News Steam-Chef: Gabe Newell sieht Künstliche Intelligenz als Karriere-Cheat

PCGH_Jacky

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Gabe Newell vergleicht den Einfluss von KI mit historischen Tech-Umbrüchen und sieht darin eine Chance, traditionelle Experten alt aussehen zu lassen.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gabe Newell über KI: "Ein Cheat-Code für alle Berufe"

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Ach und was sagt Newell wenn das Ergebnis falsch ist oder ungenügend ?
Da wird er dann sagen, dass man das ja merken müsste, und man ja immer sein Ergebnis auf Korrektheit überprüfen muss.
Aber klar, wir kennen ja auch andere amerikanische Firmenchefs, die AI Einsatz unreflektiert pushen wollen. Die Lederjacke ist da einer, der am lautesten schreit.
 
Wenn man regelmäßig mit ChatGPT arbeitet, merkt man auch, dass es nicht ohne Kontrolle und Kenntnis der Materie geht. Die KI fängt recht schnell an, Dinge zu erfinden und sie dann noch überzeugend darzustellen. Auf Hinweise reagiert sie dann recht kleinlaut und übermäßig entschuldigend.

Für „Schaumschläger” und „Blender” mag KI wie ein gutes Tool mit Karrierechancen aussehen, doch sie werden ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.
 
Wenn man regelmäßig mit ChatGPT arbeitet, merkt man auch, dass es nicht ohne Kontrolle und Kenntnis der Materie geht. Die KI fängt recht schnell an, Dinge zu erfinden und sie dann noch überzeugend darzustellen. Auf Hinweise reagiert sie dann recht kleinlaut und übermäßig entschuldigend.
Um danach genau so weiter zu machen. Ich hab da insbesondere bei ChatGPT schon harte Brechanfälle bekommen.

Für „Schaumschläger” und „Blender” mag KI wie ein gutes Tool mit Karrierechancen aussehen, doch sie werden ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.
So ist es. 👍
 
Chat GPT ist gerade im Bezug auf Programmierung kompliziert. Es halluziniert sich oft irgendwelches Zeug herbei, was es in der Form gar nicht gibt und was dann natürlich auch nicht funktioniert.
 
Ich kann Gabe Newell nur zustimmen. Ich habe länger mit SAP gearbeitet, und das hatte mit meinem kaufmännischen Beruf nur bedingt zu tun.
Manchmal muss man Gelegenheiten nutzen, und mehr Zeit investieren um andere Möglichkeiten nutzen zu können.
 
Joa, isso. Ich bin z.B. seit und durch meine Ausbildung und auch aus eigenem Interesse ziemlich gut in EXCEL , ACCESS und VBA gewesen und konnte dadurch "Zauberei", die in meinem Arbeitsumfeld niemand konnte als ich damals angefangen habe zu arbeiten. 6 Jahre nach Ende meiner Ausbildung war ich Abteilungsleiter.
Jetzt aktuell freunde ich mich mit Copilot an. Dadurch dass ich genau weiß, was ich brauche und es auch qualifiziert in ein Prompt überführen kann, bin ich in der Lage Kennzahlen schneller zu generieren, als unser drölftausend Euro ERP System. Mega!
 
Ohne Programmierkenntnisse versteht man den Code doch gar nicht. Wenn es komplizierter und länger wird, wird man schnell den Überblick verlieren.
Ehrlich gesagt sehe ich die Aussage in dem verlinkten Ausschnitt aber auch gar nicht. So wie ich ihn verstehe geht es nicht darum, ohne Kenntnisse zu arbeiten, sondern darum, die Produktivität zu erhöhen. Es ist schon, wie er sagt. Wenn man in der Lage ist, bestimmte Werkzeuge zu nutzen, kann man sich seine Arbeit teilweise extrem vereinfachen.
 
Ehrlich gesagt sehe ich die Aussage in dem verlinkten Ausschnitt aber auch gar nicht. So wie ich ihn verstehe geht es nicht darum, ohne Kenntnisse zu arbeiten, sondern darum, die Produktivität zu erhöhen. Es ist schon, wie er sagt. Wenn man in der Lage ist, bestimmte Werkzeuge zu nutzen, kann man sich seine Arbeit teilweise extrem vereinfachen.
Es steht da ganz eindeutig: "Ohne Programmierkenntnisse".
 
Ehrlich gesagt sehe ich die Aussage in dem verlinkten Ausschnitt aber auch gar nicht. So wie ich ihn verstehe geht es nicht darum, ohne Kenntnisse zu arbeiten, sondern darum, die Produktivität zu erhöhen.
Im kompletten Interview find ich, wirkt das ein wenig anders: Da sagt er unter anderem "People who don't know how to program, who use AI to scaffold their programming abilities, will become more effective developers of value than people who've been programming for a decade." (Timestamp: ca. 23:35)
 
Im kompletten Interview find ich, wirkt das ein wenig anders: Da sagt er unter anderem "People who don't know how to program, who use AI to scaffold their programming abilities, will become more effective developers of value than people who've been programming for a decade." (Timestamp: ca. 23:35)
Trotzdem teile ich diese Einschätzung nicht. Es steht nämlich immer noch da "Wo don´t know to program" und ganz zum Schluß :" become more effective developers of value than people who've been programming for a decade."
 
