News Intel: Pläne für hohe Profitabilität sorgen für Spekulationen - wo kommt der Kahlschlag?

PCGH-Redaktion

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Um die Profitabilität zu steigern, sollen bei Intel künftig nur noch Produkte entwickelt werden, die eine Marge von mindestens 50 Prozent erreichen. Das schürt Gerüchte um den Verbleib einiger Sparten - Stichwort KI und Arc-Grafikkarten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel: Pläne für hohe Profitabilität sorgen für Spekulationen - wo kommt der Kahlschlag?

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Naja, aus sagen wir mal eigener Erfahrung kann ich net sagen, das ich damit Rechne das die Grafikkarten auf der Strecke bleiben bei Intel. Ansonsten war ja klar das man irgendwann mal Tacheles reden musste dem Markt gegenüber.
 
Schwer zusagen, was das genau bedeutet. 50% Marge nach

- Materialkosten
- Material- und Herstellungs-kosten
- Material-, Herstellungs- und Entwicklungskosten
- Material-, Herstellungs-, Entwicklungs- und Marketing-Kosten
- Material-, Herstellungs-, Entwicklungs-, Marketing- und Retouren-kosten
...

Nja.... Dann werden wohl die besten Consumer-CPUs demnächst vierstellig kosten. Ich stell mal die aluis'sche Regel auf: Eine vernünftige CPU sollte die Hälfte der GPU kosten :haha:
 
Wenn nicht Grafikkarten & Ai was könnte dann gemeint sein ?
Würde auch dazu passen das die Intel Treiber sich seit Release der Arc B580 im Jahr 2024 bis heute nicht verbessert haben.
Die Karte hat so einen heftigen Driveroverheat, dass sie selbst einen 9800X3D überlastet und Lag Spikes erzeugt und dadurch langsamer als eine 5 Jahre alte Mittelklasse Karte (RTX 3060) wird obwohl sie viel neuer ist und mehr Strom verbraucht.
Intel Arc B580 wird in TSMC 5nm Hergestellt. RTX 3060 aus dem Jahr 2020 in Samsung 8nm.
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Also Intel hat sowohl massive Probleme bei den Treibern, und hängt zusätzlich noch über 5 Jahre hinter Nvidia und AMD hinterher was die Architektur angeht.
Die Karte ist eher mit einer 12nm RTX 2000 aus dem letzten Jahrzehnt zu vergleichen was Verbrauch und Leistung angeht.
Intel wird noch Jahre am Treiber Arbeiten müssen ehe die Karte konsistent gleichwertige frametimes zu einer Uralten RTX 3060 liefert.
 
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Ich kann über meine Arc B580 (Acer Nitro) nicht klagen. Der Verbrauch im Idle ist niedrig und ASPM funktioniert.
Cyberpunk (1440p, alles maximal, RT mittel mit allen Effekten, XeSS Qualität >50fps) und Red Dead Redemption 2 laufen einwandfrei, allerdings zocke ich gerade wegen eingeschränkter Zeit nichts anderes.
Mein 7500F läuft mit den Einstellungen PBO +200, Curve Optimizer -25.
 
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Das Video zeigt halt genau EIN Spiel.
Star Citizen, das seit jetzt ungefähr 15 Jahren in der Beta ist?
D.h. das Video beweist, dass die B580 in Star Citizen immer noch Probleme hat.
Nicht mehr und nicht weniger. Genau in einem Spiel wird bewiesen, dass es Probleme gibt.
Ich sehe nicht, wie man mehr daraus schlussfolgern kann.
Ich denke, dass das vollständige Bild etwas anders aussieht.

Ich bin von einer 1070 auf eine B580 gewechselt für 280 Euro. Neu.
Dafür ist die Karte mit 12GB Ram absolut OK.
Die Treiber sind mittlerweile gut.
Ich habe keinerlei Abstürze oder sowas.

Ich kann grundsätzlich in 1440p alles spielen, was ich spielen will.
Und ja. Auch ich habe nur eine eingeschränkte Sicht auf die Spielewelt,
aber eben mehr als nur ein Spiel, namens Star Citizen.
Von DX11/12 und Vulkan ist eigentlich alles dabei.

