News Über 1.000 km EV-Reichweite in Serie: "Disruptive Technologie" angekündigt

PCGH-Redaktion

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Mit dem Denza Z9 GT greift BYD nach der Reichweitenkrone im E-Auto-Segment. Über 1.000 Kilometer nach CLTC, bis zu 1.440 PS und 800-Volt-Technik: Was steckt hinter dem neuen Elektro-Flaggschiff aus China?

Was sagt die PCGH-X-Community zu Über 1.000 km EV-Reichweite in Serie: "Disruptive Technologie" angekündigt

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Für mich wäre die Reichweite von vielen modernen Autos kein Hindernis mehr.
Das Hindernis ergibt sich lediglich aus der Ladeinfrastruktur.
Wir wohnen zur Miete in einer Wohnung, wie übrigens mehr als 50% der deutschen Bevölkerung.
Also ist eine Wallbox nicht möglich. Somit auch kein Preisvorteil beim Laden.
Die nächste Ladesäule (maximal 2 Fahrzeuge) ist Fußläufig in 10 Minuten zu erreichen, maximal 22KW, maximale Standdauer 2 Stunden, danach gibt es eine Standgebühr pro Minute.
Die Tankstellen in der Stadt haben keine Ladesäulen, ein Schnellader wäre bei MCDonalds vorhanden, welcher immer belegt ist.

Wie beschrieben, die Fahrzeuge sind nicht (mehr) das Problem.
 
Und wenn man normal Fährt, Autobahn 120km/h mit Heizung oder Klima, sind es dann realistische 400-500km... nicht sehr beeindruckend.

Das wäre ein miserables Verhältnis. M 3 LR z.B. wird bereit mit real 400-450 km (+Restreserve) bei 120 km/h angegeben und mit 830 km CLTC verkauft. Wenn BYD, die bislang nicht mit überdurchschnittlich aufgeblähten Zahlen aufgefallen sind, jetzt 20 Prozent mehr verspricht, sollte man also wenigstens 500-550 km real erwarten. 400 km wäre meine Hoffnung für das Ladefenster zwischen 10 und 80 Prozent. Damit käme man zwischen Nachladestopps locker so weit, wie Verbrenner zwischen Pinkelpausen, und mit zwei derartigen Pausen wären 1.300+ km insgesamt drin. Zumindest ich hätte da, trotz ausgeprägten Langstreckenfokus, nichts mehr an der Reichweite zu meckern. Offene Fragen eher: Wie schnell lädt er denn? Bei Reichweite klotzt BYD gerne, aber ich lese oft von über 30 Minuten für 10-80, wo andere 15 schaffen. Und was soll der Spaß überhaupt kosten? Und vor allem: Was soll ich mit so einem kein-Öl-Tanker? Das ganze bitte mal in jede Dimension 10% kleiner und wir könnten Freunde werden. (Der ganze nicht-Antriebs-Elektronikkram und die Hälfte der Türen kann in dem Rahmen gerne rausfliegen.)
 
"Der Fahrer beeinflusst maßgeblich das Ergebnis, und im Denza Z9 GT schlummern kombiniert 1.440 PS in der Allradversion mit drei Motoren,...."

Das ist eben das Problem!
Wozu braucht man 1440 PS, wenn nach "dreimal" voll beschleunigen 100 km Reichweite weg ist?
Diese Leistungen machen im E-Auto einfach keinen Sinn, außer natürlich beim "Längeren" zeigen fürs Ego. :devil:
Das ganze ist halt wieder nur eine (elektrische) Nebelkerze.
 
Der Denza ist ein geiles Auto, ebenso BYD an sich als Firma. Sie bieten aktuell mit die beste Akkutechnologie, nicht nur im Elektroauto-Segment, sondern auch generell bei Speichern, selbst für Industriezwecke. Aber selbst bei den Pv-Speichern bieten sie ein tolles Preis-Leistungsverhältnis. BYD nutzt dabei ausschließlich Qualitätsprodukte beim Fahrzeugbau, zb Bilstein, Bosch usw. Beim Denza darf man nicht vergessen, es war ein gemeinsames Projekt von Mercedes und BYD, wobei sich am Ende MB aus dem DEnza-Projekt zurückgezogen hat und die Anteile an BYD verkauft haben.

