News Ex-Intel-CEO Pat Gelsinger: Der GPU-Hype überlebt das Jahrzehnt nicht

PCGH-Redaktion

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Laut dem ehemaligen Intel-CEO Pat Gelsinger wird die KI-Blase bald platzen - bis zum Ende des Jahrzehnts soll der massive Einsatz von GPU zu Ende sein. Ab dann sollen Quantencomputer übernehmen.

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Also dass die Nachfrage von GPUs nachlässt glaub ich gern. Irgendwer wird es wohl schaffen die durch spezialisierte asics bzw. tpus zu ersetzen bei KI. Macht Google ja schon. Die sollten besser sein als GPUs in vielen Dingen.

Aber die Aussage zu Quantencomputern..... Soweit mir bekannt kann man mit Quantencomputern nach wie vor absolut nichts sinnvolles anfangen. Die Entwicklung stagniert seit Ewigkeiten. Die Fehlerraten sind viele Größenordnungen zu hoch.
Frage mich wie er auf seine Aussage kommt. Hab ich was verpasst?

Hier mal ein Artikel der den Forschungsstand etwas einordnet (aber fast ein Jahr alt):
 
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"Laut Gelsinger könnte die Technik bereits in zwei Jahren massentauglich sein"
In 2 Jahren ? Dann müssten wir doch schon Sinnvolle Prototypen haben.
Sehe aber keine. Oder hab ich was verpasst ?

Schau mal hier z.B :


Und ich glaube IBM hat auch irgend etwas.
 
ah ja der mythische quantencomputer. (*)

der wird zusammen mit all den innovationen basierend auf graphene die welt revolutionieren.

dann braucht es ja nur noch den tesla roadster, der bestimmt NÄCHSTES JAHR kommt, und alle einhörner sind versammelt.

oh und es wäre nett wenn space X mit dem starship mehr als eine verbrannte banana transportieren könnte.

aber dann ist utopia schon fast da......


(*) einer der praktikabel ist und nicht nur gehyped wird für mehr venture capital.
 
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Und ich glaube IBM hat auch irgend etwas.
Was halt noch weit weg ist von wirklich nutzbar ist.
Die Aufgabe, die der Quantencomputer – damals wie heute – lösen soll, heißt "Random Circuit Sampling" (RCS): Es handelt sich um einen Quantenalgorithmus, der eine Reihe von Zufallszahlen generiert. Dabei führen die Forscher eine Reihe von zufällig ausgewählten Quantengattern (also quantenphysikalischen Rechenoperationen) aus, um die Qubits in eine komplizierte Konfiguration zu bringen, die für klassische Computer schwierig zu simulieren ist.

"Mir ist kein praktischer Nutzen von Random Circuit Sampling bekannt", sagt etwa Sabine Wölk vom DLR-Institut für Quantentechnologien.
Für gute Zufallszahlen nimmt man, etwa auf MCUs, spezielle Peripherie auf Basis von Analograuschen, keine Recheinheit.

Auch sonst zeigt der Artikel vor allem dass man noch weiter weg ist als die bloßen Zahlen an Qbits glauben machen. Schließlich muss man n Qbits zusammen fassen um am Ende ein brauchbares Ergebnis zu bekommen.

Was bei AI imo viel spannender ist, ist (wie bei den Zufallszahlen) der analoge Ansatz. Also simpel gesagt TPUs aus Widerstandsnetzwerken statt Transistoren.
Die Vergangenheit hat am Ende allerdings immer ergeben dass Binäre Logik so viel besser in der Fertigung skaliert, dass die theoretischen Vorteile von mehr Zuständen verpuffen.

 
Hm das Problem bei den Quanten Hardware ist die x86 oder x64 Programme kann man alles da drauf nicht nutzen. Es würden alle Programme damit wertlos sein. Das heißt es müsste die komplette Software neu programmiert werden. Solange also nix mit kompatible werden gewiss selbst wenn sie mal existiert sehr lange brauchen bis es gehen wird. Bei der Software Entwicklung kann man locker von mindestens 10 Jahre rechnen also bei dem tempo. Nur wenn es existieren und markttauglich ist. Davon sind wir ja noch ewig entfernt. Villeicht ja 20 Jahre später ,wer weiß. Ich werde auf diese Plattform nicht mehr wechseln. Ich bin der klassische Typ. Bei mir wird das an mir vorbei gehen. Wer jetzt also keine aktuelle Software verwendet ,wird das auch in Zukunft nicht machen. Spannend wird es also werden wenn es so viele gibt wie ich. Dann müssten sie sich was einfallen lassen. Das wird das spannende sein.
 
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Und ich glaube IBM hat auch irgend etwas.
Da ist die Rede von 105 qubits. Aber z.B. für 2048-bit RSA gehen die Schätzungen immer noch in die Millionen Qubits, siehe:


Und Qubit ist nicht gleich Qubit. Das Fehlermanagement dieser Maschinen, was sie überhaupt erst zu Maschinen macht, ist ja noch mal eine eigene Wissenschaft für sich.

