Special Geforce Now auf dem Steam Deck: Ein echter Game Changer für den Handheld-PC

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Wir haben uns Geforce Now nativ auf dem Steam Deck angeschaut und mit der von uns getesteten Ultimate-Mitgliedschaft, welche die Rechenleistung einer Geforce RTX 4080 bereitstellt, ist das Cloud-Gaming schlicht und ergreifend ein echter Game Change auf dem Handheld-PC.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Geforce Now auf dem Steam Deck: Ein echter Game Changer für den Handheld-PC

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"Die Installation der native App gestaltet sich mit der von Nvidia bereitgestellten Setup.exe als schnell und unkompliziert"

Moment... verstehe ich das richtig ? Man installiert auf dem Steam Deck unter SteamOS dann GeForce Now mit einer exe Datei ???
 
Ich würds theoretisch. Kaufen wollen, hab aber schon, Gaming PC, Mini PC, Notebook, Tablet und Smartphone.
Kann mir jmd. einreden, wann ich so ein Handheld Ding nutzen könnte?
 
Moment... verstehe ich das richtig ? Man installiert auf dem Steam Deck unter SteamOS dann GeForce Now mit einer exe Datei ???
Zumindest war es bei der Vorabversion noch so.
wann ich so ein Handheld Ding nutzen könnte?
Also bei mir ist es mittlerweile für gemütliche Gaming-Sessions auf dem Sofa oder im Bett im Einsatz.

Oder ganz einfach immer dann, wenn ich nicht am PC sitzen möchte.

Sowohl mit Steam Remote Play als auch mit Geforce Now hat man zudem auch die Power um anspruchsvolle Titel zu spielen.

Für mich war es eine klasse Ergänzung zum Gaming-PC und ist täglich im Einsatz.

Zudem habe ich auch viele „Kinderspiele“ für den Nachwuchs auf dem Steam Deck.
 
Streamen wird zum Thema, wenn der Glasfaserausbau voranschreitet. Dann werden Steam Decks nicht mehr von der Hardware abhängig sein. Mit einer Mindestleistung von 1Gbit ist selbst das Streamen in 4K nicht mehr als eine Hintergrundaktivität. Wenn man bedenkt, dass bis 800Gbit problemlos möglich sind. Daher sehe ich die jetzige Entwicklung als logisch an.
 
Und zugleich das erste Szenario bei dem ich bezüglich der Akkulaufzeit beim Mobilegaming, sofern man das statisch auf einer Couch so nennen darf, mit GeforceNow sympathisiere.

Bei allem anderen nicht! Und aus Prinzip werde ich diesen tinnif nicht kaufen, abonnieren oder unterstützen.

Außerdem würde mich mal interessieren wie gut der GN gedöns über mobile Daten läuft. Denn son Hamdheld ergibt für mich eben dann am meisten Sinn wenn ich nicht zuhause im WLAN bin oder am Rechner sitzen kann. Beispielsweise Lkw Schlafkabine, 5G Empfang mangelhaft dann stehst oder liegst da und guckst blöd! Lenkzeit am Limit und du überlegst was du im Feierabend anstelltst.

Ok das war böse! Trotzdem bleibe ich dabei, nirgendwo sonst ergibt sowohl son Handheld als auch GFN für mich einen Sinn! Würde ich auf der Couch anfangen zu daddeln, müsste ich auch dort schlafen. Da kann ich auch gleich wieder Fernverkehr fahren 😂
 
Kommt genau richtig :)
Werde ich heute Abend mal testen auch wenn ich nur das kostenlose Abo habe.

Mal sehen ob das Internet im Urlaub reicht ^^
 
Streamen wird zum Thema, wenn der Glasfaserausbau voranschreitet.

Dafür braucht es keinen Glasfaserausbau. GeForce Now nutzt maximal 62,5MBit, von daher reichen 100MBit dick aus, auch wenn man noch nebenher ein 4K Youtubevideo ansehen möchte, in dem es Tips zum Spiel gibt.

Außerdem würde mich mal interessieren wie gut der GN gedöns über mobile Daten läuft.

ERs braucht maximal 62,5MBit, die Latenz ist seit 4G kein Problem und dann brauchst du nur noch einen Anbieter, der mit dem Traffic kein Problem hat.

Beispielsweise Lkw Schlafkabine, 5G Empfang mangelhaft dann stehst oder liegst da und guckst blöd!

