News EU-Altersnachweis-App: Sicherheitsprobleme nach nur wenigen Minuten

PCGH_Jacky

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Eine neue EU-App zur Altersverifizierung steht kurz nach ihrer Vorstellung in der Kritik. Sicherheitsforscher berichten von Schwachstellen, die grundlegende Schutzmechanismen betreffen könnten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu EU-Altersnachweis-App: Sicherheitsprobleme nach nur wenigen Minuten

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Die Idee eines Personendatenlose Altersnachweises ist super, klar ist aber auch das diese ein sehr hohen Mitbrauch Potenzial hat. Ich hoffe das die Entwickler es hinbekommen und so ein Brauchbares Werkzeug in die Hände zu bekommen. Wenn wir das haben, steht auch keine Altersnachweisfreigabe mehr im weg, in den man sich Ausweisen muss.
"Endlich bei Facebook sein Alter gesichert angeben ohne das die meine Persönlichen Daten bekommen.":lol:
 
Die EU entwickelt in Eigenregie eine App, die einen Bereich abdecken soll, der Zugangsberechtigungen betrifft.
Warum überrascht das jetzt vermutlich niemanden, dass die in kürzester Zeit geknackt wird? :rollen:

Ich frag mich immer was die mit all den Möglichkeiten, Budgets, Beratern und hastenichtgesehen anfangen. Mal ganz ehrlich, wenn eine offizielle EU-Stelle beim CCC nett angefragt hätte ob sie sowas raushauen könnten - ich würde wetten deren Community hätte ein technisch WESENTLICH besseres und sichereres Ergebnis vorgelegt als das was es jetzt gibt - nur in einem Bruchteil der Zeit und nahe an kostenlos.

Es geht hier ja nicht um (unvermeidliche) kleinere Bugs, sondern um wie Paul Moore es nennt "poor design", was jedem guten Coder auffallen sollte dass man sowas nicht so machen kann (das Ausnutzen geht dann entsprechend schnell und einfach). Das sind Dinge, die die Schwarmintelligenz einer spezialisierten Community wenn sie das Tool hätte coden sollen vermutlich instant gefunden hätte.


Immerhin ists opensouce - bedeutet genau diese Schwarmintelligenz wird den code zerlegen und Schwachstellen aufdecken die gepatcht werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die EU entwickelt in Eigenregie eine App, die einen Bereich abdecken soll, der Zugangsberechtigungen betrifft.
Warum überrascht das jetzt vermutlich niemanden, dass die in kürzester Zeit geknackt wird? :rollen:

Ich frag mich immer was die mit all den Möglichkeiten, Budgets, Beratern und hastenichtgesehen anfangen. Mal ganz ehrlich, wenn eine offizielle EU-Stelle beim CCC nett angefragt hätte ob sie sowas raushauen könnten - ich würde wetten deren Community hätte ein technisch WESENTLICH besseres und sichereres Ergebnis vorgelegt als das was es jetzt gibt - nur in einem Bruchteil der Zeit und nahe an kostenlos.

Es geht hier ja nicht um (unvermeidliche) kleinere Bugs, sondern um wie Paul Moore es nennt "poor design", was jedem guten Coder auffallen sollte dass man sowas nicht so machen kann (das Ausnutzen geht dann entsprechend schnell und einfach). Das sind Dinge, die die Schwarmintelligenz einer spezialisierten Community wenn sie das Tool hätte coden sollen vermutlich instant gefunden hätte.
Tja. So werden Steuergelder verschwendet.
 
Wenn wir das haben, steht auch keine Altersnachweisfreigabe mehr im weg, in den man sich Ausweisen muss.
Es geht nur um die Umsetzung.

Mal ganz ehrlich, wenn eine offizielle EU-Stelle beim CCC nett angefragt hätte
Ja aber was ist mit Ausschreibungen? Thales und co. wollen ja auch ein paar Milliönchen verdienen.

Aber das ist doch auch nicht nötig.
Es ist open source und genau dessen an jeder Ecke zitierter Vorteil ist doch hier passiert.





