Mich wundert es nicht. Windows ist total überladen mit Software und Features, die die meisten Nutzer gar nicht alle brauchen. Das hat auch nichts mehr mit Benutzerfreundlichkeit zu tun. Es dient nur noch dazu M$ einen Fuß in der jeweiligen Branche zu behalten. Das Tiny11 das ich als zweites System neben CachyOS installiert habe, läuft nämlich ohne diesen ganzen Ballast relativ performant, soweit ich das beurteilen kann.
Windows zum Spielen...
Linux zum Arbeiten...
Hat sich kaum was geändert
Doch doch, es hat sich was geändert. Seit Proton brauchst du Windows nur noch bei ganz wenigen Spielen zum Spielen. Alles andere funktioniert mittlerweile sehr gut unter Linux.
Ich kenne zwar keine Details, aber selbst VR soll mit Linux jetzt funktionieren.
Ich hoffe ja noch immer, das die steigende Nutzerzahlen bei Linux auch ein Umdenken bei den Softwareanbietern bewirken kann.
Es ist nun mal Tatsache, das du in einigen Bereichen nicht auf die branchenübliche Software von Adobe, Autodesk, Corel, Maxon usw. verzichtet werden kann.
Das wird auch irgendwann passieren. Damit sich das aber für die Entwickler lohnt, müsste die Verbreitung von Linux mindestens im zweistelligen Bereich sein. Davon mal abgesehen gibt es kein distributionsübergreifendes Shopsystem für kommerzielle Software. Das macht es etwas schwierig.
Dann musst du wirklich einsam sein, weil du keine Multiplayer-Spiele spielen kannst.
Es gibt auch noch andere Möglickeiten gessellschaftlich aktiv zu sein xD
So viele Spiele sind es tatsächlich gar nicht mehr die wegen des Anti-Cheat nicht auf Linux laufen. Es sind aber die meisten großen Spiele wie Valorant und co. Deswegen betrifft es auch relativ viele.
Auch wurde zumindest für mich nicht klar, ob sie es geschafft haben die vielen aktiven Komponenten von Windows 11 wie den Copilot und die systemapps zu deaktivieren. Wenn das nicht der Fall war, lief nämlich die ganze Zeit der nun teilweise offline verfügbare Copilot mit und es wurde auf dem Windows-System die ganze Zeit noch ein weiterer Algorithmus ausgeführt, während Ubuntu nichts in der Richtung zu bewältigen hatte.
Der Vergleich wäre dann aber auch nicht mehr fair. Ansoinsten kann man dann auch gleich hergehen und zB einen auf Leistung optimirten Kernel für Ubuntu benutzen.
Es geht ja grade darum zu testen wie sich beide Systeme "im Auslieferungszustand" verhalten.
Sonst könnte man auch gleich ein Tiny11 mit Ubuntu vergleichen. Dann würde Windows warscheinlich deutlich aufhohlen, gleichziehen oder vieleicht sogar besser abschneiden.
Vor ein paar Jahren habe ich mal versucht auf Ubuntu die meisten MS Office Apps zum laufen zu bringen, was teilweise ging, teilweise nicht. Diese haben aber deutlich Leistung eingefordert.
So was macht man auch nicht! Es gibt Linux native Office Software die ziemlich gut mit den MS Office Dateien umgehen kann.
Wenn du nicht zwingend die Unterstützung für den (sorry) Müll von MS brauchst, reichen die freien Varianten wie OpenOffice in 99,9% aller Use Cases völlig aus.
Dieser separate Test könnte interessant werden.
Gibt es schon mehrfach. ZB in der Printausgabe der PCGH 10/24 (oder 09/24?).
Fazit: Ohne Raytracing sind beide Systeme in etwa gleich auf. Mal ist das eine besser, mal das andere.
Außer man benutzt unter Linux einen für Spiele optimierten Kernel. Dann ist Linux (rein rechnerisch!) fast immer schneller.
Sieht das mit NVIDIA GPU ähnlich aus?
Ich kann es dir nicht mit 100%iger Gewissheit sagen, aber ja. Der NVIDIA Treiber hinkt zwar noch etwas hinterher allerdings habe ich gelesen das NVIDIA tatsächlich mal endlich daran arbeitet. Kann auch sein das sie da schon Fortschritte gemacht haben. Ich verfolge das aus fehlendem Interesse nicht so genau.