News Gerissenes PCB: Asus verweigert die Reparatur - Austausch nur gegen Neupreis

PCGH-Redaktion

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Auf Reddit berichtet ein Nutzer über seine frustrierende Erfahrung mit der Asus-RMA: Demnach sieht das Unternehmen ein eingerissenes PCB als Nutzerfehler an. Stattdessen dürfte aber das hohe Gewicht der Grafikkarte die Ursache sein.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gerissenes PCB: Asus verweigert die Reparatur - Austausch nur gegen Neupreis

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Naja, Aussagen und Beteuerungen von Usern auf Reddit muss man halt auch entsprechend "einordnen", solange stehen seine Aussagen und die der RMA-Serviceleute von ASUS einander gegenüber, ohne das Dritte wie wir hier irgendwas sonst ableiten können, außer: Beim Einbau darauf achten, dass auch mechanisch kein unnötiger "Stress" auf das PCB wirkt, was angesichts der immer schwerer und wuchtiger werdenden "Klopper" zunehmend zur Herausforderung für manche wird. Erschwerend kommen die eher groben Toleranzlagen bei den verschiedenen Gehäusen dazu.
 
Für sowas ist der ASUS Service ja berühmt berüchtigt, oder?
Ja, und der von Gigabyte. MSI? Würden in so einem Fall wahrscheinlich ähnlich argumentieren.

Zu deren Verteidigung, es ist wohl auch nicht die Masse das Problem, sondern die Trägheit derselben.

Wenn ich meinen Rechner zu meinem Kumpel fahre, dann sollte ich die Grafikkarte halt vorher ausbauen. Leider steht das nicht im Manual und es gibt auch keine Warnaufkleber.

Bei diesem uralten ATX-System wird der PCIe-Coprozessor natürlich weiterhin im 90°-Winkel auf das Mainboard geflanscht. Der 500W-Kühlaufbau muss da drunter. Hurra, wir lieben Nostalgie. Und würden niemals unser lahmes RAM gegen irgendwas sinnvolles eintaucschen, Hauptsache wir dürfen noch selbst stöpseln. Das wechseln wir ja auch wie die Weltmeister, da immer mehr Bedarf besteht und es natürlich immer noch etwas mehr als langsam geht.
 
Probleme mit ASUS Karten und gerissenen Leiterbahnen sind nicht neu - aber wohl auch nicht extrem häufig.

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Asus ist kein Kind von Traurigkeit in Sachen RMA. Was die ablehnen können, wird auch abgelehnt. Das, was da an Aufpreis regelmäßig für Asus-Produkte bezahlt wird, wandert in Marketing und Influencer, aber sicher nicht in Kundensupport.

Die andere Seite ist, dass die Kunden aus Unkenntnis, Dummheit und manchmal auch ganz ohne ihr Zutun für solche Art Schäden sorgen:

Überlange Grafikkarte ohne Stütze verbaut > hängt sich zu Tode, PCB und Komponenten cracken
PC bewegt mit eingebauter Karte > siehe oben. Stützen wirken oftmals nicht in die entgegengesetzte Richtung
Von einem inkompetenten PC-Bauer eingebaut versenden lassen, oftmals sogar noch ohne Umverpackung > guckst du Beispiel:

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Kann gut gehen, kann Spätfolgen haben, kann direkt Schrott sein. Ist halt abhängig von der DHL-Tagesform.
 
Da fällt mir noch das Gamers Nexus Video zu ASUS RMA ein...
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Und als Ursache für diesen Schaden vermutet Asus keinen Serienfehler, sondern unsachgemäßen Gebrauch.

Klar is es ein Serienfehler denn der Serienfehler besteht darin dass das Ding von Design Backstein was sich Grafikkarte nennt viel zu schwer is!

Ich weis schon warum ich niemals Grafikkarten mit tripple Slot oder sogar quad Slot Kühldesign kaufen werde, bei der XFX Quick RX6800 war es schon wirklich Grenzwertig.