Ich habe keine Ahnung davon, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass Pat Gelsingers den KI-Hype durch eine noch weit aus riskantere Wette ablösen will. In diesem Sinne könnten Quentencomputer KI auch "ersetzen". Einfach als Geldsenke, sozusagen der Qucoin.
 
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=== KI GENERIERTER INHALT ===


🧠 1. Wer übernimmt heute welche Aufgaben in KI-Rechenzentren? (CPU vs. GPU)

AufgabeWird heute meist berechnet vonGrund dafür
Training großer neuronaler Netze (Deep Learning)✅ GPUMassive Matrixoperationen, hoch parallelisierbar
Inferenz (z. B. Bildklassifikation mit einem NN)✅ GPUGeringe Latenz, parallele Batch-Verarbeitung
Lineare Gleichungssysteme (klassisch)✅ CPU / teils GPUAbhängig von Größe, Struktur der Matrizen
Kernelmethoden (SVMs, PCA)✅ CPU / teils GPUMeist kleine bis mittelgroße Datensätze
Hyperparameter-Tuning / Optimierung✅ CPU (z. T. GPU)Viele klassische Suchverfahren, aber teilweise parallelisierbar
Sampling aus Verteilungen (z. B. MCMC)✅ CPU / teils GPUSequentielles Sampling schwer auf GPU zu mappen
Graphbasierte Optimierung (z. B. NAS, AutoML)✅ CPUHäufig kombinatorisch, schlecht GPU-parallelisierbar

Kurz gesagt:
- GPUs dominieren überall dort, wo es um massive Parallelisierung numerischer Operationen geht (z. B. Training, Inferenz, Matrixmultis).
- CPUs übernehmen Aufgaben, die sequentiell, kombinatorisch oder logikorientiert sind – darunter viele Optimierungsschritte, klassische Lernverfahren oder Kontrolllogik.




🔄 2. Könnten Quantencomputer einige dieser Aufgaben übernehmen?

Ja – aber nicht flächendeckend.
Sie könnten in bestimmten CPU-Domänen Vorteile bieten:

AufgabentypPotenziell quantum-beschleunigbar?Heute CPU/GPU?Realistische Quantum-Alternative?
Lösung spezieller linearer Gleichungen✅ Ja (HHL etc.)meist CPUBei speziellen Matrizen möglich
Optimierungsprobleme (QUBOs, Routing)✅ Ja (QAOA, Annealing)CPUWenn Problemstruktur passt
Kernel-Tricks / Feature-Mappings✅ Ja (Quantum Kernels)CPUEher bei kleinen Datensätzen
Sampling aus komplexen Verteilungen✅ Theoretisch jaCPUNur bei speziellen Modellen
NN-Training / Inferenz❌ NeinGPUKein Vorteil – im Gegenteil

➡️ Ergo: Quantencomputer würden tendenziell CPU-Aufgaben beschleunigen, nicht GPU-Kerne ersetzen. Für reines Matrixrechnen sind sie schlicht nicht gebaut.




🧮 3. Wie viel GPU-Arbeit könnte theoretisch ersetzt werden?

- Heute: 0 % – Quantencomputer können gar keine GPU-Aufgaben übernehmen. Sie sind zu klein, zu instabil, zu aufwendig.
- Mittelfristig (5–15 Jahre):
- <5 % maximaler Workload-Ersatz im besten Fall, und das auch nur in extrem spezialisierten Aufgaben wie:
- Graph-Optimierung in AutoML
- Feature-Transformationen in klein skalierten Modellen
- Sampling für probabilistische KI-Modelle
- Diese Anteile sind allerdings im Vergleich zum gesamten GPU-Workload (z. B. LLMs, Bildverarbeitung, Inferenz) marginal.
- Langfristig (15–30 Jahre):
- Bei Durchbrüchen (z. B. 1 Mio. Qubits, fehlerkorrigiert) könnten mehr KI-Teilbereiche durch QCs übernommen werden – z. B. Quantenbeschleuniger für Spezialmodule in KI-Trainingspipelines.
- Doch klassische GPUs werden auch dann zentral bleiben – für datenintensive Aufgaben ist ihre Architektur schlicht besser geeignet.




✅ Fazit

- Quantencomputer ersetzen eher CPU-Aufgaben in der KI (z. B. Optimierung, Sampling, Kernel-Methoden) – nicht GPU-Berechnungen.
- Eine GPU-Ablösung ist weder technisch noch strukturell plausibel in absehbarer Zeit.
- Selbst langfristig würden QCs spezialisierte Coprozessoren sein, nicht GPU-Generalisten.


=== KI GENERIERTER INHALT ===

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Ab hier schreibt ein Mensch (ich):​

Ich habe keine Ahnung. Die Moderation sieht mir den "KI-Blob" daher vielleicht nach. Es zeigt mir einfach wie komplex das Thema ist und wie wenig Ahnung ich selber habe. Geht vielleicht nicht nur mir so. Gelsinger müsste in jedem Fall mal erklären, was Quantencomputer denn für Aufgaben übernehmen sollen, die heute von GPUs gelöst werden.

