News Valve vor Gericht: Betreiber von Steam hat die nächste große Klage am Hals

Aha, da haben wir es doch. Warum also der Spruch vorher, dass man doch nich alles auf die armen Firmen abwälzen soll? ^^ Es is so einfach ^^ Valve (und EA und Blizzard) sollen einfach ihren Hintern hochbekommen und ein wenig mehr für den Jugendschutz tun als das, was sie jetzt tun: Nämlich gar nix ^^
Das stimmt nicht bezogen auf Steam. Ein riesiger Katalog von Spielen ist, ärgerlicherweise, nicht mal von Deutschland aus aufrufbar. Ausserdem hat Steam wohl schnittstellen zu Jugendschutzsoftware, nur wenn man die halt nicht nutzt, merkt man davon nix. Seit neustem gibt es auch nochmal extra einstellungen über die "Steam-Familien" funktion.


Was das thema mit den Counterstrike Boxen anbegeht, sehe ich die eigentlich absolut unproblematisch.
1. Die Boxen kann man nicht direkt kaufen von Steam.
2. Sie bringen soweit ich weiß keinerlei vorteile.
3. Counterstrike ist usk 16 und ESRB M-Rated (17+).


Vergleichen wir das mal mit Pokemon Karten, die auch guten wert erzielen können und ohne einschränkungen gekauft und dann weiter Verkauft werden können.
Das sind quasi dann auch Lootboxen? Man weiß ja nicht was da drinne ist und du kannst sie, wenn du glück hast, für tausende verkaufen.
 
darum geht es in dem artikel aber nich. Es geht um die Lootboxen und da macht keines der Unternehmen irgendwas richtung Jugendschutz
Sie haben gesagt das Valve, Blizzard und EA "gar nix" für den Jugendschutz tun, nur dem hab ich wiedersprochen. (EA,Blizzard keine ahnung, dahher nur Valve)

Zu den Lootboxen hab ich mich erst danach geäußert.

Wo ich nochmal was ergänzen möchte, bei den genannten Games wird extra nochmal gesagt das es "Zufallsbasierte Käufe im Spiel" gibt.
 
Die Abschöpfung erzielter Gewinne…. Also geht es nur darum, ey wir wollen auch dran verdienen….
Es geht dem Staat immer nur um seinen Anteil. Du kannst dein letztes Hemd verspielen, dich bis zum Bypass qualmen oder dir die Leber steinhart saufen, solange du brav darauf achtest, dass der Staat seine Steuern darauf bekommt. Man könnte so ein Verhalten durchaus extrem verlogen und heuchlerisch nennen, wenn man böse wäre. 😏
 
Im Kontext der News, um die es hier geht.
Auch im Kontext dieser News stimmt das nicht. Denn es gibt "Steam-Familie". Eltern können da ziemlich exakt bestimmen, was ihre Kinder Spielen dürfen, wie Lange sie Spielen dürfen, ob sie den Store sehen können usw.

Währenddessen Informiert der Store die Eltern mit einstufungen und weiteren Details, wie eben ingame Käufen.
 
Es ist ein allgemeines Problem mit den Lootboxen und kein reines Kinder Problem. Es spielt überhaupt keine Rolle ob ein Anbieter mit monetarisierten Lootboxen nebenbei Optionen zum Jungendschutz implementiert, die monetarisierten Lootbooxen sind IMMER SCHEIßE!
 
Zuletzt bearbeitet:
Valve ist eigendlich verpflichtet eine gültige Altersüberprüfung (AVS) einzubauen.
Das machen die aber nicht, weil sonst würde man ja weniger Spiele verkaufen.
Statt dessen wird ganz Deutschland aus einem Teil des Shops per Geoblock ausgeschlossen, nur um irgendwelche minderwertigen Erotikspiele zu blocken, die eh kaum jemanden interessieren, während Minderjährige weiter 18+ Spiele, wie die Doom Serie, Diablo 4 oder andere Gewalt- oder Horrorspiele kaufen können.
Solange niemand Valve dazu zwingt ein AVS einzubauen, werden diese alles ignorieren und ihre Taschen mit den Einnahmen füllen.
 
