News Intel bei PCGH: Ursachen für die schlechte Gaming-Leistung liegen nicht bei der Hardware

PCGH_Jacky

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Intel sieht Ursachen für schwankende Gaming-Leistung zunehmend in der Software. Treiber, Optimierung und Plattformvielfalt sollen eine größere Rolle spielen als bisher angenommen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel bei PCGH: Ursachen für die schlechte Gaming-Leistung liegen nicht bei der Hardware

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Ja, sehe auch das intel da auch mangelnde Leistung und Produktpolitik der eigenen Karten rechtfertigen will. Wenn deren Chips so schnell wie die von amd und nvidia rennen könnten, dann wäre solche Kritik deutlich glaubhafter. Aber - die Schätzung von 10-30% an möglicher Mehrleistung durch hinreichende Optimierung von Grafikengines und Spielen durch die Entwickler ist für mich schon gut vorstellbar. Die müssen dann aber auch die Zeit von ihren jeweiligen Brötchengebern dafür bekommen.. als es muss gewollt sein.
 
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Die Qualität der Software und damit der Entwickler hat mittlerweile stark nachgelassen, da muss ich Ihm Recht geben,

nur komisch, das AMD trotz der Mängel am Ende trotzdem mehr leisten kann oder beim Treiber mehr Sorgfalt bietet. ;)
 
Klingt erstmal plausible aber auch so als würde er rechtfertigen wollen das Intel nicht mehr die schnellste Hardware hat. 🤔

Ja, sehe auch das intel da auch mangelnde Leistung und Produktpolitik der eigenen Karten rechtfertigen will. Wenn deren Chips so schnell wie die von amd und nvidia rennen könnten, dann wäre solche Kritik deutlich glaubhafter. Aber - die Schätzung von 10-30% an möglicher Mehrleistung durch hinreichende Optimierung von Grafikengines und Spielen durch die Entwickler ist für mich schon gut vorstellbar. Die müssen dann aber auch die Zeit von ihren jeeiligen Brötchengeber dafür bekommen.. als es muss gewollt sein.

Ich denke dass es ein Zusammenspiel von Software und Hardware ist die auf einander nicht optimal abgestimmt ist.

Ja, wenn man jetzt nur der Software die Schuld gibt das es am PC 10-30 % langsamer läuft, heißt das ja auch das es auf AMD/Nvidia Hardware dadurch 10-30% langsamer läuft.

Er hat sicherlich recht das heute gerade bei Spielen es oft so ist das diese nicht gut optimiert sind, aber das betrifft dann ja alle Hersteller, den einen mal mehr, wenn sagen wir ein Spiel auf NVIDIA Hardware optimiert wurde, den anderen dann weniger aber im Grunde alle und nicht nur Intel.

Wäre bestimmt ne geile Aussage von AMD gewesen als die Spiele auf der Bulldozer Architektur nicht so gut lief, zu sagen liegt an der Programmierung der Spiele nicht an der CPU.
 
Ist doch ein alter Hut. Keine seiner Aussagen überrascht mich jetzt großartig.
Das Thema betrifft nicht nur Intel. Habe ein gut ausgewogenes AMD-CPU/Nvidia-GPU-System, das Dead Space Remake und Hogwarts Legacy sind trotzdem von Rucklern durchzogen. RE Requiem dagegen perfekt flüssig, aber selbst dort muss ich mit FG per RTSS (nicht NVCP) auf 138 limitieren, um Ruckler zu verhindern.
 
Im großen und ganzen nichts neues. Man erinnere sich an die Bulldozer Architektur, welche hätte Performanter sein können (wenn auch nicht so Performant wie die Konkurrenz), wenn man das OS und die Software daraus ausgelegt hätte. Das haben einzelne Titel gezeigt, dass die Bulldozer tatsächlich Performanter seien konnten.

