News Neue Asus-Mainboards: 64 MiB UEFI kommt mit WLAN-Treibern - vorerst

PCGH-Redaktion

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Asus verdoppelt die Größe des BIOS-Chips auf seinen neuen AM5-Mainboards auf 64 MiB. Die zusätzliche Speicherkapazität verspricht nicht nur bessere CPU-Kompatibilität, sondern auch vorinstallierte WLAN-Treiber - allerdings könnte diese Funktion in Zukunft entfallen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Neue Asus-Mainboards: 64 MiB UEFI kommt mit WLAN-Treibern - vorerst

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Denkt ihr, dass man sich bei einem AM5-Mainboard mit nur 32 MB BIOS-Flash langfristig Sorgen machen muss, was die Kompatibilität mit zukünftigen CPUs oder mögliche Feature-Einschränkungen angeht?

Mir ist bewusst, dass vermutlich nicht alle Zen-Generationen (Zen 4, 5, 6, 7 und ggf. Zen 8) gleichzeitig und ohne Einschränkungen unterstützt werden können. Ich gehe jedoch davon aus, dass sich das über entsprechende BIOS-Updates regeln lässt.

Dennoch mache ich mir langsam Gedanken über meinen Plan, das AM5-Board möglichst lange zu nutzen und in 5–7 Jahren auf die dann letzte verfügbare High-End-CPU für AM5 aufzurüsten. Besteht hier aus eurer Sicht ein realistisches Risiko, dass das BIOS-ROM oder andere Faktoren diesen Plan einschränken könnten?
 
Auf AM4 hatten wir doch schon mal das Problem mit zu wenig Speicher bei 16 MiB BIOS Chips...
Da gab es von MSI auch eine MAX Serie... z.B. "MAG B550 Tomahawk Max"
Man könnte meinen, die paar extra MiB seien extrem teuer...
Die Chips sind nicht von der RAM Krise betroffen, da die auf extrem alten Prozessen gefertigt werden.
 
Auf AM4 hatten wir doch schon mal das Problem mit zu wenig Speicher bei 16 MiB BIOS Chips...
Da gab es von MSI auch eine MAX Serie... z.B. "MAG B550 Tomahawk Max"
Man könnte meinen, die paar extra MiB seien extrem teuer...
Die Chips sind nicht von der RAM Krise betroffen, da die auf extrem alten Prozessen gefertigt werden.
Das stimmt sicher, aber jeder € zählt bei der Produktion. Und 64 statt 32MB lassen sich gut vermarkten
 
Warten wir mal ab was kommt. Zen 6 ist für AM5 bestätigt, bin mal gespannt in anbetracht der situation ob zen 7 nicht auch noch für AM5 kommt und nicht schon mit einem neuen sockel.
Auf AM4 hatten wir doch schon mal das Problem mit zu wenig Speicher bei 16 MiB BIOS Chips...
Da gab es von MSI auch eine MAX Serie... z.B. "MAG B550 Tomahawk Max"
Man könnte meinen, die paar extra MiB seien extrem teuer...
Die Chips sind nicht von der RAM Krise betroffen, da die auf extrem alten Prozessen gefertigt werden.
Und am ende wird wieder mal nicht so heiß gegessen wie gekocht.

Da wurde am ende nämlich alles anders gemacht. Alte 3xx Boards bekamen das update, brauchte aber eine alte CPU und nach dem update gingen auch ryzen 3000 und 5000, aber eben keine 1000 und 2000 mehr, weil die aus dem Speicher genommen wurde.

Am ende waren 80% der Boards mit den neuen CPU kompatibel.
 
Auf AM4 hatten wir doch schon mal das Problem mit zu wenig Speicher bei 16 MiB BIOS Chips...
Da gab es von MSI auch eine MAX Serie... z.B. "MAG B550 Tomahawk Max"

Und am ende wird wieder mal nicht so heiß gegessen wie gekocht.

