Special Linux-Distributionen: CachyOS ist die Nummer 1 für Spieler

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die Gaming-Distribution CachyOS, welche auch auf DistroWatch.com den ersten Platz im Ranking der beliebtesten freien Betriebssysteme belegt, ist auch die meistgenutzte Linux-Distribution der Linux-Community aus dem PCGHX-Forum.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Linux-Distributionen: CachyOS ist die Nummer 1 für Spieler

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Habe CachyOS ausprobiert, noch ist es nichts für mich. Habe mich zu sehr an Windows im Laufe der Zeit gewöhnt und mir fällt es verdammt schwer Neues in und um Linux zu lernen.
Ja, es funktioniert vieles gut oder besser als in Windows, aber dennoch ist nicht alles Gold was glänzt.
Aber so aggressiv wie Linux überall beworben wird, aus Frust, dass Microsoft mit Windows viel falsch macht.....
Linux war ein OS für Freaks und Server, jetzt kann es sein das die Zeit für Linux für die Masse langsam kommt, aber ich denke ohne mich dafür bin ich im Laufe der Jahre zu bequem geworden. 😉
 
Die Nachricht ist halt, welches "Linux für Gamer".
So scher zu verstehen?
Die Nachricht ist, daß CachyOS seit Wochen bzw Monaten am beliebtesten auf Distrowatch ist und auch hier, bei Gamern am beliebtesten ist.
Frage mich gerade eher, ob du die ganzen CachyOS news in letzter Zeit nicht mitbekommen hast.
 
Habe CachyOS ausprobiert, noch ist es nichts für mich. Habe mich zu sehr an Windows im Laufe der Zeit gewöhnt und mir fällt es verdammt schwer Neues in und um Linux zu lernen.
Ja, es funktioniert vieles gut oder besser als in Windows, aber dennoch ist nicht alles Gold was glänzt.
Aber so aggressiv wie Linux überall beworben wird, aus Frust, dass Microsoft mit Windows viel falsch macht.....
Linux war ein OS für Freaks und Server, jetzt kann es sein das die Zeit für Linux für die Masse langsam kommt, aber ich denke ohne mich dafür bin ich im Laufe der Jahre zu bequem geworden. 😉
So lange es so einen Wildwuchs an Linux distros gibt wird das nix für die Masse... Steam OS auf Handheld zeigt wie es geht, darauf setzen ich meine Hoffnungen auch für den gaming Desktop
 
Wenn man die eigene Identität an den Begriff "Gamer" koppelt, dann wird man empfänglich für Marketing, das auf diese Identität abzielt. Im großen Stil kennt man das vom Fußball. Firmen kämpfen um Marktanteile bei Fans indem sie Vereine sponsoren und hoffen, dass die Fans dann deren Produkte kaufen, oder die Firma lokal einen guten Ruf bekommt. Auf oberster Vereinsbene stößt das Prinzip auch wieder an seine Grenzen, deswegen hat nicht jeder FC Bayern Fan einen Audi und jeder Dortmunder einen Panzer, aber das Grundpinzip, dass Menschen eine Identität (Fan von Schalke) haben die das Konsumverhalten (Veltins) beeinflussen kann und Firmen das eigene Produkt dann in die Nähe dieser Identität rücken bleibt bis runter in den Amateur Sport gleich.

Da hat Microsoft halt ein Imageproblem mit WIndows aktuell. Jemand der sich slebst die Identität Gamer gibt könnte bei Win11 zu dem Schluss gelangen, dass seine Bedürfnisse nicht zentraler Bestandteil des Produktes waren, sondern andere Kundenschichten. Das ist wie der Fußball-Fan der im Stadion merkt, dass der Zuschauer daheim wichtiger ist, als der Zuschauer vor Ort, weil wegen dem daheim wird das Spiel unterbrochen und der Videoschiri bemüht, da hat der Fan im Stadion keine Ahnung was gerade abgeht, wärend der daheim schon die dritte Zeitlupe sieht. Der Fan im Stadion fühlt sich da nur mehr als Zuschauer zweiter Klasse und buht das entsprechend aus. Denn der Fan im Stadion sieht sich weiterhin als den wichtigsten Fan, auch wenn die Eskalation von TV Geldern eine andere Sprache spricht.