Aber da es kaum einen Markt für die FX-Chips gab, gab es auch kaum einen Grund Zeit in die Optimierung zu stecken.
(Die Bullis hatten auch noch andere Probleme, wie Stromverbrauch und Hitzeentwicklung).
 
schlechter Witz von ihm, oder einfach nur ne Ausrede dass sie die Leistung vom kommenden Nova-Lake net auf die Lanes gegenüber AMD bekommen, das was er da anspricht gibt es doch seit jeher und nicht erst seit den letzten CPU Generationen und wie schon richtig angemerkt wurde, sieht es bei AMD nicht wirklich anders oder besser aus

mit dem Kommentar macht sich Intel nur lächerlich und zeigt nur weiterhin den Hochmut der dortigen Manager
 
Wäre bestimmt ne geile Aussage von AMD gewesen als die Spiele auf der Bulldozer Architektur nicht so gut lief, zu sagen liegt an der Programmierung der Spiele nicht an der CPU.
Ja, das stimmt schon, aber ich habe so etwas bisher nicht direkt von AMD gehört. Vielleicht haben sie das irgendwo mal angedeutet, aber mir ist das nicht bekannt. Die Aussage kommt eben von Intel – ob man das glauben möchte oder nicht. 😉

Was man aber sehen kann: AMD hat sich nicht groß beschwert, sondern einfach geliefert und an CPUs gearbeitet, die Intel aktuell ordentlich unter Druck setzen – und das nicht erst seit gestern. Klar, das kann sich für Intel auch wieder drehen, wenn sie sich wieder fangen und etwas Starkes auf den Markt bringen, um zu zeigen: Wir holen uns die Krone zurück.
Am Ende profitieren wir als Kunden davon sowieso, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Was Intel früher bei den Preisen gemacht hat, sieht man jetzt eher bei AMD. Deshalb muss man nicht immer nur einer Marke hinterherlaufen – ein Blick über den Tellerrand lohnt sich, und gute Arbeit kann man auch bei anderen anerkennen.
 
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Ach seit 2015 ist das erst der Fall?
Komisch, dann müssen die Konsolen ja seit den 90ern immer gnadenlos überlegene Hardware-Designer gehabt haben, wenn sie mit soviel weniger Aufwand soviel bessere Spiele darstellen konnten als zeitgenössische (Intel-)PCs, für die damals noch optimiert worden sein soll. Ob Robert "Poor Volta" Hallock weiß, wie lächerlich 20 Prozent durch optimierte Programmierung erscheinen, wenn man sich mal das Leistungspotenzial bei Auslagerung auf eine GPU oder spezialisierte Coprozessoren anguckt, verglichen mit "universelle Standards auf einem Universalprozessor"?
 
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Natürlich kann man durch gute Optimierung mehr rausholen, ich würde das Potential sogar weit jenseits der 50% ansetzen, eher wesentlich mehr. Der Punkt ist: eine gute Optimierung benötigt viel Zeit und richtig fähiges Personal, beides ist sehr teuer und in einer Welt, in der ein paar Monate Verspätung und Erfolg und Ruin entscheiden, spart man sich das natürlich. Die Kundschaft verzeiht auch den größten Mist, wie man an Cyberpunk 2077 (besonders die Version für die alten Konsolen) oder Palworld (das Entwickerstudio hat seiner Kundschaft nicht nur ins Gesicht gespuckt, sondern regelrecht geschissen) sehen kann. "Liefere nur das, was dein Kunde verlangt und wofür er dich auch bezahlt" lautet eine der ultimativen Weisheiten und da die Kundschaft dafür kein zusätzliches Geld rausrückt, spart man da.

Hinzu kommt, dass die Zeit, in der eine CPU vorherrschend war, schon seit bald 30 Jahren vorbei sind. Damals konnte id Software Quake 1 maßgeschneidert auf den Pentium 1 Entwickeln und nur auf diesen. Was dazu führte, dass das Spiel auf AMD und Cyrix CPU mies lief, aber die hatte damals kaum einer. Heute gibt es schon bei einem Hersteller soviele CPU Varianten, dass das unmöglich ist.