Ich frage mich aber, was diese ganzen Probleme überhaupt sein sollen.
Nach seiner Darstellung würden PIN-Daten lokal gespeichert und könnten durch Eingriffe in Konfigurationsdateien zurückgesetzt werden.
Wenn das, wie bei so vielen "Sicherheitslücken" mit benötigtem lokalem Zugriff der Fall ist, ist eh schon zu viel schief gelaufen.

Demnach sei es möglich, Authentifizierungsprozesse zu umgehen, sodass weder PIN noch biometrische Verfahren zwingend erforderlich seien.
Damit sich ein Angreifer mit meinem Namen und Alter irgendwo registriert?
So soll es möglich sein, dass eine einmal bestätigte Altersfreigabe auch von anderen Personen auf demselben Gerät genutzt werden könnte.
Für den Nutzer doch ebenfalls irrelevant.
Man macht so etwas nur weil man muss und alles andere ist doch wurscht. :ka:
 
Immerhin ists opensouce - bedeutet genau diese Schwarmintelligenz wird den code zerlegen und Schwachstellen aufdecken die gepatcht werden können.

Ich hoffe ja immer noch verzweifelt, daß die Schwarmintelligenz intelligent genug ist, den von niemanden gewählten EU-Kommissaren NICHT dabei ZU HELFEN, das uns zukünftig vorgesehene digitale Gefängnis auch noch zu verbessern.

Das ist zwar jetzt nicht die EU und Opensource, aber die Marschrichtung ist exakt die gleiche:

TPM - The Microsoft Choke Point - Age Verification and Identity Control
"New laws like Age Verification are being legislated but the average person isn't understanding the true effect of these laws using modern operating systems from Big Tech. The actual effect has nothing to do with age verification but is actually an enforced digital identity. What is touted as a tool to "protect the children", is actually a tool of mass surveillance."
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Die EU entwickelt in Eigenregie eine App, die einen Bereich abdecken soll, der Zugangsberechtigungen betrifft.
Warum überrascht das jetzt vermutlich niemanden, dass die in kürzester Zeit geknackt wird? :rollen:
..............

Ich habe nach dem Lesen der Überschrtift auch nichts Anderes erwartet. Wenn EU drauf steht, ist eben nur Müll drin...

Die wirklich guten Dinge von dem Verein kann man an einer Hand abzählen! Der Rest wird dann noch kaputt geregelt.
 
Nach meiner Meinung eine völlig unnütze Erfindung.
Die nichts anderes macht als den Zwang zur Digitalisierung weiter auszubauen wo die Identifikation einer Person Grundvoraussetzung ist!

Kein plan ob das keiner merkt, das Digitalisierung von Daten eine Digitalisierung von Daten ist sie werden zugänglich gemacht um sie "einfacher" abzufragen, und schon vom Grundsatz her kein Datenschutz beinhaltet. Denn ich teile sie ja. Datenschutz funktioniert nur in dem man Niemanden diese Daten zur Verfügung stellt
 
Die nichts anderes macht als den Zwang zur Digitalisierung weiter auszubauen
Was, digitalisierung bei Online-Diensten?

Von einem Online-Dienst einen Brief zugeschickt zu bekommen um das per Postident mit dem ganzen Zusatzaufwand durchzudühren ist inhaltlich bestimmt etwas ganz anderes.
wo die Identifikation einer Person Grundvoraussetzung ist!
Und ich dachte es geht um
Altersnachweise online zu ermöglichen, ohne umfassende personenbezogene Daten an Plattformbetreiber weiterzugeben
So kann man sich irren.:rollen:
 
Der Ansatz ist schon der Richtige!
Mich nervt es tierisch, wenn alle möglichen Dienstleister alle meine Daten haben möchten, um mich zu Authentifizieren.
Für jeden Mist, benötigt man entweder eine App, muss seine Handynummer zwecks SMS Code herausgeben oder ist gezwungen seine Ausweiskopie unverschlüsselt per Mail oder Post irgendwohin zu senden.

Ein vertrauenswürdiger Dienst kann uns all das ersparen, indem er dem Dienstleister über eine API einfach ein Ja oder Nein zurückgibt.
Das Paradoxe daran: Das haben wir schön längst - mit dem ePersonalausweis und einem Kartenlesegerät kann man all das schon seit 10 Jahren!
Funktioniert wunderbar für digitale Behördengänge, Steuererklärungen und bei ein paar Banken.