Was ASUS da abzieht is Kundengängelung und Kunden vergraulen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ASUS beliefert nur, was der MArkt "fordert": Immer leistungsstärkere und leisere Kühler in Kombination mit PCB, auf denen inzw. fast ein halbes kW(!) an Verlustleistung abzuführen ist und das bitte so, dass selbst die "Goldohren" nichts davon hören außer ggf. etwas Spulenfiepen (ein paar Zugeständnisse an das Zusammenspiel von Physik und Ökonomie), auch wenn sie das Ding direkt neben sich auf dem Tisch stehen haben.
Das mechanische System "PCI-Slot" im nach ATX-Standard halbwegs konformen Systemaufbau als alleinige Verbindung und BEfestigung ist hier m.E. über dem Limit, was die Aufnahmefähigkeit von Scher- und Biegekräften betrifft. Wenn dann halbgare "Zusatz-Abstützungen", eine unsaubere Toleranzlage von Seiten des Cases (hauptsache es ist möglichst alles aus Glas und blinkert in allen Farben des Regenbogens) und ein etwas "rustikaler" Umgang mit dem System bzw. dessen häufiger ungesicherter Transport zuammenkommen, dann passiert halt sowas. Und genau das weiß man bei ASUS auch ziemlich sicher, deshalb wundert mich deren Reaktion auf das RMA-Ersuchen nicht wirklich. Und das würde vermutlich bei all den "Anderen" des Mitbewerbs auch nicht so viel anders ablaufen...
 
Wie man das PCB so belasten kann, das der Schniepel:klatsch: einreißt, kann viele Ursachen haben. Da sollte man der Karte schon eine Entlastung zu Gute kommen lassen. Oder einen Fachmann & Co konsultieren...
 
Fakt ist, es gibt einen PCIe-Standard und einen Atx-Standard und die Grafikkarte erfüllte offensichtlich beide nicht. Denn, die Karte ist zu schwer und kann dadurch nicht mehr standardkonform gehalten werden. Der Defekt resultiert direkt daraus und ist damit ein Serienfehler. Serienfehler bedeutet ja nicht, dass reihenweise Produkte damit ausfallen, sondern dass der Fehler potentiell bei reihenweise Produkten auftreten kann. Und das ist gegeben. Ergo, Asus muss nachbessern.
 
Ehrlich gesagt verstehe ich die Aussage vom Reddit Nutzer nicht.

Der hatte eine zusätzliche Grafikkarten Halterung, hat den PC nie bewegt und gibt jetzt als möglichen Grund des Schadens das Gewicht der Karte an?
Also wenn eine Karte mit einer vernünftigen zusätzlichen Halterung verbaut und einer Wasserwage kontrolliert wurde, ist das Gewicht der Karte ja vollkommen egal!

Das scheint mir wieder so ein Fall zu sein, wo jemand €2500,- für eine Karte hinlegt, aber keine €20,- in eine gute Halterung investiert.

Auf der anderen Seite muss Asus in der Preislage und bei 4 Slots mit 3,1Kg eigentlich eine vernünftige Halterung beilegen. Bei meiner Asus Tuf 7900XTX war so eine "Stift-Halterung" für gefühlt €1,50 dabei. Dieses peinliche Teil ging direkt in den Mülleimer.
 
Auf der anderen Seite muss Asus in der Preislage und bei 4 Slots mit 3,1Kg eigentlich eine vernünftige Halterung beilegen. Bei meiner Asus Tuf 7900XTX war so eine "Stift-Halterung" für gefühlt €1,50 dabei. Dieses peinliche Teil ging direkt in den Mülleimer.
Bei meiner TUF RTX 4090 OC lag auch nur so ein verstellbarer Stift bei, der mir aber immer noch sinnvoller erscheint als diese lächerliche Schiene der MSI-Karten früher. Meine Karte liegt allerdings hinten bei meinem Corsair C70-Gehäuse komplett auf dem 120mm Fan am Festplattenkäfig auf. Das paßte zufällig haargenau. Clean-RGB-Aquarienbesitzer hassen diesen Trick. :D
Habe ein bißchen Schaumstoff als Entkopplung dazwischen geklemmt. Ne massivere und bessere Stabilisierung dieser Ziegelstein-Karte findet man nicht. :daumen:
 
Die Asus-RMA war doch schon mal in den Schlagzeilen. Weiß jetzt nicht mehr, ob das hier war oder bei Igor.

Fakt ist: wenn er die beigelegte Haltung nutze und diese nicht ausreichte, ist das Sache von Asus. Bei so einer teuren GPU kann man als Kunde verlangen, dass auch die beigelegte Halterung den Qualitätsstandards entspricht und dadurch keine Schäden entstehen.

Aber Asus ist ja auch schon desöfteren durch Qualitätsmängel und schlechte RMA aufgefallen.
 
Fakt ist, es gibt einen PCIe-Standard und einen Atx-Standard und die Grafikkarte erfüllte offensichtlich beide nicht. Denn, die Karte ist zu schwer und kann dadurch nicht mehr standardkonform gehalten werden. Der Defekt resultiert direkt daraus und ist damit ein Serienfehler. Serienfehler bedeutet ja nicht, dass reihenweise Produkte damit ausfallen, sondern dass der Fehler potentiell bei reihenweise Produkten auftreten kann. Und das ist gegeben. Ergo, Asus muss nachbessern.
Nö!
Brechen alle Karten ab? Nö!
Muss ein Autohersteller das Fahrgestell nachbessern, wenn der Fahrer bei 180km/h das Lenkrad herumreißt und sich das Auto überschlägt? Nö!

