News Soziale Netzwerke für unter 16-Jährige verbieten? Linnemann bringt Thema auf Tisch

PCGH_Jacky

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CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat eine Debatte über ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren angeregt. Er verweist auf psychische Belastungen und die zunehmende Verschiebung sozialer Kontakte ins Netz.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Soziale Netzwerke für unter 16-Jährige verbieten? Linnemann bringt Thema auf Tisch

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hat eine Debatte über ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren angeregt.
So wäre der Satz noch deutlich sinnvoller. :schief:

Aber ja, Kinder sollten nicht zu früh mit social media in Kontakt kommen.

Eine gesetzliche Altersgrenze wäre garantiert sinnvoll! :nicken:

Immerhin gibt es ja auch
- keine Menschen unter 18, welche rauchen.
- keine Menschen unter 16, welche Alkohol trinken.
- keine Menschen unter 14, welche sexuell aktiv sind.

:daumen:
 
Er verweist auf psychische Belastungen und die zunehmende Verschiebung sozialer Kontakte ins Netz.​
Ich denke tatsächlich auch, dass eine Erhöhung der Altersfreigabe durchaus seinen Sinn hat. Hier besteht aber ein großes Aber.

Das mag nicht immer vom Nachteil sein, wenn sich Kontakte ins soziale Netzwerk verschieben. Gerade wenn man Freunde und Angehörige hat, die man kaum sieht (weil Familie, große Entfernung o.ä.), kann das schon vorteilhaft sein, via Social Media Kontakt zu halten und auch mal zu sehen, was sie so treiben.

Der Nachteil besteht aber nicht im Social Media selbst, sondern dass Social Media häufig die analoge Interaktion ersetzt, bzw. ersetzen MUSS, damit überhaupt Kontakt bestehen bleibt. D.h. die Problematik liegt eigentlich woanders. Wenig Zeit, zu große Entfernung, Arbeit, Familie, Vereine...der Zeitmangel betrifft schon Kinder im Grundschulalter.

Und es sind ja nicht nur Kinder und Jugendliche betroffen von psychischen Belastungen und der Verschiebung sozialer Kontakte ins Netz. Das betrifft so viele Menschen. Eine Altersfreigabe wäre nur eine Symptombekämpfung, was aber nicht die eigentliche Ursache löst.

Woher sonst sollen die Kinder es also haben, wenn nicht von ihren engsten Bezugspersonen? Schon Erwachsene hängen viel zu viel am Handy, lungern auf Social Media rum und gehen verantwortungslos mit ihrer eigenen Privatsphäre um, geschweige denn mit der Privatsphäre ihrer KInder. Und letzteres ist noch wesentlich schlimmer, weil die Kinder keinen Einfluss darauf haben und abhängig von den Entscheidungen der Sorgebrechtigten sind. Man muss nicht mal besonders lange suchen, um Kinderfotos und Fotos von jungen Jugendlichen im Netz zu finden. Da reicht meist ein Blick in die Profile von Bekannten.

Die Plattformbetreiber müssten auch mitziehen und das Konzept von Social Media sollte gehörig umgekrempelt werden. Der Fokus liegt hier weniger auf der sozialen Interaktion an sich. D.h. miteinander in Kontakt treten, sich austauschen usw. Die Plattformen sind auf Likes und schnellen Konsum ausgelegt. Toxische Positivität und Bestätigung. Bilder und Shorts/Reels/what ever. Mal eben fix was angucken? Daraus können Stunden werden.

Und es kontrolliert keiner, ob da jetzt nun eine 13jährige ihren halbnackten Hintern auf Tiktok bewegt oder eine 23jährige. Und wir reden ja nicht nur davon. Sondern auch von Kindern, die heulend dargestellt werden, in peinlichen Situationen stecken usw. Hochgeladen von Eltern und verbreitet vom Rest. Das Internet vergisst nicht und Menschen wurden schon häufiger aufgrund unfreiwilliger Internetpräsenz gemobbt und teilweise sogar bis zur schweren Depression getrieben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Zug ist abgefahren. Bevor man eine Altersgrenze einführt, sollte erstmal gehörig im Internet aufgeräumt werden.​
 
Wie stellst Du dir das denn vor mit "Aufräumen"?
Darauf hab ich tatsächlich keine konkrete Antwort, muss ich gestehen. Zumindest keine Lösung, die nach aktuellem Stand gut umsetzbar wäre.

Eltern und Plattformbetreiber per Gesetz in die Pflicht nehmen? Gesetzliches Verbot, dass Kinder-Content gepostet werden darf und was schon da ist, muss gelöscht werden.

Darauf aufbauend strengere Kontrolle, gelenkt durch bestimmte Kriterien? Gibt ja auch Stiftungen, die zu Spenden aufrufen und auf vielen Plakaten sind ja auch Kinder abgebildet. Wäre aus meiner Sicht vertretbar, da es hier ja einem bestimmten, gesellschaftsrelevanten Zweck dient.

Ich weiß auch nicht, inwieweit KI bereits fortgeschritten ist, um diese zu Hilfe zu nehmen, um der Menge an Content zu diesem Thema Herr zu werden.

Personalausweis abfragen wäre auch eine Möglichkeit. Aber der Deutsche will ja Datenschutz (welch Ironie).

Möglichkeiten gibt es viele. Ob die gut umsetzbar sind, ist die andere Frage. Ich weiß es nicht.

Aber die Problematik bleibt ja bestehen. Man kann ja schlecht den Teppich austauschen, wenn vorher die Bude nicht aufgeräumt wird, ne?
 
Wäre Linnemann nicht ein kompletter V..... könnte man darüber diskutieren und ich würde davon ausgehen, dass er sich richtig mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Aber es ist Linnemann. Da kann ich auch in der hintersten Dreckskneipe irgend nen Altsäufer zu der Thematik befragen. Hätte in der Fachlichkeit das gleiche Niveau :(.