Fakt ist nunmal das die 16 Megabyte von einem Bios Chip, auf einem AM4 Brett, nie eine Limitation waren.

Biostar, ASRock und Gigabyte bieten über die gesammte Produktpalette Bios Versionen mit AGESA 1.2.0.F an, bezogen auf A320 / B350 / X370 / B450 / X470 Boards. ASRock hat sogar schon angefangen AGESA 1.2.0.10 zu verteilen -> https://www.asrock.com/mb/amd/X300M-STX/bios.html

Ausser MSI und Asus sind soweit alle großen Hersteller in der Lage 1. neue AM4 Biose für alle Boards zu liefern und 2. unterstützen auch Ryzen 1000 - 5000 mit ihren Versionen.
 
Fakt ist nunmal das die 16 Megabyte von einem Bios Chip, auf einem AM4 Brett, nie eine Limitation waren.

Biostar, ASRock und Gigabyte bieten über die gesammte Produktpalette Bios Versionen mit AGESA 1.2.0.F an, bezogen auf A320 / B350 / X370 / B450 / X470 Boards. ASRock hat sogar schon angefangen AGESA 1.2.0.10 zu verteilen -> https://www.asrock.com/mb/amd/X300M-STX/bios.html

Ausser MSI und Asus sind soweit alle großen Hersteller in der Lage 1. neue AM4 Biose für alle Boards zu liefern und 2. unterstützen auch Ryzen 1000 - 5000 mit ihren Versionen.
Haben die anderen Hersteller den auch 16 MiB verbaut?
Oder sind die gleich auf 32 MiB gewesen?
Die Nutzung von 16 MiB war sicher keine Vorschrift.
Da wollte jemand halt €0,2 pro Board sparen.
 
Natürlich 16 Megabyte.

Mein Asus B350 frisst auch alles an CPUs, solange es Ryzen ist. Biostar / ASRock ist auch alles 16 Megabyte ( zumindest alles vor B550 / X570 ).

Der uCode für die CPUs ist ein paar Kilobyte groß, gibt ja keinen Grund warum das nicht in ein 16 Mb Speicherblock passen sollte :ugly:

Ist halt Marketing.
 
...
Dennoch mache ich mir langsam Gedanken über meinen Plan, das AM5-Board möglichst lange zu nutzen und in 5–7 Jahren auf die dann letzte verfügbare High-End-CPU für AM5 aufzurüsten. Besteht hier aus eurer Sicht ein realistisches Risiko, dass das BIOS-ROM oder andere Faktoren diesen Plan einschränken könnten?
Du möchtest 2033 noch auf eine AM5-CPU aufrüsten? Könnte klappen, wenn Du nicht immer die schnellste CPU am Markt benötigst. Ist aber trotzdem ziemlich sportlich.
Habe aber auch 2025 eine CPU von 2024 (5700X3D) auf ein Board von 2018 (B450 Gaming Plus) in einem Sockel von 2017 (AM4) eingebaut. Aktuell (2026) bin ich noch sehr zufrieden mit der Leistung, so das ich vermutlich vor 2027 auch nicht auf einen neuen Sockel umsteigen brauche. Das wäre dann grob 1 Dekade "AM4".
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Topic: 64MB Bios / UEFI finde ich gut. Auf einigen Bildern im Netz oder im auch mal im Heft sehen einige UEFIs halt auch noch aus wie aus der Zeit der ersten Industrialisierung. Normale Gehäuse gibts schon gar nicht mehr zu kaufen: nur noch Bling-Bling in Glastempeln inkl. sämtlicher Einbaurichtungen aller möglichen Komponenten bis hin zu Verlängerungskabeln um die GraKa direkt vor die Glasscheibe zu kleben. Fernbedienungen, OLEDs an Front, Seite und kA. wo noch, Gehäuse zum aufm Kopf stellen mit Holz, Metall, Plastik .. und wahrscheinlich gibts i-wo auch eins mit Carbon, Gold und militärischen Panzereingeweiden (den Trend fand ich mal cool). Und dann schaut man in die UEFIs und kommt sich vor wie Morbius, nachdem er die Krell-Maschine enträtselt hat und nun Adams seine Tochter anvertrauen muss (https://de.wikipedia.org/wiki/Alarm_im_Weltall).
 
