Special AMD Radeon AI Pro R9700 alias RX 9070 XT 32GB im Test: Was bringen 32 GiB Speicher?

Ich weiß nicht so recht, was ich von der Karte halten soll. Es ist zwar gut, dass man damit spielen kann, aber der Aufpreis ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt, da man – wie Raff schon schrieb – hauptsächlich für Service und Speicher zahlt. Selbst als Radeon-Fan würde ich bei diesem Preis rein aus Vernunft zur 5080 greifen. Dank dir sind wir jetzt deutlich schlauer, Raff – danke für die Mühe, echt super.:daumen:
 
Wie äussert sich der erweiterte Support, bzw. was habe ich davon was ich bei einer 9070xt im Vergleich nicht bekomme?

Gaming Treiber läuft auf der Pro Karte...wieso nicht umgekehrt? Willkür um den Preisabstand zu wahren?

Ich weiss es wirklich nicht, bitte um paar erklärende Worte, Danke. Also was bekommt man konkret für den Aufpreis ausser 16GB mehr?
Support bedeutet hier vor allem 2 Dinge: Kompatibilität, also die garantierte Unterstützung verschiedener Software. Von CAD über KI Modelle bis zu verwchiedensten Frameworks aus der Wissenwchaft (bspw. für Simulationen). In der Praxis wird das über einen eigenen Treiber Branch realisiert, der eben genau auf diese Kompatibilität optimiert ist.

Lizensierung. Dabei gehts darum rechtssicher sagen zu können, wir haben alles richtig gemacht und lizensierte Hardware genutzt. Im Fall der Fälle ist dann der Hersteller und nicht der Nutzer verantwortlich. Geht ein Projekt in die Brüche und man hat nicht lizensierte Hardware genutzt, ist man "schuld", Ende. Keine Versicherung zahlt, kein Partner arbeitetnoch mit einem, Ende.

Fast nicht erwähnenswert im B2B ist der technische Support. Normalerweise 24/7Ansprechpartner und zeitnahe Lösungen (Selbst wenn das Problem selbst verschuldet ist, dann kostet es zwar aber um Downtimes zu vermeiden bzw. zu verkürzen ist ggf. kein Preis zu hoch.).
 
Ich hatte erwartet, das wenigstens ein paar Spiele den VRAM bei Verfügbarkeit mit ultra hoch aufgelösten Texturen voll schaufeln - einfach weil sie es können!
Pustekuchen :haha:
Das kommt natürlich immer hinzu. Eine Grafikkarte mit viel Speicher stellt immer die bestmögliche Qualität dar, die das Spiel sich wünscht. Das bedeutet nicht, dass es auf Grafikkarten mit 24 oder 32 GiByte keine Streaming-Artefakte gibt, aber gerade prozentual arbeitende Streaming-Systeme (etwa in Call of Duty) freuen sich über einen dicken VRAM. Da wird dann einfach alles gecached, anstatt ständig leeren zu müssen.

MfG
Raff
 
Extrem-Test. Passt ja aber zu PCGH-X :D

"In üblichen Einstellungen bis inklusive Ultra HD werden 16 GiByte sicher noch einige Jahre genügen. Spieler, die hohe Auflösungen, Grafikmods sowie Raytracing lieben und außerdem Frame Generation nicht abgeneigt sind, ziehen jedoch schon heute klare Vorteile aus einer größeren Kapazität."

Das sind gute Nachrichten für mich, als WQHD-Mittelklassezocker, der RT als FPS-Killer, also unnötig ansieht und FG (Zwischenbilder, in einem Spiel, was schon flüssig läuft? What for? ^^ ) hasst. :D

Ich darf also nächstes Mal doch gern zu einer Mittelklasse AMD GPU mit 16 GB greifen, die mir preislich liegt.

In meinem nächsten System wird die GPU ja die erste Komponente sein, die nach einigen Jahren aufgerüstet wird.
Von daher könnte es also doch passen, mit 16 GB AMD Karte.

AMD, da Nvidia leider zu rückständig ist, bei den Treibern.
*written on CachyOS.
(Ich mach’ mir mal 'ne Sig dazu, dann brauche ich das nicht mehr extra schreiben)

Edit:
aber da wartet man wohl lieber auf die nächste Generation


Seh' ich auch so.
:daumen:
 
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Trotz "AI" und "Pro" ist die R9700 viel "RX": Die Grafikkarte lässt sich wie eine ganz normale Radeon mit dem Gaming-Treiber nutzen und verhält sich dann wie eine mit 32 GiByte bestückte Radeon RX 9070 XT.
Nunu, ich erinnere mich das mir vor paar Wochen hier einer blöd gekommen ist wegen Spielen mit der Karte, wegen dem Treibersupport, damit haben wir das ja geklärt Kollege ;)

Der VRAM bringt also was, war ja eigentlich klar. Bei ca. 1300€ R9700Pro vs RTX5090 mit um die 3000€+
könnte man zwei kaufen & hätte noch keine RTX 5090. Denke über den Preis kann man nicht meckern.
Gerade wenn man Ki selbst macht, kauft sich einfach zwei oder vier davon und spart.
Für´s arbeiten, super & fair im preis.
Mit 4x9700 Pro wäre man noch weit weg von den Kosten einer RTX6000 PRO mit "nur" 96GB.