Als Ergebnis spielen wir eine Runde Identitäts-Politik. Wir sind Gamer, MIcrosoft war böse zu Gamern weil die Balken zu klein sind, ein Linux Projekt kommt daher und schreit "wir sind für Gamer" und schon jubeln die Gamer dem Linux-Projekt zu. Eine Lektion zeitgenössischer Populismus auf Basis einer Identität. Man kann Gamer, Microsoft und Linux auch mit Autofahrern, den Grünen und der CDU ersetzen, dann wären wir wieder Anfang der 2000er, aber ich wette Euch fallen auch jede Menge aktuelle Beispiel ein.


Die gute Nachricht, die Bundesliga hat gemerkt, dass sie beim Videoschiri und der Sofortzeitlupe einfach die Leute im Stadion mitnehmen muss, dann sind die Leute im Stadion zufrieden, weil sie nicht zweite Klasse Zuscheuer sind. Ebenso hat Microsoft gemerkt, dass sie vielleicht eine Windows Version brauchen die etwas mehr auf Gamer zugeschnitten ist.

Denn unter dem Strich spielen wir ja Spiele und nicht ein Betriebssystem.
 
Hat man denn die dysfunktionalität in sachen secure-boot im verbund mit windows-installationen endlich mal angegangen?
 
Ja, es funktioniert vieles gut oder besser als in Windows, aber dennoch ist nicht alles Gold was glänzt.
Das könnte man über Windows wohl allerdings auch sagen...
So lange es so einen Wildwuchs an Linux distros gibt wird das nix für die Masse... Steam OS auf Handheld zeigt wie es geht, darauf setzen ich meine Hoffnungen auch für den gaming Desktop
Warum das meiner Meinung nach Quatsch ist, haben wir ja jetzt schon x-mal durchgekaut.

Kurzer Abriss für eventuell Interessierte: SteamOS ist auch nur eine weitere, zusätzliche Distro im "Wildwuchs" und eignet sich aufgrund seiner hochgradigen Spezialisierung auf eine konsolenartige Gamingerfahrung absolut nicht als Massendistro.
 
Warum das meiner Meinung nach Quatsch ist, haben wir ja jetzt schon x-mal durchgekaut.
Ja eh und da ändere ich auch nicht meine Meinung nach 25 Jahre Linux-Desktop-Erfahrung
Kurzer Abriss für eventuell Interessierte: SteamOS ist auch nur eine weitere, zusätzliche Distro im "Wildwuchs" und eignet sich aufgrund seiner hochgradigen Spezialisierung auf eine konsolenartige Gamingerfahrung absolut nicht als Massendistro.
Hier gehts aber um Gaming Distro was es weiter einschränkt und ich daher SteamOS durchaus Erfolg voraussehen würde. Als Newbie würde ich sonst aber eher mal abgeschreckt sein welche Distro es den nun sein soll
 
Ja eh und da ändere ich auch nicht meine Meinung nach 25 Jahre Linux-Desktop-Erfahrung
Ist mir bewusst. Deswegen habe ich ja explizit andere Interessierte adressiert.
Hier gehts aber um Gaming Distro...
In dem von dir zitierten Kommentar ging es meinem Verständnis nach allgemein um Linux am Desktop für die Masse, was meiner Ansicht nach nicht das gleiche ist wie Linux für Desktop-Gaming.
 
Wenn man die eigene Identität an den Begriff "Gamer" koppelt, dann wird man empfänglich für Marketing, das auf diese Identität abzielt. Im großen Stil kennt man das vom Fußball. Firmen kämpfen um Marktanteile bei Fans indem sie Vereine sponsoren und hoffen, dass die Fans dann deren Produkte kaufen, oder die Firma lokal einen guten Ruf bekommt. Auf oberster Vereinsbene stößt das Prinzip auch wieder an seine Grenzen, deswegen hat nicht jeder FC Bayern Fan einen Audi und jeder Dortmunder einen Panzer, aber das Grundpinzip, dass Menschen eine Identität (Fan von Schalke) haben die das Konsumverhalten (Veltins) beeinflussen kann und Firmen das eigene Produkt dann in die Nähe dieser Identität rücken bleibt bis runter in den Amateur Sport gleich.

