News Steam-Monopol? Gabe Newell widerspricht Vorwürfen gegen Valve

PCGH-Redaktion

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Valve-Mitgründer Gabe Newell weist Monopolvorwürfe gegen Steam zurück. Vor Gericht erklärte er, Spieler hätten beim Kauf von PC-Spielen "enorme Auswahl".

Was sagt die PCGH-X-Community zu Steam-Monopol? Gabe Newell widerspricht Vorwürfen gegen Valve

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Preis und Auswahl interessiert mich weniger. Meinen Steam Account habe ich seit 22 Jahren und die Anzahl der dort gekauften Spiele kann ich locker an einer Hand abzählen. Solange ich die Spiele die ich dort kaufe nicht besitze, werden das auch in den nächsten 22 Jahren nicht mehr werden.
 
Valve begleitet mich seid Half Life 2, das neu auf dem Markt kam und an Steam gebunden war. Hatte damals geflucht und denen alles Schlechte an den Hals gewünscht, da nach drei Tagen Installationsorgie mit der langsamer Datenleitung, das Spiel endlich startete.
Seid dem ist es immer ist es immer besser geworden und für mich ist Steam auch ein/ das Monopol in dem Bereich schlechthin.

Vielleicht waren es nicht die Ersten, die dieses Prinzip erfunden hatten, allerdings dies bis zur Perfektion ausgebaut. Ob jetzt die Anderen besser sind, bestimmt nicht und ich glaube auch, wenn Sweeny & Co. so clever gewesen wären, würde jetzt deren Name dort stehen. Ob sie das ausnutzen? vielleicht, vielleicht auch nicht, ich kann es nicht beurteilen und Macht Konzentration gibt es in vielen Bereichen, leider.
 
Andere Hersteller verkaufen auch auf ihren eigenen Plattformen wie Origin, EAPlay und battle.net. dann gibt es noch gog und Epic Games. Steam bietet halt für solche Entwickler wie im Artikel eine bequeme Basis und Verkaufsplattform. Ich würde erst anfangen Steam als Problem zu sehen, wenn man keine Keys mehr aktivieren kann, da verdient Steam nämlich nichts und hat nur Kosten.
 
Ich weiß gar nicht was das Gejammer soll, Steam ist nicht groß geworden weil sie andere Unternehmen geschluckt haben, nein weil sie das geboten haben was andere nicht gemacht haben und immer noch nicht machen.
Wenn alle Spiele Play Anywhere wären und auch auf Xbox Live erhältlich wären, würde ich sofort auf die Xbox App umsteigen, aber so wäre das ja wie selbst Geißlung.
 
EA hat, mit aller Macht, versucht, von Steam wegzukommen, hat nicht geklappt. Blizzard ebenso, hat auch nicht geklappt. Ubisoft hat ebenso alles in die Waagschale geworfen, hat ebenfalls nicht geklappt. Wenn diese drei absoluten Schwergewichte keine Chance haben, Steam zu entkommen, weil es wirtschaftlich nicht tragbar ist, dann sollte klar sein, dass Valve ein Monopol hat.
 
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EA hat, mit aller Macht, versucht, von Steam wegzukommen, hat nicht geklappt. Blizzard ebenso, hat auch nicht geklappt. Ubisoft hat ebenso alles in die Waagschale geworfen, hat ebenfalls nicht geklappt. Wenn diese drei absoluten Schwergewichte keine Chance haben, Steam zu entkommen, weil es wirtschaftlich nicht tragbar ist, dann sollte klar sein, dass Valve ein Monopol hat.
Das haben die Kunden entschieden. Es wird ja niemand gezwungen Spiele bei Steam zu kaufen. Kanäle gibt es auch andere. Aber der Mensch ist eben faul, bequem und ein Sammler.

Und beim Thema Linux Gaming, wären wir heute nicht da wo wir sind ohne Valve und Steam. Ich fühle mich auch mit Steam noch immer viel freier am PC, als ich es auf Konsolen jemals war.
 
Tatsächlich kaufe ich Spiele seit einigen Jahren lieber bei ihrer Stamm Plattform, wenn es denn eine gibt (Uplay,Blizzard) oder bei GoG.
Ich denke, da bleibt mehr bei den Entwicklern hängen als bei Steam, die sich eben mal 30% des Kaufpreises abzwacken.
Ob ich nun einen Launcher habe oder fünf ist mir inzwischen auch egal, spiele ja nicht 5 Spiele gleichzeitig das da mehrere aktiv wären.
 
Das Problem ist, dass die Publisher keine andere Wahl haben. Deshalb besitzt Steam ein Monopol, man kann da nicht an Steam vorbei.
Da müssten die Publisher eben zusammen eine alternative Plattform machen. Aber die wollten ihre eigene Suppe.

Und eigentlich wollen Spieler ja den Weg von GOG und keinen Launcher.
 