Solange sich die Optimierung nicht einfach automatisieren läßt, wird das nichts mehr. Da muß man halt eben bessere Hardware kaufen.

nur komisch, das AMD trotz der Mängel am Ende trotzdem mehr leisten kann oder beim Treiber mehr Sorgfalt bietet. ;)

Es läuft auch bei AMD gleich schlecht, das ist der Punkt, auf den er hinauswill.
 
Ist doch logisch das es ein Zusammenspiel zwischen SW und HW gibt.
Und wenn die nicht gut zusammenspielen ist die Performance eben mieß
Auch ein Wortspiel :P
 
Natürlich kann man durch gute Optimierung mehr rausholen, ich würde das Potential sogar weit jenseits der 50% ansetzen, eher wesentlich mehr. Der Punkt ist: eine gute Optimierung benötigt viel Zeit und richtig fähiges Personal, beides ist sehr teuer und in einer Welt, in der ein paar Monate Verspätung und Erfolg und Ruin entscheiden, spart man sich das natürlich. Die Kundschaft verzeiht auch den größten Mist, wie man an Cyberpunk 2077 (besonders die Version für die alten Konsolen) oder Palworld (das Entwickerstudio hat seiner Kundschaft nicht nur ins Gesicht gespuckt, sondern regelrecht geschissen) sehen kann. "Liefere nur das, was dein Kunde verlangt und wofür er dich auch bezahlt" lautet eine der ultimativen Weisheiten und da die Kundschaft dafür kein zusätzliches Geld rausrückt, spart man da.

Hinzu kommt, dass die Zeit, in der eine CPU vorherrschend war, schon seit bald 30 Jahren vorbei sind. Damals konnte id Software Quake 1 maßgeschneidert auf den Pentium 1 Entwickeln und nur auf diesen. Was dazu führte, dass das Spiel auf AMD und Cyrix CPU mies lief, aber die hatte damals kaum einer. Heute gibt es schon bei einem Hersteller soviele CPU Varianten, dass das unmöglich ist.

Solange sich die Optimierung nicht einfach automatisieren läßt, wird das nichts mehr. Da muß man halt eben bessere Hardware kaufen.



Es läuft auch bei AMD gleich schlecht, das ist der Punkt, auf den er hinauswill.

Hallock wünscht sich nicht einfach sauber programmierte Spiele, wie man sie sonst bei "mangelnder Optimierung" beklagt. Er will spezifische Optimierung für einzelne Prozessoren. Da reden wir dann nicht einmalig von ein paar Monaten und entsprechenden Manstunden eines vielköpfigen Teams, sondern für diesen Aufwand für jede einzelne CPU, auf der das Spiel laufen soll. Absolut utopisch. Wie du selbst schreibst: Sogar bei Konsolen, wo man den Aufwand nur einmal und oftmals bitter nötig hat, verzichten immer mehr Entwickler darauf, die letzten Fps herauszukitzeln. Bei Desktop-CPUs widerspräche das dem gesamten Grundgedanken einer flexiblen Plattform und universeller Software. Die soll überall laufen – nicht immer gut, aber vor allem nirgendwo schlecht. Optimierungen, die nicht allen oder zumindest einer größeren Palette besonders kritischer Prozessoren nützen, passen nicht dazu. Niemand wird ein Spiel manuell für einen 270K anpassen. Entweder Intel findet Wege, so etwas automatisch während der Laufzeit zu machen (daran arbeiten tun sie ja) oder der Code läuft, wie er halt läuft. Aber das galt schon immer. Auch vor mehr als zehn Jahren hat niemand für aktuelle Intel-Architekturen optimiert. Deren gutes Abschneiden in Benchmarks lag nicht an der Software, sondern an fehlender Konkurrenz-Hardware, die ihnen Platz 1 hätte nehmen können. Den Luxus hat man heute halt nicht mehr.
 