Die normale RX 9070XT gibt es ab 630€? wenn man eine Karte länger behalten will würde ich eher die Pro kaufen. Hat man nach hinten raus kein VRAM engpass, wie viele die heute noch auf 8 oder 12GB Karte sitzen z.B.
Meine GPU verbleiben idR ca. 3 bis 4 Jahre im PC. Setze also meistens eine oder zwei Generationen aus.
Daher kaufe ich immer was so lange Durchhält ohne am Regler rumspielen zu müssen.

Interessante Recherche Raff, danke!
 
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Mit 4x9700 Pro wäre man noch weit weg von den Kosten einer RTX6000 PRO mit "nur" 96GB.
Bei 4 9700er hätte trotzdem jede nur 32GB, in Anwendungsszenarien in denen man von mehr als 32GB deutlich profitiert, würde es einem auch nichts bringen noch drei weitere mit 32 GB zu haben.
Die normale RX 9070XT gibt es ab 630€? wenn man eine Karte länger behalten will würde ich eher die Pro kaufen. Hat man nach hinten raus kein VRAM engpass, wie viele die heute noch auf 8 oder 12GB Karte sitzen z.B.
Meine GPU verbleiben idR ca. 3 bis 4 Jahre im PC. Setze also meistens eine oder zwei Generationen aus.
Daher kaufe ich immer was so lange Durchhält ohne am Regler rumspielen zu müssen.
Wenn es einem nur ums spielen geht, und bei der Preisdifferenz, würde ich mir aber 3x überlegen den Aufpreis zu zahlen.
Wie der Test zeigt, wird man mit 16GB - in dieser Leistungsklasse - nicht schon morgen vor einem Problem stehen. 3-4 Jahre sollte man gut mit 16GB zurechtkommen, ich würde jedenfalls nicht damit rechnen das die Anforderung in dieser Zeit deutlich steigt, dafür gibts noch immer zu viele neue Karten mit 8-16GB.

Ab der nachfolgenden Generation will AMD auch wieder High-End anbieten, die sicherlich mit mehr als 16GB bestückt sein werden. Das Geld das man mit einer 9070 XT spart, könnte man dann in eine "10090 XT" oder "11090 XT" investieren - oder eine Nummer kleiner.
Man würde dadurch wohl insgesamt mehr Zahlen, aber die Rechenleistung wäre auch höher, so das es sich am Ende rechnet.
Mit etwas Glück, gibts in der nächsten oder übernächsten Generation in der 70er-Klasse auch (wieder) 24GB - und das bis 1000€. Das wäre dann insgesamt nicht (viel) teurer als eine 9700, und trotzdem hätte man mehr Leistung.
 
Nettes Kärtchen. Aber der für Spieler leidr einfach zu teuer derzeit. Ideal für Spiele war/ist eigentlich der Speicherausbau der 7900 XT/XTX. Das stellt die perfekte Menge für den Enthusiastenbereich derzeit dar. Eine schöne 9800XT mit 24GB(am besten GDDR7) wäre was feines. Glauben daran, tu ich jedoch nicht.
Wäre jetzt ja auch schon wieder zu spät, findet ich.
Die 9070XT ist eine feine Karte und mit den 16GB offensichtlich richtig ausgestattet. Ich kann im Test keine sinnvollen Vorteile für die 32GB Variante entdecken. Dort wo ich Vorteile haben / hätte ist die Leistung zu mau.

Eine 9080XT mit 20% mehr Leistung und 24GB hätte ich auch toll gefunden, aber was dann, bei 400W, oder noch mehr.

Rastern kann auch die 9070XT schon gut und PT reicht auch mit plus 20% nicht an Nvidia heran. Wozu also eine 9080XT.

Denke AMD hat alles richtig gemacht und in der nächsten Gen dann einfach wieder ein Modell mit 16+GB, gepaart mit mehr RT/PT Leistung und wieder etwas mehr Effizienz.
 
Bei 4 9700er hätte trotzdem jede nur 32GB, in Anwendungsszenarien in denen man von mehr als 32GB deutlich profitiert, würde es einem auch nichts bringen noch drei weitere mit 32 GB zu haben.
Methoden des Multi-GPU-Trainings
Datenparallelität: Die gängigste Methode, bei der das Modell auf jede GPU geladen und die Trainingsdaten gleichmäßig auf sie verteilt werden. Jede GPU führt Vorwärts- und Rückwärtsdurchläufe durch, und die Gradienten werden synchronisiert.
Ab der nachfolgenden Generation will AMD auch wieder High-End anbieten, die sicherlich mit mehr als 16GB bestückt sein werden. Das Geld das man mit einer 9070 XT spart, könnte man dann in eine "10090 XT" oder "11090 XT" investieren - oder eine Nummer kleiner.
Lese mein Text noch mal, da steht 3 bis 4 Jahre. Die wenigsten Kunden kaufen jede Generation eine neue Karte.
Ob es eine 90er Serie geben wird ist noch gar nicht sicher.
 
