News Er kann es nicht lassen: Peter Molyneux hypet Götterspiel Masters of Albion

PCGH-Redaktion

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Auf der Fachmesse Nordic Games hypte Spielentwickler Peter Molyneux sein neues Götterspiel Masters of Albion. Mit Blick auf die Vergangenheit ist aber fraglich, wie viel Substanz hinter den Versprechungen steckt.

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Soll er sagen sein Spiel werde mittelmässig und langweilig? Ist doch komplett normal, dass ein Entwickler für irgendeines seiner Produkte Werbung im Guten davon macht?

Aber ja, ihr bestätigt dann halt einfach, dass Herr Molineux nicht mehr mit euch reden sollte!

Und ja, ich bin mir bewusst, dass er in der Vergangenheit durchaus seine Kontroversen hatte, sehe aber bei diesen Interviewschnipseln die ihr hier postet einfach den Werbealltag.
 
Ich glaube, dass Molyneux keine Sequels kann, auch wenn ich Fable 2 lieber als 1 mag. Der hatte laut ein paar Aussagen aber weitaus mehr als nur die Werbetrommel angerührt.

Der braucht halt Budget, Zeit und ein klein wenig die Daumenschraube. Sequels werden mit dem aber nichts, das stimmt. Und von dem Kinect-Scam mal ganz zu schweigen.

Ich glaube, dass der super mit einem Co-Designer wäre, welcher auf Augenhöhe stehen würde. Dazu aber noch, dass Molyneux / die andere Person eben nicht explodiert. Ich habe auch gehört, dass Molyneux als Arbeitskollege ein wenig anstrengend sein kann.

Bei Molyneux gibt es aber immerhin noch Visionen und Releases, auch wenn die manchmal kacke sind. Warum erwähne ich Releases? Weil ich an Chris Roberts denken muss. Bei dem gibt es auch Visionen.
 
Und ja, ich bin mir bewusst, dass er in der Vergangenheit durchaus seine Kontroversen hatte, sehe aber bei diesen Interviewschnipseln die ihr hier postet einfach den Werbealltag.
Für die einen sind es Kontroversen, für andere ist es Betrug was da teilweise in der Vergangenheit von ihm abgezogen wurde. Ich kann PCGH hier nachvollziehen. Erst recht wenn ich das Zitat lese. Er will es nicht hypen ABER....er tut es halt einfach trotzdem. "It should be impossible to make this game" passt einfach voll in das Image was er sich über die letzten Jahre hart "erarbeitet" hat. Man könnte auch einfach mehr in seine Person reindeuten. Er macht "Götterspiele" die eigentlich "impossible" zu machen sind. Sieht er sich selber als ein Gott und schafft es dennoch diese "impossible" Games zu erschaffen? Krasser Dude. Er sollte einfach langsam in Ruhestand gehen oder seine Arbeit überdenken.
Ich glaube, dass der super mit einem Co-Designer wäre, welcher auf Augenhöhe stehen würde. Dazu aber noch, dass Molyneux / die andere Person eben nicht explodiert. Ich habe auch gehört, dass Molyneux als Arbeitskollege ein wenig anstrengend sein kann.
Das könnte ich mir auch noch vorstellen. Er in einer rein beratenden, künstlerischen Rolle mit einer anderen Person die die Zügel in der Hand hat, ihn in die Schranken weisen kann und auch (ganz wichtig) seinen ganzen BS rausfiltern kann.
 
Er kann gar nix hypen. Er ist Dev.
Presse kann hypen mit solchen Interviewschnipseln. PCGH geht halt drauf ein 😒
 
Nach Peter Molyneuxs zahlreichen Lügen glaube ich erst daran, wenn das Spiel stabil und mit allen Funktionen vorliegt. Der Typ hat einfach viel zu oft gelogen, als dass man ihm noch irgendwas glauben könnte. Schade, früher hatte er absolute Meisterwerke fabriziert (das letzte war 2006 The Movies) und nach 2013 kam dann auch nichts mehr gutes, bzw. auch nur akzeptables mehr.

Der Chris Roberts der Simulationen/Strategiespiele.

Beleidige nicht Chris Roberts!