Da hat Microsoft halt ein Imageproblem mit WIndows aktuell. Jemand der sich slebst die Identität Gamer gibt könnte bei Win11 zu dem Schluss gelangen, dass seine Bedürfnisse nicht zentraler Bestandteil des Produktes waren, sondern andere Kundenschichten. Das ist wie der Fußball-Fan der im Stadion merkt, dass der Zuschauer daheim wichtiger ist, als der Zuschauer vor Ort, weil wegen dem daheim wird das Spiel unterbrochen und der Videoschiri bemüht, da hat der Fan im Stadion keine Ahnung was gerade abgeht, wärend der daheim schon die dritte Zeitlupe sieht. Der Fan im Stadion fühlt sich da nur mehr als Zuschauer zweiter Klasse und buht das entsprechend aus. Denn der Fan im Stadion sieht sich weiterhin als den wichtigsten Fan, auch wenn die Eskalation von TV Geldern eine andere Sprache spricht.

Als Ergebnis spielen wir eine Runde Identitäts-Politik. Wir sind Gamer, MIcrosoft war böse zu Gamern weil die Balken zu klein sind, ein Linux Projekt kommt daher und schreit "wir sind für Gamer" und schon jubeln die Gamer dem Linux-Projekt zu. Eine Lektion zeitgenössischer Populismus auf Basis einer Identität. Man kann Gamer, Microsoft und Linux auch mit Autofahrern, den Grünen und der CDU ersetzen, dann wären wir wieder Anfang der 2000er, aber ich wette Euch fallen auch jede Menge aktuelle Beispiel ein.


Die gute Nachricht, die Bundesliga hat gemerkt, dass sie beim Videoschiri und der Sofortzeitlupe einfach die Leute im Stadion mitnehmen muss, dann sind die Leute im Stadion zufrieden, weil sie nicht zweite Klasse Zuscheuer sind. Ebenso hat Microsoft gemerkt, dass sie vielleicht eine Windows Version brauchen die etwas mehr auf Gamer zugeschnitten ist.

Denn unter dem Strich spielen wir ja Spiele und nicht ein Betriebssystem.

Beim "Hype" Linux im Gaming-Bereich geht es auch darum, dass sich erstmals eine Alternative Microsoft Windows zu etablieren scheint.
Gamer sind nicht selten auch die "Familien-Admins". Je mehr "Familien-Admins" diesen Bereich beherrschen, desto weiter könnte sich Linux verbreiten.
Ich tue mir ehrlich gesagt selbst schwer damit in Linux ähnlich fit in der Fehlersuche zu werden, bleibe aber (noch) konsequent dran.

Meinerseits erfolgte der Wechsel von Windows zu Linux nicht weil Microsoft im Gaming-Bereich schlecht performt, sondern schlicht, weil es mittlerweile so ist, dass ich mit den Daten die ich erzeuge das Produkt bin und nicht Windows (und dafür lässt mich Microsoft noch bezahlen).
Diesen Punkt zu unterschlagen oder unter dem Punkt Populismus abzuheften empfinde ich als völlig falsch.

Am Ende geht es halt nicht um Luftdiskussionen wie in Deinem Beispiel Fussball, es geht auch bzw. vor allem um das Thema Souveränität.

In diesem Sinne, vielen Dank an die PCGH-Redaktion, dass ihr Linux als Thema hoch haltet!
Hat man denn die dysfunktionalität in sachen secure-boot im verbund mit windows-installationen endlich mal angegangen?
Disfunktional ist eher SecureBoot - es bringt gegen Cheater so gut wie nichts und gaukelt Sicherheit vor, die nicht vorhanden ist :-)

Im Freundeskreis wird statt Grub als BootManager einfach Limine in der Kombi Microsoft Windows und Linux CachyOS eingesetzt und läuft dort wohl problemlos.
Ansonsten gibt es für CachyOS und hier (https://wiki.cachyos.org/configuration/secure_boot_setup/) FAQs mit denen man das Problem in den Griff bekommen sollte.
 
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Als Ergebnis spielen wir eine Runde Identitäts-Politik. Wir sind Gamer, MIcrosoft war böse zu Gamern weil die Balken zu klein sind, ein Linux Projekt kommt daher und schreit "wir sind für Gamer" und schon jubeln die Gamer dem Linux-Projekt zu. Eine Lektion zeitgenössischer Populismus auf Basis einer Identität. Man kann Gamer, Microsoft und Linux auch mit Autofahrern, den Grünen und der CDU ersetzen, dann wären wir wieder Anfang der 2000er, aber ich wette Euch fallen auch jede Menge aktuelle Beispiel ein.

In den alten USENET-Zeiten haben Linux-Fans ungefragt die etablierten unixoiden Newsgroups gestürmt – meist auf dem Niveau von „mein Unix ist länger als deins“.