Man kann sich immer irgendeinen Blödsinn konstruieren.

Lenkzeit am Limit und du überlegst was du im Feierabend anstelltst.

Dann mußt du halt eben mit deinen lokal installierten Spielen vorlieb nehmen oder du informierst dich vorher, wo es guten Empfang gibt. Seid ihr Trucker da nicht bestens vernetzt? Ihre wisst doch auch, in welcher Imbissbude man am besten isst, egal wo.

Trotzdem bleibe ich dabei, nirgendwo sonst ergibt sowohl son Handheld als auch GFN für mich einen Sinn!

Für dich vielleicht, mir hat es über den Miningboom hinweggeholfen, als mir meine GTX 980Ti abgeraucht ist. Man kann damit auch hervorragend den Kauf einer neuen Karte hinauszögern. Denk dran, wenn deine RX 6800 beim Raytracing irgendwann mal die Luft ausgeht.
 
Ich nutze kein RT und hatte bereits angemerkt das mein herangezogenes Szenario böse ist.

Und weißt du, ich hab es garnicht nötig gehabt während des miningbooms überteuert ne neue Karte zu kaufen oder ein Abo abzuschließen. Ich habe einfach meine Zeit anders gefüllt.

Und wenn es irgendwann nur noch 2,5k Euro Karten gäbe oder GFN würde ich eben ein anderes Hobby suchen. Blei wird eben auch kein Gold nur weil man es so lackiert.

62mbit sind eben auch keine Kleinigkeit.
 
Die 4080 für den Streaming Dienst benötigt:

(1) Einen 2U-4U Server der unter dem Strich viel teurer ist pro Karte (!) als der Gaming PC in dem sie steckt.
(2) Einen vollklimatisierten Raum.
(3) Eine besondere USV Konstruktion
(4) Eine besondere Stromversorgung vom Stromanbieter für so viel Leistung an einem Ort. (Manche KI Rechenzentren denken ja jetzt schon über eigene Atomkraftwerke nach, weil das unter dem Strich Kosten sparen könne und in die Kategoerie Stromverbrauch fallen Gamer allemal.
(5) Ein Notstromaggregat das auch der Motor eines Containerschiffes sein könnte (und vermutlich im früheren Leben war)
(6) Eine Anbindungs ans Internet mit einer Datenrate auf dem Niveau eines Internetknotens.
(7) Sehr viel sehr teures Personal für die oben genannten Dinge. Denn das Personal soll ja auch greifbar sein wenn die ganzen Gamer ihren Traffic und damit potentiell Probleme bereiten, also nach 18.00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen.
(8) Dann braucht man genug Power um in den Stoßzeiten die Kunden zu bedienen, aber außerhalb der Stoßzeit dürfen dadurch die Kosten nicht entgleisen. Das kennt man von Online-MMO die gemsssen an den Stoßzeiten seit Jahrzehnten die Server unterdimensionieren, weil es ansonsten einfach zu teuer wäre.
(9) Irgendwann muss man das alles ersetzen mit neuer Hardware.

Die 4080 für daheim benötigt:

(1) Einen Gaming PC der Nvidia nix kostet,
(2) Ob und wenn der Kunde eine Klima hat kostet Nvidia nix.
(3) Ob und wenn der Kunde eine USV hat kostet Nvidia nix.
(4) Strom besorgt sich der Kunde selbst.
(5) Ob und wenn der Kunde ein Notstromaggregat hat kostet Nvidia nix.
(6) Internet besorgt sich der Kunde selbst.
(7) Ok, räumen wir ein, dass Nvidia einen Support braucht wenn die Kabel schmelzen, der sollte definitiv weitaus billiger sein als die Besatzung eines Rechenzentrums
(8) Das kann Nvidia auch egal sein.
(9) Soll der Kunde halt eine neue Karte kaufen.



Wenn Nvidia einen Streamingdienst betreibt dann ist das ganz lustig, aber es wäre absurd zu denken, dass auch nur die Hälfte aller Steam User streamen würden. Für Nvidia ist der StreamingDienst wichtig, denn er zwingt Nvidia dazu entsprechende Abteilungen und KnowHow aufzubauen die derartige Rechenzentren, bauen, betreuen und betreiben können. Das wiederum hat sich für den KI-Markt als sehr wertvoll erwiesen. In der Nische wird es auch bleiben und die Gamer bedienen die in dieser Nische zufrieden sind.
 