Das eigentliche Problem für die Leute hinter dem "Steam ist ein Monopol" Thema ist, dass Valve bis heute ein Privatunternehmen ist und nicht börslich gesteuert oder von Tencent und Co. quasi verwaltet. EA, Ubisoft und Co. machen ihre eigenen Plattformen um den Spielern, äh sorry, den Aktionären einen Mehrwert bieten zu können. Das merkt man, wenig Invest, max Profit, viele Probleme.
 
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Definition Monopol lt. Wikipedia:
"Bei einem Monopol gibt es in einem definierten Markt nur einen Anbieter."

Ist Valve/Steam der einzige Anbieter im PC-Spiele Markt? Können andere Firmen ebenfalls PC-Spiele am Markt anbieten?

Bloß, weil andere es nicht gebacken bekommen, eine ähnlich erfolgreiche Plattform aufzubauen, wie Steam es zustande gebracht hat, ist Steam kein Monopol.

Es steht jedem frei, eine Konkurrenz zu Steam zu bilden. Aber nur, weil man damit dann eventuell nicht so erfolgreich wird, heißt das nicht, dass man mit Valve/Steam einem Monopol entgegen steht.
 
Definition Monopol lt. Wikipedia:
"Bei einem Monopol gibt es in einem definierten Markt nur einen Anbieter."
Es gibt auch ein sog. Quasimonopol, was als Begriff oft synonym zu Monopol genutzt wird. Zum Beispiel: Ja, es gibt unterschiedliche Betriebssysteme für PCs (Linux und MacOS), aber wenn du im Client-Segment mehr als Peanuts verdienen willst, kommst du um Microsoft-Betriebssysteme nicht herum. (Auch wenn Microsoft gefühlt grad alles unternehmen will, um das Quasimonopol dort zu verlieren, aber das ist ein anderes Thema...)

Das eigentliche Problem für die Leute hinter dem "Steam ist ein Monopol" Thema ist, dass Valve bis heute ein Privatunternehmen ist und nicht börslich gesteuert oder von Tencent und Co. quasi verwaltet. EA, Ubisoft und Co. machen ihre eigenen Plattformen um den Spielern, äh sorry, den Aktionären einen Mehrwert bieten zu können. Das merkt man, wenig Invest, max Profit, viele Probleme.
Für ein Quasi-Monopol spielt es aber keine Rolle, ob ein Unternehmen privat oder von Aktionären gesteuert wird.

Und das Problem bei sowas ist auch, dass ein Unternehmen die Marktmacht nutzen kann, um allen Mitbewerbern dazu zu zwingen, den eigenen Bedingungen zuzustimmen. Gibt genug Firmen die genau das in der Vergangenheit gemacht haben, was dann dazu führte, dass es keine Verbesserungen, keine Weiterentwicklungen mehr gab. Ist man groß genug, kann man auch sämtliche, ernsthafte Konkurrenten schlucken, bevor sie gefährlich werden. Deswegen wird auch vonseiten der Politik draufgeschaut, damit das nicht in einem Ausmaß passiert, der das Entstehen potentieller Mitbewerber unrentabel macht. Wer in den 90ern etwa die politischen Debatten rund um Microsoft verfolgte (z.B. den sog. "Browserkrieg", oder die sog. "Halloween-Dokumente"), weiß was ich meine. Es gilt halt immernoch ein ironisch-zynischer Spruch aus den 70ern: Firmen wollen nur unser Bestes, nämlich unser Geld.

Wir sind halt alle Valve wohlgesonnen, weil sie derzeit ihre Kundenwünsche bedienen, während sämtliche Konkurrenz aus irgendwelchen Gründen nichtmal die grundlegenden Basics (Benutzerführung) auf die Kette kriegen. Aber was wäre, wenn es einen Konkurrenten gäbe, der "besser" als Valves Steam wär?

Und es gibt Bereiche, in denen wir bereits Brüche sehen: Epic. Ja, der Launcher ist Mist, aber die ziehen beim Kauf von Spielen nur 12% der Einnahmen ab, Steam zieht 30% ab. Für Kunden irrelevant und AAA-Studios können das verkraften, aber für z.B. Indie-Entwickler kann das zu bestimmten Zeiten den Unterschied ausmachen, ob das eigene Unternehmen weiterexistieren darf oder nicht. Supergiant Games etwa hatte damals die Early Access-Version von Hades explizit bei Epic gestellt und erst die finale Fassung auf Steam. Gut, mittlerweile ist das Studio (eben wegen Hades) so erfolgreich geworden, dass sie jetzt keine Probleme mehr haben, das Ganze für Hades II jetzt auch auf Steam zu versuchen.

Egal, was ich aussagen will bevor mein Beitrag noch länger wird: Es gibt gute Gründe, dass da drübergeschaut wird. Auch bei Valve, auch wenn sie dem Kunden gegenüber derzeit wohlgesonnen sind.
 