Gut, wenn man sich vielleicht etwas zu stark auf das Wort "will" stützt, könnte man es so interpretieren, dass Leute, die nicht programmieren können, so schneller auf dieses Level kommen und/oder, dass das eventuell noch nicht jetzt so ist, sondern erst so sein wird. Ich sehe es auch so, dass AI, wie die Benutzung von Computern und dem Internet auch, ein Multiplikator ist und so einen Ausgangsfaktor größer Null braucht, um zu wirken.

Aber es ist schon auch so, dass man früher, als Suchmaschinen und Kollaborationsplattformen ein Ding wurden, vermutlich relativ schnell gegen recht erfahrene Programmierer ankommen konnte, die sich dagegen gesperrt und auf ihre Bücher gepocht haben. Ob das mit AI im gleichen Maße passieren wird, wird sich noch zeigen müssen, aber ich denke schon, dass das einerseits direkt unterstützend und auch lernfördernd wirken kann, solange die Basis stimmt, die AI aber auch jetzt schon anfängt zu kannibalisieren.
 
Wenn man regelmäßig mit ChatGPT arbeitet, merkt man auch, dass es nicht ohne Kontrolle und Kenntnis der Materie geht. Die KI fängt recht schnell an, Dinge zu erfinden und sie dann noch überzeugend darzustellen. Auf Hinweise reagiert sie dann recht kleinlaut und übermäßig entschuldigend.

Für „Schaumschläger” und „Blender” mag KI wie ein gutes Tool mit Karrierechancen aussehen, doch sie werden ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt.
Da stimme ich zu. Trotzdem bin ich dank KI technisch in eine andere Liga aufgestiegen in Sachen IT-Technik trotz 30 Jahren Berufserfahrung. So konnte ich endlich eine genauere Funktionsergründung des SQL Servers von Microsoft durchführen, habe Warmupskripte erstellt uvm.

Ich habe nicht weniger zu tun als vorher, doch technisch kann ich oft ganz andere Dinge leisten. ABER: Je tiefer man in ein Thema vordringt, desto weniger findet sich im Internet und man bekommt teils haarsträubende und gefährliche Tipps von der KI.

Wenn ich so sehe, was die ganzen einfach gestrickten Twitch Streamer Ihre KIs fragen, da funktioniert es ganz gut, die fragen ja auch meistens Allgemeinwissen ab. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn man mit Hilfe eine KI Programmcode erstellt. Ja, ist super, dass das geht, aber man sollte den Code auch verstehen und ersetzt den Programmierer nicht.
Wir stehen da sicher noch ganz am Anfang, in 1-2 Jahren wird eine KI nochmals deutlich besser sein. Allerdings durchforstet eine KI letzten Endes Daten aus Bibliotheken und dem Internet. Je tiefer das geht, umso schlechter das Ergebnis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne Programmierkenntnisse versteht man den Code doch gar nicht. Wenn es komplizierter und länger wird, wird man schnell den Überblick verlieren.
So, wie ich das momentan mitbekomme, fällt das bereits auf. Wenn die KI nicht viel besser wird, wird man sich bei KI + IT wohl darauf beschränken, den Code und die Leute zu nutzen, die nicht so kritisch ist. Momentan fallen da angeblich viele auf die Nase. Das kann sich aber durchaus ändern, wenn die KI viel besser wird. Das Vibe-Coding scheint analog zu sein, wie als wenn man sich halt was mit einer Nähmaschine nähen lässt. Richtige Super-Näher, die Nähen studiert haben, könnten das alles halt in besser mit weniger Material, was auch noch ewig hält.

Da Programmieren aber nur ein bisschen Syntax mit viel Logik und Mathematik ist, sehe ich eher schwarz für Massen an Programmierer. Das können Maschinen einfach besser. Ich glaube, dass in Zukunft die erfolgreichsten Programmierteams aus sehr fähigen, aber wenigen Programmierern (und das andere Personalgedöhns wie Anwälte und Außendienstler) bestehen wird, welche so unwichtige Sachen wie Grafik (;)) halt noch nicht ein mal mehr outsourcen müssen.

Natürlich alles vorausgesetzt, man verbietet das hier nicht. Wenn das hier in der EU verboten wird, müssen wird es halt an China und Indien outsourcen, also Business as usual.

@PCGH_Jacky Fast alle Kommunikation ist strukturiertes und sprachbasiertes Raten. Jedenfalls unter Menschen und Tieren.
 
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