Zum Thema: "Wohnung/Mieter und Laden eines E-Autos": Die Vermieter sind oftmals dazu verpflichtet, Lademöglichkeiten anzubieten bzw zu ermöglichen. Viele große Wohnungsbaugesellschaften haben auf Antrag bereits tausende Ladestationen bundesweit erschaffen. Man muss diese nur beantragen/bezahlen bzw sich mal beraten lassen. Alternativ gibt es an vielen Tankstellen bereits Ladesäulen, ebenso direkt beim Einkaufen auf dem Parkplatz...Mit nem dreckigen Benziner kann man auch nur an ner Tanke tanken, also was soll der Unsinn?

Alternativ gibt es richtig tolle Hybride, zb BYD Seal 6 Dm i Tourer, der schafft locker 1350km als Benziner-Hybrid, ist sehr hochwertig ausgestattet, ebenso auf Niveau von Mercedes, da diese sehr oft zusammen arbeiten. Den gibt es jetzt sogar schon richtig günstig mit den BYD-Rabatten und Elektro-Förderungen. Eine Probefahrt lohnt sich, denn die Qualität ist auf höchstem Niveau, ebenso die Technik.
 
Wie und vor allem wo soll denn mein Vermieter eine Lademöglichkeit schaffen? Hier gibt es keinen Parkplatz am Haus, es wird an der Straße geparkt.

Hybrid ist für mich keine Lösung.....gleich hohe Wartungskosten wie ein Verbrenner und zusätzlich das Risiko das etwas an der Elektrik den Geist aufgibt.
 
Auch wenn das Auto ca. 50.000 € kostet und generell neue Autos sich generell Wohlhabende leisten können (mensch möchte ja fast sagen "zum Glück"). Jedenfalls zeigt so ein Auto einmal mehr, wie weit der Produktions- und Konsum-Wahnsinn und damit Schäden an den Lebensgrundlagen weiterbetrieben wird.
 
Wir wohnen zur Miete in einer Wohnung, wie übrigens mehr als 50% der deutschen Bevölkerung.
Also ist eine Wallbox nicht möglich.
Du und alle anderen Mieter haben einen Rechtsanspruch sich eine Wallbox installieren zu dürfen wenn keine technischen Gründe dagegen sprechen. Die rund 1k€ sind sicher nicht geschenkt, im Vergleich zum Preis eines jungen Autos aber auch nicht uuunglaublich viel.
Setzt natürlich zumindest eine Parkmöglichkeit voraus.
Wenn ich nicht falsch Informiert bin beeinflusst das auch die Rekuperation
Ja, man kann nur mit so viel Leistung rekuperieren wie man antreiben kann. Aber außerhalb von Vollbremsungen reichen dafür auch "nur" 150kW.

@Topic: So unglaublich eindeutig scheint mir die Reichweiten Krone nicht. Die WLTP 805km vom neuen iX3 oder die 792km vom CLA dürften im China Zyklus ähnlich weit kommen.
 
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Du und alle anderen Mieter haben einen Rechtsanspruch sich eine Wallbox installieren zu dürfen wenn keine technischen Gründe dagegen sprechen. Die rund 1k€ sind sicher nicht geschenkt, im Vergleich zum Preis eines jungen Autos aber auch nicht uuunglaublich viel.
Wie weiter oben im meinem zweiten Beitrag beschrieben --> es ist "technisch" nicht möglich, weil es keinen Parkplatz/Einfahrt/Stellfläche gibt.
Und soweit mir bekannt, ist es nicht gesetzkonform eine Wallbox auf einer befahrenen Straße zu installieren, welche der Kommune gehört.
Also ja schön, dass es gefördert wird. Aber allen Mieter, ohne Stellplatz hilft das herzlich wenig.
 
Also ja schön, dass es gefördert wird. Aber allen Mieter, ohne Stellplatz hilft das herzlich wenig.

Hey, du darfst den Eigenheimbesitzern eine Aufwertung ihrer Immobilie mitfinanzieren, jetzt zeig doch mal Dankbarkeit!


Du und alle anderen Mieter haben einen Rechtsanspruch sich eine Wallbox installieren zu dürfen wenn keine technischen Gründe dagegen sprechen. Die rund 1k€ sind sicher nicht geschenkt, im Vergleich zum Preis eines jungen Autos aber auch nicht uuunglaublich viel.

