News Das Spiel Codex Mortis wurde zu 100 Prozent mit KI erstellt: Entwickler sind stolz darauf

Ja und?

Menschen trainieren auch mit urheberrechtlich geschützten Inhalten, nur gibt es da halt in der Regel keinen Beleg für. Geht ja auch realistisch gar nicht anders, dank der absurden Regel, dass Werke erst 70 Jahre nach Tod des Autors gemeinfrei werden.

Glaubst du, dass Nolan nur gemeinfreie Werke geguckt/gelesen hat, bevor er Interstellar gedreht hat?

Menschen kopieren die nicht 1:1.
Such dir eine beliebige Figur aus der Popkultur aus und lass ein Bild damit erstellen...
mit einer KI ist es eine 1:1 Kopie der Figur.
Künstler bringen ihre eigene Note rein... KI kopiert nur 1:1.

Mal abgesehen davon: Menschen zahlen in der Regel für Zugriff auf das geschützte Material - in der einen, oder andren Form.
OpenAI möchte das eben nicht, weil sonst das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert.

Der Unterschied zwischen "sich inspirieren lassen" und "einfach kopieren" ist eben die persönliche Note.
Vor allem Regisseure geben nicht nur Anweisungen und andere machen dann... der Job eines Regisseurs ist es, einen Eindruck der Szene zu erschaffen. Deshalb gibt es ja so viele unterschiedliche Stile von Werken... selbst wenn es quasi das gleiche Ursprungsmaterial ist.
 
Menschen kopieren die nicht 1:1.
Such dir eine beliebige Figur aus der Popkultur aus und lass ein Bild damit erstellen...
mit einer KI ist es eine 1:1 Kopie der Figur.
Künstler bringen ihre eigene Note rein... KI kopiert nur 1:1.

Mal abgesehen davon: Menschen zahlen in der Regel für Zugriff auf das geschützte Material - in der einen, oder andren Form.
OpenAI möchte das eben nicht, weil sonst das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert.

Der Unterschied zwischen "sich inspirieren lassen" und "einfach kopieren" ist eben die persönliche Note.
Vor allem Regisseure geben nicht nur Anweisungen und andere machen dann... der Job eines Regisseurs ist es, einen Eindruck der Szene zu erschaffen. Deshalb gibt es ja so viele unterschiedliche Stile von Werken... selbst wenn es quasi das gleiche Ursprungsmaterial ist.
Wie ich schon gesagt hab, das ist Quatsch. Es geht Informationstechnisch gar nicht, ein LLM braucht viel weniger Speicher als die Summe der Trainingsdaten. Wenn du ein Bild einer Popkulturfigur erstellst, muss das LLM also entweder deutlich abstrakter "denken" (Luke Skywalker = junger Mann mit blonden Haaren, schwarzer Robe und Lichtschwert in der Hand) oder es muss sich live ein Bild aus dem Internet ziehen und dann klauen.

In beiden Fällen war das Ergebnis nicht direkt Teil der Trainingsdaten.

Ob das was OpenAI etc. macht legal ist steht auf einem anderen Blatt. Das heißt aber nicht, dass LLMs nur Kopiermaschinen sind.

Und zum Regisseur: Ja, genau das war doch mein Punkt. Es gibt eine ganze Menge kreative Jobs, in denen keine "Handwerksarbeit" gefordert ist. Stattdessen ist das schwierige die "Vision" des Endprodukts. Genau das gilt bei einem LLM auch, denn das nimmt es dir ja nicht ab. Und ob ich jetzt dem LLM sage, dass die Szene etwas dunkler sein soll, oder dem echten VFX Artist, macht für mich wenig Unterschied.
 
Ich bin mir eigentlich nicht mal sicher, was du mir jetzt eigentlich mit deinem Monet-Beispiel sagen willst. Eine KI ist kein Monet und wird es auch nicht sein können. Darin sind wir uns hoffentlich einig. Kreativ sein oder etwas kreativ auslegen kann eine KI nicht. Dazu ist sie schlicht nicht imstande. Mein Vergleich kam nur deswegen zustande, weil mir kein besserer eingefallen ist. ^^

Und besoners kreativ ist es auch nicht, "absichtlich" unzureichende Anweisungen einer KI zu zuführen. Mit Kunst hat das nichts zu tun.