Generell sehe ich aber gerade bei jüngeren Teenagern im Bekanntenkreis zunehmend Probleme mit der Thematik Socialmedia und Smartphones.
 
Das schöne neue Deutschland! Der eine Blödmann will soziale Medien für unter 16 Jährige verbieten und eine anderer für über 60 Jährige!
Die Filme Idiocracy und Demolition Man werden immer mehr Realität!
 
ich schreibe lieber nicht was ich im allgemeinen über Linnemann denke außer das es ein richtiger Giftpilz ist.

Aber so sehr ich auch dafür bin das "kinder" von Social Media Seiten ala X,FB ect fernbleiben sollten so ist ein generelles verbot doch wieder völliger quatsch weil es am Ende immer noch eine erziehungsfrage der Eltern ist.
 
Aber so sehr ich auch dafür bin das "kinder" von Social Media Seiten ala X,FB ect fernbleiben sollten so ist ein generelles verbot doch wieder völliger quatsch weil es am Ende immer noch eine erziehungsfrage der Eltern ist.

Das Problem ist ja, dass das Stundenlange am Smartphone und davor Glucken, echt schon teilweise too much ist, und auch ja, da gebe ich dir vollkommen recht, es ist eine Erziehungsfrage.
 
Ich bin derselben Meinung, wenn ich sehe, welche Videos auf X unterwegs sind – einfach nur schrecklich. Und wenn man, wie ich, zwei kleine Kinder hat, macht man sich wirklich Sorgen, weil so etwas die Psyche eines Menschen beeinflussen kann – habe ich selbst schon erlebt.
 
Bin ich absolut dafür. Die Flut an Imformationen, gut oder schlecht, ist für Kinder nicht zu filtern. Selbst ich mit 48 bin mit den Nachrichtenmassen ab und an überfordert. FB und Insta habe ich schon verbannt, weil ungefiltert nur noch Mist kommt.
ich schreibe lieber nicht was ich im allgemeinen über Linnemann denke außer das es ein richtiger Giftpilz ist.

Aber so sehr ich auch dafür bin das "kinder" von Social Media Seiten ala X,FB ect fernbleiben sollten so ist ein generelles verbot doch wieder völliger quatsch weil es am Ende immer noch eine erziehungsfrage der Eltern ist.
Das würde voraussetzen, das Eltern den ganzen Kram auch einsortieren können. Die Maße ist zu groß. Ich mag den Typ auch nicht, aber diesen Vorschlag unterstütze ich zu 100%
 
Wieso gibt es eigentlich kein Sozial Media extra für Kinder und Jugendliche?
SchülerVZ war so ein Ding. Zumindest für Jugendliche. Ob das noch existiert, weiß ich nicht.

Aber wie stellst du dir konkret Social Media für Kinder und Jugendliche vor? Da kann man nur schützen, indem man die Privatsphäre völlig kappt, d.h. auch private Nachrichten unverschlüsselt einsehen kann. Und das darf auch nicht sein. Immerhin haben Kinder und Jugendliche ein Recht auf Privatsphäre.

Kinder haben auf Social Media einfach nichts verloren und gut. Egal, ob nun mit eigenem Account (schon oft genug erlebt) oder durch die Eltern. Bei Jugendlichen ab 13 Jahren ließe sich noch drüber reden, wenn denn eine entsprechende Medienkompetenz gegeben ist. Die schützt nicht zu 100%, aber gewisse Gefahren werden zumindest minimiert.

Und da liegt halt der Hund begraben. Auch Eltern haben viel zu häufig - eigentlich in den meisten Fällen - gar nicht die Medienkompetenz, um zu beurteilen, was gut ist, was schlecht ist, wie Social Media überhaupt funktioniert usw.
 
Ich finde es erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit sich heutige Volksvertreter anmaßen, in das private Leben eingreifen zu wollen. Das ist weder Aufgabe noch Recht der Politik.
Noch schlimmer finde ich aber den Zuspruch meiner Mitbürger dazu.
 
Aktuell bin ich jeden Morgen aufs neue erstaunt wie die ganzen Gartenzwerge im Zug zur Schule sitzen, jeder starrt in sein Handy und da läuft TikTok so laut, dass sie damit den ganzen Zug unterhalten. Denen fällt nicht mal auf, was runderhum passiert. Alle starren auf die Displays nachdem sie eingestiegen sind und 20 Minuten später steigen sie "auf das Handy blickend" aus...

Irgendwie erinnert mich das Szenario immer an die alten Lemming-Spiele wo dann einer nach dem anderen den Abgrund hinunterstürzt. Naja, ich bin gespannt wohin das noch führt. Von Verboten halte ich allerdings nichts. Als ob sich gerade Jugendliche da dran halten, das macht doch immer alles nur noch interessanter.
 
Aktuell bin ich jeden Morgen aufs neue erstaunt wie die ganzen Gartenzwerge im Zug zur Schule sitzen, jeder starrt in sein Handy und da läuft TikTok so laut, dass sie damit den ganzen Zug unterhalten. Denen fällt nicht mal auf, was runderhum passiert. Alle starren auf die Displays nachdem sie eingestiegen sind und 20 Minuten später steigen sie "auf das Handy blickend" aus...

Irgendwie erinnert mich das Szenario immer an die alten Lemming-Spiele wo dann einer nach dem anderen den Abgrund hinunterstürzt. Naja, ich bin gespannt wohin das noch führt. Von Verboten halte ich allerdings nichts. Als ob sich gerade Jugendliche da dran halten, das macht doch immer alles nur noch interessanter.
Die Bilder und vergleichbare kennst du?
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