Unsachgemäße Behandlung nennt man so etwas. ;)

"Der Nutzer dürfte aber kaum Grund gehabt haben, seine Grafikkarte mit Absicht zu misshandeln..."
Absicht oder nicht, steht nicht zur Debatte!
Dummheit schützt vor Strafe, in dem Fall Geldstrafe, nicht...:devil:
 
Ehrlich gesagt verstehe ich die Aussage vom Reddit Nutzer nicht.

Der hatte eine zusätzliche Grafikkarten Halterung, hat den PC nie bewegt und gibt jetzt als möglichen Grund des Schadens das Gewicht der Karte an?
Also wenn eine Karte mit einer vernünftigen zusätzlichen Halterung verbaut und einer Wasserwage kontrolliert wurde, ist das Gewicht der Karte ja vollkommen egal!

Das scheint mir wieder so ein Fall zu sein, wo jemand €2500,- für eine Karte hinlegt, aber keine €20,- in eine gute Halterung investiert.

Auf der anderen Seite muss Asus in der Preislage und bei 4 Slots mit 3,1Kg eigentlich eine vernünftige Halterung beilegen. Bei meiner Asus Tuf 7900XTX war so eine "Stift-Halterung" für gefühlt €1,50 dabei. Dieses peinliche Teil ging direkt in den Mülleimer.
Bei so einer Summe sollte das Teil nicht so anfällig sein. Einbauen, fertig – aber dass ich dann noch eine Wasserwaage brauche und die Halterung totaler Quatsch ist, geht gar nicht.
Die Asus-RMA war doch schon mal in den Schlagzeilen. Weiß jetzt nicht mehr, ob das hier war oder bei Igor.

Fakt ist: wenn er die beigelegte Haltung nutze und diese nicht ausreichte, ist das Sache von Asus. Bei so einer teuren GPU kann man als Kunde verlangen, dass auch die beigelegte Halterung den Qualitätsstandards entspricht und dadurch keine Schäden entstehen.

Aber Asus ist ja auch schon desöfteren durch Qualitätsmängel und schlechte RMA aufgefallen.
Das sehe ich genauso
 
Nö!
Brechen alle Karten ab? Nö!
Muss ein Autohersteller das Fahrgestell nachbessern, wenn der Fahrer bei 180km/h das Lenkrad herumreißt und sich das Auto überschlägt? Nö!

Unsachgemäße Behandlung nennt man so etwas. ;)

"Der Nutzer dürfte aber kaum Grund gehabt haben, seine Grafikkarte mit Absicht zu misshandeln..."
Absicht oder nicht, steht nicht zur Debatte!
Dummheit schützt vor Strafe, in dem Fall Geldstrafe, nicht...:devil:
Die unsachgemäße Behandlung bestand bei der Karte aber im Kauf. =)

Du kannst die Karte nicht richtig behandeln, weil sie aus sich heraus die Specs reißt und so eine Stelle, wie die, die jetzt gebrochen ist, hätte man als fähiger Ingenieur verstärken müssen. Du hängst ja auch nicht 150 Kg an nen einfachen Nagel und hoffst, dass das schon halten wird, wenn du da noch ein Stöckchen drunter stellst. =)
 
🤔An der Stelle könnte aber auch das Mainboard mitschuld gewesen sein. Die Schiebe- oder Klemmverriegelungen der Hersteller wurden in letzter Zeit auch immer fetter (passend zu immer schwereren Graka`s) Bei manchen Lösungen empfinde ich die Kraft, die man zum Verriegeln braucht schon recht grenzwertig... Wenn die Karte nicht perfekt im
PCI-E-Slot sitzt, kann schnell auch mal was kaputt gehen.
 
Dass die Zuhaltungszunge beim Ausbau reißt, bedeutet dass die Arretierung nicht komplett geöffnet war. Für mich schaut das nach einem Benutzerfehler aus. Da muss man schon ziemlich dran zerren.
Im eingebauten Zustand kommt nur Last auf die Zunge, wenn der PC auf dem Kopf steht. Aber auch dann passiert nichts, außer es gibt von außen einen Schlag. PC dotzt irgendwo bei Transport an, rutsch einem aus der Hand und schlägt auf etc. Aber auch nur, wenn der PC mit Oberseite nach unten transportiert wird.
 
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