Zur Technik: Wer mal mit OpenGL / Direct3D etwas programmiert hat, weiß genau, dass es quasi unendlich viele Möglichkeiten gibt mit diesen APIs, etwas umzusetzen.
Dass dann nicht alle Games laufen und Intel bei einem immer noch ziemlich neuen Treiberstack Prioritäten legen muss, ist doch klar. Ich weiß nicht wieviele Spieler Star Citizen hat, aber es ist sicherlich weniger wichtig als Valorant oder LoL oder sowas.

Ob Intel mit der Karte Gewinn macht ist mir übrigens als Kunde komplett egal.
Diese komische Argumentation findet man im Internet ja auch zu häufig.
Was interessiert mich als Kunde, ob der Die-Size sich für Intel lohnt.
Solange die Karte das macht, was ich von ihr erwartet habe, ist es für mich OK.

Die Karte performt aus meiner Sicht wie eine RTX 3060.
Ich würde sogar sagen etwas besser.
 
Ich weiß nicht wieviele Spieler Star Citizen hat
Jeden Tag mindestens 220.000+ Spieler Aktiv.
Allein letztes Jahr kamen eine halbe Millionen neue Spieler Dazu.
Also es ist noch nicht so Relevant wie LOL, aber doch schon recht riesig.
Vorallem wegen den hohen hardware Anforderungen spielen nicht noch mehr das Spiel.
Ich kenne hundert Leute die es gern zocken würden, aber deren PC packt es nicht.
Wir sprechen hier immerhin schon von 24,4 Millionen Spielern die das Spiel gekauft haben.
Für so ein Leistungshungriges Spiel ist das schon heftig viel.
Die Karte performt aus meiner Sicht wie eine RTX 3060.
Ich würde sogar sagen etwas besser.
Was die reinen FPS angeht ja.
In CPU Lastigen Spielen aber weiterhin CPU Overheat verursachend.
 
Zuletzt bearbeitet:
50fps sind zwar gerade noch so "okay"
Ohne Raytracing ist es entsprechend viel höher, daher finde ich 50 bis 60 FPS mit allen Raytracing-Effekten absolut in Ordnung. Die Frametimes stimmen auch, kein unrunder Lauf in genannten Anwendungen. Metro EE habe ich kurz probiert und das lief auch anständig.
Abseits genannter AAA-Titel kann es aber schlechter aussehen.
 
Ob der CEO von Intel Lip-Bu Tan die genauen FPS und Frametimes mit bedenkt, bei der Entscheidung ob die Grafikkarten Sparte geschlossen wird?
Es ist ein Spannens Thema aber bleibt etwas dichter am Artikel; Danke!

Ob es eine gute Idee ist, sich aus der KI Entwicklung zurück zuziehen? Die Konkurrenz wird hier die meiste Energie investieren und so Intel weiter vom KI Markt drängen. Das wird langfristig den Aktionären nicht gefallen.
Beliebter ist das Kürzen in Lohnbereich, das Auslagern der Halbleiterfertigung und das Schließen des unbeliebten Grafikkarten-Sektors.
 
Aus der "KI Entwicklung" wird Intel sich nicht zurückziehen. Da hat man ja auch entsprechende "Beschleuniger" im Portfolio. Und die bringen auch recht gute Umsatzzahlen. Der Markt kauft quasi alles was "lieferbar" ist. Egal ob nun NVidia, AMD oder halt von Intel.

Der Bereich für Gaming GPUs wird dem Rotstift zum Opfer fallen müssen. Man gewinnt keine Marktanteile. Obwohl man z.T. sogar unter Herstellungspreis verkauft hat. Selbst die aktuellen Battlemage Karten liegen 30-40%(je nach Game/Engine) hinter einer 9060 XT oder 5060TI. Und kann auch nur 10 bzw. 12gig VRAM anbieten. Da bleibt dann nur der Preisvorteil, den die Kundschaft nicht annimmt. Und das gilt weltweit insbesondere China. Wo eigentlich ein riesiger Markt besteht auf Grund der hohen Verbreitung von "Internet Cafes/Gaming Houses".

RD frisst halt richtig Kohle. So auch der Treibersupport. Das was noch in der Pipeline ist wird überdacht und am Ende wohl gecancled werden.
 
Schwer zusagen, was das genau bedeutet. 50% Marge nach

- Materialkosten
- Material- und Herstellungs-kosten
- Material-, Herstellungs- und Entwicklungskosten
- Material-, Herstellungs-, Entwicklungs- und Marketing-Kosten
- Material-, Herstellungs-, Entwicklungs-, Marketing- und Retouren-kosten
...