Das Problem: Kaum ein Dienst nutzt diese Methode!
Es ist fraglich, ob sich mit einer App daran etwas ändern wird.

Das sind Dinge, die die Schwarmintelligenz einer spezialisierten Community wenn sie das Tool hätte coden sollen vermutlich instant gefunden hätte.
Das war ja auch der Sinn dieser Aktion.
Die Entwickler haben eine Beta-Version auf GitHub gestellt, damit Programmierer aus aller Welt Schwachstellen aufdecken, nichts weltbewegendes.
Die Medien versuchen damit natürlich Schlagzeilen zu machen.
Viele Leser (und einige Redakteure) scheinen die Auswirkungen der Sicherheitslücke auch nicht richtig zu verstehen oder dramatisieren bewusst.

Ich hoffe ja immer noch verzweifelt, daß die Schwarmintelligenz intelligent genug ist, den von niemanden gewählten EU-Kommissaren NICHT dabei ZU HELFEN, das uns zukünftig vorgesehene digitale Gefängnis auch noch zu verbessern.
Ich denke du hast die Hintergründe nicht ganz verstanden.
Das Gegenteil ist der Fall, dieser EU Dienst, schützt deine Daten.
Er ersetzt die Notwendigkeit der kommerziellen Dienstleister, dein Geburtsdatum und weitere persönliche Daten abzufragen. Die dann alle wunderbar weiterverarbeitet werden und evtl. gewollt oder ungewollt weitergegeben werden.

Damit sich ein Angreifer mit meinem Namen und Alter irgendwo registriert?
:ka:
Nein, die App gibt dem anfragendem Dienst (z.B. Facebook) nur einen Daumen nach oben oder Unten zurück, je nachdem ob dein Alter dem angefragten Alter entspricht.
Das ist ja der Vorteil dieses EU-Dienstes, persönliche Daten wie das Geburtsdatum werden geschützt.

Und die Sicherheitslücke besteht auch nur darin, dass man mit einem zuvor einmal korrekt registriertem Gerät inkl. nachgewiesenen Alter, den PIN Code ändern kann, um sich damit zu authentifizieren, sofern dieses Gerät zuvor gerooted wurde.

Ein möglicher Missbrauchsfall wäre hier, wenn ein Minderjähriger dein Smartphone entwendet bzw. ausborgt, um damit sein Alter zu verifizieren. Mit dem Fehler, lässt sich dein festgelegter PIN umgehen, der beim starten der App abgefragt wird. (Falls du root rechte hast)
 
Verstehe ich das richtig? Die Sicherheitslücken bestehen nur auf User-Seite, sodass jemand, der sich des Geräts bemächtigt und die nötigen Software-Kenntnisse hat und ggf. sehr viel Zeit* den fremden Altersnachweis auslösen/nutzen könnte?

Also verglichen mit sämtlichen bisherigen Systemen außer ggf. dem international (=online) unbrauchbaren E-Perso finde ich das vertretbar. Zugangsdaten zu einmalig via Video-Ident freigeschaltete Accounts lassen sich genauso duplizieren und haben generell keinen zwingende Biometrie-Verifikation, an das Smartphone gekoppelte Verfahren lassen sich mitsamt diesem klauen und eine Kreditkartennummer brauchen sich dritte nur abschreiben, um sie einzeln nutzen zu können. Und dass dann nicht nur zum Altersnachweis, sondern auch um das Konto leerzuräumen.

Meiner Meinung nach sollte man lieber mal darüber diskutieren, dass diese Entwicklung scheinbar wieder nur für Android und gegebenenfalls noch iOS durchgeführt, also trotz Open-Source-Grundgedanken** für die technisch weniger versierten 95 bis 99 Prozent der EU-Bürger nur dann zugänglich ist, wenn sie ihre Daten an Google oder/und Apple geben. Datensparsamkeit wo?

*: Die primär abzuschottende Zielgruppe, Kinder im gleichen Haushalt, werden vermutlich über keine automatisierten Verfahren zum Durchprobieren von Pins verfügen. Das heißt nach Diebstahl von Muttis Handy und leichter Aushebelung des Counters steht dem Nachwuchs immer noch ein Brute-Force-Marathon mit Eingabe von im Schnitt 3.000.000 Ziffern an, ehe der Weg zu EU-Porno-Seiten offen steht.
 