Und es gibt Bereiche, in denen wir bereits Brüche sehen: Epic.
Unter anderem genau die meinte ich. Tencent wollte Epic zum Steam Konkurrenten machen. Das haben die nicht geschafft mit dem eigenen Produkt, daher wird geklagt.

Ich muss sagen, dass das Argument mit den Indie-Entwicklern mittlerweile nicht mehr so gilt wie noch vor 7-10 Jahren. Heute sind es gerade die Indie-Studios die gute Games machen und nicht mehr bei 30-50 Spielern rumlungern, die Spiele sind erfolgreicher und dadurch die Einnahmen.

Mir graut es vor dem Tag an dem Gabe nicht mehr da sein wird, denn dann wird sich zeigen was aus Steam wird und ob die Userorientierung beibehalten wird oder nicht.
 
Es gibt auch ein sog. Quasimonopol, was als Begriff oft synonym zu Monopol genutzt wird. Zum Beispiel: Ja, es gibt unterschiedliche Betriebssysteme für PCs (Linux und MacOS), aber wenn du im Client-Segment mehr als Peanuts verdienen willst, kommst du um Microsoft-Betriebssysteme nicht herum. (Auch wenn Microsoft gefühlt grad alles unternehmen will, um das Quasimonopol dort zu verlieren, aber das ist ein anderes Thema...)
Ok, wenn Steam ein Quasi-Monopol darstellt, dann verschiebt sich die Debatte allerdings zu dem Punkt, dass Konkurrenz an Inkompetenz scheitert.

Beispielsweise hatte Epic mehr als genügend finanzielle Mittel um mit dem EGS eine valide Alternative auf die Beine zu stellen, hatte dann aber irgendwie doch keine Lust darauf, dem User die Vorzüge zu bieten, welche Steam bereitstellt und das Vorhaben auf Eis gelegt.

MS hat seine Marktanteile zum größten Teil damit gesichert, dass Windows auf vielen PCs vorinstalliert war. Valve hat dahingehend nichts vergleichbares unternommen, bis jetzt hat noch jeder Steam-Nutzer die Software selbständig auf seinem PC installiert.

Die Konkurrenz versteht einfach nicht, weshalb Steam erfolgreich ist und kann mangels Verständnis dann natürlich auch keine Alternative bieten, welche von einem großen Teil der User angenommen wird.
 
Mir graut es vor dem Tag an dem Gabe nicht mehr da sein wird, denn dann wird sich zeigen was aus Steam wird und ob die Userorientierung beibehalten wird oder nicht.
Da bin ich vollkommen bei dir! Hoffentlich nimmt Gabe statt der nächsten Yacht lieber das Geld für die Forschung um einen Ersatz für seine sterbliche Hülle zu bekommen.
Mag er exzentrisch sein wie er will, aber bis dato ist Steam (für mich) die beste Plattform für Spiele.

Und diese Zerhackstückelung der Spiele mit eigenem Launcher als Konkurrenz zu Steam sieht man ja bei den Serien und Filmen. Jeder Verein muss sein eigenes Streamingangebot machen und was passiert? Jolly Rogers bricht wieder auf und erstarkt aufs Neue. Kein Mitleid!
 
Woanders gibt es dann z.B. so eine News:

Notebookcheck: Valve vs. Ubisoft: Rainbow Six Siege war wegen Uplay-Preisen fast von Steam entfernt worden

Einer von beiden lügt ganz offensichtlich...

EDIT: Es gibt vielleicht keine Regel von Valve, dass man Spiele woanders nicht günstiger anbieten darf. Aber wenn man es trotzdem tut, fliegt man halt ganz einfach von Steam runter. 🤷 Ich weiß ja nicht, ich bin mir da noch unschlüssig wie ich das bewerten will...
Die Regel bezieht sich auf Steam-Keys, die man auf anderen Plattformen verramscht um zwar in den Genuss der Steam-Services zu kommen, aber die Provision dafür zu umgehen: Wenn man sein Spiel auf Steam anbietet bekommt man ja nicht nur Serverkapazität und ne Downloadmöglichkeit, wie bei der Konkurrenz, zur Verfügung gestellt, sondern neben dem gesamten After-Sale-Support noch Foren und alles andere was so zum nervigen Kundendienst gehört.
Was mal für Promozwecke erdacht wurde und, um wo anders (damals physisch) verkaufte Spiele auf die Plattform zu ziehen, wird heute quasi nur zur Gebührenumgehung missbraucht.

Valve juckt das kein bisschen, wenn man sein Zeug auf der eigenen Plattform, bei Sony, MS oder bei Sweeny verkauft, solange die dann auch die technische Abwicklung übernehmen.

Das einzige, was man Valve vorwerfen kann, ist dass die dem Wildwuchs an Doppel-Launcher-Pflicht (z.b. bei Ubisoft Spielen) oder nachträglichem Denuvo-Einbau(gegen Ende der Vorbestellphase) nicht entgegentreten.
 
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