Ich habe damit ein Beispiel gegeben, dass es in der Kunst keine "Fehler" gibt, sondern nur eine Bewertung des in nahezu auf beliebige Weise erstellten Werkes durch den Betrachter. Wer da reihenweise Absolutheitsansprüche raushaut, was alles per se keine Kunst sein kann, kämpft meist ebenso auf verlorenem Posten wie jemand, der pauschal für alle Zeiten weiß, was KI "nicht kann".
 
Wie ich schon gesagt hab, das ist Quatsch. Es geht Informationstechnisch gar nicht, ein LLM braucht viel weniger Speicher als die Summe der Trainingsdaten. Wenn du ein Bild einer Popkulturfigur erstellst, muss das LLM also entweder deutlich abstrakter "denken" (Luke Skywalker = junger Mann mit blonden Haaren, schwarzer Robe und Lichtschwert in der Hand) oder es muss sich live ein Bild aus dem Internet ziehen und dann klauen.
Da empfehle ich dir, dich mit "prozeduraler Generierung" zu beschäftigen... man kann quasi alles als reine Formel speichern. Entsprechend sind die 1:1 Reproduktionen der durch Copyright geschützten Figuren schön abgespeichert.
Ein klassisches (aka. viele Jahre altes) Beispiel prozeduraler Generierung ist KKrieger. ein kompletter Shooter mit Musik in unter 100 kiB als ausführbare Datei.
Dass ein Modell viel kleiner ist, als die Trainingsdaten ist kein Argument.


In beiden Fällen war das Ergebnis nicht direkt Teil der Trainingsdaten.
Und das weißt du woher?

Ob das was OpenAI etc. macht legal ist steht auf einem anderen Blatt. Das heißt aber nicht, dass LLMs nur Kopiermaschinen sind.
LLMs können per Definition und wie sie programmiert sind, nichts neues erschaffen. Sie können existierendes mehr schlecht als recht reproduzieren.
Das sagt selbst OpenAI in den eigenen Studien.

Und zum Regisseur: Ja, genau das war doch mein Punkt. Es gibt eine ganze Menge kreative Jobs, in denen keine "Handwerksarbeit" gefordert ist. Stattdessen ist das schwierige die "Vision" des Endprodukts. Genau das gilt bei einem LLM auch, denn das nimmt es dir ja nicht ab. Und ob ich jetzt dem LLM sage, dass die Szene etwas dunkler sein soll, oder dem echten VFX Artist, macht für mich wenig Unterschied.
Gerade Regie ist recht viel Handwerksarbeit - nur nicht mit Säge und Bohrer, sondern mit arrangement von Personen und Kulissen.
Auch ein Dirigent ist zwar ein Künstler, aber auch ein Handwerker.
Er ordnet das Zusammenspiel der einzelnen Elemente und führt es zu einem Ganzen zusammen.
Ich habe damit ein Beispiel gegeben, dass es in der Kunst keine "Fehler" gibt, sondern nur eine Bewertung des in nahezu auf beliebige Weise erstellten Werkes durch den Betrachter. Wer da reihenweise Absolutheitsansprüche raushaut, was alles per se keine Kunst sein kann, kämpft meist ebenso auf verlorenem Posten wie jemand, der pauschal für alle Zeiten weiß, was KI "nicht kann".
Hier sollte man sehr deutlich zwischen "KI" und "LLM" unterscheiden.
Nicht jede KI ist ein LLM, auch wenn jedes LLM eine Form von KI ist.
 