Valve ist eigendlich verpflichtet eine gültige Altersüberprüfung (AVS) einzubauen.
Das machen die aber nicht, weil sonst würde man ja weniger Spiele verkaufen.
Statt dessen wird ganz Deutschland aus einem Teil des Shops per Geoblock ausgeschlossen, nur um irgendwelche minderwertigen Erotikspiele zu blocken, die eh kaum jemanden interessieren, während Minderjährige weiter 18+ Spiele, wie die Doom Serie, Diablo 4 oder andere Gewalt- oder Horrorspiele kaufen können.
Solange niemand Valve dazu zwingt ein AVS einzubauen, werden diese alles ignorieren und ihre Taschen mit den Einnahmen füllen.
Sie sind nicht verpflichtet eine AVS einzubauen, denn sie haben Schnittstellen zu Jugendschutzsoftware und dürfen deshalb auch Spiele ab 18 verkaufen. Was sie aber nur mit AVS verkaufen dürften, sind eben Pornografische und Indizierte Inhalte.

Seit ihrer letzen Umstellung zu diesem Thema, haben sie allerdings ein System etabliert das zu viel blockt.
Dadurch sind auch viele alte Titel, um die sich nicht mehr wirklich gekümmert wird, und auch komplett harmlose Titel, unter die Räder gekommen. Weil alle die dieses neue System nicht befüllen oder falsch befüllen, Automatisch in Deutschland gesperrt werden. Ich hab auch noch etliche Titel in meiner Wunschliste die darunter fallen, wie z.B. „Slip“ ein harmloser Plattformer oder Grav eine art „No Mans Sky“ clone usw.

Eventuell ist die Eingabemaske auch nicht eindeutig genug, aber man kann sie als Kunde nicht einsehen und deshalb ist es schwer das zu beurteilen.

Und mit dem Steam Familie, haben die Eltern inzwischen auch die möglichkeit das alles ganz einfach zu moderieren.
Eben auch Spiele mit Looboxen.
 
Dürfte daran liegen, dass Steam so mit die einzigen sind die dir erlauben den erhaltenen Loot gegen Echtgeld zu verkaufen. Das kommt schon deutlich näher an "echtes" Glücksspiel da man hier auch echtes Geld "gewinnen" kann.
Und genau das stimmt nicht. Was du für Items bekommst, ist Guthaben. Dieses Guthaben kannst du aber nicht wieder in Echtgeld umtauschen, es existiert rein virtuell auf Steam. Und jeden Cent, der als Guthaben auf Spielerseite existiert, muss irgendwann mal jemand in Form von Echtgeld eingezahlt haben, denn Valve verschenkt ja nix. Ganz im Gegenteil: Von jeder Transaktion auf dem Communitymarkt zweigt Valve noch einmal eine Transaktionsgebühr ab, um die Guthaben nach und nach zu entwerten und sicherzustellen, dass permanent weiter Echtgeld eingezahlt werden muss. Ganz zu schweigen davon, dass einem bekanntlich nix, was man auf Steam kauft, seien es Spiele oder Items, wirklich gehört – es kann einem jederzeit wieder weggenommen oder unbrauchbar gemacht werden, und wenn das Steam-Konto gesperrt wird, weil Valve meint, man habe gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, ist auch alles weg. Steam ist aus Kundensicht ein schwarzes Loch in Sachen Geldfluss.

Und die Lootboxen/Schlüssel – bei denen Valve mit Titeln wie CS:GO oder TF2 übrigens Vorreiter war, lange bevor EA, Activision, Ubisoft & Co. dieses Geschäftsmodell für sich entdeckten und Smartphone-Gacha die Handhelds verdrängte – sind eine weitere Methode, die Leute zum Einzahlen zu bewegen; und zwar eine, die sich ausgiebig an der Funktionsweise und den Mechaniken von Glücksspiel bedient. Da fließen Unmengen an echtem Geld, nur halt in eine einzige Richtung. Es ist Glücksspiel, bei dem der Anbieter sein finanzielles Risiko aus der Gleichung entfernt hat – er muss keine Gewinne bar auszahlen und die Produktion der Items, die im Endeffekt nur darin besteht, ein paar Variablen im Speicher zu ändern, kostet quasi nix. Also im Unterschied zu „echtem“ Glücksspiel zu 100 % zum Nachteil des Spielers, dem nun noch die Möglichkeit fehlt, seinen Einsatz (mit oder ohne Zinsen) zurückzugewinnen. Mir hat in der Lootbox-Debatte bis heute niemand logisch und juristisch wasserdicht erklären können, warum etwas, das auf der großen Glücksspiel-Checkliste alle Punkte abhakt, außer der einen Sache, die zugunsten des Spielers/Verbrauchers/Opfers ist, weniger Regulierung brauche als „echtes“ Glücksspiel, das den Spieler zumindest theoretisch „in echt“ reich machen kann.