Ich bin nur ein einfacher Gamer und frage mich ganz einfach: Can it run Doom?
 
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Und ich glaube IBM hat auch irgend etwas.
Du mußt den Artikel aber auch lesen, den du postest. Ich zitiere mal aus dem Artikel: "Der Chip solle eine Aufgabe in 200 Sekunden gelöst haben, für die ein Supercomputer 10.000 Jahre gebraucht hätte. Die Nachricht erhielt große mediale Aufmerksamkeit, doch bereits wenige Tage später zeigte der Konkurrent IBM, dass ein Supercomputer diese Aufgabe mit den richtigen Methoden in nur 2,5 Tagen lösen könne."

Nur das ich bei IBM glaube, daß sie das Problem gelöst haben. Bei dem Jahrzehnte herumwabernden Quantenverschränkungsgedöns mit allen Zuständen gleichzeitig und "such dir da die richtige Lösung aus" eher nicht.
Und hier wirds noch schräger:

""Mir ist kein praktischer Nutzen von Random Circuit Sampling bekannt", sagt etwa Sabine Wölk vom DLR-Institut für Quantentechnologien. Dies ist ein wiederkehrender Kritikpunkt des Benchmarking-Verfahrens der Google-Forscher. Dies sei jedoch auch nicht das Ziel, erklärt Neven während einer Präsentation des neuen Chips. "RCS ist nicht nützlich für Anwendungen. Es ist ein Benchmark, um zwei Quantenprozessoren oder einen Quanten- und einen klassischen Prozessor miteinander zu vergleichen." Nur wenn ein Quantencomputer beim RCS jenseits des klassischen Regimes performt, könne man auch bei nützlichen Anwendungen Vorteile erwarten."

Man könnte erwarten, aber nichts genaues weiß man nicht. :what: :wall:

Und der Typ, der es geschafft hat, eine der größten und sichersten Gelddruckmaschinen der USA zu ruinieren mit seiner "Weitsicht" und seinen "Führungsqualitäten" will wirklich allen Ernstes den Leuten erzählen, was in 10 Jahren in der IT-Welt los sein wird? Ich an seiner Stelle würde mit der unverdienten Abfindung irgendwo, wo mich niemand kennt, ein Luxushäuschen am See kaufen, angeln gehen und ansonsten ganz feste die Klappe halten vor Scham.
 
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Doch durch das Aufkommen von Quantencomputern soll das aber ein jähes Ende finden. Laut Gelsinger könnte die Technik bereits in zwei Jahren massentauglich sein
Genau das höre ich irgendwie schon mein ganzes Leben lang, nur die Zeiträume schwanken immer ein wenig.
Ich sage, auch in 50 Jahren wird es den Quantencomputer nicht geben.
 
Quantencomputer in der Praxis in den nächsten zwei Jahren ist wohl eher unter Wolkenschloss als Wirtschaftsprognose einzuordnen.

Ich finde es deutlich glaubhafter, dass man sich von universellen Recheneinheiten (CPUs/GPUs) zu spezialisierten Chips hinbewegt, die genau diese eine Aufgabe effizient ausführen und sonst nichts. Passiert ja auch heute schon, aber im Moment bewegt sich das Feld noch zu schnell um hunderte Millionen in einen Spezialchip zu investieren der im nächsten Jahr schon wieder obsolet sein könnte.

Wenn die Entwicklung etwas langsamer verläuft, wird das aber passieren, denn auch GPUs können nicht mit Spezialchips mithalten, siehe Bitcoin.
 
der gute Mann vergisst, dass der Hype im Rechenzentrum ja nicht von der GPU ausgelöst wurde, sondern von der Anwendung. Wenn die Anwendung es erfodert hätte, dass man Schweinehirne statt Nvidia GPUs von der Decke hängen hat, dann würden in den Rechenzentren Hirne in Gläsern stehen wie bei Futurama.

Dem ist aber nicht der Fall, die aktuellen KI Anwendungen , um die sich einen Riesenhype dreht haben Anforderungen die von GPUs am besten erfüllt werden.

Erst wenn wir sehen, dass Anwendungen anfangen zu existieren für die (a) einen riesige Nachfrage besteht und (b) ein Quantencomputer die beste Hardware ist, wird sich das ändern.

wenn wir ganz brutal sind, sollten wir die Frage stellen, was der Boss einer Firma die den größten Trend der letzten 10 Jahre komplett verschlafen hat und fast keine Rolle spielt, wenn es darum geht was der Markt derzeit nachtfragt. Na klar, der wird behaupten der Trend sei kein Trend und der wirkliche Trend wäre ein ganz anderer Trend. Hat er denn eine Roadmap mit Quantenprozessoren für diesen Trend den er vorhersieht? Nein? Na da schau an.
 
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