News Neuer Datenleak: Satte 16 Milliarden Accounts sind betroffen

PCGH-Redaktion

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Ein neues Datenleck umfasst offenbar knapp 16 Milliarden Einträge. Große Plattformen sind betroffen, noch ist unklar, wie viele Überschneidungen es gibt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Neuer Datenleak: Satte 16 Milliarden Accounts sind betroffen

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https://haveibeenpwned.com/ ist da eine gute an laufstelle.
Ansonst biete Google eine Überprüfung auch an.
dark-web-report
Meiner Erfahrung nach funktionieren die beide nur sehr lückenhaft.

Bei beiden bekomme ich 0 Treffer - dennoch wurde meine mailadresse schon mal geleaked (und ich entsprechend mit Spam geflutet).
Das einzige Portal das das gefunden hat und da auch die Daten gezeigt werden ich sogar weiß welcher Shop meine Daten verloren hat (da nur dieser das genannte Passwort verwendete) ist

Grüße gehn raus an https://mopeppers.at/, die offenbar pünktlich zur Insolvenz noch ihre Kundendaten ins Darknet geschoben haben/wurden und PWs im Klartext gespeichert hatten:

1750414124989.png

Leakchecker meiner Mail:
1750414113079.png

(das genannte hier natürlich gekürzte Passwort habe ich nur und ausschließlich bei Mopeppers genutzt bzw. ich habe kein anderes Passwort das mit einer 4 beginnt und mit einem b endet).
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Meldung von der Originalquelle ist wohl massiv übertrieben. IT-Medien haben bereits angefangen, den Datenleak in einen passenderen, realistischeren Kontext zu setzen:

Heise: 16 Milliarden Zugangsdaten: Kein neuer Leak, viele alte Daten

Die PCGH-News schreibt:
Es handelt sich dabei größtenteils um neue Daten, die bisher noch nicht bekannt waren.

Heise hingegen schreibt das Gegenteil:
Eine Meldung eines angeblichen Datenlecks von 16 Milliarden Zugangsdaten macht derzeit die Runde. Vieles davon ist jedoch alt.
[...]
Quelle ist einmal mehr Cybernews – die bereits in der Vergangenheit mit massiven Übertreibungen und dem sensationsheischendem Anpreisen von Funden von Datenhalden mit alten, bereits längst bekannt geleakten Daten auffielen.
[...]
Mit diesem Wissen zeigt sich: Panik anhand der "neuen Enthüllung" ist unangebracht.
 
Das Internet ist so kaputt und verseucht das bräuchte echt eine Art Reboot ka.
Ohne Kontoschutz,1000 verschiedene Passwörter, sicherheitstools (Passkey ect) geht heute echt nichts mehr und selbst da ist man nicht 100% save.
 
Das Internet ist so kaputt und verseucht das bräuchte echt eine Art Reboot ka.
Ein Reboot würde nichts ändern, denn das Hauptproblem ist nicht die Technik sondern die menschen die sie benutzen, und die wären nach dem Reboot die gleichen.

Man braucht nur die grundlegenden Regeln bezüglich Sicherheit im Internet zu beachten. Einfache Dinge wie lange Passwörter verwenden, die keinem verraten und nicht mehrfach nutzen, 2FA nutzen wenn angeboten, sein Betriebssystem/Programme aktuell halten, keine Mailanhänge von Unbekannten öffnen usw. - kurz: Denken vor Klicken.

Das schützt natürlich nicht 100%tig, aber alleine dass man als solche Person schon kein einfach(st)es Ziel mehr ist reicht schon aus, um nur in den seltensten Fällen mit all dem Cybercrime irgendwas am Hut zu haben. Und das ist deswegen so, weil der größte Teil der Bevölkerung nunmal nicht zu denen gehört die ihr Hirn im Netz benutzen. :ka:
 
Das schützt natürlich nicht 100%tig, aber alleine dass man als solche Person schon kein einfach(st)es Ziel mehr ist reicht schon aus, um nur in den seltensten Fällen mit all dem Cybercrime irgendwas am Hut zu haben.
Eigentlich ist das doch alles komplett analog zur... naja, analogen Welt. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht und Gelegenheit macht Diebe.
 
Eigentlich ist das doch alles komplett analog zur... naja, analogen Welt.
Das ist ja das kuriose! :ugly:

Kein normaler Mensch würde jemals auf die Idee kommen, einem Unbekannten in der Kneipe seinen Haustürschlüssel zu schenken. Aber auf ne Phishingmailss oder Leute die in sozialen Medien einfach nach Passwörtern fragen fallen täglich zigtausende Leute rein.

Früher hat man Kindern gesagt "Geh nicht mit Fremden Leuten mit, erzähle keinem Fremden wo du wohnst,...", heute schreiben genau die gleichen Eltern öffentlich ins Internet, wann sie in Urlaub fahren und teilen ein Bild beim Losfahren auf dem man die Adresse erkennt an der dann tiefenentspannt eingebrochen werden kann. :ka:
 
Ein Reboot würde nichts ändern, denn das Hauptproblem ist nicht die Technik sondern die menschen die sie benutzen, und die wären nach dem Reboot die gleichen.