Also ein Handheld mit nem (wirklich) großen Display, ein stabiles Netz und ein Abo und man spart sich die 1-2k für nen PC. Oder wenn die Ausgabe dann noch am heimischen TV funktioniert, braucht man nicht mal mehr ne PS5 😄
Das wäre ja schon fast zu überlegen.
 
Das wiederum hat sich für den KI-Markt als sehr wertvoll erwiesen. In der Nische wird es auch bleiben und die Gamer bedienen die in dieser Nische zufrieden sind.
Das wird genau der Grund für diesen Dienst sein. Sofern das Ki Rechenzentrum gerade kaum workload hat kann man über gaming Cash generieren und dabei gleich noch mehr Daten sammeln.

So ein Ki Monster läuft im Leerlauf ineffizient ohne Ende.

Ubrigens einen Aspekt hab ich vermisst. Angeschaffte Hardware kannst verkaufen und in die neue Anschaffung einfließen lassen.

Das Abo kostet dich nur Geld und zwar auch dann wenn du es nicht nutzt oder wenig. Nur ist das Geld in jedem Fall weg. Du hast außer dem Nutzungsrecht keinen Anschaffungswert.
 
Funktioniert ja wunderbar auf dem Steamdeck.... Jedes Mal wenn ich ein Spiel dann endlich spielen will bricht die Sitzung ab und ich darf es von vorne versuchen. Natürlich immer wieder mit neuer Warteschlange.

Installation der App war aber wirklich easy. Naja ich versuche es morgen nochmal.

Edit:
Nun hat es doch noch geklappt und funktioniert bisher im Stream super. Besser als Nativ auf dem Deck im Falle von Cyberpunk :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 4080 für den Streaming Dienst benötigt:

(1) Einen 2U-4U Server der unter dem Strich viel teurer ist pro Karte (!) als der Gaming PC in dem sie steckt.
(2) Einen vollklimatisierten Raum.
(3) Eine besondere USV Konstruktion
(4) Eine besondere Stromversorgung vom Stromanbieter für so viel Leistung an einem Ort. (Manche KI Rechenzentren denken ja jetzt schon über eigene Atomkraftwerke nach, weil das unter dem Strich Kosten sparen könne und in die Kategoerie Stromverbrauch fallen Gamer allemal.
(5) Ein Notstromaggregat das auch der Motor eines Containerschiffes sein könnte (und vermutlich im früheren Leben war)
(6) Eine Anbindungs ans Internet mit einer Datenrate auf dem Niveau eines Internetknotens.
(7) Sehr viel sehr teures Personal für die oben genannten Dinge. Denn das Personal soll ja auch greifbar sein wenn die ganzen Gamer ihren Traffic und damit potentiell Probleme bereiten, also nach 18.00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen.
(8) Dann braucht man genug Power um in den Stoßzeiten die Kunden zu bedienen, aber außerhalb der Stoßzeit dürfen dadurch die Kosten nicht entgleisen. Das kennt man von Online-MMO die gemsssen an den Stoßzeiten seit Jahrzehnten die Server unterdimensionieren, weil es ansonsten einfach zu teuer wäre.
(9) Irgendwann muss man das alles ersetzen mit neuer Hardware.

Die 4080 für daheim benötigt:

(1) Einen Gaming PC der Nvidia nix kostet,
(2) Ob und wenn der Kunde eine Klima hat kostet Nvidia nix.
(3) Ob und wenn der Kunde eine USV hat kostet Nvidia nix.
(4) Strom besorgt sich der Kunde selbst.
(5) Ob und wenn der Kunde ein Notstromaggregat hat kostet Nvidia nix.
(6) Internet besorgt sich der Kunde selbst.
(7) Ok, räumen wir ein, dass Nvidia einen Support braucht wenn die Kabel schmelzen, der sollte definitiv weitaus billiger sein als die Besatzung eines Rechenzentrums
(8) Das kann Nvidia auch egal sein.
(9) Soll der Kunde halt eine neue Karte kaufen.