Asus will wieder extra Kohle abgreifen und "erfindet" dazu halt ein "Alleinstellungsmerkmal". Wenn man das BIOS mit unendlich viel Bling Bling zumüllen will ist die Speichermenge natürlich nötig.Ich denke nicht das es für Kompatibilität nötig ist. Aber die Asus Fanboys werden es wahrscheinlich lieben😏
 
Denkt ihr, dass man sich bei einem AM5-Mainboard mit nur 32 MB BIOS-Flash langfristig Sorgen machen muss, was die Kompatibilität mit zukünftigen CPUs oder mögliche Feature-Einschränkungen angeht?

Das hängt von AMD und Intel ab.
Technisch wird es ohne Frage möglich sein, diverse CPUs auf deinem Mainboard zum laufen zu bringen und die Mainboard-Hersteller haben sich in vergleichbaren Situationen bislang meist viel Mühe gegeben. Aber wenn AMD den Support streichen will, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Ryzen 3000 auf X370/B350 und Ryzen 5000 auf X470/B450 waren und blieben solange "unmöglich", wie die Leute ohnehin AM4 (neu-)gekauft haben. Erst nachdem scharenweise AM4-Besitzer der ersten Stunde auf Sockel 1700 abgewandert sind, hat AMD offiziell die letzte Prozessorgeneration für alle Platinen freigegeben. (Umgekehrt ist das bis heute nicht erfolgt. Wer Ersatz für eine defekte Platine unter einem Ryzen 1000/2000/3000G sucht, muss es bei B550 auf gut Glück versuchen. Die Mainboard-Hersteller versuchen entsprechende Unterstützung zwar, aber niemand kann sie garantieren, denn es gab auch schon hart inkompatible AGESAs.)

Haben die anderen Hersteller den auch 16 MiB verbaut?
Oder sind die gleich auf 32 MiB gewesen?
Die Nutzung von 16 MiB war sicher keine Vorschrift.
Da wollte jemand halt €0,2 pro Board sparen.

Alle Hersteller haben 16-MiB-Platinen gebaut. Das war zum Erscheinen des X370 eine ganz normale Größe, auch im High-End-Bereich. Beim zuvor dominierenden Sockel 1151 gab es noch 8 MiB UEFIs und man war gewohnt, dass Microcodes für neue CPUs/Steppings ein paar 100 KiB hatten; 16 MiB schienen also mehr als groß. Dann hat AMD angefangen, bei jeder neuen CPU- und jeder neuen APU-Generation 2-3 MiB dazu zu packen, also grob ein zehnmal schnellerer Zuwachs als gewohnt.

Trotzdem waren 16 MiB noch ausreichend. Gigabyte hat sogar X570-Platinen damit veröffentlicht – und hatte keine Probleme. Von Asus wären mir auch keine bekannt, Asrock hat in der Regel einfach den APU-Support reduziert (auch bei 32-MiB-Platinen) und MSI musste halt, bis sie ihren eigenen Code optimiert haben, Spar-UEFIs mit schwarz-weißer Oberfläche machen. Lief aber alles halbwegs. Nur AMD suchte einen vorschiebbaren Grund, warum man Aufrüstungen älterer Systeme erst ganz unter verbieten wollte und später auch nur auf eigene Verantwortung zugelassen hat.
 