Man braucht nur die grundlegenden Regeln bezüglich Sicherheit im Internet zu beachten. Einfache Dinge wie lange Passwörter verwenden, die keinem verraten und nicht mehrfach nutzen, 2FA nutzen wenn angeboten, sein Betriebssystem/Programme aktuell halten, keine Mailanhänge von Unbekannten öffnen usw. - kurz: Denken vor Klicken.

Das schützt natürlich nicht 100%tig, aber alleine dass man als solche Person schon kein einfach(st)es Ziel mehr ist reicht schon aus, um nur in den seltensten Fällen mit all dem Cybercrime irgendwas am Hut zu haben. Und das ist deswegen so, weil der größte Teil der Bevölkerung nunmal nicht zu denen gehört die ihr Hirn im Netz benutzen. :ka:
Zumal das heute auch wirklich einfach ist, egal welche Plattform man nutzt. Ich nutze Passkey mit meinem Telefon so oft es geht. Das mit Face-ID, das extralange Passwort ist in der Passwort-App, die ebenfalls per Face-ID gesichert ist. Das Telefon ist per Face-ID gesichert. Und 2FA ist oft auch sehr simpel. Damit muss man schon schweren Cyberkriminellen über dem Weg laufen, die Interesse haben meine Urlaubsbilder von Minnesota zu stehlen und zu erfahren wo ich meine Socken bestelle.
 
Gibt es hierfür Anlaufstellen zur Prüfung ob man betroffen ist?

Achtung heise.de schreibt das der leak nicht neu ist sondern aus vielen alten Datensätzen zusammengesetzt wurde.
klar gibt es da services:


ansonsten kannste dir auch ein vaultwarden zum beispiel aufsetzen, da gibt es verschiedene tools wo dann deine accounts geprüft werden. da es ein passwortmanager ist weiss er ja welchge passwörter du benutzt und kann entsprechend warnen. zu finden unter berichte.
 
Das einzige Portal das das gefunden hat und da auch die Daten gezeigt werden ich sogar weiß welcher Shop meine Daten verloren hat (da nur dieser das genannte Passwort verwendete) ist
meine 20 Jahre alte GMX Adresse, welche ich seit 15 Jahren nur noch für Seiten benutze den ich nicht vertraue, hat dort 167 Einträge :ugly:.
Meine 5 Jahre alte Mailadresse für wichtige und offiziele Dinge hat dort keinen Eintrag :hail:.
Mit der 20 Jahre alten Adresse hatte ich mich letztes Jahr bei Netflix registriert :klatsch:, ne Woche später hat ich schon jemand aus Übersee der mit meinem Netflix Account geschaut hat.
Außer bis jüngs eben Netflix, habe ich aber keine relevanten Accounts auf dieser Adresse, ich bleibe also bei dieser für Accounts die keinen Wert haben.

mfG
 
Außer bis jüngs eben Netflix, habe ich aber keine relevanten Accounts auf dieser Adresse, ich bleibe also bei dieser für Accounts die keinen Wert haben.
Ist auch sinnvoll so eine Adresse zu haben, weil das in der Regel genau die Accounts sind, die deinen Kram fahrlässig oder sogar vorsätzlich leaken.
 
meine 20 Jahre alte GMX Adresse, welche ich seit 15 Jahren nur noch für Seiten benutze den ich nicht vertraue, hat dort 167 Einträge :ugly:.
Ich habe praktisch nur eine einzige Mailadresse (auch GMX) und die ist auch jahrzehnte alt.
Leider hab ich nicht von anfang an da Dummyadressen für weniger wichtige/vertrauenswürdige Seiten benutzt so dass meine Hauptadresse mittlerweile bei zwei drei Leaks dabei war und ich am Tag 10-15 (glücklicherweise brutalst billige) Spams im Spamordner habe.
Aber eine solche Mailadresse zu ändern ist wirklich aufwendig - erstens müsste ich zig Personen / Stellen bescheid sagen die ich nicht mal alle kenne oder auf ner Liste habe nach so vielen Jahen und zweitens kriege ich die Adresse in meinem Hirn ja auf Lebenszeit nicht mehr geändert :ugly:

Und: So kurze, sinnvolle Mailadressen wie keine Ahnung Kurt.Mustermann@gmx.de sind heutzutage natürlich lange alle weg. Heute muss man ja den Kurt1337.Mustermann8236234@gmx-online-tollerprovider.de rausholen.
 
Das einzige Portal das das gefunden hat und da auch die Daten gezeigt werden ich sogar weiß welcher Shop meine Daten verloren hat (da nur dieser das genannte Passwort verwendete) ist

80 Treffer bei meiner ca 15 Jahren Alten Mail Anderes. :banane:

Davon aber 75 wo das Passwort mit der selben Zahl/Buchstabe anfängt und endet.
Sehr gut! :ugly:
Ist mein Trash Passwort für Seite wo man sich mal anmelde für ein Downlowd etc. also sowas von egal.
 
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