Der eine oder andere mag darin jetzt eine „Verschwörung gegen Valve“ zu erkennen glauben, weil die anderen Glücksspiel-Publisher unbehelligt blieben (was nicht stimmt, siehe auch die Herkunft des Neusprechbegriffs “surprise mechanics”). Aber so richtig es wäre, auch der ganzen restlichen Gacha-Hölle einen Riegel vorzuschieben, kann man umgekehrt nicht EA & Co. wegen Lootboxen kritisieren und zur Rechenschaft ziehen und dann Valve außen vor lassen, denn Valve war hier wie gesagt Vorreiter, genauso wie es Vorreiter bei Accountzwang und DRM war, und in beiden Fällen auch der wesentliche Akteur, der die Maschen auf breiter Ebene salonfähig gemacht hat. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Valve mehr für Gaming auf Linux getan hat als alle anderen zusammen.
 
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Und genau das stimmt nicht. Was du für Items bekommst, ist Guthaben. Dieses Guthaben kannst du aber nicht wieder in Echtgeld umtauschen, es existiert rein virtuell auf Steam. Und jeden Cent, der als Guthaben auf Spielerseite existiert, muss irgendwann mal jemand in Form von Echtgeld eingezahlt haben, denn Valve verschenkt ja nix. Ganz im Gegenteil: Von jeder Transaktion auf dem Communitymarkt zweigt Valve noch einmal eine Transaktionsgebühr ab, um die Guthaben nach und nach zu entwerten und sicherzustellen, dass permanent weiter Echtgeld eingezahlt werden muss. Ganz zu schweigen davon, dass einem bekanntlich nix, was man auf Steam kauft, seien es Spiele oder Items, wirklich gehört – es kann einem jederzeit wieder weggenommen oder unbrauchbar gemacht werden, und wenn das Steam-Konto gesperrt wird, weil Valve meint, man habe gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, ist auch alles weg. Steam ist aus Kundensicht ein schwarzes Loch in Sachen Geldfluss.
Dann nenn es Guthaben für mich bleibts Echtgeld.... Es wird in € geführt und kann anstelle der Nutzung von "echten" Geld verwendet werden. Das reicht für mich in dem Kontext. Ob es dann das Konto verlassen kann oder nicht ist für mich dafür irrelevant.
 
Dann nenn es Guthaben für mich bleibts Echtgeld.... Es wird in € geführt und kann anstelle der Nutzung von "echten" Geld verwendet werden. Das reicht für mich in dem Kontext. Ob es dann das Konto verlassen kann oder nicht ist für mich dafür irrelevant.
Und wenn irgendein Gacha-Spiel von EA das virtuelle Guthaben als „€“ bezeichnet, statt als Münzen, Tokens, Juwelen, younameit, ist das dann für dich auch Echtgeld? Bestimmt nicht.

Es ist an die Plattform gebunden, du kannst es nirgendwo sonst als Zahlungsmittel verwenden, nicht wieder umtauschen in Geld, das auf deinem Bankkonto erscheint, und selbst das, was du damit erwirbst, kannst du nicht wieder für Geld verkaufen, auf welches diese Eigenschaften zuträfen. Nenn es wie du willst, es erfüllt nicht die Merkmale von Geld, die es müsste, um Geld zu sein. Jeder Kryptocoin ist näher an echtem Geld als Steam-Guthaben, und da stimmen Bezeichnungen wie „Währung“ und „digitales Geld“ schon nicht.
 