Da besteht keinerlei Zweifel, dass der richtig gute Spiele abliefern könnte, er macht es nur nicht. Was man von ihm sieht und spielen kann, ist schon auf einem extremen Niveau. Die Frage ist, ob er sein Spiel irgendwann abliefern wird oder ob er sich in seiner Pedanterie verliert und ihm das Geld ausgeht.

Im Gegensatz dazu hat Peter Molyneux abgeliefert, nach 2013 allerdings nur noch Müll. Es ist mehr als nur fraglich, ob er es jemals wieder hinbekommt, etwas gutes oder auch nur brauchbares abzuliefern.

Ich glaube, dass der super mit einem Co-Designer wäre, welcher auf Augenhöhe stehen würde. Dazu aber noch, dass Molyneux / die andere Person eben nicht explodiert. Ich habe auch gehört, dass Molyneux als Arbeitskollege ein wenig anstrengend sein kann.

So, wie es sich liest, sollte der Typ auf keinen Fall irgendeine Leistungsfunktion übernehmen. Er hat es einfach nicht mehr drauf.

Er kann gar nix hypen. Er ist Dev.
Presse kann hypen mit solchen Interviewschnipseln. PCGH geht halt drauf ein 😒

Klar kann er versuchen einen Hype aufzubauen. Er könnte, im Gegensatz dazu, auch nur nüchterne und vor allem realistische Informationen rausrücken, Macht er aber nicht.
 
Ich glaube, dass Molyneux keine Sequels kann, auch wenn ich Fable 2 lieber als 1 mag. Der hatte laut ein paar Aussagen aber weitaus mehr als nur die Werbetrommel angerührt.

Der braucht halt Budget, Zeit und ein klein wenig die Daumenschraube. Sequels werden mit dem aber nichts, das stimmt. Und von dem Kinect-Scam mal ganz zu schweigen.

Black & White 2 war definitiv ein Fortschritt gegenüber 1 und Populous soll auch mit jedem Teil besser geworden sein. Wenn man noch hinzunimmt, dass Black & White seinerseits im wesentlich ein Next-Gen-Populous war und er jetzt an einem Next-Gen B&W zu arbeiten scheint, macht das fast schon zuversichtlich.

Leider bleibt auch das Grundproblem, dass er scheinbar in Eigenverantwortung daran werkelt. Und wie du selbst schreibst: Ein Molyneux, dem niemand die Zügel anlegt, vergallopiert sich allzu gerne. Seine besten Spiele hat er zu Zeiten gemacht, in denen die Technik einfach nicht mehr zugelassen hat. Damals musste es eine Kreativität darauf verwenden, möglichst viel seines Fernziels umzusetzen. Seitdem Leistung kein Thema mehr ist, hat er sie stattdessen meist genutzt, um möglichst viel dazu zu dichten, ohne je etwas fertig zu stellen.

Beleidige nicht Chris Roberts!

Da besteht keinerlei Zweifel, dass der richtig gute Spiele abliefern könnte, er macht es nur nicht. Was man von ihm sieht und spielen kann, ist schon auf einem extremen Niveau. Die Frage ist, ob er sein Spiel irgendwann abliefern wird oder ob er sich in seiner Pedanterie verliert und ihm das Geld ausgeht.

Im Gegensatz dazu hat Peter Molyneux abgeliefert, nach 2013 allerdings nur noch Müll. Es ist mehr als nur fraglich, ob er es jemals wieder hinbekommt, etwas gutes oder auch nur brauchbares abzuliefern.

Seit 2001 hat Chris Roberts Starlancer abgeliefert und ... und das war 's. Bei Freelancer hat er sich derart in seinen Visionen verrannt, das andere den Karren aus dem Dreck ziehen mussten. In den Jahren danach hat er zwar auch Lord of War produziert, sich sonst aber einen Niveau-Tieferlegungswettkampf mit den ebenso die deutsche/europäische Filmföderung ausbeutenden Boll geliefert und schließlich hat er ein neues Studio gegründet, dass bis heute keinen Titel fertiggestellt hat.