Wenn Nvidia einen Streamingdienst betreibt dann ist das ganz lustig, aber es wäre absurd zu denken, dass auch nur die Hälfte aller Steam User streamen würden. Für Nvidia ist der StreamingDienst wichtig, denn er zwingt Nvidia dazu entsprechende Abteilungen und KnowHow aufzubauen die derartige Rechenzentren, bauen, betreuen und betreiben können. Das wiederum hat sich für den KI-Markt als sehr wertvoll erwiesen. In der Nische wird es auch bleiben und die Gamer bedienen die in dieser Nische zufrieden sind.
Da knüpft mein CB-Crossposting ja perfekt an, das sich wiederum aus leicht angepassten Standardpostings zusammensetzt:
Manche hier sind ja sehr zuversichtlich, was Streaming in Zukunft angehen wird.
Bei dieser Zukunftsfrage von Spielestreaming wird oft auch über Nachhaltigkeit gesprochen, so von wegen dann müssen weniger Grakas produziert werden. Ich kann nur davor warnen, es sich da zu leicht zu machen: Das berechnete Bild der Graka muss auch live-encodiert und übertragen werden und das kostet viel Strom bei gleichzeitigem Bildqualitätsverlust gegenüber dem, was im Rechenzentrum berechnet wurde. Im Endeffekt werden Details für die Katz berechnet --- und nicht nur Details, nein, auch Frames werden teilweise für die Katz berechnet, denn manchmal dient die Erhöhung der Framerate ja gar nicht mehr dem mehr sehen, sondern nur noch dem Drücken der Latenzen.

Entsprechend: Malt euch Spielestreaming nicht zu früh zu grün. Die Betrachtungen sind komplex und meines Wissens nach ist noch niemand hingegangen und hat das mal unabhängig von Anbieterselbstdarstellung wirklich ganzheitlich auf den Prüfstand gestellt. Musik- und Videostreaming sind in Punkto Nachhaltigkeit viel einfacher ganzheitlich zu bewerten (dort findet kein Liveencoding statt) als Spielstreaming. Und selbst da ist die bisherige Bewertungspraxis eher dürftig.

Ja, aber dort braucht es für jeden Bereich Abschätzungen: Wie viel besser werden die Codizes in Punkto Latenzen? Wie viel besser in Punkto Bildqualität? Vor allen Dingen: Wie viel bei beidem zur gleichen Zeit?
Entwicklung des Energieverbrauches der Datenübertragung kommt noch hinzu und ist eng mit der Entwicklung der Codizes verknüpft: Ausbau der Datenübertragung bestimmt, mit welchen Bitrates gearbeitet werden kann und mit welchen Bitrates gearbeitet wird bestimmt mit den Ausbau der Datenübertragung...

Und: Was ist der Vergleichswert bei Bildquali und Latenzen? Heutige Erwartungen an Latenzen oder künftige Erwartungen an Latenzen? Wird Gameplay an sinkende Latenzen (siehe zunehmende HighFrameRate-Modi auch auf Konsolen) angepasst oder wegen CloudGaming umgekehrt angepasst?

Ja, die Entwicklung wird nicht stehen bleiben. Aber was das bedeutet im Vorfeld abzuschätzen, ist eine komplexe Angelegenheit.
Bevor jetzt jemand meint was interessiert mich Nachhaltigkeit: Das alles schlägt sich auch in Stromkosten auf Anbieterseite nieder. Entsprechend müssen die Angebote am Ende des Tages entweder qualitativ schlecht oder teuer sein, damit sie sich für die Anbieter lohnen können. Entsprechend anspruchsvoll ist es, einen profitablen Cloudgamingdienst aufzubauen. Das ist eine vollkommen andere Herausforderung als ein profitabler Video- oder Musikstreamingdienst, der im Direktvergleich kaum nennenswerte Betriebskosten hat.
Die diversen Cloudgaming-Spielestreaminganbieter sind nicht deshalb gescheitert, weil sie im Speziellen inkompetent waren, sondern weil das ganze konzeptionell nicht funktionieren kann. Und wann immer es so aussieht oder aussah, als könnte sich jemand dennoch halten (aktuell vor allen Dingen, wie hier zu sehen, Geforce Now) liegt das nicht am Cloudgaming selbst, sondern an der dahinterstehenden Firma, die es einfach mitschleift.

Denn: Nvidia schwimmt aktuell im Geld. Aber: Mittelfristig werden die Preise steigen. Sie machen das jetzt, um Leute anzufixen. Die Enshittification kommt bestimmt.
 
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