Und wenn irgendein Gacha-Spiel von EA das virtuelle Guthaben als „€“ bezeichnet, statt als Münzen, Tokens, Juwelen, younameit, ist das dann für dich auch Echtgeld? Bestimmt nicht.
Wenn dies 1:1 Echtgeld Wert entspricht ja. Das ist aber nirgends der Fall.
Es ist an die Plattform gebunden, du kannst es nirgendwo sonst als Zahlungsmittel verwenden, nicht wieder umtauschen in Geld, das auf deinem Bankkonto erscheint, und selbst das, was du damit erwirbst, kannst du nicht wieder für Geld verkaufen, auf welches diese Eigenschaften zuträfen. Nenn es wie du willst, es erfüllt nicht die Merkmale von Geld, die es müsste, um Geld zu sein. Jeder Kryptocoin ist näher an echtem Geld als Steam-Guthaben, und da stimmen Bezeichnungen wie „Währung“ und „digitales Geld“ schon nicht.
Das ist nicht korrekt. Natürlich kannst du das Steamguthaben wieder zu echten Geld machen. Man kann Spiele verkaufen und giften. Die Diskussion ist hier für mich aber beendet da dies mit dem eigentlichen Thema mittlerweile nichts mehr zu tun hat.
 
Wenn dies 1:1 Echtgeld Wert entspricht ja. Das ist aber nirgends der Fall.
Schon mal was von Wechselkurs gehört? Ist ein Yen gleich ein Euro, und wenn nicht, ist er dann kein Echtgeld? Komm, erzähl mir mehr.

Der Kurs ist egal. Du kannst weder Gacha-Coins, noch dein Steam-Guthaben wieder in Euro und Cent umtauschen oder den Betrag direkt davon abbuchen lassen, um ein Brötchen an der Tanke zu bezahlen. Steam-Guthaben ist kein Zahlungsmittel, das außerhalb seiner Plattform irgendeinen Nutzen oder Wert hat, und lässt sich nicht in ein solches umtauschen, ergo ist es kein Geld. Guthaben ≠ Geld
Das ist nicht korrekt. Natürlich kannst du das Steamguthaben wieder zu echten Geld machen. Man kann Spiele verkaufen und giften. Die Diskussion ist hier für mich aber beendet da dies mit dem eigentlichen Thema mittlerweile nichts mehr zu tun hat.
Nein, innerhalb von Steam kannst du das als Verbraucher nicht. Du kannst dir für Geschenkkopien vom Beschenkten den Betrag auszahlen lassen oder Keys auf anderen Marktplätzen verkaufen, das ist dann aber nicht mehr auf Steam. Auch die Möglichkeiten, mit denen manche Items vom Communitymarkt kommerziell handeln und wirklich zu Geld machen, finden außerhalb von Steam statt – und bewegen sich hinsichtlich der Steam-Nutzungsbedingungen in einer Grauzone. Von Valve fließt zu keinem Zeitpunkt Geld Richtung Spieler – außer bei Rückerstattungen/Widerruf (die „Good Guy“ Valve übrigens auch erst ermöglicht, seit es dazu richterlich verdonnert wurde), die aber logischerweise nicht mit einem Gewinn à „Ich kauf einen Schlüssel für 2,49 €, ziehe ein seltenes Item und verkaufe das für die zehnfache Summe“ verbunden sind. Die Spiele in seiner Steam-Bibliothek kann man erst recht nicht mehr wieder zu Geld machen (im Unterschied zu physischen Konsolen- sowie früher PC-Spielen ohne Steam), es sei denn, man verkauft seinen Account. Das wiederum sieht Valve allerdings erst recht nicht gern. Auf die Lootbox-Problematik bezogen braucht uns freilich nur der Communitymarkt zu interessieren, und dazu hab ich bereits alles gessgt

Und die Diskussion hat sehr wohl etwas mit dem Thema zu tun, weil nämlich die Frage, ob man mit den „Gewinnen“ aus Lootboxen einen echten Geld- oder Sachwert bekommt, regelmäßig darüber entscheidet, ob sie als Glücksspiel reguliert werden sollen oder nicht. Bei dem Verfahren in New York wurde sogar explizit mit dem Communitymarkt argumentiert – ungeachtet dessen, ob die New Yorker Justiz das System wirklich verstanden hat. Außerdem hast du das Fass aufgemacht mit der Behauptung, Steam sei die einzige Plattform, wo man Lootbox-Items in Echtgeld tauschen könne.
 
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