Dabei war Linux in den ersten zehn Jahren klar schwächer als andere Unix-Versionen, sowohl in Qualität als auch in Performance. Besonders im Vergleich zu FreeBSD, was damals i386 und darüber anbelangte.
  • Multiprozessorperformanz war anfangs miserabel.
  • In realen Szenarien wie MySQL-Datenbankservern, busy FTP-Servern oder Mailservern hatten andere Systeme – allen voran FreeBSD – die Nase vorn.
  • Unter FreeBSD liefen Linux-Binaries im „Linuxulator“ oft schneller als nativ unter Linux.
Trotzdem stürzten sich die Fachmagazine damals fast ausschließlich auf Linux – wegen der lautstarken Community und weil man über halbfertige Baustellen naturgemäß viel schreiben konnte. Qualität spielte da keine Rolle.

Heute wiederholt sich das Spiel:
  • schon wieder ein „neues Linux“,
  • schon wieder ein „Gaming-Linux“,
  • schon wieder irgendeine Spezial-Distribution.
Distributionen entstehen aus drei Gründen:
  • spezifischer Anwendungszweck,
  • Eitelkeit („ich habe auch eine eigene Distribution“),
  • Firmenpolitik (SLA und Support nur auf dem eigenen Derivat).
Das Ergebnis: Zersplitterung, Chaos, keine Standards. Genau das Gegenteil von Qualität.

Normalerweise wäre das alles eine Aufgabe eines Installers und Package Managers, genügend Flexibilität zu bieten, angefangen bei der Installation, über Paketverwaltung und OS Maintenance.

Wer Linux zum Selbstzweck erhebt, mag darin ein nettes Hobby sehen.
Aber für ernsthafte Arbeit ist das reine Zeitverschwendung.

Es kann auch nicht im Sinne des Anwenders sein, sich für jeden Anwendungszweck mit spezielleren Anforderungen (Gaming, Recording, Videobearbeitung) verschiedene auf den Anwendungszweck hin optimierte Linux Distributionen installieren oder selbst anpassen müssen.

Alleine schon das Befassen mit dieser Thematik, was man am besten nimmt, kostet viel zu viel Zeit und ist eigentlich völlig unnötig. Bei Windows: Home oder Pro und Du bist mit dem Thema durch und kannst alles damit machen.

Darum ist Linux in den vergangenen Dekaden im Gegensatz zu Windows auch weiterhin ziemlich bedeutungslos für den Desktop und es gibt mangels Standardisierung zu wenig kommerzielle Software, die jeweils in Ihren Bereichen ein de-facto Standard ist.

Ich benötige ein universelles Betriebssystem, das ohne Bastelei für alle Aufgaben einsetzbar ist und für das es ein reiches Angebot, vor allem auch kommerzieller Software, gibt.
Und aktuell kann das nur Windows leisten.
Alles andere ist Spielerei – heute „CachyOS“ und nächste Woche "wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben".
 
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Aber für ernsthafte Arbeit ist das Zeitverschwendung.
Der überwältigende Teil der informationstechnischen Infrastruktur spricht da eine andere Sprache.
Ich benötige ein universelles Betriebssystem, das ohne Bastelei für alle Aufgaben einsetzbar ist.
Und aktuell kann das nur Windows leisten.
Und deswegen gibt es auch das "normale" Windows, Windows Server und Windows IoT und die meisten davon noch in mehreren Varianten.
 
Da kann jeder seine eigene Meinung haben, ich habe ein paar Destros getestet und bin auf CachyOS geblieben.
Windows hat mir viel zu lange Probleme gemacht und unter Linux kann ich endlich mal ruckelfrei und Crashfrei zocken.
Ja, jetzt kommen dann die einen oder anderen "da haste dein windows falsch eingestellt etc," nein, ich hatte schon ein Clean Windows ohne irgendwas, nur treiber und das game und das game machte Probleme, unter Linux läuft das sauberer, stabiler und schneller!
Für mich war es die beste entscheidung und eine erlösung zu windows.
Alleine was Windows im Hintergrund an Ressourcen verbrennt für NICHTS, ist absolut nicht mehr tragbar.
Würde es mal ein "Gaming-Windows" geben was die ganzen Ressourcen nicht so verbrennt, wäre es mal eine Option wieder zu testen, solange Windows aber den trennt verfolgt noch mehr hintergrunddienste einzubauen... ne danke.
 