Verstehe ich das richtig? Die Sicherheitslücken bestehen nur auf User-Seite, sodass jemand, der sich des Geräts bemächtigt und die nötigen Software-Kenntnisse hat und ggf. sehr viel Zeit* den fremden Altersnachweis auslösen/nutzen könnte?
Ja, die größte Gefahr besteht darin, dass sich der Hacker-Nachwuchs Papis Handy "ausborgt" ;)
Meiner Meinung nach sollte man lieber mal darüber diskutieren, dass diese Entwicklung scheinbar wieder nur für Android und gegebenenfalls noch iOS durchgeführt, also trotz Open-Source-Grundgedanken** für die technisch weniger versierten 95 bis 99 Prozent der EU-Bürger nur dann zugänglich ist, wenn sie ihre Daten an Google oder/und Apple geben. Datensparsamkeit wo?
Ich hoffe die App wird auch auf F-Droid veröffentlicht, damit sie die breite Masse auch auf den immer populärer werdenden Google freien Android Smartphones nutzen kann.
Da sie auf GitHub veröffentlicht wird, kann man sie als Open Source Nutzer natürlich auch über Obtainium installieren.
 
08/15-Verbraucher wissen nicht einmal, was F-Droid ist und natürlich könnte man, dank Open Source, weitere Implementierungen schaffen – wenn man es denn kann. Aber Datenkrake Google kriegt den Service frei Haus, während selbst Nutzer von Windows oder MacOS im Regen stehen, von Linux-PCs ganz zu schweigen. Dabei reden wir hier doch von einem Markt, für den große Monitore wichtig sind.^^
 
Nach meiner Meinung eine völlig unnütze Erfindung.
Die nichts anderes macht als den Zwang zur Digitalisierung weiter auszubauen wo die Identifikation einer Person Grundvoraussetzung ist!
Oh man...

Die App will genau das Gegenteil bewirken. So wird eine Möglichkeit gegeben digital sein Alter zu verifizieren ohne irgendwelche Daten mitzugeben. Also genau das was du willst.

Die Umsetzung ist natürlich alles andere als optimal, aber die Idee ist super.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was, digitalisierung bei Online-Diensten?

Von einem Online-Dienst einen Brief zugeschickt zu bekommen um das per Postident mit dem ganzen Zusatzaufwand durchzudühren ist inhaltlich bestimmt etwas ganz anderes.

Und ich dachte es geht um

So kann man sich irren.:rollen:
:ka:
Muss jeder selbst wissen ob man nicht eher versucht generell seine Leben und seine privaten Daten aus der Öffentlichkeit und dem offenen Zugang "Online/Server" im Internet, fern zu halten.

Fakt ist alles was Digital bereit gestellt wird, ist zwangsläufig der unbestreitbar großen Gefahr des Datenmissbrauchs preisgegeben. Schlimmer noch; "Zu glauben es gäbe Digitale-Daten die sicher vor unberechtigtem Zugang sind!
"Online" ist mit uneinholbar großem Abstand der Unsicherste Ort für...so ziemlich Alles!

Schon allein zu verifizieren wie Alt man ist kann schlicht keine Anonymität beinhalten. Zuvor muss schon irgendjemand es irgendwo festgestellt und festgehalten haben, um diesen Nachweis als Nachweis zu rechtfertigen!
Es ist vermessen von Betreibern jeglicher Software nahe 100% Sicherheit zu Fordern. Weil sie einfach nicht existiert!
Nur man selbst kann durch -Nicht nutzen- und keiner Weitergabe obgleich welcher Folgen seine Sicherheit wenigstens "nahe" dieser Grenze bringen!

Bedeutet nichts anderes als das man einfach mal verzichtet etwas zu tun wenn noch mehr Daten als ohnehin bei Internet Nutzung angegeben werden müssen.
Wer das Internet und die Digitalisierung nutzt für sein Wirtschaftliches leben, und dann wegen Datenmissbrauch jammert, ist nicht nur Naiv sondern vermeintlich Realitätsfern! Denn es ist eine unausweichlich Logische Folge!
 
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