Du möchtest 2033 noch auf eine AM5-CPU aufrüsten? Könnte klappen, wenn Du nicht immer die schnellste CPU am Markt benötigst. Ist aber trotzdem ziemlich sportlich.
Ich habe meinen 2015er i7-6700K auch erst Ende 2022 gegen einen i7-13700K getauscht. Durch die vielen spannenden Artikel und einen Asus-Board-Defekt bin ich dann doch schließlich beim 7800X3D gelandet.

Da ich ohnehin immer in 4K gespielt habe – bis vor Kurzem sogar am 57" G9 Neo in Dual-UHD (7680 × 2160) – merke ich den Unterschied zu OLED bei DQHD am 49" inzwischen deutlich. Perspektivisch werde ich deshalb ziemlich sicher wieder auf ein Ultrawide mit „6K“ und 200 ppi aufwärts (oder etwas in der Richtung) wechseln. Unter 4K bzw. DQHD wird es für mich definitiv nicht mehr gehen.

Dazu kommt noch die SteamVR-Brille mit effektiv ca. 2K × 2K pro Auge. Ich gehe daher einfach davon aus, dass bei mir auch in fünf Jahren die GPU der limitierende Faktor sein wird.

Genau deshalb habe ich das System von Anfang an in diese Richtung geplant: PCIe 5.0, 64 GB DDR5-6000 CL28, eine 4-TB-PCIe-4.0-SSD und ein guter Chipsatz mit einem soliden Board – damit ist die Plattform meiner Meinung nach sauber „vorbereitet“.

Der Plan war von Anfang an, das Board erst einmal mit dem 7800X3D bis zum Ende des AM5-Sockels zu nutzen und später auf das letzte mögliche X3D-Flaggschiff upzugraden.
Das hängt von AMD und Intel ab.
Technisch wird es ohne Frage möglich sein, diverse CPUs auf deinem Mainboard zum laufen zu bringen und die Mainboard-Hersteller haben sich in vergleichbaren Situationen bislang meist viel Mühe gegeben. Aber wenn AMD den Support streichen will, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt. Ryzen 3000 auf X370/B350 und Ryzen 5000 auf X470/B450 waren und blieben solange "unmöglich", wie die Leute ohnehin AM4 (neu-)gekauft haben. Erst nachdem scharenweise AM4-Besitzer der ersten Stunde auf Sockel 1700 abgewandert sind, hat AMD offiziell die letzte Prozessorgeneration für alle Platinen freigegeben. (Umgekehrt ist das bis heute nicht erfolgt. Wer Ersatz für eine defekte Platine unter einem Ryzen 1000/2000/3000G sucht, muss es bei B550 auf gut Glück versuchen. Die Mainboard-Hersteller versuchen entsprechende Unterstützung zwar, aber niemand kann sie garantieren, denn es gab auch schon hart inkompatible AGESAs.)

Stimmt, am Ende entscheidet AMD über AGESA und Freigaben, und ohne Support sind die Möglichkeiten schnell begrenzt.

Genau deshalb hatte ich hier auch gehofft, dass ein hochpreisiges Board mit X870E am Ende mehr Liebe bekommt als ein Einsteigerboard, also länger gepflegte BIOS Updates und generell besseren Support. Eine Garantie ist das natürlich nicht, aber die Chance wirkt/wirkte für mich einfach höher.

Dafür wollte ich die Plattform von Anfang an so wählen, dass das möglichst realistisch bleibt.

Hoffen wir das Beste :S
 
X370 wurde von AMD genauso behandelt, wie A320, und die Mainboard-Hersteller arbeiten überwiegend mit copy & paste innerhalb ihrer Familien. Wenn sich die Leistungsaufnahme, insbesondere aber die aufgenommene Stromstärke, steigert, bist du mit höherwertigeren Spannungswandlern natürlich auf der sicheren Seite. Es gab 2-3 Platinen, die hatte ich mit dem 1800X für gut befunden, welche einen 3950X unter Dauerlast nicht mehr verkraftet haben. Aber das sind natürlich seltene Grenzfälle und im Zweifelsfall hilft ein starker Lüfter.
 
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