So lange es so einen Wildwuchs an Linux distros gibt wird das nix für die Masse... Steam OS auf Handheld zeigt wie es geht, darauf setzen ich meine Hoffnungen auch für den gaming Desktop
Ist doch alles Linux. Ist im Endeffekt egal, welche Distribution du nimmst. Nimm Ubuntu (Point Release) oder CachyOS (Rolling Release). Ich nutze beide.
 
Wenn man die eigene Identität an den Begriff "Gamer" koppelt, dann wird man empfänglich für Marketing, das auf diese Identität abzielt. Im großen Stil kennt man das vom Fußball. Firmen kämpfen um Marktanteile bei Fans indem sie Vereine sponsoren und hoffen, dass die Fans dann deren Produkte kaufen, oder die Firma lokal einen guten Ruf bekommt. Auf oberster Vereinsbene stößt das Prinzip auch wieder an seine Grenzen, deswegen hat nicht jeder FC Bayern Fan einen Audi und jeder Dortmunder einen Panzer, aber das Grundpinzip, dass Menschen eine Identität (Fan von Schalke) haben die das Konsumverhalten (Veltins) beeinflussen kann und Firmen das eigene Produkt dann in die Nähe dieser Identität rücken bleibt bis runter in den Amateur Sport gleich.

Da hat Microsoft halt ein Imageproblem mit WIndows aktuell. Jemand der sich slebst die Identität Gamer gibt könnte bei Win11 zu dem Schluss gelangen, dass seine Bedürfnisse nicht zentraler Bestandteil des Produktes waren, sondern andere Kundenschichten. Das ist wie der Fußball-Fan der im Stadion merkt, dass der Zuschauer daheim wichtiger ist, als der Zuschauer vor Ort, weil wegen dem daheim wird das Spiel unterbrochen und der Videoschiri bemüht, da hat der Fan im Stadion keine Ahnung was gerade abgeht, wärend der daheim schon die dritte Zeitlupe sieht. Der Fan im Stadion fühlt sich da nur mehr als Zuschauer zweiter Klasse und buht das entsprechend aus. Denn der Fan im Stadion sieht sich weiterhin als den wichtigsten Fan, auch wenn die Eskalation von TV Geldern eine andere Sprache spricht.

Als Ergebnis spielen wir eine Runde Identitäts-Politik. Wir sind Gamer, MIcrosoft war böse zu Gamern weil die Balken zu klein sind, ein Linux Projekt kommt daher und schreit "wir sind für Gamer" und schon jubeln die Gamer dem Linux-Projekt zu. Eine Lektion zeitgenössischer Populismus auf Basis einer Identität. Man kann Gamer, Microsoft und Linux auch mit Autofahrern, den Grünen und der CDU ersetzen, dann wären wir wieder Anfang der 2000er, aber ich wette Euch fallen auch jede Menge aktuelle Beispiel ein.


Die gute Nachricht, die Bundesliga hat gemerkt, dass sie beim Videoschiri und der Sofortzeitlupe einfach die Leute im Stadion mitnehmen muss, dann sind die Leute im Stadion zufrieden, weil sie nicht zweite Klasse Zuscheuer sind. Ebenso hat Microsoft gemerkt, dass sie vielleicht eine Windows Version brauchen die etwas mehr auf Gamer zugeschnitten ist.

Denn unter dem Strich spielen wir ja Spiele und nicht ein Betriebssystem.
Junge Junge...
Allerdings bleiben die Leute gerade wegen Gaming bei Windows.
Nicht-Gamer können schon lange unter Linux alles erledigen, Gamer erst seit relativ kirzer Zeit mitähnlichem Komfort wie unter Windows.

Gerade die "Gamer" bleiben Windows am ehesten treu (wie man ach an vielen Konstellationen ala Dual-Boot mit Windows "nur fürs zocken" sieht).

Insofern scheitert deine... Analyse... schon an der Prämisse, gerade Gamer würden Windows den Rücken kehren.

Mehr als früher, ja, weils einfacher geworden ist. Aber trotzdem bleiben halt gerade Menschen die nichts ausser Zocken am PC machen bei Windows.
Die Nachricht ist, daß CachyOS seit Wochen bzw Monaten am beliebtesten auf Distrowatch ist und auch hier, bei Gamern am beliebtesten ist.
Frage mich gerade eher, ob du die ganzen CachyOS news in letzter Zeit nicht mitbekommen hast.
Du missverstehst vollkommen. Allerdings mit voller Absicht wie ich annehme, insofern, hau rein.
 
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