Im gleichen Zeitraum kamen von Molyneux etliche Gurken, aber auch beide Black & Whites, sämtliche Fables und The Movies. Die Bilanz vor 2001 geht meiner Meinung nach auch nicht zugunsten Roberts aus: 4× ... Commander und Times of Lore stehen gegen Dungeon Keeper, Magic Carpet, Theme Park und 2× Populous. Das ergibt zwar eine vergleichsbare Gesamtzahl erfolgreicher Titel, aber während Molyneux in vier verschiedenen Genres Maßstäbe gesetzt respektive diese überhaupt erst in ihrer heutigen Form begründet hat, hat Roberts einmal ein bestehendes Konzept auf ein neues Niveau gehoben und dann Respins aufgesattelt.

Sorry, aber was die Fähigkeiten als Game-Designer angeht, liegt Molyneux meiner Meinung nach meilenweit vor Roberts und wird zu Recht mit Sid Meier, Richard Garriott, Chris Sawyer und Will Wright in einem Atemzug genannt. Chris Roberts dagegen ist, als Spieldesigner, meiner Meinung nach eher mit John Romero vergleichbar: In einem Genre einmal richtig vorgeprescht und seitdem nur noch die Klappe aufgerissen. Wo Chris Roberts weitaus besser ist (und damit letzteren Vergleich auf Gabe-Newell-Level anheben kann): Sich selbst verkaufen. Molyneux steht sich seit 20 Jahren mit immer wieder neuen Visionen auf der Bühne und erntete erst ein wohlwollendes Nicken, mittlerweile eher eine Gratis-Ladung gut abgehangenes Gemüse. Die Umsetzungen sahen dann entsprechend meist so aus, als wäre auf halber Strecke das Budget alle gewesen. Chris Roberts dagegen hat nicht nur die Kohle für weitaus weniger begeisternde Filmkonzepte an Land gezogen, sondern hat seit Wiederaufnahme seiner Entwicklertätigkeit auch das voraussichtlich größte Budget aller Zeiten im Rücken. Das ist eine echte Leistung und bringt viele Fans dazu, trotz Mangel von Spieleerfolgen in diesem Jahrtausend, an einen ganz großen Wurf zu glauben. Bei Molyneux dagegen steht auch diesmal die Frage im Raum: Wer wird es umsetzen/wird es wer umsetzen?

Immerhin scheint er diesmal schon eine Art von Spiel am Laufen zu haben, bevor er die Werbetrommel rührt. Bei Godus hat er im Prinzip vom Reißbrett ausgehend geschwärmt, ohne dass die (Nicht-)Umsetzung überhaupt absehbar war. Andererseits legt die "Indy-Projekt geht in halbfertigem Zustand auf einmal mit großen Tönen an die Öffentlichkeit" nahe, was andere hier auch schon vermutet haben: Das Geld ist alle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Black & White 2 war definitiv ein Fortschritt gegenüber 1
Das sehe ich absolut nicht so. Ich brauche nicht ein weiteres RTS, das sich lediglich durch Physik und einer Einheit unterscheidet, die ich trainieren kann, dazu Mausrumgefuchtel. Mehr KI und Eigenständigkeit der Bevölkerung anstatt mehr direkter Kontrolle wäre eine Weiterentwicklung gewesen, mMn. So unterscheidet es sich weniger von anderen RTS und bei Diskussionen in meinen Kreisen wird B&W 2 (oder das Addon für 1) kaum erwähnt.
 
Ich sag ja nicht, dass es eine Revolution war. Aber gegenüber 1 war es ein Fortschritt – also etwas, über das Sid-Meier-Fans dieser Tage schon froh wären.^^
 
Ich sag ja nicht, dass es eine Revolution war. Aber gegenüber 1 war es ein Fortschritt – also etwas, über das Sid-Meier-Fans dieser Tage schon froh wären.^^
...wobei darüber gestritten werden darf, inwieweit Sid Meier ab Civ II noch involviert war. "Beratende Tätigkeit" kann ja alles bedeuten.

Ich denke, viele der "Großen Alten" waren mit ihrer Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Dann war alles noch Wilder Westen, es gab noch keine riesen Publisher, die eher auf den Aktienkurs als auf die Ideen geschaut haben.

Das wäre mal ein schöner Artikel:
"Garriot, Molyneux, Roberts: One-Hit-Wonder oder kreatives Genie? Alles nur Nostalgie oder Giganten ihrer Zeit?"
 
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