Da empfehle ich dir, dich mit "prozeduraler Generierung" zu beschäftigen... man kann quasi alles als reine Formel speichern. Entsprechend sind die 1:1 Reproduktionen der durch Copyright geschützten Figuren schön abgespeichert.
Ein klassisches (aka. viele Jahre altes) Beispiel prozeduraler Generierung ist KKrieger. ein kompletter Shooter mit Musik in unter 100 kiB als ausführbare Datei.
Dass ein Modell viel kleiner ist, als die Trainingsdaten ist kein Argument.
Ach komm, schalt doch deinen Kopf ein. Was du hier behauptest ist, dass ein general purpose LLM viel (und ich meine viel, mehrere Größenordnungen) effizienter im Speichern von Bildmaterial ist als dedizierte Kompressionsalgorithmen.

Das ist einfach Unsinn. Ein LLM speichert Daten, genauso wie Menschen, assoziativ, d.h. über Zusammenhänge und Abstraktionen. Nicht direkt Pixel für Pixel. Ergo kann es auch keine direkten Kopien des Trainingsmaterials wiedergeben. Die Informationen sind schlicht nicht mehr vorhanden.
Und das weißt du woher?
Weil es unmöglich ist. Es ist ungefähr so wie wenn der Keller unter Wasser steht, und du dich dann fragen würdest ob das Wasser eventuell aus der Teekanne kommt die umgefallen ist. Die Größenordnungen passen einfach nicht.
LLMs können per Definition und wie sie programmiert sind, nichts neues erschaffen. Sie können existierendes mehr schlecht als recht reproduzieren.
Das sagt selbst OpenAI in den eigenen Studien.
Ich denke hier scheiden sich die Geister was "neu schaffen" heißt. Ich würde einem LLM z.B. nicht zutrauen einen neuen mathematischen Beweis zu führen - zumindest nicht ohne Anleitung.

Aber ein LLM spuckt quasi nie direkte Kopien aus. Wenn du mir nicht glaubst, probier es doch einfach. ChatGPT ist frei zugänglich, lass dir ein Bild oder einen Textabschnitt generieren und suche danach im Netz. Ich bin mir sicher, dass du nichts finden wirst.
Gerade Regie ist recht viel Handwerksarbeit - nur nicht mit Säge und Bohrer, sondern mit arrangement von Personen und Kulissen.
Auch ein Dirigent ist zwar ein Künstler, aber auch ein Handwerker.
Er ordnet das Zusammenspiel der einzelnen Elemente und führt es zu einem Ganzen zusammen.
Jo und genau das machst du doch auch wenn du ein LLM dazu bewegst das zu tun was du dir vorstellst?
 
Ich habe damit ein Beispiel gegeben, dass es in der Kunst keine "Fehler" gibt, sondern nur eine Bewertung des in nahezu auf beliebige Weise erstellten Werkes durch den Betrachter. Wer da reihenweise Absolutheitsansprüche raushaut, was alles per se keine Kunst sein kann, kämpft meist ebenso auf verlorenem Posten wie jemand, der pauschal für alle Zeiten weiß, was KI "nicht kann".​
Zum einen: In der Kunst gibt es keine "Fehler" in dem Sinne, korrekt. Da bin ich ganz bei dir. Aber KI-generierte Inhalte sind aus meiner Sicht nun mal keine Kunst. Ob die Erklärung dazu, die ich bereits angeführt habe, für dich zufriedenstellend ist, musst du für dich selbst entscheiden.

Andererseits habe ich bisher keine wirkliche Erklärung darüber gelesen, warum KI-generierte Inhalte nun Kunst sein sollen. Eine KI ist halt nun mal kein Monet und kein Beethoven. Man selbst wird auch nicht zum Musiker, nur weil man Musik generieren lässt. Man ist kein Maler oder Schriftsteller, weil man Bilder und Texte generieren lässt.

Es wäre schon sehr anmaßend zu sagen, man wäre Musiker, weil man sich seine Musik und Lyrics von KI generieren lässt. Vielleicht ist das in 50 Jahren anders, keine Ahnung. Aber aktuell wäre das völlig inakzeptabel. Zurecht.

Ich kann es aber gerne etwas weiter ausführen. :) Gerade hinsichtlich "Anweisung und Ausführung", was ja auch Thema war. Ein Mensch ist in der Lage, intrinsische Fähigkeiten wie Kreativität zu entwickeln und diese auch anwenden und zum Ausdruck bringen kann. Eine KI kann das nicht.