Nja.... Dann werden wohl die besten Consumer-CPUs demnächst vierstellig kosten. Ich stell mal die aluis'sche Regel auf: Eine vernünftige CPU sollte die Hälfte der GPU kosten :haha:

"Gross Margin" müsste Material- und Herstellungskosten umfassen sowie anderes stückbezogenes wie Retouren, aber keine Entwicklungskosten. Marketing ist im Falle Intels schwerer einzuschätzen. Präsentationen und Events sowie Werbespots behandeln fast immer mehr als ein Produkt, letztere oftmals die Firma insgesamt oder sogar Drittanbieterprodukte mit Intel-Technik (aktuell z.B. oft "AI-PCs"), das dürfte nicht mit drin sein. Die direkte Vermarktung an Händler/OEMs, Rabattaktionen, etc. dagegen könnte man umlegen.

Spannender dürfte aber sein, wie Intel die Herstellungskosten abrechnet? Früher, als die Fabs noch keine eigene Sparte waren, dürften deren Investitionen in neue Anlagen und Prozesse Fixkosten gewesen sein und möglicherweise auch das Betriebspersonal. Schließlich hat man all das unabhängig davon, ob man tatsächlich produziert, rumstehen – "pro Chip" fallen nur Wafer, Energie und Chemikalien an. Unter diesen Bedingungen 50 Prozent Marge zu schaffen war vergleichsweise einfach.

Aber wenn jetzt die Foundry reale Kosten berechnet und ihre riesigen Investitionen über Stückkosten refinanzieren soll, dann wird das praktisch unmöglich und Intel müsste unter der neuen Prämisse alle Produkte einstellen.

Aus der "KI Entwicklung" wird Intel sich nicht zurückziehen. Da hat man ja auch entsprechende "Beschleuniger" im Portfolio. Und die bringen auch recht gute Umsatzzahlen. Der Markt kauft quasi alles was "lieferbar" ist. Egal ob nun NVidia, AMD oder halt von Intel.

Der Bereich für Gaming GPUs wird dem Rotstift zum Opfer fallen müssen. Man gewinnt keine Marktanteile. Obwohl man z.T. sogar unter Herstellungspreis verkauft hat. Selbst die aktuellen Battlemage Karten liegen 30-40%(je nach Game/Engine) hinter einer 9060 XT oder 5060TI. Und kann auch nur 10 bzw. 12gig VRAM anbieten. Da bleibt dann nur der Preisvorteil, den die Kundschaft nicht annimmt. Und das gilt weltweit insbesondere China. Wo eigentlich ein riesiger Markt besteht auf Grund der hohen Verbreitung von "Internet Cafes/Gaming Houses".

RD frisst halt richtig Kohle. So auch der Treibersupport. Das was noch in der Pipeline ist wird überdacht und am Ende wohl gecancled werden.

Gaudi wird von Intel selbst seit Jahren nur noch über den Preis beworben und nach allem, was ich aus industrienäheren Kreisen betrachtet, wohl auch auf Seiten der Käufer nur als "wenn man sich AMD geschweige Nvidia nicht leisten kann"-Produkt betrachtet. Das ist zwar, gerade in Anbetracht chinesischer Schwarzmarktpreise für leistungsfähige Beschleuniger, nicht unbedingt ein kleiner Markt. Aber bist du dir sicher, dass Intel damit 50 Prozent Marge macht? Falcon Shores wurde jedenfalls schon mal komplett abgesägt.

Bei den künftigen Grafikkarten wiederum stellt sich die Frage der Berechnung und des Zeitplans: Treiber und Entwicklung sind keine Stückkosten und werden für IGPs größtenteils ohnehin benötigt. Mit dem Rest könnte Intel mittelfristig in gewinnbringende Regionen kommen – wenn sie die Dinger endlich mal rechtzeitig rausbringen. Wir haben jetzt Jahr vier nach der Ankündigung von Alchmist und dem Versprechen einer zügigen, eng getakteten Entwicklung mit ähnlichen Abständen zwischen den Generationen, wie bei CPUs. Für die damals noch "<12 Monate bis zur nächsten" suggeriert wurde. Mit einem 30-Monatsrythmus kann Intel natürlich auch direkt einpacken.
 
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