Hallock wünscht sich nicht einfach sauber programmierte Spiele, wie man sie sonst bei "mangelnder Optimierung" beklagt. Er will spezifische Optimierung für einzelne Prozessoren. Da reden wir dann nicht einmalig von ein paar Monaten und entsprechenden Manstunden eines vielköpfigen Teams, sondern für diesen Aufwand für jede einzelne CPU, auf der das Spiel laufen soll. Absolut utopisch. Wie du selbst schreibst: Sogar bei Konsolen, wo man den Aufwand nur einmal und oftmals bitter nötig hat, verzichten immer mehr Entwickler darauf, die letzten Fps herauszukitzeln. Bei Desktop-CPUs widerspräche das dem gesamten Grundgedanken einer flexiblen Plattform und universeller Software. Die soll überall laufen – nicht immer gut, aber vor allem nirgendwo schlecht. Optimierungen, die nicht allen oder zumindest einer größeren Palette besonders kritischer Prozessoren nützen, passen nicht dazu. Niemand wird ein Spiel manuell für einen 270K anpassen. Entweder Intel findet Wege, so etwas automatisch während der Laufzeit zu machen (daran arbeiten tun sie ja) oder der Code läuft, wie er halt läuft. Aber das galt schon immer. Auch vor mehr als zehn Jahren hat niemand für aktuelle Intel-Architekturen optimiert. Deren gutes Abschneiden in Benchmarks lag nicht an der Software, sondern an fehlender Konkurrenz-Hardware, die ihnen Platz 1 hätte nehmen können. Den Luxus hat man heute halt nicht mehr.
Das hat er nicht gesagt. Er hat sogar ein Recht konkretes Beispiel gegeben...

Manche Programme nutzen die jeweils falschen Kerne für ihre Berechnung. Beuspielsweise Programme die auf den E- statt P-Cores bei Intel laufen und ich kann mich noch gut erinnern wie oft der 8-Kerner ryzen x3D bessere Performance ablieferte als der 16 Kerner weil viele der Berechnungen beim 16kerner dann auf den Kernen ohne extra Cache getätigt wurden.....

Das ist nicht eine CPU sondern das sind inzwischen schon mehrere CPU Generationen mit einem großen Haufen an CPUs pro Generation....
 
Argumentativ eine Low-hanging-fruit. Ja, klar hat die Software ihren Anteil. Wenn man aber Benchmarks hernimmt und sieht, wie die 14000er schwitzen, die Core 200 nicht rankommen und die 9800er einfach liefern - dann ist es auch nur Fingerpointing, weg vom Intel Problem.
 
Das hat er nicht gesagt. Er hat sogar ein Recht konkretes Beispiel gegeben...

Manche Programme nutzen die jeweils falschen Kerne für ihre Berechnung. Beuspielsweise Programme die auf den E- statt P-Cores bei Intel laufen und ich kann mich noch gut erinnern wie oft der 8-Kerner ryzen x3D bessere Performance ablieferte als der 16 Kerner weil viele der Berechnungen beim 16kerner dann auf den Kernen ohne extra Cache getätigt wurden.....

Das ist nicht eine CPU sondern das sind inzwischen schon mehrere CPU Generationen mit einem großen Haufen an CPUs pro Generation....

Für die Kernverteilung hat Intel seit bald einem halben Jahrzehnt den Threaddirector. Da sollen Spiele explizit gar nichts selber machen. Und wenn sie es doch machen wollten, und zwar richtig, dann greift eben nicht eine Vorgabe für eine ganze Serie. Dann braucht es mindestens für jede P+E-Kombination, aufgrund von Power Limits aber teils sogar für jedes Modelle, eine getrennte Optimierung, weil sich hinter der gleichen Kernnummer mal ein P und mal ein E verbergen und weil die Taktverluste bei Nutzung von vielen Kernen je nach SKU deutlich unterschiedlich ausfallen.

Solche Feinheiten zu berücksichtigen wäre der Grad von Optimierung, für den Hallocks Prozentangaben angemessen erscheinen. Aber das wäre bei 100-200 verschiedenen CPU-Modellen, auf denen ein Spiel im Laufe seiner Existenz gut laufen soll, eine absolute Sisyphus-Arbeit.
 
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