Update: Ihr findet nun auch Lautheitswerte der Karte im Artikel. :daumen:


Das ist eine Ausnahme, da die Karte bereits Richtung Igor unterwegs ist und das PCGH-Testlab vermutlich nicht mehr wiedersieht. Normalerweise bilden wir nur Referenzkarten von AMD, Intel und Nvidia bei der Lautheit ab.

MfG
Raff
 
Danke PCGH, und jetzt bitte noch LLM und Stable Diffusion Benchmarks wenn möglich. Also das, wofür die Karte eben gemacht wurde.
Korrekt, wäre ein guter Side Step im ohnehin gutem Test.

32GB sind natürlich eine Wucht und mit weniger Leistung im LLM Bereich könnte ich auch leben.

Ich brauche keine 60 - 70 Token mit einem 14B Modell auf einer RTX 5070ti. Das ist so schnell, dass kein Mensch mitlesen kann.

Im Hybriderem Betrieb (RAM und VRAM, sowie CPU und GPU) sind 9 - 13 Token sehr angenehm.

Noch eine Frage: Kann die 9700 Pro auch VR?
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke PCGH, und jetzt bitte noch LLM und Stable Diffusion Benchmarks wenn möglich. Also das, wofür die Karte eben gemacht wurde.
Im Artikel ist auf Seite 1, kurz nach dem einleitenden Absatz eine Infobox, darin steht das man beim Testen dieser Karte mit IgorsLab kooperiert, und Igor dann den Fokus auf den Workstation-Einsatz legt.
Benchmarks von LLM und Stable Diffusion wird man daher sicherlich in nächster Zeit dort finden.

Außerdem ist die Karte gar nicht mehr bei PCGH, weitere Tests sind daher nicht möglich - wie Raff direkt über deinem Beitrag geschrieben hatte.
Noch eine Frage: Kann die 9700 Pro auch VR?
Warum sollte sie es nicht können?:ka:
 
Die Karte kann natürlich alles, was eine 9070 XT auch kann – bei enormer Datenlast deutlich besser. Hier übrigens der frisch veröffentlichte Film zum Buch:

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MfG
Raff
 
Die 9070XT ist eine feine Karte und mit den 16GB offensichtlich richtig ausgestattet. Ich kann im Test keine sinnvollen Vorteile für die 32GB Variante entdecken. Dort wo ich Vorteile haben / hätte ist die Leistung zu mau.
Also wenn die 24GB Modelle von Nivida erst im 3 Quartal 2026 kommen, dann werden 16GB für Spiele noch sehr lange ausreichen.

Ich vermute auch, dass die Hersteller daran arbeiten, sei es durch KI Algorithmen, den Arbeitsspeicherbedarf genügsamer zu machen.

Wenn VRAM so teuer und knapp wird, dann geht die Entwicklung im Softwarebereich sicherlich etwas steiler voran..
 
@Thomas5010: Mit den von Nvidia gezeigten "Neural Rendering"-Features gibt es bereits derartige Ideen, die man in Spiele packen könnte. Allerdings ist das proprietär und sicher auch noch ein ganzes Eck experimentell.


MfG
Raff
 
Also wenn die 24GB Modelle von Nivida erst im 3 Quartal 2026 kommen, dann werden 16GB für Spiele noch sehr lange ausreichen.

Ich vermute auch, dass die Hersteller daran arbeiten, sei es durch KI Algorithmen, den Arbeitsspeicherbedarf genügsamer zu machen.

Wenn VRAM so teuer und knapp wird, dann geht die Entwicklung im Softwarebereich sicherlich etwas steiler voran..
Denke das wir eher an der Entwicklung der Konsolen hängen. Es ist egal, ob Nvidia eine High End Karte mit 48GB Speicher bietet. Nennenswerten optischen Fortschritt gibt es mMn wenn das schwächste Glied mehr kann. In dem Fall wird sich bis 2030 wohl kaum etwas daran ändern. Dazu kommt noch das es nach oben hin immer schwieriger wird, optisch deutliche Unterschiede zu sehen.

Ich meine, 4k zu 8k ist eine enorme Mehrleistung nötig, aber der optische Zugewinn ist nicht ansatzweise so hoch wie, der steigende Leistungsbedarf. Oder denke an RT/PT, oder die EInführung von Tessellation, oder Umgebungsverdeckung.

Der Unterschied (optisch) von 16 zu 8GB ist vielfach größer, als der Sprung von 16 auf 24GB.

Von mir aus kann es gerne so schnell wie möglich Karten mit 48GB und mehr geben, wenn den die Spiele ernsthaft etwas damit anfangen.

Aber mit einem gut gewählten Einstellungsmix kann ich aktuell mit 12GB schon noch verdammt gut auskommen, wenn ich wollte.
 
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