1k für ne Wallbox im Mietbestand? Das wäre keinen Cent teurer als im Eigenheim, wo das Auto an einer Wand mit eigenem Strom und in der Nähe des eignen Schaltkasten parkt. Die Situation dürfte kaum ein Mieter haben. Da gibt es im wesentlichen drei Möglichkeiten:
a) Tiefgarage. Installationsaufwand prinzipiell überschaubar, aber jede einzelne Änderungen muss härtesten Brandschutzauflagen gerecht werden.
b) Größere Parkfläche, Garagenzeile, etc.: Mit etwas weniger Pech wenigstens direkt ans Haus angrenzend, oft ein paar Meter komplett separiert. In jedem Fall liegt ein größerer Teil der Parkplätze nicht an der Hauswand und Strom ist bestenfalls zu Beleuchtungszwecken vorhanden. Für mehr müssen Kabel im öffentlichen Raum verlegt werden und dabei Fahrwege kreuzen. Also Tiefbau.
c) Wurde ja schon besprochen - man parkt an der Straße und kann gar nichts installieren.

Aber genau da sind die großen Akkus auch im Vorteil. Wenn eine Ladung für eine ganze Woche reicht oder, bei ökologischem Verhalten und minimierter Rumfahrererei, einen Monat und länger, dann braucht man schlichtweg keine Lademöglichkeit an einem Ort, den man täglich aufsucht aka zu Hause oder auf Arbeit. Dann reicht auch eine an Orten, wo man nur in größeren Zeitabständen ausreichend lange parkt, z.B. bei einem großen Supermarkt für den Wochenendeinkauf. Und weiterer dicker fetter Vorteil für Mieter: Den Akku kann mit zu einer neuen Bleibe fahren. Wer dagegen dem Vermieter eine Immobilienaufwertung für 5k und mehr schenkt, der verliert den Großteil bei einem Auszug.

Blöd ist und bleibt aber halt, dass viele Mieter allgemein nur eine vierstellige Summe für Fahrzeug und Infrastruktur aufbringen können, keine in der oberen Hälfte des Fünfstelligen, vollkommen egal wie man das verteilt.
 
a) Tiefgarage. Installationsaufwand prinzipiell überschaubar, aber jede einzelne Änderungen muss härtesten Brandschutzauflagen gerecht werden.
Die Wallbox wird betrachtet wie eine Steckdose (weil es eine ist), muss also den selben "härtesten Brandschutzauflagen" wie ein Steckdose erfüllen.
Also ja, war jedenfalls bei mir kein Cent teurer als am Einfamilienhaus.
 
Da hatte ich anderes gehört, kann aber sein dass es um eine Box mit mehr als einer Phase Haushaltsstrom ging oder das irgendwelche Brandschutzwände allgemein der Leitung im Weg waren.
 
Da hatte ich anderes gehört, kann aber sein dass es um eine Box mit mehr als einer Phase Haushaltsstrom ging oder das irgendwelche Brandschutzwände allgemein der Leitung im Weg waren.
1 oder 3 Phasen macht da soweit ich weiß keinen Unterschied. Das ist die selbe Klasse und macht am Gesamtdurchmesser der Leitung auch nicht uuunglaublich viel aus. Brandschutz ist natürlich nicht hinfällig und muss beachtet werden, aber halt nicht härter als bei jeder anderen Steckdose.

Ich hab oft das Gefühl AC Wallboxen werden technisch massiv überschätzt. Dass ist ne glorifizierte CEE Dose mit Schütz und Strommessung. Die kann dem Auto drohen das Schütz um zu legen wenn es sich nicht an die vereinbarte Leistung hält, die ganze Leistungselektronik steckt im Auto.
So eine "rote Dose" hat sich so mancher in seinen Hobbykeller legen lassen, aber die Wallbox soll dann plötzlich unmögliche Raketenwissenschaft sein. :ka:

Mal ganz davon abgesehen dass auch Einphasig über Nacht 200-300km Fahrstrecke geladen werden können. Wenn man bei dem hier diskutierten Auto 3-4 Tage vorher weiß dass die Urlaubsfahrt ansteht, reicht es jeden Abend davor an eine Schuko anzustöpseln und zur Abfahrt ist die Karre voll (jetzt mal öffentliches Laden ganz ignorierend).
 
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