Auch wenn man diesem Menschen "nur" Anweisungen gibt, wie X/Y zu machen ist, damit das Kunstwerk vollendet werden kann, wird er immer seinen Stempel drauf drücken. Wenn es innerhalb eines Schaffensprozesses hierarchische Strukturen gibt (Dirigent und Orchester z.B.), besteht trotzdem IMMER eine kreative Zusammenarbeit. Hier entsteht ein aktiver Schaffensprozess, bei dem alle beteiligt sind und der zu einem künstlerischen Ergebnis führt.

Aktuelle KI-Assistenten sind keine Intelligenz. Sie können somit auch nicht kreativ sein und damit auch keine Kunst erstellen (Kunst setzt Kreativität immerhin voraus). Es besteht keine kreative/künstlerische Zusammenarbeit. KI sucht sich keinen kreativen Lösungsweg bei unzureichenden Prompts, um die Aufgabe bestmöglich zu lösen, sondern es sind somit Darstellungsfehler aufgrund fehlender oder gar falscher Informationen. Derjenige, der die Prompts eingibt, kreiiert nicht selbst, sondern lässt generieren. Das ist der Unterschied zu oben.

KI wird sich weiter entwickeln. Ob sie irgendwann tatsächlich selbstständig handeln und denken kann, somit auch kreativ sein kann, sei mal dahin gestellt. Aber aktuell (und sicher auch in naher Zukunft) wird dem nicht so sein.​
Sind Dirigenten Künstler? Oder Regisseure? Denn die geben ja auch nur Anweisungen an Leute, die dann die "wirkliche" Arbeit machen.​
Warum ist der Regisseur-Job oder der Dirigenten-Job keine "wirkliche" Arbeit? Du unterschätzt das irgendwie, glaube ich. Ansonsten siehe oben. Also ja...beides sind Künstler. Beide sind ja aktiv am Geschehen beteiligt und verteilen keine Zettel mit "Flöte macht so. Violine macht so. Unfall.".​
KI oder nicht, am Ende musst du immer noch wissen was du willst. Klar, du kannst mit einer KI einfacher schon existierende Dinge klonen, denn sie nimmt dir die Handwerksarbeit weitgehend ab. Das kannst du aber auch ohne KI, es macht nur mehr Arbeit bzw. kostet mehr Geld.
Offen gestanden weiß ich gerade nicht, was das mit meiner Aussage zu tun haben soll. Es geht mir ja um die Frage, ob KI-generierte Inhalte Kunst sind oder nicht. Und aus meiner Sicht sind sie das nicht.​
Ich habe als Kind zum Beispiel einen Mario Klon gebaut - exakt gleiches Spielprinzip, aber andere Texturen. Schöpfungshöhe: Null.​
Ich finde das schon ziemlich beeindruckend, dass du das als Kind bewerkstelligt hast. Doch, dein Werk hatte eine gewisse Schöpfungshöhe. Und wenn sie halt nur 0,5 ist und nicht 10. Egal. Es war ja keine 1:1-Kopie. Es war dein Werk. Ob es gut war, spielt dabei keine Rolle.

Shooter sind ja auch keine 1:1-Kopie von Wolfenstein oder Doom, obwohl das eigentliche Spielprinzip (In Ego-Perspektive auf Feinde ballern) seit Jahrzehnten exakt das selbe ist.​
Wenn du was wirklich neues schaffen willst, hilft dir die KI nicht bzw. nur wenig.​
Das war jetzt aber auch sowieso nicht Kern meiner Aussage. Abgesehen davon geht es in der Kunst ja sowieso weniger darum, was neues zu schaffen, sondern darum, sich selbst auszudrücken. Individualität und so. Dabei ist es auch unerheblich, ob das Werk nun qualitativ "gut" oder "schlecht" ist. Kunst ist ja kein Synonym für wertende Begriffe.

So, ich bin jetzt aber raus hier. Mein Standpunkt sollte nun klar genug sein. :P

Gehabt euch wohl und bis zum nächsten Thread.​
 
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