stromstecker bei hoher Leistung entlasten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Asus zeigt 48V-Grafikkarte: RTX 5090 läuft mit 1.000 Watt über einen Stecker

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Na endlich :) Jetzt nur hoffen, dass das nicht exklusiv bepreist propietär bleibt, sondern wenn dann in die breite Masse geht.
 
Alles was hilft, das Risiko bei vergleichsweise geringen Kosten zu verringern ist erstmal ein Zeig in die roll richtige Richtung. Hoffentlich wird es auch für die breite Masse verfügbar.
 
Vielleicht sollten sie zusammensetzen, den Stecker ändern und aufhören Insellösungen zu bauen. Erfordert neue Netzteile, die wiederum ihren Preis haben.
 
Vielleicht sollten sie zusammensetzen, den Stecker ändern und aufhören Insellösungen zu bauen.
NVidia hat ausreichend gezeigt, dass sie keinerlei INteresse daran haben, das 12VHPWR-Steckerproblem zu lösen (denn das würde voraussetzen zuzugeben, dass dieses überhaupt existiert...). Ja ich weiß in der Kommission sitzen mehr als nur NVidia aber seien wir ehrlich, NV bestimmt hier mit der Marktmacht was geschieht.

Also werden wir sehr wahrscheinlich mittelfristig nichts anderes mehr sehen als den elenden 12VHPWR und irgendwelche 3rd Party Bastellösungen drumherum. Wenn diese Lösungen weg vom Bastelkram (Kabel, bunte Stecker, Messgeräte, Netzteilsicherungen,...) hin zur echten Problemlösung gehen (proprietäre viel bessere Stecker oder eben 24 oder 48V) dann ist das ausnahmsweise technisch vorteilhaft, auch wenn eine Firma, die eine Grafikkarte und ein dazu passendes Netzteil anbietet sich das sicher gut bezahlen lassen wird... sofern NVidia das nicht sofort verbieten würde wovon ich leider ausgehe.
 
Der Lösungsansatz ist doch gut und durch die Flexibilität zu 12V auch Kundenfreundlich. Der Einwand von EM_EN ist aber genauso Korrekt, es sollte dann zu ein Standard werden, um die Wahlmöglichkeit der Konsumenten zu bewahren.

Nachtrag:
Die Aufgabe einer Kommission ist es aber ja auch, sich gegen einzelne groß Player durchzusetzen und Standards vorzugeben. Nvidia würde auch schlecht da stehen, wenn alle anderen sich auf ein abweichendem Standard einigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumal sich halt mittlerweile auch ein Markt rund um "das Problem" gebildet hat, der ja durchaus Potenzial hat. Von 50 Euro Kabeln über 200 Euro Zusatzgeräte ist ja allerlei dabei.

@Incredible Alk Kleine Ergänzung: 12VHPWR ist zum Glück tot, und mit 12V‑6×2 (das korrekte Wording zum aktuellen Standard) sind die Kontakte ja zumindest minimal verbessert. Am Grundkonzept ändert das aber nichts – das bleibt weiterhin Mist.
 
Kein Vorteil ohne Nachteil. Die Last liegt dann weniger im Kabel, dafür mehr in den Spannungswandlern der Karte selbst. Leistung bleibt Leistung, dann halt wo anders. Und die komplexere Spannungswandlung muss auch wieder weggekühlt werden. Energieerhaltungssatz und so...
 
@Incredible Alk Kleine Ergänzung: 12VHPWR ist zum Glück tot, und mit 12V‑6×2 (das korrekte Wording zum aktuellen Standard) sind die Kontakte ja zumindest minimal verbessert.
Ja, ist mir bekannt aber irgendwie habe ich die Bezeichnung nie verändert - mag daran liegen dass die Veränderungen wie die iirc kürzeren Sensepins um falsches Einstecken zu erkennen am grundlegenden Problem nichts geändert haben. Für mich ist sowohl der 12VHPWR als auch der 12V-6x2 ungeeignet für das was er bei Highend-GPUs leisten soll (persönlich würde ich den nicht über 300W nutzen wollen bzw. mache das auch nicht, meine 4080er hat ja auch son Anschluss aber die läuft abseits von kurzzeitigen Benchmarkruns grundsätzlich mit 250W Powerlimit).

Ich würds ja feiern wenn da irgendein Hersteller hinginge und einfachn XT90 Stecker an ein 8AWG Kabelpaar pappt (was problemlos 1000W übertragen kann bei 12V und keins der ganzen Steckerprobleme hat, kaum größer ist und wenige Cent kostet - der HPWR-Anschluss ist einfach hoffnungslos overengineered) - aber wie gesagt, NV wird den Hersteller steinigen. :ugly:
 
Zunächst: 48V ist keine "Insellösung".

An sich ist das eine ganz normale Größe für Versorgungsspannungen, die für Hardware in Rechenzentren schon längst genutzt wird. Umgekehrt ist es dafür eine dumme Lösung, hohe Leistung über niedrige Spannungen bereitzustellen.

Ich finde es gut, dass ein Hersteller jetzt vorprescht, und das technisch Mögliche (und Sinnvolle) aufzeigt. Die 1.000 Watt sind auch eine gut gewählte Größe, denn viel mehr wird sich in Consumer-Hardware kaum betreiben lassen, wegen der enormen Abwärme, und nicht zuletzt auch wegen der Stromkosten.

Ob das alles dann irgendwann in einem neuen, bzw. leicht abgewandeltem Stecker mündet, ist ja erst mal egal. Wichtig ist, dass da jemand öffentlich Flagge zeigt. Das Problem ist da, es ist verstanden, und es könnte vor allem leicht und nachhaltig gelöst werden! Und das mit einem handelsüblichen dünnen Kabel und einem normalen Stecker.

Ja, neue Netzteile wären nötig.
So what? Wer eine Grafikkarte dieser Leistungsklasse kaufen kann, der kauft auch ein neues Netzteil.
 
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